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Einfache 12V Spannungsquelle

  • Thorgy
  • 6. Dezember 2005 um 08:20
  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 6. Dezember 2005 um 08:20
    • #1

    Hallo Leute,
    neulich habe ich mir wieder gedacht, dass 12V Netzteile eigentlich schon recht teuer sind. Das Kupfer machts wohl aus- und auch schwer!
    Bei einem Billiganbieter von Elektronikschrott habe ich ein Schaltnetzteil für 12V Halogenlampen gefunden, welches 18A liefert und um die 13V. Das würde auch gehen. Der ganze Trafo hat 12 Euro gekostet. Für 12 Euro 18A- das klang gar nicht übel. Allerdings kommt da ja Wechselspannung raus.
    Ich habe dann schnelle chaltdioden genommen, irgendwer hat mal gesagt, dass ein normaler Brückengleichrichter die Frequenzen nicht packen würde. Das hat dann aber erst geklappt, als ich einen Brückengleichrichter mit diesen Dioden gebaut habe, sonst stimmt wohl die Rückkopplung nicht mehr.
    Jetzt fünktioniert das Teil nicht schlecht. Man muss eine gewisse Grundlast haben und schon habe ich meine 13 Volt.

    Jetzt meine Frage:
    Wenn ich 2 dieser Netzteile einzeln gleichrichte, die Massen zusammenführe und die Plusleitungen jeweils über eine Diode zusammenschalte, dann hätte ich rein theretisch 2 mal 18 A. Die Dioden sind dafür da, dass bei Spannungsunterschieden beider +Leitungen kein Strom ins andere Netzteil fliesst.
    Problem bei dieser Geschichte, wenn die Netzteile minimal unterschiedliche Spannungen haben, dann ist eines immer stärker ausgelastet. Wie kann man das verhindern?

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

    Einmal editiert, zuletzt von Thorgy (6. Dezember 2005 um 17:44)

  • LC2412
    Reaktionen
    71
    Beiträge
    1.186
    • 6. Dezember 2005 um 09:23
    • #2

    erst mal die Frage, für was brauchst Du das überhaupt.
    Dann ist die weitere Frage, ob Du ein elektronischen Trafo hast, der hat in der Tat etwas am Ausgang, was man eine Wechselspannung nennen könnte, zumindest hat sie nichts mit DC zu tun.
    Bei einem Schaltnetzteil hast Du eine anständige DC Spannung, da muss man nichts mit Dioden anstellen.

    Also, genauer schreiben, dann kommen auch brauchbare Antworten.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 6. Dezember 2005 um 09:48
    • #3

    du kannst die in der beschriebenen Weise parallelschalten, das funzt.
    Hört sich malwieder nach Car-Endstufe an das Ganze 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 6. Dezember 2005 um 12:44
    • #4

    Dann handelt sich wohl um einen elektronischen Trafo.

    Wie auch immer.Was ich mit den Trafos später anstelle kommt noch auf.
    Ich möchte einfach eine potente 12 V Gleichstromquelle bauen.
    Es könnte auch sicherlich mal vorkommen, dass man eine Carendstufe hinhängt-
    genau wie alles andere was mit 12 Volt läuft.
    Ist die Zusammenführung der beiden Plusdrähte abhängig vom Verbraucher? Ich denke nein.
    Die Spannung, welche nach der Gleichrichtung raus kommt, wird so oder so mit einigen C's stabilisiert. Von dem her sehe ich da keine Probleme.

    Wichtig ist die Parallelschaltung.

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • Machtl
    Verifiziert
    Beiträge
    705
    • 6. Dezember 2005 um 12:50
    • #5

    Also eine einfache parallel-schaltung funktioniert so mal NICHT!!!

    Den nur durch 2 Dioden kannst du nicht garantieren, daß bei einer Last von 36A sich diese wirklich genau zur Hälfte auf beide Netzeile aufteilen, es kann, besser gesagt, es wird eher so sein, daß dann bei dem einen z.B. 20A fließen, und beim anderen 16A, alleine schon wegen der ganzen Bauteiltoleranzen.

    MEB Veranstaltungstechnik
    Chamsys MagicQ Forum

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 6. Dezember 2005 um 15:02
    • #6
    Zitat

    es wird eher so sein, daß dann bei dem einen z.B. 20A fließen, und beim anderen 16A, alleine schon wegen der ganzen Bauteiltoleranzen.

    Da magst du recht haben, aber viel schlimmer wirds wohl auch nicht sein. Elektronische Trafos sind ja nicht geregelt, d.h. die Ausgangsspannung geht auch etwas runter bei Belastung, was dazu führt, dass das andere Netzteil mehr Strom übernimmt. Wie das allerdings mit Wärmebelastung usw. aussieht weiss ich nicht. Und eine Grundlast wäre eventuell nicht schlecht, weiss nicht, was ein elektronischer Trafo dazu sagt.
    Man könnte ja so bei 28A seine Grenze setzten.
    Aber nur als Tipp: Wenn du sowas (parallel schalten oder ohne Grundlast betreiben) mal mit nem richtigen Schaltnetzteil machen willst könnte es passieren, dass dir das um die Ohren fliegt...

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 6. Dezember 2005 um 17:09
    • #7
    Zitat

    Der ganze Trafo hat 12 Euro gekostet. Für 12 Euro 18A-


    Ähm, wirklich 18A oder 18VA? Weil das entspräche grade mal 1,5A.

    Gruß
    Thomas

  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 6. Dezember 2005 um 17:12
    • #8

    Das ist mein Problem:
    Ich kann nicht garantieren, dass das eine Netzteil soviel und das andere soviel Ampere von sich gibt.

    Allerdings ist mir schon be einer früheren Konstruktion aufgefallen, dass einer der beiden Trafos etwas in die knie geht und sich somit eine Art Gleichgewicht inpendelt.
    Aber Garantie gibt es eben keine!

    Hat dafür jemand ne Idee?

    2 echte Schaltnetzteile parallelschalten könnte natürlich tatsächlich nicht so toll sein, da es dann ja keine "eindeutige" Regelung pro Netzteil mehr gibt!
    Eventuell wäre auch hier schon eine gewisse Grundlast nicht ohne. 2 Stück parallelschalten habe ich noch nicht probiert-

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 6. Dezember 2005 um 20:20
    • #9

      Ähm, wirklich 18A oder 18VA? Weil das entspräche grade mal 1,5A.


    18 Ampere, liest schon richtig.
    Ich kann schon V und A rechnen!

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • rockopa
    Profi
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    1
    • 7. Dezember 2005 um 20:07
    • #10

    2 Schaltnetzteile bzw. elektronische Trafos kannst du nur parallel schalten, wenn sie die gleiche (!) "weiche" Kennlinie haben (d.h. Spannung fällt etwas unter Belastung) und die auch durch Dioden im Ausgang entkoppelt werden.
    Schaltnetzteile mit harter Kennlinie (Spannung bis max. Strom exakt konstant) kannst du nur parallel schalten, wenn die über einen sog. loadsharing-Regler verfügen. Dazu werden die Netzteile an einem zusätzlichen Anschluß verbunden und beide Regler regeln auf gleiche Spannung und symmetrische Stromaufteilung. Entkopplungsdiode ist auch noch nötig.

    2 Mal editiert, zuletzt von rockopa (7. Dezember 2005 um 20:14)

  • Thorgy
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    1.146
    • 7. Dezember 2005 um 20:09
    • #11

    Wenn ich dic richtig verstehe dann könntest du dir vorstellen, dass das so klappt?
    Die Trafos gehen sozusagen bei Belastung etwas in die Knie.

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

  • rockopa
    Profi
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    1
    • 7. Dezember 2005 um 20:12
    • #12

    wenn die elektronischen Trafos gleich sind könnte es vielleicht gehen

  • Thorgy
    Beiträge
    1.146
    • 7. Dezember 2005 um 20:14
    • #13

    das kommt dann auf :D

    Ich bitte von Mails, wie "Schick mal die Daten für die 3 Wegekiste", abzusehen. Danke.

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