Zitat
Nachteil:
Es gibt eine Tendenz zur Mitte, d.h. die Ergebnisse werde tendenziell gleicher. Je größer die Skale (Bsp: 1-11), desto schwieriger ist die subjektive Einschätzung von Differenzen
Genau, und daher tendiere ich eher zu nur 3 Stufen.
Zitat
Nachteil:
Es gibt eine Tendenz zur Mitte, d.h. die Ergebnisse werde tendenziell gleicher. Je größer die Skale (Bsp: 1-11), desto schwieriger ist die subjektive Einschätzung von Differenzen
Genau, und daher tendiere ich eher zu nur 3 Stufen.
Tach,
halte 3 stufen prinzipiell auch für ausreichend.
Vorschlag: Homogenität der tonalen balance in h/v.
Es könnte mehrere definierte "hörpunkte" horizontal und vertikal geben, an denen man je zb. TT, TM, HM, HT bewertet.
...
Zitat von "Volker Holtmeyer"Weiß nicht - wir haben doch kein absolutes Gehör.
Das ist schon richtig. Aber ich kann schon gleich sagen, ob mir ein Sysztem vom Klang her gefällt, oder ob die Höhen Zirpen, die Bässe schwammig sind o.ä. Und dann erreicht eben keines der Systeme die 10 auf einer 10er-Skala. Und das ist dann absolut. Relativ würde das beste System die 10 erreichen, auch wenn es mir nicht gefällt. Andererseits weiß ich, wie eine Stageblaster-Blabla-Box klingt, und weiß also (aus der erinnerung) wie es schlecht klingen kann.
Angenommen ich habe 5 gute Boxen, dann ist mir eine 3er-Abstufung zu schwach, da sie ja alle gut klingen. Wie soll ich dann noch differenzieren?
Zitat von "timotimo"
Angenommen ich habe 5 gute Boxen, dann ist mir eine 3er-Abstufung zu schwach, da sie ja alle gut klingen. Wie soll ich dann noch differenzieren?
Genau deßhalb ist ein Paarvergleich von LS sinnvoll.
Beispielbewertung: System A, B, C. Immer zwei werden neben/nacheinander bewertet.
A>(besser) B
A<(schlechter) C
B<(schlechter) C
Reihenfolge:
C, A, B
Damit stellt man nicht den Anspruch, dass es einen ultimativen, absoluten LS gibt, der z.B. ein 10 erreichen könnten, sondern ermittelt nur die relative Position der LS im getesteten Spektrum.
Absolute Aussagen sind imho extrem schwierig und nicht praxisnah.