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Erfahrungsbericht M7CL

  • jundc
  • 12. Dezember 2005 um 14:53
  • m.reitz
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    346
    • 26. Juni 2006 um 22:08
    • #61

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:49)

  • guma
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    • 26. Juni 2006 um 22:16
    • #62

    Sehr OT:
    Ich kenne eigentlich keins von den TCS Geräten, das nicht ein gewisses Eigenleben hatte... Die Serie hat sich ja schon vor einigen Jährchen überholt.

    Mach doch einen TCS Thread auf, dann können wir das dort weiter besprechen. :wink:

  • m.reitz
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    346
    • 26. Juni 2006 um 22:33
    • #63

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:48)

  • K-Ulrich
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    • 27. Juni 2006 um 09:14
    • #64
    Zitat von "wora"

    putlinhalt auf den USB Stick speichern und auf einem externen laptop anschauen. das ist dann völlig unabhängig vom laufenden system.

    Erstens habe ich einen Mac und Yamaha noch keinen Editor, zweitens habe ich im Zweifel keine Zeit dazu.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • wora
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    • 27. Juni 2006 um 11:37
    • #65

    ja, im livebetrieb hat man da sicherlich wenig zeit das im doch recht unübersichtlichen studiomanager zu durchforsten.
    iss klar.

    ich habe das für mich so gelöst, das ich grundsätzlich die bereiche master und Aux send (bzw. alle für den gig benötigten ausgänge) auf "recall save" schalte und dann meine szenen so abspeichere.
    die ausgänge bekommen für einen job ja meist feste equalisierungen, die man am abend beim umschalten der szenen nur ungern ändert.
    und da solche EQ settings auf dem nächsten job wieder völlig anders sein können brauch ich sie auch nicht abzuspeichern.
    wenn ich also eine szene recalle, bleiben die pegel-, delay- und EQ einstellungen der outputs unangetastet.

    beim recall einer "standardszene" habe ich also schnell wieder ein grundsetting das ich kenne ohne irgendwelche dubiosen routings.
    das wäre dann vielleicht ein kleiner ausweg aus der misere?

    ein kleines problem sehe ich aber, wenn der fremdmischer (also ich ;) ) mit einem USB stick zum job kommt und die daten vom stick ins pult lädt. damit sind dann natürlich auch alle EQ-settings und eventuelle delayzeiten weg, da nun das komplette pult überschrieben wird.
    hier hilft nur das anbinden eines PCs, über den man einzelne szenen vom stick in die laufende pultszene einbinden kann.
    die sache ist eben noch nicht so ganz ausgereift.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 27. Juni 2006 um 15:00
    • #66
    Zitat von "K-Ulrich"


    Erstens habe ich einen Mac und Yamaha noch keinen Editor, zweitens habe ich im Zweifel keine Zeit dazu.

    Das ist wirklich sehr schade, denn

    1. Ist der Editor in der Vor- und Nachbereitung eine große Hilfe.
    2. Sind die Editoren über den Studiomanager nicht nur für den M7, wie schon beschrieben, sondern auch für die anderen Pulte PM5D, DM 1000/2000, O2R und O1V 96V2 eine echte Übersichtserweiterung während den Shows.
    3. Würde der zweite Schirm deinem eigenen Postulat, mehr vom Pult gleichzeitig sehen zu können, entgegen kommen.

    Nochmal für alle dies' vergessen haben:

    Ich bin weder Mitarbeiter noch Verkäufer von Yamaha-Produkten. Ich benutze seit 30 Jahren erfolgreich analoge Mischpulte und war bis vor einem halben Jahr glühender Verfechter dieser Technologie mit ähnlichen wie den von K-Ulrich genannten Argumenten. Ich arbeite auch gern weiter mit großen und kleinen guten analogen Pulten. Allerdings sehe ich im M7 einen Wendepunkt, dem wir alten Säcke uns nicht weiter verschließen sollten. :wink:

  • K-Ulrich
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    • 28. Juni 2006 um 02:12
    • #67

    Ich benutze bei allen USB- Pulten den Editor selber und bestätige, dass er eine grosse Hilfe ist, aber ich werde mir nicht nur wegen des M7 einen zweiten Rechner kaufen. Ich kann auch nachvollziehen, dass man diesem Pult in Zukunft ständig begegnen wird, das finde ich allerdings aus vielen Gründen schade, denn es ist soundmässig ein Rückschritt im Vergleich zu den Pulten , die man in der Vergangenheit im mittleren Preissegment antraf (XL200 u.ä.)
    Man wird sich in Zukunft auch kein brauchbares Insert-Besteck mehr zusammenstellen können, weil alle Verleiher sagen werden: das Pult hat doch alles drin, wobei es keinen mehr interessiert, dass die Kompressoren das Grauen in Tüten sind.
    Unterm Strich ein weiterer Schritt in Richtung billig- schlägt-Qualität.
    Es ist schade, aber man wird es nicht ändern.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • guma
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    • 28. Juni 2006 um 08:27
    • #68
    Zitat von "K-Ulrich"

    Ich kann auch nachvollziehen, dass man diesem Pult in Zukunft ständig begegnen wird, das finde ich allerdings aus vielen Gründen schade, denn es ist soundmässig ein Rückschritt im Vergleich zu den Pulten , die man in der Vergangenheit im mittleren Preissegment antraf (XL200 u.ä.)
    Man wird sich in Zukunft auch kein brauchbares Insert-Besteck mehr zusammenstellen können, weil alle Verleiher sagen werden: das Pult hat doch alles drin, wobei es keinen mehr interessiert, dass die Kompressoren das Grauen in Tüten sind

    Das sehe ich die Ursachen aber anders:

    Im mittleren Preissegment haben vor allem VT-Firmen, die ursprünglich mal ne Discobude waren ( auch wenn da die peinliche Vergangenheit gerne verleugnet wird ) zugenommen. Dass es dort M7 ohne Outboardoption gibt, finde ich ebenfalls ziemlich sch... die hatten aber früher auch keinen XL 200.

    Beim aus dem "Konzertanten" kommenden Teil der Kollegen sollte es kein Problem sein, sich das Pult mit entsprechenden Karten zu bestellen. Es liegt an Dir eben solche Firmen zu favorisieren.

    Ich persönlich benutze das Pult mit sechzehn analog - Inserts, an denen meine Transient designer, DPR 901 und Röhrenkompressoren, also Geräte für die es keine digitale Emulation gibt, laufen. Der eingebaute Komp ist nur insofern gewöhnungsbedürftig, als das die Zeitparameter vom Analogen nicht ohne weiteres zu übertragen sind. Mit etwas "Zuwendung" kann man allerdings sehr wohl Ergebnisse wie aus den "Standard-Analogen" erzielen. Einen klanglichen Unterschied zum PM5D Kompressor kann ich übrigens nicht erkennen. :wink:

  • oops
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    • 29. Juni 2006 um 14:50
    • #69

    hatte jetzt auch mal das "vergnügen" mich mit dem teil befassen zu müssen.

    für einen linecheck von 15 minuten bei 28 anliegenden quellen halte ich die kiste für untauglich, wegen zu langsam. ist einfach zuviel rumgegucke. ausserdem beleidigt das gerät meinen sinn für ästhetik. es sieht nach plastik aus und fässt sich wie plastik an.

    die m7cl hat sicher ihre berechtigung,- als mitgebrachtes in ear pult zb...
    in der festivalfront will ich das dingens NIE WIEDER sehn.

    ich kann mit diesem pult auf anhieb nicht intuitiv gestalten, sondern höchstens schadensbegrenzen. mit pm5d, digico oder inova son gehts besser, ist aber auch ne andere liga.

    bleibt nur zu hoffen, dass die gute alte analogtechnik uns noch ein weilchen erhalten bleibt.

  • guma
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    • 29. Juni 2006 um 16:26
    • #70
    Zitat von "oops"

    für einen linecheck von 15 minuten bei 28 anliegenden quellen halte ich die kiste für untauglich, wegen zu langsam. ist einfach zuviel rumgegucke.

    Willkommen im Club der schlecht vorbereiteten Mixer. Ich mache das seit dreißig Jahren so, daß ich mich einem Pult schon so vorher beschäftigt habe, daß ich es auch bedienen kann. Warum hast Du für eine tourende Band noch kein USB setup im Editor erstellt ?

    Zitat von "oops"

    Ich kann mit diesem pult auf anhieb nicht intuitiv gestalten.

    Herzliches Beileid. Vielleicht klappts ja mit etwas mehr Übung. Wenn Du von Klavier auf Guitarre umsteigen willst, würdest Du Dich ja auch nicht beschweren, dass die Guitarre zu wenige Tasten hat ???

    Zitat von "oops"

    mit pm5d, digico oder inova son gehts besser, ist aber auch ne andere liga.

    Das werde ich mir bei "das Fest" mal anschauen wie schnell und intuitiv Du damit bist, falls Gerd da einen PM5D hingeplant hat. Schätze das wird auch ein ziemliches Rumgegucke. :D


    Ich kenne das Phänomen so: Wenn ein Pult teuer genug ist, reicht das Mixerselbstbewußtsein in der Regel nicht dazu aus, das Pult scheiße zu finden ( Erfurchtsfaktor, man will ja dazu gehören u.s.w.) Man ist dann eher leise und lässt sich vom jeweiligen Babysitter helfen.
    Ist das Ding aber preiswert und ziemlich verbreitet und man kann es trotzdem nicht bedienen, ist natürlich das Pult schuld.

    Ich kenne dieses Spiel seit 30 Jahren und finde es ziemlich laaangweeeeiiiilig !

  • oops
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    • 29. Juni 2006 um 17:38
    • #71

    hach, lustig...

    grad vorhin habe ich mit `nem kollegen telefoniert und richtig gemutmaßt, dass exakt dieses gebelle kommen wird. :D

    so und nun zu deinen kommentaren:

    ich hab mich mit der kiste noch nicht beschäftigen können, weil ich a.) noch keine möglichkeit dazu hatte und b.) keine zeit.
    ausserdem setzt das vorraus, dass die firmen für die man arbeitet, ein entsprechendes pult haben. mir jetzt so`n ding zu mieten um einen festivalgig save zu machen,- ich weiss nich...

    mit der übung hast du recht, die wird wohl kommen, wenn nur noch diese dinger auf den baustellen rumstehen.

    zu deiner phänomenphilosophie:
    hab ich gesagt ich kanns nicht bedienen ? ich habe lediglich durchgucken lassen dass es sich schwul anfühlt und holperig ist. was du mit ehrfurchtfaktor/dazugehören wollen meinst, erschliesst sich mir grad nicht so richtig !

    mein babysitter von gestern schreibt übrigens auch in diesem fred (k-ullrich) und seine meinung düftest du ja kennen. ... ich bin im übrigen der letzte der sich nicht vom babysitter helfen lässt.

    das wir mitten im wandel sind ist mir völlig klar, bedeutet aber noch lange nicht, dass ich jetzt laut hurra schreien muss.

    Einmal editiert, zuletzt von oops (29. Juni 2006 um 18:51)

  • tufkaklto
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    • 29. Juni 2006 um 18:47
    • #72

    Hallo

    Muß saagen, hatte das Pult jetzt öfters auf kleineren bis mittleren Festivals
    ( Davon auch 3 Tage bei einer Bühne am Donauinselfest in Wien )
    Ich war da der Babysitter und es kamen einige Fremdtechniker. :lol:
    Es hat nur ein einziger am Anfang unglücklich geguckt aber eins war bei allen gleich.:
    Ich habe kurz das Pult erklärt, bin beim Linecheck danebengestanden und hab mich später vor den Foh gesetzt.
    Alle kamen sofort gut damit zurecht. Und weren teils auch sehr begeistert.
    Klar liegt da aber viel daran, wie ich auf das Pult rangehe.
    Und natürlich, für größere Sachen würd ich das M7 nicht nehmen sondern unbedingt das PM5D oÄ.
    Das liegt aber eher an der Menge der Outputs, Auxen, EQ,s usw.
    Und wenn man sich Libraries anlegt, kann man echt schnell werden.

    greez

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  • guma
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    • 29. Juni 2006 um 23:17
    • #73
    Zitat von "oops"

    ... ich habe lediglich durchgucken lassen dass es sich schwul anfühlt und holperig ist.

    Ich schätze solch qualifizierte, detaillierte und konstruktive Ausseinandersetzungen mit technischem Gerät. :D

    Zitat von "oops"

    mein babysitter von gestern schreibt übrigens auch in diesem fred (k-ullrich) und seine meinung düftest du ja kennen. ...

    Na, da haben sich ja genau die zwei richtigen auf dem Job gefunden, um einander zu "motivieren". Der Kollege schwört ja auf das Produkt und ist sicher der ideale support :lol: :lol: :lol:

    So jetzt mal Spass beiseite:
    Diese so unbeliebte Tonart muß man sich von mir genau dann gefallen lassen, wenn man sich, wohl wissend, daß ich mir grösste Mühe gebe, Hilfen im Umgang mit diesem Gerät zu geben, beim "Berichten" nicht mehr Mühe gibt. Das finde ich viel unhöflicher, als alle meine Sarkasmen zusammen.

    Nochmal zur Sache, vielleicht klingelts ja beim einen oder anderen, wo das Problem liegt:

    1. Die von Yamaha in der Werbung erzeugte Illusion, man könne vom Analogen aus in dieser Kiste einfach wie gewohnt weiterwursteln, ist natürlich nonsense. Trotzdem ist diese Kiste für sonst nicht digital Belastete sehr einfach zu lernen.
    2. Ich habe mehrfach die Anbindung des Labtops im Liveeinsatz empfohlen, um den Visus zu erweitern, insbesondere den gerade bearbeiteten Kanal zu sehen und trotzdem eine weitere Übersichts- oder Detaildarstellung zu haben, schnelleren Zugang zu Dingen zu haben, die im Editor schneller gehen (z.b. das patchen ) und um besser Szenen von Gastmixern verwalten zu können.

    Bei keinem der hier schreibenden Kritiker war eine solche Anordnug Pult + Laptop Voraussetzung für die gemachten Erfahrungen. Interessanter Kommentar eines Kollegen, der vorher viel Erfahrung mit DM 2000 gesammelt hatte auf meine Frage, warum er für seinen neuen M7 kein Laptop-Netzwerk verwendet: "Wir sind vom DM 2000 Display nicht verwöhnt". Man sieht also, dass das Herangehen sehr unterschiedlich sein kann.

    3. Beim meinem ersten "Ernstfall" im Dezember '05 habe ich es während des Soundchecks zweimal geschafft, auf den Laptopschirm als touchscreen zu drücken :oops: . Ich habe daraus messerscharf auf meine eigene Blödheit und meine mangelnde Routine geschlossen und nicht auf die Unpraktikabilität des Pultes. Gottseidank kann ich ganz gut über mich selbst lachen.

    Na dämmerts jetzt ?

  • K-Ulrich
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    • 30. Juni 2006 um 02:02
    • #74
    Zitat von "guma"


    Na, da haben sich ja genau die zwei richtigen auf dem Job gefunden, um einander zu "motivieren". Der Kollege schwört ja auf das Produkt und ist sicher der ideale support :lol: :lol: :lol:


    'tschuldige mal, ich helfe jedem, der zu mir kommt, so gut ich kann und dränge niemandem meine Meinung auf. Tatsächlich hat auch heute zum ersten Mal einer das Pult richtig klasse gefunden.
    Es nervt nur, dass jeder erstmal grosse Augen bekommt, man ständig erklären muss und immer ein Auge haben. Und die Soundchecks dauern einfach länger, als man das kennt. Was ist denn so schlimm daran, dass man ein Pult einfach nicht besonders gelungen findet? Ich habe nunmal das Glück gehabt, die letzten Jahre überwiegen mit hochwertigen Analogpulten und dementsprechendem Outboard verbrinden zu dürfen und da kommt das M7 einfach weder klanglich noch bedienerisch ran, so einfach ist das. Gib mir eine D5 und schon meckere ich nicht mehr.
    mfg
    KaI

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • wora
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    • 30. Juni 2006 um 02:37
    • #75

    jetzt kriegt euch doch mal wieder ein.
    darf ich mal einwerfen, das man mit nem D5 oder nem PM5D als ungeübter user auch nicht schneller ist?
    aber analog ist in der vorkonfigurier-phase immer noch das schnellste (wenn man keine vorbereiteten setups dabei hat), was gerade auf festivals natürlich große vorteile bietet.

    ich wiederhole mich ungern, doch ich finde das M7 auch nicht das nonplusultra unter den digitalen.
    aber hier nimmt es meiner ansicht nach im moment die rolle der am einfachsten zu bedienenden digitalkonsole für sich in anspruch. auch wenn es klanglich mit ner großen midas kiste natürlich nicht ganz mithalten kann (preis!).
    was mich z.b. am PM5 ärgert ist dieses permanente "ebenen-jumping". das ist einfach nicht "stress-sicher" - will heissen das es wenn´s schnell gehen muss (feedback oder so) schnell zu fehlbedienungen kommen kann. das habe ich auch schon bei geübten usern beobachtet. also das gelbe vom ei ist das ja auch nicht. beim M7 hat man wenigstens alle 48 kanäle auf einer ebene.

    im moment bevorzugt doch jeder das digi-pult, das er am besten kennt.
    und natürlich wird die zeit zeigen, das es irgendwann mal digi-pulte geben wird die jeder mag und die jeder auch bedienen kann.
    diesen evolutionsschritt hat es bei den analogen ja auch irgendwann mal gegeben, oder?

    doch im moment ist die auswahl nicht besonders groß, und so muss man eben mit dem leben was da ist.... oder man bringt für seine produktion halt was eigenes mit.

    für mich persönlich steht fest, das ich in festivalsituationen der analogen sache den vortritt gebe. da weiss man was man hat. ich halte nix davon das dort unbedingt digitalpulte stehen müssen. da muss es schliesslich "zack zack" gehen.
    andererseits bringt die digitaltechnik für gut vorbereitete mixer wiederum auch ein paar vorteile.
    na ja, die zeit wird´s richten...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jundc
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    • 30. Juni 2006 um 12:16
    • #76

    Wir haben ja jetzt seit ein paar Monaten selber ein M7CL und ich glaube es wird nicht das einzige M7 bleiben. Von meiner Seite aus gesehen wird sich das Pult wohl noch weiter durchsetzten und mehr und mehr zum Standart werden. Gründe hierfür sehe ich im Preis/Leistungsverhältnis und in der "doch erlernbaren Bedienung".

    Außer ein Techniker der gesagt hat er kann nicht darauf mischen, kamen bisher alle anderen damit klar.Soundchecks gebe ich Euch recht dauern derzeitg etwas länger, liegt aber eher daran daß man einfach noch vieles erklären muß. Das legt sich aber nach und nach wenn jeder mal daran gearbeitet hat. Aber ich glaube wenn man jemand z.B. an ein Soundcraft Series 5 das erste mal dran stellt und auch noch das Effektrack dazu erklären muß, ist es nicht schneller. Folgerung für mich von der Vermieter/Auftraggeberseite entweder der eine Techniker lernt es irgendwann oder der er sucht sich eine andere Beschäftigung...

    Gruß

    Jürgen

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • bertz
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    • 30. Juni 2006 um 14:00
    • #77

    einen wunderschönen guten Tag,

    ich hab es wieder getan: M7CL als Monitorpult bekommen. Was soll ich sagen? Das Gefühl, das ich habe, wenn ich dranstehe beschreibt oops schon ganz gut. Es ist wie Plastik und irgendwie eben nur ein M-Serien Pult. (subjektives Gefühl beim anfassen kann man übrigens durchaus mit den Attributen "holprig", oder "schwul" bezeichnen. Das ist nicht unqualifiziert, sondern als Gefühlsbeschreibung doch völlig okay... wir reden da gerade nicht über Bauteile)

    Zitat


    Warum hast Du für eine tourende Band noch kein USB setup im Editor erstellt ?

    Weil das großer Blödsinn ist!!!!! Ich selber hatte eins auf USB dabei, von dem letzten GIG. Aber in einer Festivalsituation überschreibe ich damit das ganze Pult. Da gibt es einfach recall-safe - Moderationskanäle, die während des Umbaus noch benötigt werden... Die 9 konventionellen Wege, die ich habe, sind auch nicht immer in der Reihenfolge gepatcht, wie auf Rider, was ja aufm Festival okay ist.

    Desweiteren gibt es Leute, die auch am M7CL noch externes Outboard verwenden. Das müsste ich dann vor jedem Gig zuhause neu patchen (war das im Analogen nicht immer Aufgabe des Sitters vor Ort?) Sobald ein SUB über einen Aux angefahren wird, lohnt sich der Zeitaufwand des Umschreibens garnicht! Ich müsste ausserdem einen Babysitter haben, der auf der Baustelle alles exakt genau so macht, wie er mir das vielleicht zwei Wochen vor Einbau gemailt hat. Aber im Ernstfall ist ein bestimmer Effekt nicht mehr im Lager, ich komm auf die Baustelle und finde ein anderes Patching vor... na dann viel SPaß!!

    ...soviel zum Thema USB-Stick-Tauglichkeit!!!

    guma:

    ...und komm jetzt nicht auf den Gedanken die Ethernetnummer vorzuschlagen. Bis ich meinen Läppi da dran hab, hab mir das Grundsetup auch direkt auf'm Pult gebaut. Abgesehen davon, dass es den Kack noch nicht für'n Mac gibt.

    Aber zurück zum Pult:

    Als Monitormann bin ich froh über "sends on fader" diese Funktion ist fast besser, als auf nem analogschiff nach dem richtigen Knopf zu suchen. Das Problem hierbei ist: Ich hab 9 konventionelle Wege und einen Stereo Mix der Band fürs InEar zu machen. Da ich den Touchscreen nicht mag und schneller bin, lege ich mir die "sends on Fader" auf die User defined Keys. Da sind 11 von 12 dann wech!! Na schönen Dank auch. Einen brauch ich noch, um Muten zu könnnen und dann ist Ende. Aber wie komm ich jetzt schnell zu den FlexiEQ's??? Meine Wurstfinger tippen im Rack auf dem Touchscreen bei 4 von 10 Versuchen auf den falschen EQ. Na klar: Page bookmark. Ach nee, meine User Keys sind ja schon futsch...

    Die Kompressoren sind absolut Gewöhnungssache. Schnell??? ...bin ich da nicht.

    Auch mit Übung wag ich zu bestreiten, dass man wirklich so schnell werden kann, wie analog. Im Detail sind ja die Ursachen schon von den Kollegen genannt worden.

    Gruß,

    Bert

    http://www.klanggeschaeft.de

  • wora
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    • 30. Juni 2006 um 14:18
    • #78
    Zitat von "bertZ"

    ...

    Weil das großer Blödsinn ist!!!!! ...

    das sehe ich nicht so, ich habe schon gigs mit dem USB stick gemacht und das hat funktioniert.
    und wenn man - wie guma bereits erklärt hat - einen laptop mit der software laufen hat kann man den USB stick auch in den PC stecken und die "eigene" szene in das pult einbinden ohne die "recall save´s" bzw. das entsprechende EQing zu überschreiben.
    das patching ist dort schnell geändert.

    wer sich allerdings standhaft weigert mit einem windows PC zu arbeiten muss sich halt was anderes einfallen lassen, dafür kann das pult ja nix.

    meine güte, ich werde hier noch zum M7 verfechter...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bertz
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    • 30. Juni 2006 um 14:45
    • #79
    Zitat von "wora"

    wer sich allerdings standhaft weigert mit einem windows PC zu arbeiten muss sich halt was anderes einfallen lassen, dafür kann das pult ja nix.


    ...wenn der Hersteller sich standhaft weigert, die entsprechende Software zu veröffentlichen?!

    Dafür kann der MAC-User doch nichts.

    http://www.klanggeschaeft.de

  • m.reitz
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    • 30. Juni 2006 um 15:13
    • #80

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:48)

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