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wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

  • oops
  • 8. Januar 2006 um 18:27
  • hawkeye
    Beiträge
    135
    • 24. Oktober 2006 um 04:32
    • #141

    Also ich überlege gerade, ob ich in diese Diskussion noch mit einstiege...

    Back to topic:
    Zum Einsatz von Limitern möchte ich den Technikern noch etwas mit auf den Weg geben. Ich kann es schon verstehen, wenn ihr eure Anlagen mittels eines Limiters schützen wollt, aber es gibt hier noch folgendes zu beachten: Beim -ineinandermixen- zweier Lieder erhöht sich (teilweise) der Master-Pegel kurzeitig um bis zu 3db. Und bevor jetz jemand sagt: Der DJ könnte im Vofeld des Überganges die Kanal-Gains ja etwas reduzieren: die haben aber nunmal auch nur 2 Hände (und damit 6-8 Regler gleichzeitig bedienen geht leider nicht [2xKanalfader, 4x Kanal-EQ, jew. Bass u. Höhen + 2x Gain]).
    Zudem sollte der Moderationspegel mittels Micro grundsätzlich etwas über dem des Musikpegels liegen, da die Gäste die An-u. Durchsagen der DJ's sonst meist nicht vernünftig genug verstehen können, und dieses u.U. als 'nuscheln' empfinden, denn die Gäste achten nicht immer auf das, was auf der Bühne passiert (anders als die Tech's z.B.). Wenn dann allerdings Aufgrund des Limiters die Anlage während einer Moderation herunterregelt, hinterlässt das nicht nur beim Veranstalter einen schlechten Eindruck.
    Wenn ein Limiter allerdings nur zur Begrenzung eines Max.-Pegels eingestellt wird, ist dem nichts entgegen zu setzten. Ich bitte die *ichbinzufaulmichmitdemDJauseinanderzusetztenundbenutzeliebereinenLimiter* Kollegen dies zu beachten.

    Und jetzt wieder etwas OT:
    @ Radiounterwegs Christian Thomas
    Ich denke mal, du solltest dich aus dieser Unterhaltung mal so langsam ausklinken. Denn ich habe den Eindruck, das du nicht wirklich Ahnung von dem hast, worüber hier ürsprünglich Diskutiert wurde. Oder willst du mir wirklich weiß machen, das ein Stanford Silver-Shadow und ein Walkman Köpfhörer Disco tauglich sind? Ich glaube fast, du bist nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge, was Technik anbelangt, und wie es ist, in Locations aufzulegen, wo es durch die Reflexion der Musik quasi unmölich ist, ohne gutem Monitor sauber zu mixen, und wo Aufgrund der Pax-Anzahl oder Musikrichtung Pegel gefahren werden, die die eines gemütlichen Kleinstadt Tanzlokals um ein vielfaches übertreffen.. Und glaube mir, ich kenne und beherrsche selber deine erwähnte Mixtechnik nur mit Kopfhörer, aber es gibt nunmal Gegebenheiten, die das nicht erlauben. Da ist es teilweise zwigend erforderlich, daß der Monitorpegel am DJ-Platz lauter sein muß, als der PA-Pegel (wohlbemerkt am DJ-Platz). Und bei diesen Pegeln würden dir die Spulen von deinem Walkmankopfhörer ins Gehirn gepresst.
    Zudemn hast du durch deine teilsweise unnötigen (aus Inkompetenz?, warum auch immer) Aussagen diesen Anfänglich sachlich und ordentlich geführten Thread schon fast zum Lustig-Witze-Amüsier-schon fast überflüssig-Thread gemacht. Ich habe in der Vergangenheit den einen oder anderen Kommentar von dir in anderen Threads gelesen, die eigentlich soweit immer i.O. und recht sachlich waren, aber hier diskutierst du in einer Art und Weise, die des PA-Forums absolut unwürdig sind, und selbst schon fast im Party-PA so nix mehr zu suchen hätten.
    Verstehe mich nicht falsch, ich will dir hier nicht den Mund verbieten, aber bleibe dabei bitte Sachlich und im guten Umgangston (ouha, das muß ich gerade sagen, *selberandieeigeneNasefass*) und Antworte bitte nur, wenn du auch wirklich Ahnung von der Materie hast, denn zu zwingst DJ Golle hier fast dazu Konterantworten zu geben, die seiner wohl eher unwürdig sind.

    Ich hör Musik nur, wenn sie laut ist. (H.Grönemeyer)

  • christian_thomas
    Verifiziert
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    3
    Beiträge
    1.001
    • 24. Oktober 2006 um 08:14
    • #142

    Ich denke zwar, daß das Wort "Walkmankopfhörer" von Euch überbewertet wird, weil Ihr Euch mit dem mit Hersteller/Typ bezeichneten Gerät nicht auseinandergesetzt habt, nehme aber die Diskussion gerne auf.

    Zitat von "Hawkeye"

    Beim -ineinandermixen- zweier Lieder erhöht sich (teilweise) der Master-Pegel kurzeitig um bis zu 3db. Und bevor jetz jemand sagt: Der DJ könnte im Vofeld des Überganges die Kanal-Gains ja etwas reduzieren: die haben aber nunmal auch nur 2 Hände (und damit 6-8 Regler gleichzeitig bedienen geht leider nicht [2xKanalfader, 4x Kanal-EQ, jew. Bass u. Höhen + 2x Gain]).

    Ich benötige, um einen beatsyncronen Übergang zu machen, eigentlich nur 2 Fader: Den des "neuen" Stückes zum einfaden, den des "alten" Stückes zum ausfaden. Wenn ich noch ein bischen "pfuschen" muss, weil ich doch nicht so ganz Beatsyncron bin, benötige ich zusätzlich noch die Bass-EQ-Potis - diese aber alle in Reihenfolge - nicht gleichzeitig. Also: Takt syncronisieren, Bass des neuen Stückes raus, neues Stück einfaden, Bass des neuen Stückes rein, Bass des alten Stückes raus, altes Stück ausfaden. Soviel zum Mixen. (Übrigens: Der Stanford Silver Shadow war als Pult früher Disco-Standart, lange bevor EQs auf jedem einzelnen Kanal Standart wurden, und die Kollegen konnten damit auch mixen, was heut zutage allerdings nicht jeder Kollege kann). Die Pitch-Fader des Plattenspielers/CD-Players lasse ich gepflegt ausser acht, denn ich syncronisiere beide Stücke lange bevor ich den Übergang herstelle.

    Zitat von "Hawkeye"


    Zudem sollte der Moderationspegel mittels Micro grundsätzlich etwas über dem des Musikpegels liegen, da die Gäste die An-u. Durchsagen der DJ's sonst meist nicht vernünftig genug verstehen können, und dieses u.U. als 'nuscheln' empfinden, denn die Gäste achten nicht immer auf das, was auf der Bühne passiert (anders als die Tech's z.B.). Wenn dann allerdings Aufgrund des Limiters die Anlage während einer Moderation herunterregelt, hinterlässt das nicht nur beim Veranstalter einen schlechten Eindruck.

    Ich moderiere nicht über das unverminderte Musiksignal "drüber", sondern fade während der Moderation das jeweilige Musiksignal in den Hintergrund.

    Zitat von "Hawkeye"


    Wenn ein Limiter allerdings nur zur Begrenzung eines Max.-Pegels eingestellt wird, ist dem nichts entgegen zu setzten. Ich bitte die *ichbinzufaulmichmitdemDJauseinanderzusetztenundbenutzeliebereinenLimiter* Kollegen dies zu beachten.


    Der Limiter findet seinen Einsatz gegen uneinsichtige Kollegen, die nicht in der Lage sind, Ihre "Stücke" mittels Gainregler auf einen gescheiten Pegel anzupassen. Solche Kollegen, die den Gain bis zum Ar*** aufreissen, gibt es leider, ebenso wie es Kollegen gibt, denen es Schei***egal ist, was im Signalweg nach ihrem Mischpult passiert und wie viel Geld die gerade im Abrauchen begriffene Anlage kostet.

    Zitat von "Hawkeye"


    Ich denke mal, du solltest dich aus dieser Unterhaltung mal so langsam ausklinken. Denn ich habe den Eindruck, das du nicht wirklich Ahnung von dem hast, worüber hier ürsprünglich Diskutiert wurde.


    Hier wurde diskutiert, wie man DJs, die ständig ihr Mischpult übersteuern, begrenzen kann. Da machen Limiter schon Sinn - andererseits gibt es eine Handvoll DJs, die sich mit ihrer Technik und mit Mischpulten auskennen und diese richtig bedienen können. Die brauchen keinen Limiter, bei denen klappt es auch ohne!

    Zitat von "Hawkeye"


    Oder willst du mir wirklich weiß machen, das ein Stanford Silver-Shadow und ein Walkman Köpfhörer Disco tauglich sind?

    Wie bereits gesagt, ein Stanford Silver Shadow war jahrelang Disco-tauglicher Standard, selbst in bekannten Nobel-Discos, in denen anerkannte DJ-Größen auflegten. Auch war ein Denon DN 2000 als CD-Player (ich rede von dem ersten pitchbaren Player besagter Firma) Standard - heutzutage würde jedoch kein DJ mehr mit diesem Gerät arbeiten, weil die Bedienung zu umständlich war. Ebenso wie es in der frühreren DDR Standard war, mit Cassettenrecordern zu arbeiten - da würde heutzutage jeder DJ - auch ich - versagen.

    Wie gesagt, ihr habt Euch nun auf "Walkman-Kopfhörer" eingeschossen, ohne das bezeichnete Gerät "Aiwa HP-A 350" zu kennen oder es auch nur mal gesehen oder benutzt zu haben. Würdet Ihr das Gerät kennen, wäre so mancher dumme Kommentar von Euch überflüssig.

    Zitat von "Hawkeye"


    Ich glaube fast, du bist nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge, was Technik anbelangt, und wie es ist, in Locations aufzulegen, wo es durch die Reflexion der Musik quasi unmölich ist, ohne gutem Monitor sauber zu mixen, und wo Aufgrund der Pax-Anzahl oder Musikrichtung Pegel gefahren werden, die die eines gemütlichen Kleinstadt Tanzlokals um ein vielfaches übertreffen..


    Wenn Du Dich da mal nicht gewaltig täuschst - ich denke, ich habe so ziemlich alles mitgemacht, was es im Disco-Bereich an Pulten und Pegeln gab: Besagter Stanford, Lem-Pulte, Dynacord-Pulte, Generalmusic-Pulte, den Schrott, den die Fa. Pioneer als Profi-Equipment verkauft (Schrott wegen der Sounds, die das Pult im Vergleich zu anderen Pulten produziert, und nicht zuletzt wegen der verbauten Hifi-Billigstfader, die mancher DJ ruckzuck in ihre Einzelteile zerlegt), Denon-Pulte und Allen&Heath-Pulte...

    Zitat von "Hawkeye"


    Und glaube mir, ich kenne und beherrsche selber deine erwähnte Mixtechnik nur mit Kopfhörer, aber es gibt nunmal Gegebenheiten, die das nicht erlauben. Da ist es teilweise zwigend erforderlich, daß der Monitorpegel am DJ-Platz lauter sein muß, als der PA-Pegel (wohlbemerkt am DJ-Platz). Und bei diesen Pegeln würden dir die Spulen von deinem Walkmankopfhörer ins Gehirn gepresst.


    Da wage ich Dir zu widersprechen. Denn Du scheinst besagten Kopfhörer nicht zu kennen - ich komme mit dem Teil bestens klar - auch in sehr lauten Umgebungen

    Zitat von "Hawkeye"

    Zudemn hast du durch deine teilsweise unnötigen (aus Inkompetenz?, warum auch immer) Aussagen diesen Anfänglich sachlich und ordentlich geführten Thread schon fast zum Lustig-Witze-Amüsier-schon fast überflüssig-Thread gemacht. Ich habe in der Vergangenheit den einen oder anderen Kommentar von dir in anderen Threads gelesen, die eigentlich soweit immer i.O. und recht sachlich waren, aber hier diskutierst du in einer Art und Weise, die des PA-Forums absolut unwürdig sind, und selbst schon fast im Party-PA so nix mehr zu suchen hätten.


    Das liegt dann aber ganz eindeutig daran, daß mancher meint, nur seine Meinung sei die allein seligmachende. Ich habe lediglich gesagt, das es noch Alternativen zu brüllend lautem Monitorsound bzw. gar kein Monitor vorhanden gibt. Daraufhin kamen Kommentare wie "geht gar nicht" - und das ist schlicht falsch.

    Zitat von "Hawkeye"


    Verstehe mich nicht falsch, ich will dir hier nicht den Mund verbieten, aber bleibe dabei bitte Sachlich und im guten Umgangston (ouha, das muß ich gerade sagen, *selberandieeigeneNasefass*) und Antworte bitte nur, wenn du auch wirklich Ahnung von der Materie hast, denn zu zwingst DJ Golle hier fast dazu Konterantworten zu geben, die seiner wohl eher unwürdig sind.

    Falsch: Ich kann hier niemanden zu etwas zwingen - bestenfalls kann ich dazu anregen, die eigene Denk- und Arbeitsweise zu überdenken.

    Denn die Diskussion, behördlicherseits etwas gegen die hohen Schalldrücke in Discotheken zu unternehmen, ist nicht neu, ebenso wie die Diskussion der Technikfirmen nicht neu ist, das Equipment gegen Beschädigung durch uneinsichtige DJs zu schützen.

    Wir haben die Diskussionen um Auflagen nämlich erst, seit einige DJ-Kollegen am Start sind, die keinerlei Ahnung von Akustik, Lautstärke und vor allem technischen Gegebenheiten haben. Wobei eines völlig klar ist: Ein DJ, der mit eigener Anlage auf Tour ist oder selbst Technik vermietet, geht, da er sein Material selbst bezahlen musste bzw. die reparaturen selbst bezahlen muss, viel sorgfältiger mit der Technik um als ein Booking-DJ, der morgen woanders auflegt. Wobei es auch einige Booking-DJs gibt, die durchaus sorgfältig arbeiten.

    Was djgolle angeht wiederhole ich mich noch mal: Ich kann mit besagtem Aiwa HPA 350-Kopfhörer, welcher als Walkmankopfhörer vertrieben wurde und einen recht lauten Pegel reproduzieren kann, ohne einen DJ-Monitor mit einer Signalverzögerung "Lautsprecher-Tanzfläche -->Disco-Block" beatsyncron mixen - egal, ob es Hiphop, Dance, House oder Techno-Mucke ist. Wenn djgolle das nicht kann, oder irgend ein anderer DJ das auch nicht kann, so ist das nicht mein Problem.

    Richtige Überlegung wäre, das nicht als "Blödsinn" abzutun, sondern mal darüber nachzudenken, wieso der dümmlich wirkende Christian_Thomas das kann. Auch wenn das alles für manchen unvorstellbar ist: Es geht wirklich! Und zwar genau so wie mit laut plärrendem Monitor und geschlossenem Kopfhörer. Es ist nämlich reine Gewohnheitssache und beansprucht die Fähigkeit, sich auf technisch nicht ganz so optimale Gegebenheiten einzustellen. Und das kann leider nicht jeder DJ.

    Ebenso wie nicht jeder DJ in der Lage ist, seine Platten ausschließlich mit dem Pitch-Fader zu syncronisieren, ohne diese mit den Fingern zu berühren. Wer das nämlich kann kann auch mit einem Plattenspieler ohne starken Direktantriebs-Motor arbeiten - auch mit einem "Dual" Hifi-Laufwerk, was wirklich das allerletzte im DJ-Bereich wäre...

    Mal ganz von der DJ-Fraktion zu schweigen, die einen Backspin nur dann hinbekommt, wenn am Technics-Tonarm das Gegengewicht umgedreht und ein Groschen auf das Ortophon-System geklebt wurde. Grausam!

    Auch möchte ich mal aus einem anderen Thread zitieren:

    Zitat von "Jeremy"

    Der Unterschied zwsichen Amateur und Profi liegt nicht im Geldverdienen, sondern lediglich darin, dass der Profi auch unter schlechten Rahmenbedingungen einen anständigen Job abliefern wird, während der Amateur auf die geringste Veränderung der Rahmenbedingungen sofort allergisch reagiert und anschließend absäuft.

    Siehe http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=24500&postdays=0&postorder=asc&start=44

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

  • djgolle
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    253
    • 24. Oktober 2006 um 20:03
    • #143

    Zu Christian_Thomas sag ich jetzt besser nichts mehr, da ich sonst Gefahr laufe ausfallend zu werden!

    Und all denen, die nicht die Ehre haben mit derart qualifizierten und kompetenten DJ´s arbeiten zu dürfen, empfehle ich ein hochwertiges und auch lautes Monitoring zur Verfügung zu stellen um die Gefahr der übersteuerten Eingangskanäle zu mindern.

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • christian_thomas
    Verifiziert
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    1.001
    • 24. Oktober 2006 um 20:15
    • #144
    Zitat von "djgolle"

    Und all denen, die nicht die Ehre haben mit derart qualifizierten und kompetenten DJ´s arbeiten zu dürfen, empfehle ich ein hochwertiges und auch lautes Monitoring zur Verfügung zu stellen um die Gefahr der übersteuerten Eingangskanäle zu mindern.

    Ohne ausfallend zu werden: Die meisten Djs übersteuern die Eingangskanäle, weil sie gerade wegen dem (zu) lauten Monitoring vom Programm auf dem Kopfhörer nichts mehr mitbekommen.

    Konsequenter Weise müsstest Du demnach auch noch einen fetteren Kopfhörer-Verstärker fordern...

    EOM

    Edit 24.10.2006, 20:36 : EOM bedeutet: End Of Message - schreibe das absichtlich als Edit - djgolle hat mit seinem Folgebeitrag Recht und ich meine Ruhe!

    Edit2: Einen muss ich am 25.10. um 12.58 Uhr noch loswerden: djgolle schreibt ein paar Beiträge unter diesem:

    Zitat von "djgolle"


    Der kausale Zusammenhang liegt darin, dass es inzwischen eine von sehr, sehr vielen Technikern praktizierte Methode ist den Monitor um 10-15 dB herunter zu pegeln. Ergo: bei 0dB im Input und Anschlag im Monitor-Master kommt nichts aus der Schüssel raus. Was bleibt dem DJ dann anderes übrig, wenn sich der Techniker weigert mehr Gas auf den Monitor zu geben?

    Ganz einfache Lösung: Den Master solange runterregeln, bis der DJ den Monitorsound wieder hört. Das schont die Ohren der Gäste. Ehrlich!
    Auch sehr zu empfehlen ist ein regelmäßiger Besuch der DJs beim Hals- Nasen- Ohrenarzt - so alle halbe Jahre mal - mancher DJ wird sich wundern, wie sein Gehör nachlässt, und das Rezept für den Hörgeräteakustiker dankend in Empfang nehmen.

    Signatur verloren! Der ehrliche Finder kann sie behalten.

    3 Mal editiert, zuletzt von christian_thomas (25. Oktober 2006 um 12:57)

  • djgolle
    Beiträge
    253
    • 24. Oktober 2006 um 20:23
    • #145
    Zitat von "Christian_Thomas"


    Konsequenter Weise müsstest Du demnach auch noch einen fetteren Kopfhörer-Verstärker fordern...

    EOM


    Oder du deine hochgelobte Kopfhörer-Theorie überdenken!!

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • f8274
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    4.858
    • 24. Oktober 2006 um 23:14
    • #146
    Zitat von "djgolle"

    Und all denen, die nicht die Ehre haben mit derart qualifizierten und kompetenten DJ´s arbeiten zu dürfen, empfehle ich ein hochwertiges und auch lautes Monitoring zur Verfügung zu stellen um die Gefahr der übersteuerten Eingangskanäle zu mindern.

    Sehe leider in der Praxis keinen kausalen Zusammenhang zwischen Lautheit des DJ-Monitors und dem Ausmaß der Übersteuerungen. Mitunter regeln DJs ihre Monis runter und gleichzeitig die PA hoch :cry:

    Eine für alle DJs und Situationen gemeingültige Lösung gibt es imho nicht, und so könnte dieser thread weiter fleißig Seiten sammeln. Ob uns das weiter hilft, müsst Ihr selbst durch Posten bzw. Postverzicht entscheiden. Bin mir aber sicher, dass diesen thread irgendwann wieder jemand neu entdecken wird. Nun ja, wir sind ja in einem Forum.

    Der oben stehende "Schlagabtausch" erinnert mich gleichwohl irgendwie an kindliches Verhalten, das immer das letzte Wort haben möchte.

  • lovat
    Beiträge
    354
    • 25. Oktober 2006 um 05:51
    • #147

    Also ich verzichte freiwillig bei meinem Pult (zuhause) auf einen EQ würde aber niemals ohne Monitor auflegen.
    Und ich habe jede Form von Kopfhörer bei mir rumfliegen, vom Stick über Inear bis zum HD25 aber nix kann mir eine gute Monitorbox am besten mit Sub ersetzen.

    Das war meine Meinung als DJ,
    aber um mal wieder in Richtung Thema zu driften...

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Apex Argos gemacht.
    Wenn man ihn in Sichtweite vom DJ plaziert hat er sogar eine erzieherische Wirkung.

    "Would an RLA system measure up well on a scope? Probably not, but we werent measuring specs, we were dancing to MUSIC. And, Richard had an ear for what sounded good."

  • schweizer86
    Beiträge
    42
    • 25. Oktober 2006 um 08:55
    • #148

    ich denke jeder muss seine Erfahrung selber machen mit dem DJ Volk, baer eins is halt fakt wenn man einen guten Monitor Sound und das richtige Equipment da stehen hat is der DJ schon fast zufrieden

  • djgolle
    Beiträge
    253
    • 25. Oktober 2006 um 11:35
    • #149
    Zitat von "f8274"


    Sehe leider in der Praxis keinen kausalen Zusammenhang zwischen Lautheit des DJ-Monitors und dem Ausmaß der Übersteuerungen. Mitunter regeln DJs ihre Monis runter und gleichzeitig die PA hoch :cry:

    Der kausale Zusammenhang liegt darin, dass es inzwischen eine von sehr, sehr vielen Technikern praktizierte Methode ist den Monitor um 10-15 dB herunter zu pegeln. Ergo: bei 0dB im Input und Anschlag im Monitor-Master kommt nichts aus der Schüssel raus. Was bleibt dem DJ dann anderes übrig, wenn sich der Techniker weigert mehr Gas auf den Monitor zu geben?
    Deshalb mein Tipp an die Techniker: Stellt Monitor zuhauff hin und der DJ wird kein Argument haben, warum er die Inputs überfährt und der Techniker kann jederzeit einen Rüffel erteilen, und das vollkommen zurecht.

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 25. Oktober 2006 um 12:49
    • #150

    Hmm, diese Methoden sind uns eher unbekannt.
    Wir stellen die Monitoranlage so ein, daß sie maximal und sicher betrieben werden kann - wie eben die PA-Anlage auch. Wozu denn diese 10-15dB Absenkung? Es sind doch die Ohren des DJs...

    Nicht zu vergessen ist, daß man die Monitore nicht irgendwie aufstellt, sondern eben schon im passenden Winkel zum Ohr des DJs. Manche Floorwedges müssen da nämlich besser erhöht stehen (Cases etc.), sonst geht zuviel Leistung durch Weiterwegstellen oder Zutiefstellen verloren...

    Nachteil von zu lautem Monitoring und Semi-Profi-DJs:
    Manche DJs dieser Klasse finden den Drehpoti zum Zurückstellen der Monitor-Lautstärke nicht mehr (je nach Alkoholkonsum). Folge: Der Bühnensound wird immer lauter, das Gehör immer tauber. Nur der Kopfhörer stösst dann an die Grenze und macht nicht mehr mit. Wenn dann der Phone-Regler schon ganz oben ist und der DJ beim Vorhören nix mehr hört, was macht er dann? Nein nicht Monitor leiser...
    Er dreht den Gain hoch. Anfangs nur zum Vorhören, doch spätestens beim dritten Stück fadet er mit dieser Gaineinstellung ein und schon gehts weiter....

    Weiterer Nachteil in dieser DJ-Klasse: Keiner dreht den Monitor leise, wenn er mal eine Durchsage machen muss. Folge: Erstmal ordentliche Rückkopplung über den Monitor...

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