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DIY Audio Peakmeter: endlich fertig (mit Bildchen)

  • tobwen
  • 17. Januar 2006 um 02:14
  • tobwen
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    • 17. Januar 2006 um 19:05
    • #21

    einer unserer Entwickler schreibt zum Atmel-Vorhaben:

    Zitat

    Ja, denn ich bin gespannt, wie die Klippe mit dem A/D-Wandler umschifft
    wird. Die ist naemlich nicht trivial zu loesen. Besonders, wenn die LEDs
    multiplext werden (alles andere waere nicht sinnvoll/teuer). Dann streuen
    naemlich die Atmel-internen Strukturen kraeftig in die A/D-Sektion ein.
    Der "Erfolg" ist, dass die Wandlung um +- 64 Werte (also 6dB) schwankt.
    Auf einem Leuchtband mit 128LEDs macht sich das sicher gut...
    Loesung: Rest vom Atmel waehrend der Wandlung "schlafen" legen...

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  • LC2412
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    • 17. Januar 2006 um 19:23
    • #22

    Hallo, @all.
    Ich wurde angeschrieben wegen meiner Meinung, weil ich die Sache mit dem Applausometer angestoßen habe,
    Zunächst vorab. Ich werde, wenn der Applausometer gebaut wird, keinen Wert auf DIN konforme Pegel geben, es soll ein Riesen VU-Meter werden und eigentlich Applaus in eine anzeigbare Größe bringen können. Das alles macht man mit einem Mikrocontroller, weil der dann das Zeugs auch in DMX-Daten bringen muss.

    Die analoge Lösung des PEAK-Meters mit allen Schikanen ist super. Eine gute analoge Messschaltung ist das A und O, um damit später überhaupt etwas berechnen oder steuern zu können. Wie andere schon angemerkt haben, kommt sowas leider immer zu kurz. Ich habe Techniker gelernt und da hat man sich mehr auf die Controller und PCs konzentriert. Ich habe aber von meinem früheren Arbeitgeber einen Respekt vermittelt bekommen für alles, was analog ist. Dort wurde auf 0.01°C genau gemessen, was nur mit großem Aufwand und Präzision möglich ist.

    Ich beneide Euch "Analogen" um Euer Wissen und Euer Können. Aber ich denke, manches kann man wirklich schneller oder einfacher per Controller regeln. Bestes Beispiel (Manu verzeih), ist der Beat-Verfielfacher. Das ist ein klitzekleines Programm (nötigen Tiefpass und Schmitt-Trigger kann man sicher mit AGC auch analog gut aufbauen) für einen Mikrocontroller, der dann auch gerne in den Pausen was anderes macht. Das macht IMHO keinen Sinn mehr analog.
    Bei allem, wo man sich sicher sein muss, dass es geht und analoge Signale weiter messen muss oder wo es um sehr schnelle Regelungen geht, braucht man entweder DSPs (teuer) oder eben doch analoge Schaltungen (wer macht z.B. einen Kurzschlussschutz digital?).

    So genug gelabert.
    Wollte eigentlich nur groß Loben und sagen, dass mich auch Bilder interessieren :D:D:D

  • DJ Jerolm
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    • 17. Januar 2006 um 19:57
    • #23

    tobwen:

    Ich nutze zwar meist nur die höheren 8 der 10 Bits des A/D-Wandlers (sorry, hab in der PN von max. 12 gesprochen), aber ich kann dir versichern, dass da auch das letzte Bit bombenfest steht, obwohl der Prozessor mit 20MHz läuft und während der Wandlung intensiv mit anderem Kram beschäftigt ist. Intern streut nix ein.
    Außerhalb des Prozessors muss man aber aufpassen und ein paar EMV-Spielregeln beachten.

  • tobwen
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    • 17. Januar 2006 um 20:12
    • #24

    Achso, es soll gar nicht DIN-Konform werden?

    Ist es denn softwaremäßig ein großes Problem, dem Code die DIN-Vorgaben einzutrichtern?

    Denn dann wäre es auch in kleinem Maßstab nützlich.

  • LC2412
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    • 17. Januar 2006 um 20:21
    • #25

    tobwen: Ich habe mir die DIN nicht angeschaut, liegt die bei Dir einfach so rum? Und wenn, ist das wie gesagt, ein Riesen-VU-Meter, bei dem der Gag auf dem "Riesen" liegt und nicht auf dem "100% Norm". Sonst würde ich es wie Manuela vorgeschlagen hat, mit ein wenig LM-Gemüse und Digitaldrahtverhau und dann erst Controller machen.
    Was ich klar machen wollte ist, dass ich analog gut finde und Du Deine Paranoia schlafen legen kannst/sollst/darfst.

    Mehr nicht. Weniger aber auch nicht. :D:D:D

  • tobwen
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    • 17. Januar 2006 um 20:24
    • #26

    Nun, du kannst dich über Triacs & Co. auch einfach an unsere Schaltung dranhängen oder Du baust einen Converter zu unserer Schaltung in Atmel.

    Das würde Dir viel Arbeit ersparen und Du bist sofort konform.

    Und ja: Ich habe mir an der Uni eine Kopie der DIN für teuer Geld anfertigen lassen.

  • LC2412
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    • 17. Januar 2006 um 20:41
    • #27
    Zitat von "TobWen"


    Und ja: Ich habe mir an der Uni eine Kopie der DIN für teuer Geld anfertigen lassen.

    und dabei das rot Gedruckte abgedeckt, gell? :roll: :lol:

  • tobwen
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    • 17. Januar 2006 um 20:42
    • #28

    rot gedruckt ist nur, dass sie nicht mehr gültig ist
    hat den Grund, dass sie in eine EU-Norm (IEC 268-10) verwandelt wurde

  • LC2412
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    • 17. Januar 2006 um 20:50
    • #29

    So, nachdem alle nun entspannt sind, lass nun endlich Bilder sehen, oder bin ich doof und finde die nur nicht?

    `n schön'n abend noch.
    Carsten

  • tobwen
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    • 17. Januar 2006 um 20:53
    • #30

    mit Bilder meinte ich vorerst nur die Platinen-Dinger
    dem Prototyp fehlt noch ein Gehäus, daher sieht er schrecklich aus

    in den kommenden Tagen kommt aber dazu was, versprochen

    wir brauchen noch einen NAMEN und vorallem KUNDEN.
    Aber 30 Leuten wird das Ding SAU GÜNSTIG.

  • LC2412
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    • 18. Januar 2006 um 07:15
    • #31
    Zitat von "TobWen"

    nunja ... die Analog-Wandlung mit Netzteil passt genau auf eine Europlatine
    die digitalplatine würde ja dann komplett in den Atmel verschwinden

    zack, 17 EUR weniger

    Das lass uns doch mal als Schritt nach Deiner Fertigstellung einfach andenken. Gerne schaue ich mir da mal die Soft an. Atmel ATMEGA8 kostet ~3EUR. Interner RC-Oszillator würde reichen für die Multiplexergeschichte. Vielleicht machen wir dann doch mal was gemeinsam :D

  • tobwen
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    • 18. Januar 2006 um 18:16
    • #32

    eben kamen die Preise vom Platinenhersteller

    bei 50 Bestellungen (jeweils 3 Platinen doppelseitig, 2 Platinen einseitig) kostet der Platinensatz 31,76 EUR netto

    Nach Zahlung der Lizenzabgaben und Zoll kommen wir auf 40 EUR.
    Die Platinen sind geprüft und nach RoHS erstellt, sonst dürften wir sie in Deutschland nicht verkaufen.

    Die Platinen besitzen eine Nickel-Gold Beschichtung und sind damit hervorragend lötfähig (hochplan).

    Zu teuer?

  • LC2412
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    • 18. Januar 2006 um 19:12
    • #33

    RoHS ist erst ab 1.6. gültig. Wenn Du sie vorher verkaufst, ist das kein Problem. Außerdem ändert das nicht den Preis.
    Frage die Platinen mal bei IBR (ringler.info) an, da habe ich gute Erfahrungem mit gemacht.

  • tobwen
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    • 18. Januar 2006 um 19:19
    • #34

    ja, aber ich weiß nicht, ob wir 50 Platinen in 5 1/2 Monaten loswerden!

    nachher habe ich 30 verkauft und sitze auf 20 Platinen, die ich nicht mehr verkaufen darf

  • DJ Jerolm
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    • 19. Januar 2006 um 17:09
    • #35

    Da es hier gerade um ROHS geht hab ich auch noch ne Frage.
    Bisher bin ich davon ausgegangen, dass das für alle Hersteller und alle Produkte gilt.

    Vor einigen Wochen war ich jedoch bei einem großen Hersteller für ..., und die stellen unter anderem auch Steuerungen für alle Größen von Gasbrennern und Gasthermen her. Hab da die automatische Bestückung, Reflow-Löten, Wellenlötung und das ganze Gedöns gesehen.

    Da frag ich den Herrn xyz wie problematisch denn hier so sie Umstellung auf bleifrei/ROHS ist, oder ob das alles ganz gut läuft.

    Die Antwort:

    ROHS betrifft nur die Hersteller von Consumer-geräten, industrielle Geräte (wozu anscheinend auch dann auch die heimische Gasheizung zählt) sind von dieser Regelung nicht betroffen.

    Kann das sein?!?!

  • LC2412
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    • 19. Januar 2006 um 17:37
    • #36

    Jein, die RoHS Direktive will zunächst mal alle Consumer-Produkte auf RoHS-konform sehen, weil die den meisten Müll machen.
    Laborgeräte und Messgeräte werden gewöhnlich nicht alle 2 Jahre fortgeschmissen.
    Autoindustrie ist auch noch außen vor.
    Wann man mit den beiden letztgenannten aber härter umgeht, ist unklar.

    Über Sinn und Unsinn der RoHS-Geschichte lässt sich eh streiten. Ich fände es besser, das Blei in Gardinen zu verbieten und auch das Blei als Wichgewichte bei LKW.
    0,5% Blei ist das Gesamtvorkommen in der Elektronikindustrie. Ob man da dann als erstes ansetzen musste, kann jeder für sich entscheiden.

    Wie gesagt, gogle mal nach RoHS, Spoerle hat sich das groß auf die Fahne geschrieben und da gibts einiges Nachzulesen.
    Alle Probleme, die mit der Umstellung entstehen oder entstanden sind (mein Arbeitgeber produziert Laborgeräte, wir haben trotzdem jetzt schon umgestellt) würden hier Seiten füllen.
    Allein die Lagerlogistik, nicht nur bei einem selbst, sondern auch bei den Distris ist der Hammer. Zumal manche Halbleiterhersteller keine Kennzeichnungsunterschiede machen, ob Rohs-konform oder nicht. Weiß also keiner, ob er nicht nach einem Jahr doch noch ein "altes" Päckle von irgendwas bekommt.
    Dann noch die Dödel, die Leadfree und RoHS in einen Topp schmeißen ... man kann sich so langsam vorstellen, was Entwicklung, Produktion, Einkauf und QS/QM in den letzten Monaten getan haben.
    :cry:

  • Henne
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    • 19. Januar 2006 um 17:51
    • #37

    Militär und Medizintechnik sollen auch erst mal draußen bleiben :D
    Das sagt ja viel über die Stabilität aus...

    Ich führe die momentane AVR-Situation auch auf diesen Blödsinn zurück: Ein Händler hat gar nichts mehr, selbst reichelt speist mich mit Mindermengen ab :shock:

    Und dann erst das bleifreie Lot - aber ich glaube ich hatte mich da schon ausgelassen (und 2kg SnPb im Keller gebunkert :D )

    Henne's Sites

  • LC2412
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    • 19. Januar 2006 um 17:57
    • #38

    ob das alles klappt, wird man sehen. Auf jeden Fall ist es eine gute Verdienstmöglichkeit für alle, die mit Lötanlagen zu tun haben. Die alten können das nicht, weil die Edelstahlwanne durchfressen wird oder die Regelhysterese zu groß ist.
    Wie viele Halbleiter dabei drauf gehen, weiß ich auch noch nicht.

    AVRs bekomme ich bei W-R-E. Eigentlich immer und gut und nett und günstig (Wolfgang Rompel).

  • tobwen
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    • 19. Januar 2006 um 19:03
    • #39

    bei meinem Platinenhersteller kostet RoHS auch 10% Aufschlag ... alles ärgerlich

  • LC2412
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    • 19. Januar 2006 um 19:14
    • #40

    tobwen: das ist dreist. Bei uns wollte ein Kabelkonfektionär auch Preise eklatant anheben mit der Begründung, dass er bei dem bleifreien Lot höhere Temperatur braucht und die Spitzen schneller hin sind. Ich habe ihm dann mal vorgerechnet, dass er bei dem Preis pro Kabel eine neue Spitze einsetzen kann und immer noch dabei gut verdient.
    Letzten Endes wird der finanzielle Aufwand die Gewinnsumme schmälern. Preissteigerungen sind ja fast nicht durchzusetzen.
    Aber die Versuche erinnern mich an einen Arbeitskollegen der erzählte, dass sein Heizöllieferant auch in ein Dorf kam und von jedem der 10 Abnehmer 10EUR Mautkosten abrechnen wollte. So teuer ist die Maut dann aber auch nicht.
    :shock: :lol:

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