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Datenbank für Schwarze Schafe aus der Branche

  • mringhoff
  • 20. Januar 2006 um 10:14
  • mringhoff
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    • 20. Januar 2006 um 10:14
    • #1

    Wie im Warnungen-Brett von Christian_Thomas bereits angesprochen, wäre es interessant, eine Datenbank zu führen, in der die Schwarzen Schafe unserer Branche geführt werden.

    Darin sollten dann rein: Betrüger / Unterschlager / Konkurs gegangene Kunden / zahlungsunfähige Kunden
    Aber alles mit Titel (Vollstreckungstitel, Eidesstattliche Versicherung, Urteil) bzw. bei eingeleiteten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen.
    (Also keine Kunden, die zu langsam zahlen oder die defekte Ware verkaufen etc.) Es sollte primär um den Vermietsektor gehen.

    Ich finde, eine interessante, verfolgenswerte Idee.
    Dabei sollte man den Datenschutz beachten. Wer führt diese Datenbank (und ist verantwortlich bzw. kümmert sich auch wieder um die Löschung, falls erledigt oder unhaltbar)?
    Wer darf sie einsehen? Öffentlich wohl kaum, vielleicht auf Mitgliederbasis?
    Was kostet der Aufwand, wer zahlt welche Beiträge?

    Und schliesslich: Bringt das wirklich etwas?
    Wenn ein Unterschlager aus dem Ausland kommt, ist die Ware weg, die Person sowieso nicht greifbar, wenn sie überhaupt mit richtigen Personalien gemietet haben sollte.

    Was meint Ihr dazu?

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  • Kracky
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    • 20. Januar 2006 um 10:21
    • #2

    Das Problem ist das du dich damit auf sehr dünnes Eis begibst, der Betreiber einer solchen Datenbank braucht dann wohl vor allem eines, eine sehr gute Rechtschutzversicherung. Ist schon erstaunlich, die Jungs haben keine Kohle dir deine Rechnungen zu zahlen, aber wenn es darum geht sind die schneller beim Anwalt als du denkst. Hier ist ja schon das PA-Forum und damit der Micha sehr mutig mit seinem Warnungenbrett. Die Idee ansich ist gut, die Machbarkeit ist wohl sehr bedenklich.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • mringhoff
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    • 20. Januar 2006 um 10:42
    • #3

    Das Problem ist wohl oft, daß irgendjemand unwahre Behauptungen aufstellt und diese veröffentlicht. "Firma XY ist böse und betrügt". Als unbeteiligter Dritter weiß man nicht, ob das stimmt oder nicht. Selbst wenn das der Wahrheit entspricht, versuchen die betroffenen Firmen mit allen möglichen rechtlichen Mitteln die Verbreitung der Aussage zu verhindern.

    Wenn aber belegbare und unstreibare Tatsachen, wie vollstreckbare Titel, EV, Urteile etc. als Voraussetzungen gelten, stellt ja keiner eine zu bestreitende Aussage auf.
    Die Datenbank sollte so ähnlich wie die der Creditreform / Schufa etc. laufen, nur eben auf unsere Branche verkürzt, ergänzt mit Leuten, gegen den staatsanwaltlich ermittelt wird (ohne weitere Bewertung).

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  • test
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    • 20. Januar 2006 um 10:44
    • #4

    man muß halt das vorliegen eines titels als vorraussetzung nehmen. ferner polizeilich beurkundetete unterschlagung.
    was will man tun wenn die schuld beglichen ist?
    wie will man sich vor rachefeldzügen schützen?

    http://www.crystal-hannover.de
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  • christian_thomas
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    • 20. Januar 2006 um 12:10
    • #5

    Hallo,

    schön, daß nun ein Kollege hierzu einen Thread eröffnete - ich war immer noch am überlegen, wo ich das platzieren soll?

    Meine Überlegungen dazu wären:

    1.) Mitgliederbasis, d.H., nur registrierte und namentlich bekannte User können posten - einsehen und z.B. nach Seriennummer abfragen kann jeder

    2.) Es können Bilder/Seriennummern von "abhandengekommenem" Material gepostet werden

    3.) Namen von Betrügern nur unter Nennung des Namens der betrogenen Firma - so wie im Warnungen-Brett

    4.) Bei Diebstählen/Unterschlagung Einträge mit polizeilicher Tagebuchnummer der Anzeige und evtl. Veröffentlichung vorhandener Fotos

    Es soll keine Konkurrenz zum Warnungen-Forum sein - dieses ist einfach super - jedoch vermisse ich Funktionen wie z.B. mir wurde eine KMT-Endstufe Typ LC 850 mit Seriennummer ... gestohlen - die trage ich dort ein. Ein etwaiger Käufer meiner gestohlenen Stufe kann eine Seriennummer dann gezielt abfragen und sieht dann: Gestohlen am / bei xxx, Kripo Gelsenkirchen, Tagebuchnummer/Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft...

    Oder man sieht die Kopie eines Personalausweises der bei Unterschlagung genutzt wurde, und erkennt seinen neuen Kunden auf dem Foto wieder...

    Ach so, Serverplatz und eine relativ neutrale URL dafür habe ich bereits registriert - darüber gebe ich aber derzeit noch keine Auskunft öffentlich.

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  • ADMIN
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    • 20. Januar 2006 um 12:38
    • #6

    Ein paar Gedanken dazu:

    1.) Man könnte das so gestalten, dass die Firmen ihr komplettes Equipment registrieren lassen können. Vorteil:

    a) Man macht das mal, und steht im Schadensfall nicht vor dem Problem, gerade diese Seriennummern nicht mehr zu finden...

    b) Wenn jemand am Samstag eine Anlage abholt, die Montag zurückbringen will, aber schon am Samstag weiterverkauft, hilft es nichts, wenn ich Mittwoch dann die Seriennummern hier rein schreibe...

    c) Möglich wäre eine Vernetzung mit einer Suche nach Dry-Hire-Angeboten.


    2.) Mit Warnungen begibt man sich auf ein vergleichsweise glattes Eis. Man könnte das aber auch andersrum aufziehen (wenn sich sehr viele daran beteiligen): Es gibt eine Art "Mieterausweis", jeder, der den beantragt, durchläuft eine Sicherheitsüberprüfung (polizeiliches Führungszeugnis, Schufa, Wirtschaftsauskunftei, örtliches Schuldnerverzeichnis...), erst danach gehen Anlagen ohne Kaution raus.

    Vielleicht findet sich eine Versicherung, die dann noch für geringe Beiträge das Restrisiko versichert.

    Für den Anfang könnte man das ja so machen, dass alle mit Ausweise zum halben Preis mieten...


    3.) Autovermieter buchen eine Kreditkarte ein. Vielleicht wäre auch so etwas eine Idee.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • test
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    • 20. Januar 2006 um 12:43
    • #7

    bei dem ausweis dauert das für den üblichen kleinverleih kunden zu lange. der braucht das mat heute. gut, der leiht auch keinen 7,5t voll zeug

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  • christian_thomas
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    • 20. Januar 2006 um 12:58
    • #8
    Zitat von "ADMIN"

    Ein paar Gedanken dazu:

    1.) Man könnte das so gestalten, dass die Firmen ihr komplettes Equipment registrieren lassen können. Vorteil:

    ...

    Eine sehr gute Überlegung - und man kann direkt sehen, wem das vom LKW aus als "Konkursware" angebotene Material gehört...

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  • mringhoff
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    • 20. Januar 2006 um 13:48
    • #9
    Zitat von "Christian_Thomas"


    Meine Überlegungen dazu wären:
    (...)

    Ich sehe, Du baust da ganz auf Unterschlagung etc. auf.

    Wie sieht es aber mit den Kunden aus, die zwar das Equipment wieder bringen, aber die Rechnungen nicht bezahlen (können), bzw. Agenturen, für die wir uns ein Wochenende lang abrackern und wir dann im nachhinein feststellen, daß diese kurz vor dem Konkurs stehen und sich jedesmal neue Dienstleister suchen, weil die alten immer noch kein Geld gesehen haben....

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  • christian_thomas
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    • 20. Januar 2006 um 14:12
    • #10
    Zitat von "mringhoff"

    Ich sehe, Du baust da ganz auf Unterschlagung etc. auf.

    Wie sieht es aber mit den Kunden aus, die zwar das Equipment wieder bringen, aber die Rechnungen nicht bezahlen (können), bzw. Agenturen, für die wir uns ein Wochenende lang abrackern und wir dann im nachhinein feststellen, daß diese kurz vor dem Konkurs stehen und sich jedesmal neue Dienstleister suchen, weil die alten immer noch kein Geld gesehen haben....

    Falsch: Ich baue derzeit noch auf gar nichts auf, sondern stellte nur die Sachen ein, die mir adhoc einfielen.

    Ich denke, wir sammeln hier erstmal Vorschläge, was man dort eintragen sollte, um dann abzuklären, was man da eintragen darf, und zwar juristisch gesehen.

    Mich kann niemand daran hindern, mein Material, welches mir gestohlen wurde, öffentlich zu beschreiben.

    Auch kann mich niemand daran hindern, einen "Kunden", der mich betrogen hat und gegen den ermittelt wird, bekannt zu machen - solange meine Angaben wahre Tatsachenbehauptungen und durch Gerichtsverfahren/Ermittlungen belegbar sind.

    Aber wie siehts bei dem Kunden aus, dessen VA schlecht lief und der deshalb nicht zahlen kann? Darf ich den eintragen, und wenn, wie wird der dann wieder ausgetragen nachdem er die Rechnung abgestottert hat? Ich meine, in der Schufa stehste mit schlechten geschäften nach deren Erledigung noch weitere 3 Jahre drin.

    Erst wenn das geklärt ist, kann man sich Gedanken über eine technische Umsetzung machen, und dann darüber, wie ein Träger einer solchen Datenbank aussehen könnte. Und nun muss ich los... Ist ja Freitag ;)

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    3 Mal editiert, zuletzt von christian_thomas (20. Januar 2006 um 14:21)

  • mringhoff
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    • 20. Januar 2006 um 14:13
    • #11
    Zitat von "ADMIN"

    Ein paar Gedanken dazu:
    (...)

    Gedanke "1" finde ich eine interessante Überlegung. Vorallem die "Delay-Zeit" von Unterschlagung bis zur Veröffentlichung von Seriennummern spielt hier keine Rolle mehr...

    Gedanke "2" finde ich etwas umständlich und praxisfern, da es immer wieder zahlreiche Erstmieter bzw. Nur-Abholer gibt. Ein zu hoher Aufwand, zeitlich und kostenmässig. Ausserdem schreckt es sicherlich viele redliche Kunden ab, wenn sie erstmal einer Schufaauskunft zustimmen und den Einblick ins Führungszeugnis erlauben müssen.

    Ein kritischer Dryhire-Verleiher sollte je nach Kunde selbst überlegen, welche Vorsichtsmassnahmen er ergreifen sollte. Ist der Kunde vom Ort oder kommt auf Empfehlung anderer ist es etwas anderes, als wenn wildfremde Leute, womöglich noch von weither, mit einem fremdländischen Transporter jede Menge Equipment abholen. Da kann man immer noch Sicherheiten fordern (Kreditkarte) oder Auskünfte einholen.

    Wie oft gibt eine Rental-Firma Ware aus, nur weil ein anderer Kollege einen Lieferschein mit einer vollständigen Adresse ausgefüllt hat? Der Lagerhelfer gibt die Ware an einem ihm völlig unbekannten Abholer, der nur irgendwo rechts unten ein unterschriftsähnliches Geschreibsel machen muss. Fazit: Eine Privatperson muss sich ausweisen, eine Firma schickt ein Fax mit einer Bestellung und anschliessend einen Kurierfahrer, der sich natürlich nicht ausweisen muss. Wer prüft, ob es die Firma wirklich gibt? Oder wenn ja, wer prüft, ob das Fax wirklich von dieser Firma stammt?

    Etwas mehr kritisches Mitdenken hätte sicher den ein oder anderen Schaden bei einer Rentalfirma vermieden.

    Gedanke "3" finde ich durchaus verfolgenswert. Kreditkarten sind weit verbreitet und sollten gerade aufgrund der Autovermieter beim Kunden sicher Verständnis für diese Massnahme erwecken. Selbst Dryhire-Equipment kann weitaus mehr kosten als ein koreanischer Kleinwagen...

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  • mringhoff
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    • 20. Januar 2006 um 14:22
    • #12
    Zitat von "Christian_Thomas"

    Falsch: Ich baue derzeit noch auf gar nichts auf, sondern stellte nur die Sachen ein, die mir adhoc einfielen.

    Ich meinte ja auch Deinen Gedankenaufbau....

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  • christian_thomas
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    • 20. Januar 2006 um 14:35
    • #13
    Zitat von "mringhoff"

    Ich meinte ja auch Deinen Gedankenaufbau....

    Klar - ist ja auch nich böse gemeint. Admin hat dazu auch ein paar sehr gute Vorschläge gemacht...

    Ich denke, mal alle Vorschläge sammeln, dann das Für und Wider diskutieren, und wenn eine ausdiskutierte Vorschlagsliste da ist, juristisch prüfen und dann realisieren, und zwar schnellstens.

    Vorschlag 1 ist sehr gut - birgt aber die Gefahr, daß, wenn öffentlich einsehbar, Seriennummern von ordentlich gekauftem Equipment für "Dubletten" verwendet werden könnten.

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    • 20. Januar 2006 um 14:46
    • #14
    Zitat von "Christian_Thomas"

    Auch kann mich niemand daran hindern, einen "Kunden", der mich betrogen hat und gegen den ermittelt wird, bekannt zu machen - solange meine Angaben wahre Tatsachenbehauptungen und durch Gerichtsverfahren/Ermittlungen belegbar sind.

    Solange ich es beweisen kann (nicht zwangsläufig durch ein Gerichtsverfahren), kann ich alles behaupten.

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  • mringhoff
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    • 20. Januar 2006 um 14:58
    • #15
    Zitat von "Christian_Thomas"


    Vorschlag 1 ist sehr gut - birgt aber die Gefahr, daß, wenn öffentlich einsehbar, Seriennummern von ordentlich gekauftem Equipment für "Dubletten" verwendet werden könnten.

    Musst Du mir mal noch näher erläutern.
    Wenn ein gestohlenes Gerät eine Seriennummer von einem anderen Gerät erhält, das nachweislich einer anderen Firma gehört, dann komme ich doch als Betrüger nur vom Regen in die Traufe...

    Ob der Firma XY, der das Gerät Z gehört, das Gerät nun entwendet wurde oder ob ein anderes Gerät A entwendet wurde und als Gerät Z per Seriennummer umgewandelt wird, ist mir als Käufer ja zunächst mal egal: ich rufe in beiden Fällen bei Firma XY an und frage, ob mir der vermeintliche Verkäufer ordnungsgemäße Ware verkauft. Wenn die Fa XY mir erzählt, daß Gerät Z noch im Lager steht, sollte mich das ebenso stutzig machen, als wenn Gerät Z als unterschlagen gemeldet wurde.

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  • jamhot
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    • 20. Januar 2006 um 22:58
    • #16

    Das Thema Kreditkarte bringt wohl nicht viel. Bei den Mietwagenfirmen geht es nicht darum den Wagen wieder zu ersetzen,wenn ich ihn nicht zurück bringe, sondern es geht darum, etwaige Kosten durch einen kleinen Unfall oder durch "nichtwiederauftanken" zu decken.
    Wenn ich einen VW Passat bei Europcar miete und nicht per karte, sondern in bar bezahle, hinterlege ich ja auch keine 30000€ Kaution.

    Wer sagt mir, dass die Kreditkarte echt ist, nicht gesperrt und über einen ausreichenden Verfügungsrahmen verfügt? Dann müssten sich die Verleiher bei den Kreditkartenfirmen anmelden und ich weiss nicht, was das kostet. Ganz billig ist es jedenfalls nicht. Sonst würden viel mehr Geschäfte Kreditkarten akzeptieren.

    --
    Gruß
    Uli Weiss

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  • mringhoff
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    • 21. Januar 2006 um 08:31
    • #17

    Eine Kreditkarten-Teilnahme ist natürlich nicht umsonst, es gibt aber dennoch zwei verschieden Preismodelle: einmal mit Onlineanbindung und Kartenleser und das andere Mal mit der handbetriebenden "Ritsch-Ratsch"-Maschine. Als Firma zahlst Du dann noch ich glaube mal so 1% "Provision" vom Umsatz, Online etwas mehr, dafür hast Du sofort eine Bestätigung, ob eine Kartensperrung vorliegt. Bei einer Kartensperrung gibts kein Geld von der Kreditkartenfirma. Mit der erwähnten Offline-Methode muss man halt anrufen. Aber da wir ja kein Massengeschäft haben, ist diese Methode auch nicht wirklich tragisch.

    Wenn Du also das O.K. der Kreditkartenfirma hast (online oder per Telefon), dann ist die Zahlung 100%ig gewährleistet. Selbst wenn es eine gefälschte Karte ist, Du das O.K. der Kartenfirma hast, den Beleg ordnungsgemäß ausgefüllt hast und die Unterschrift die auf der Karte entspricht, liegt dann der Schaden beim Kartenunternehmen.

    Wg. Kosten: Wer einmal einen Schaden dadurch verhindern konnte, für den hat sich das System sicher auf einige Jahre schon mal bezahlt gemacht. Die hier diskutierten Auskünfte bei Schufa und Co. sind ja auch nicht umsonst und bieten nichtmal eine Sicherheit.
    Außerdem muss es bei einer Kautionshinterlegung durch Kreditkarte ja gar nicht zur Abrechnung mit dieser kommen. Die Zahlung kann ja weiterhin in bar erfolgen und bei problemloser Rückgabe und Mietzahlung wird die Kaution in der Art "freigegeben", daß einfach keine Abbuchung stattfindet. Somit auch direkten Umsatz-Kosten für die Rentalfirma.

    Die Kreditkarte ist natürlich kein Allheilmittel, aber würde ein Betrüger, der eine Unterschlagung plant oder jemand der kein Geld für die Miete aufbringen kann, wirklich eine (nicht gesperrte) Kreditkarte zu Zahlung bzw. zur Kautionshinterlegung anbieten?
    Ich denke, der sucht dann eine andere Rental-Firma auf :)

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  • Johnny
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    • 21. Januar 2006 um 09:41
    • #18

    Um mal den Vergleich mit der Schufa etwas weiter zu spinnen:

    Die Schufa/Crefo arbeiten als Auskunfts-Dienstleister für Ihre Vertragspartner, die sich das Einverständnis ihrer Kunden zum Datenabgleich/Datenspeicherung über die sog. "Schufa-Klausel" in ihren Verträgen holen.

    Was spricht z. B. dagegen, eine ähnliche Datenbank zu institutionalisieren, in der neben den Adressdaten des potentiellen Mieters auch Informationen über getätigte Geschäfte hinterlegt werden? Ähnlich wie bei der Schufa erwirbt man sich hier bei regelmäßiger Fütterung ein Scoring, dass es einer Rental- oder Installations-Firma einfacher macht, die Vertrauenswürdigkeit des Kunden zu bewerten. Sicher ist die ganze Angelegenheit recht aufwändig (brrrr, Sch...-Rechtschreibreform), aber was bei der Schufa und den Banken funktioniert, kann für die PA-Branche sicher ähnlich umgesetzt werden.

    Johnny
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  • jamhot
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    • 21. Januar 2006 um 10:13
    • #19

    Die Kreditkarte hilft Dir, Deine Miete zu bekommen. Wenn das Material aber gar nicht zurück kommt, dann hilft Dir das auch nicht. Wenn da mal jemand kommt, der für eine kleine Fete mal 2 Technics, 1 Mixer, 1 Doppel-CD, kleine PA und etwas Licht (4 Movers, 4 6er Bars, Strobe usw) mietet, willst Du dann eine Kaution von 15000 Euro bei der Kartenfirma reservieren? Der Verfügungsrahmen muss erstmal da sein. Auch wenn das Geld nicht sofort abgebucht wird (war mir schon klar), muss der Verfügungsrahmen es zulassen, dass die Kaution gegebenenfalls abgebucht werden können.

    Die Idee mit der Datenbank finde ich gut. Auf den Mietvertrag einfach eine Klausel drauf, die der Mieter unterschreiben muss und schon können die Daten gespeichert werden und man kann sich Auskunft holen.

    --
    Gruß
    Uli Weiss

    grandMA lernen

  • christian_thomas
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    • 21. Januar 2006 um 10:33
    • #20
    Zitat von "mringhoff"

    Wenn ein gestohlenes Gerät eine Seriennummer von einem anderen Gerät erhält, das nachweislich einer anderen Firma gehört, dann komme ich doch als Betrüger nur vom Regen in die Traufe...


    Guten Morgähn,

    da hast Du auch wieder Recht - mein Gedankengang war dabei, daß mancher Hersteller/Vertrieb Serviceleistungen von der Seriennnummer abhängig macht(e) um sicherzustellen, daß das Gerät aus dem offiziellen Vertriebsweg kommt und kein "Grauimport" ist.

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