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Suche Anschlagmittel für Befestigung in Zelten

  • tinnitus & tritonus
  • 26. Januar 2006 um 09:07
  • tinnitus & tritonus
    Beiträge
    42
    • 26. Januar 2006 um 09:07
    • #1

    Hallo,

    hat von euch jemand eine Ahnung, ob es zertifizierte Anschlagmittel für die üblichen Anschlagpunkte (die 25mm Durchgangslöcher) bei Festzelten gibt ?
    Irgend jemand muß doch sowas verkaufen !!
    Selbst bei großen Zeltherstellern haben die mir geraten, selber irgendwelche U-Stähle zu biegen und mit einem Bolzen zu sichern.
    Das kann doch nicht deren Ernst sein ?!?
    Lebt man in Festzelten in Deutschland wirklich so gefährlich ?

    Der Ton macht die Musik....

  • xcite
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    249
    • 26. Januar 2006 um 09:31
    • #2

    na moin...

    was willst du denn anschlagen?
    Jeder Zeltbauer/-hersteller/-vermieter hat doch diese Ringschrauben/-bolzen für die Löcher (wo sonst die Spannseile reingehangen werden). Daran einen Schlupf gehangen und fertsch 8) hab ich noch nie anders gemacht.

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • tinnitus & tritonus
    Beiträge
    42
    • 26. Januar 2006 um 09:43
    • #3

    Es spielt ja keine Rolle, was du dranhängst.
    Wenn´s mit den Ringschrauben runterkommt, dann Gut´nacht im Schacht.

    Der Ton macht die Musik....

  • xcite
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    249
    • 26. Januar 2006 um 09:55
    • #4

    na moin...

    da du nach einem speziellen Anschlagmittel gefragt hast spielt es schon eine Rolle, was du dranhängst.

    Warum sollte die Ringschraube (vielleicht so 23mm-Stahl!!) runterkommen? Ich glaube, diese Befestigungen sind von den Zeltbauern/-statikern schon entsprechend ausgelegt, nötige Belastungen auszuhalten!

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • mäsu
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    2
    • 26. Januar 2006 um 10:12
    • #5

    Da schtellt sich die Frage, ob nun wirklich die Ringschraube oder nicht eher die Zeltkonstruktion die Schwachstelle ist :roll:

    Nimm meine Augen und schau!

  • tinnitus & tritonus
    Beiträge
    42
    • 26. Januar 2006 um 10:23
    • #6

    Das ist definitiv die Ringschraube, da die Hängepunkte im Zelt lt. Baubuch ja für´s Rigging vorgesehen sind...

    Der Ton macht die Musik....

  • xcite
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    249
    • 26. Januar 2006 um 10:32
    • #7

    ...und Stahl in dieser Groessenordnung ja auch bei 25kg Belastung schon bricht....nungut.
    Dann noch viel Spass beim Suchen der richtigen Loesung! :roll:

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • Steffen
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    1.817
    • 26. Januar 2006 um 17:02
    • #8

    @ xcite: Tatsache ist, ob nun "Stahl in dieser Größenordnung schon bei 25kg bricht" oder nicht: Deine Variante ist allein schonmal wegen dem Thema "Schlupp" so NICHT machbar. Schonmal was davon gehört, daß alles mit Stahl zumindest gesafet sein muss? Wie willsten das bei Deiner Konstruktion machen?

    es gibt zumindest von Lossberger Zeltbau spezielle Schäkel, die in diese Löcher passen und dann als Anschlagpunkt benutzt werden können, um z.B. nen Zug da reinzuhängen.

    LEUTE: GERADE BEI ZELTEN, DIE JA OFT ALLES ANDERE ALS GEPFLEGT SIND (ihr glaubt nicht, was ich schon an korrodiertem Zeugs gesehen hab) LASST DOCH BITTE VORSICHT WALTEN, WENN DA WAS PASSIERT, SEIT WENIGSTENS IHR NICHT IN DER HAFTUNG; WENN EUER ZEUG ORDENTLICH WAR!!!

  • tinnitus & tritonus
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    42
    • 26. Januar 2006 um 19:05
    • #9
    Zitat von "xcite"

    ...und Stahl in dieser Groessenordnung ja auch bei 25kg Belastung schon bricht....nungut.
    Dann noch viel Spass beim Suchen der richtigen Loesung! :roll:

    Greetz, der Martin

    Es geht nich darum ob es bricht oder nicht. Im Falle eines "Falles" muss eben für jedes Teil ein dementsprechendes Protokoll vorgelegt werden.
    Wenn die Aufhängung gebrochen ist, bekommt man evtl. eben nur eine Teilschuld für die Misere....

    Der Ton macht die Musik....

  • tinnitus & tritonus
    Beiträge
    42
    • 26. Januar 2006 um 19:07
    • #10

    ach so....

    ist denn "Lossberger Zeltbau " irgendwo im Internet vertreten, oder wo bekommt man die Dinger her ?

    Der Ton macht die Musik....

  • lightguy
    Gast
    • 26. Januar 2006 um 19:34
    • #11

    moin.
    Steffen dürfte Losberger gemeint haben.
    Die bauen zumindest Zelte und sind hier zu finden.

    Gruß Daniel

  • Kracky
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    • 26. Januar 2006 um 19:35
    • #12

    Problem ist einfach, jeder Zeltbauer hat andere Vorstellungen dieser Flugpunkte und somit gibt es kein allgemeines Kraut dagegen. Ringösen oder Ringschrauben scheiden für mich aus da diese falsch belastet werden, hier meist mit extremen Zuglasten die meißt nur seitliche einwirken. Meine Idee zum Thema sind U-Profile die über den Binder gesteckt sind, diese werden dann mit entsprechenden Durchgangs aber evtl. auch mit Normschrauben, je nach Ausführung der Aufnahme im Binder fest durch oder beidseitig in den Binder geschraubt, wichtig ist hier zu beachten das die Schrauben hier einer Scherwirkung unterliegen und dementsprechend ausgelegt sein müssen. Vorteil, die Last wirkt später an einer oder mehreren Ringösen senkrecht auf das U-Profil und somit die Ringösen. Das U-Profil trägt zum einen durch die feste Verschraubung durch Reibung am Binder als auch durch senkrechte Scherbelastung auf die Verschraubungen. Aber um es gleich vorweg zu nehmen, nein auch unsere Lösung hat keinen Stempel, sie ist nur entsprechend überdimensioniert und wir übernehmen dafür gerne die Verantwortung, habe noch keine bessere Lösung gesehen.

    Bleibt noch anzumerken an den Themenstarter, auch wenn du ein Produkt verwendest das Zulassungen und TÜV Stempel hat liegt die Verantwortung im Schadensfall immer bei dir, es bleibt dann nachzuweisen das dein Anschlagmittel geeignet war, mit und ohne Stempel.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • mäsu
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    • 27. Januar 2006 um 08:06
    • #13

    Was haltet ihr eigentlich davon?


    Klemmbereich 45 - 130 mm
    Gewindebohrung 2 x M 10
    Tragfähigkeit 500 kg

    Abmessungen 150 x 175 x 55 mm
    Gewicht 1.4 kg

    Nimm meine Augen und schau!

  • tinnitus & tritonus
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    • 27. Januar 2006 um 09:26
    • #14

    Uiii,

    wo gibt´s denn sowas tolles ?
    Schon Erfahrungen damit gemacht ?

    Der Ton macht die Musik....

  • mringhoff
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    • 27. Januar 2006 um 13:29
    • #15

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=39380

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • Kracky
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    • 27. Januar 2006 um 15:34
    • #16

    Problem ist glaube ich zum einen, nicht jeder Zeltbauer hat auch Planeneinzüge unten im Binder und wenn doch ist sehr schwer zu bestimmen wie man diese belasten darf, ist an der Stelle ja nur 3mm Alu das ganz schnell nach unten aufgebogen ist. Sieht zwar gut aus diese Klemme ist aber wohl ehr für Stahlträger geeignet.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • tinnitus & tritonus
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    • 27. Januar 2006 um 15:54
    • #17

    Naja,
    die Hersteller von dem Ding hängen auf Ihrer Homepage ja Boxen und sogar Truss dran....
    Ist dann vielleicht doch ein bisschen mutig ?!?

    Der Ton macht die Musik....

  • xcite
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    249
    • 27. Januar 2006 um 16:20
    • #18

    na moin...

    => zum Thema Sicherung des Schlupps: diese ist moeglich, wenn vom Zeltbauer auf beiden Seiten des Binders eine Oese montiert ist (einmal als Schraube, auf der anderen Seite als Mutter). Schlupp in die eine Oese, Steel entsprechend laengenangepasst in die andere. Damit schafft man zwar keine vollends unabhaengige Aufhaengung, aber zumindestens eine nichtbrennbare Sicherung fuer den Schlupp.

    => damit waere dann noch der Schwachpunkt der Ringoese. Diese hat doch auch eine angegebene Belastbarkeit in Querrichtung? Daraus sollte sich doch eine zulaessige Tragfaehigkeit ermitteln lassen (die sicherlich etwas geringer ausfallen sollte, als die Scherbelastbarkeit eines blossen Bolzens).

    => zudem kommt es immernoch darauf an, was er in das Zelt hineinhaengen will - schliesslich braucht es zum Beispiel fuer ein bisschen Dekogeraffel keine Sonderkonstruktion. Anders sieht es bei einer Riggkonstruktionen aus!

    => wenn ich Lasten in ein Zelt haenge, dann erst nach Absprache mit dem Zeltbauer und ggf. Nachweis der Statik. Wenn es offensichtlich schon korrodiert oder anderweitig nicht faehig sein sollte, die notwendige Last zu tragen, kann muessen eben andere Moeglichkeiten ran :wink:

    => ansonsten hoert sich die Methode mit dem U-Profil gut an :idea:

    Greetz, der Martin

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