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XLR-Y-Split - Qualitätsverlust?

  • peavey
  • 1. Februar 2006 um 08:57
  • peavey
    Beiträge
    39
    • 1. Februar 2006 um 08:57
    • #1

    Gueten Morgen ihr Schlafmützen,

    Kleine Frage:
    Ich bin seit kurzer Zeit stolzer Besitzer eines Channelstrips für den Gesang. Da ich aber keinen Kompressor auf den Monitoren will, splitte ich den Gesang vor dem Mischpult mit einem einfach 1 XLR auf 2 XLR Y-Splitkabel. Die eine Linie geht dann zum Channelstrip und via Insert auf den Mixer für die Front, die andere auf den benachbarten Mixer-Kanal nur fürs Monitoring.

    Nun zur Frage:

    Wird durch den Y-Split die Qualität des Gesangs negativ beeinflusst? Wenn ja, ist dies gravierend oder kann es vernachlässigt werden?

    Grüsse aus der nebligen Schweiz,
    Yves

  • Tobias Zw.
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    • 1. Februar 2006 um 09:23
    • #2
    Zitat von "peavey"

    ...kann es vernachlässigt werden?

    Es kann. :wink:

    Im Idealfall teilen sich die Eingänge die ankommende Spannung vom Mikrofon, und Du mußt bei beiden Kanälen den Gain etwas höher kurbeln.

    Und die "Schlafmütze" verbitte ich mir; ein echter Mann schläft nicht, sondern ruht, und das auch nur mit einem Auge.

    MfG Tobias Zw.
    - gääääähn! -

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 3. Februar 2006 um 07:37
    • #3

    OT: ...was heißt hier Schlafmütze? Ich geh gleich erst ins Bett... 8)

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • peavey
    Beiträge
    39
    • 4. Februar 2006 um 15:21
    • #4

    Habe es heute getestet und kein Signalverlust festgestellt. Also absolut brauchbar.

    :lol:

  • Stephan Graeske
    Profi
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    1.217
    • 10. Februar 2006 um 00:11
    • #5
    Zitat von "Tobias Zw."

    Im Idealfall teilen sich die Eingänge die ankommende Spannung vom Mikrofon, und Du mußt bei beiden Kanälen den Gain etwas höher kurbeln.

    ?? Erklär mal. In einer Parallelschaltung "teilt" sich die Spannung doch nicht auf.

    ==

    Es wäre auch zu überlegen, ob der Y-Adapter am Pult oder lieber am Mikro (und dann über zwei Multicorewege) sinnvoller ist.

    Am Pult: Geringere Verfälschung weil weniger Kapazität

    Am Mikro: Geringere Dämpfung weil mehr Querschnitt

    Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Tobias Zw.
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    2.857
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    27
    • 11. Februar 2006 um 08:35
    • #6

    Aaaah, Hilfe! Stephan hat natürlich recht, und ich brösele gerade säckeweise Asche auf mein Haupt.

    Das Mikrofon als Spannungsquelle wird von zwei parallelen Widerständen - den Pulteingängen - belastet. Da liegt an an beiden Widerständen natürlich die gleiche Spannung an.

    Was für eine Anpassung ist das überhaupt?... :wink:

    Der Strom teilt sich auf die beiden Pulteingänge auf...

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.
    - Teilzeitstümper -

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 14. Februar 2006 um 16:08
    • #7

    Es ist eine Spannungsanpassung, da im Regelfall die Lastimpedanz (Pult, 2-5 kOhm) mehr als 10x so hoch ist wie die Quellimpedanz (Mikro, meist 200 Ohm). Über Querschnitte und Kapazitäten braucht man sich bei Kabellängen unter 2 km keine Sorgen zu machen, eher über doppelte Erdung, wenn beide Geräte am Netz betrieben werden.

    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

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