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Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

  • gerol80
  • 13. Februar 2006 um 12:18
  • gerol80
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    63
    • 13. Februar 2006 um 12:18
    • #1

    Hallo,

    wir hatten am Wochenende mal wieder unsere ersten Faschingssitzungen. Die beiden Moderatoren haben dafür jeweils ein Headset.

    Das eine ist ein AKG C 420, angebunden über eine AKG WMS 40-Funkanlage. Das andere ist ein ziemlich billiges Noname-Ding (ich hab die Verpackung nicht mehr gefunden, deshalb kann ich nichts genaueres dazu sagen) und funkt über eine Zeck Daisy-Funkanlage.

    Das AKG macht auch kaum Probleme, aber das andere hat offensichtlich einen so hohen Aufnahmeradius, dass es permanent kurz vor dem Wegbrummen bzw. -pfeifen ist und ich deshalb andauernd am Nachkorrigieren bin. Das mit dem hohen Aufnahmeradius ist mir deshalb aufgefallen, weil z.B. während eines Gardetanzes, wenn die beiden irgendwo an der Seite der Bühne stehen, die Signal-LED des AKG-Eingangs am Mixer fast nie aufflackert, die Signal-LED des Daisy-Eingangs aber nahezu permanent leuchtet. Auch wenn die beiden nebeneinander stehen und reden, geht die Sprache von beiden immer in dieses blöde Billig-Headset rein.

    Besonders schlimm ist es, wenn die Moderatoren ziemlich vorne am Bühnenrand stehen, denn dann kommen sie anscheinend ziemlich nah an den Abstrahlbereich der PA rein (über das Monitoring dürfte es relativ wenig Rückkopplungen geben, da über der Bühne nur zwei JBL Control 1 hängen und es damit noch nie Probleme gab) oder wenn sie ziemlich leise reden, denn dann muss ich natürlich noch lauter aufdrehen, damit man überhaupt etwas hört.

    Auch wenn die beiden z.B. durch den Saal einlaufen und die Mikros angeschaltet sind, gibt es mit dem AKG überhaupt keine Probleme, aber das andere muss ich dann immer abdrehen, da es sonst die schönsten Brummer und Pfeifer gibt (da sie dann ja vor den Lautsprechern rumlaufen).

    Frage: wie werde ich dem Problem Herr? Das Billigteil einfach wegschmeißen und noch ein "gutes" AKG kaufen? Problem: dafür wird das Geld nicht reichen :)

    Dieses billige Headset hat einen relativ langen "Hals", wo dann das Mikro vorne draufsitzt. Dadurch sitzt der Mikrokopf eigentlich bei jedem Auftreten der beiden irgendwo anders (irgendwie kriegt er das nicht geregelt, den mal irgendwo an eine einheitliche Stelle zu biegen :) ). Also mal hat er ihn weiter nach außen gebogen, mal näher zum Mund, mal mehr nach oben, mal mehr nach unten. Ich hatte den Eindruck, dass das Problem besser wird, wenn er den Mikrokopf näher zum Mund biegt. Wie positioniert man so ein Mikro denn optimal? Ich könnte mir vorstellen, dass ich es natürlich leiser stellen kann, wenn er es näher am Mund hat und es dann doch weniger rückkoppeln müsste, oder?

    Über Equalizer kann ich leider recht wenig machen, denn wir haben "nur" einen Dynacord PowerMate 1600 (Powermixer), der für die Summe nur 7-Band-Equalizer hat. Die Eingänge haben 1-fach parametrische Mitten, allerdings weiß ich da auch nicht so recht, welche Frequenzen ich rausdrehen soll. Und wenn ich natürlich bestimmte Frequenzen extrem rausnehme, dann klingt das ganze ziemlich blechern :)

    Musik und PA sind nur ein Hobby von mir – verzeiht mir deshalb dumme Fragen :)

    Ein paar Equipment-Stichworte:

      Signalquellen: Yamaha PSR-S910, Roland E-300, Shure WH20XLR, Shure SM58

      PA/Boxen: Dynacord PowerMate 1600, Syrincs S2-124/HP + S2-101

  • LC2412
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    • 13. Februar 2006 um 12:33
    • #2

    Na, das nenne ich doch mal ein Problem sauber geschildert!

    Mein Tipp: Billigmikro fortschmeißen. Klar kannst Du mit FeedBack-Killer, EQ, Compressor, Tüddelei das Ganze etwas besser bekommen, aber Scheiß ist halt Scheiß.

    Und wenn dann der nächste Auftrag flöten geht, weil man sagt, der kann das nicht, das ist dann auch nicht der rechte Weg.

    Headsets richte ich immer so aus, dass sie ins Kinngrübchen (von Mundwinkel her) zielen. Vorteil: Guter Pegel und keine Popps.
    Alternativ ist von einem Mundwinkel zum anderen hin, aber da sind Nieren oder Hypernieren eben auch empfindlich für Nebengeräusche.

    HTH
    Carsten

  • Jeremy
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    • 13. Februar 2006 um 12:35
    • #3

    Das hört sich so an, als ob das Noname-Dingens Kugelcharakteristik hätte. Das 420er ist da ob der Nierencharakteristik weitaus unempfindlicher.

    In einer lauten Umgebung wirst Du mit der Kugel nicht froh, die würde ich abschaffen.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 12:44
    • #4

    Naja, Auftrag wird dadurch keiner flöten gehen :) ... die Faschingssitzungen veranstaltet unser Sportverein und ich bin da mehr oder weniger ehrenamtlich vom Keyboard-Spielen über Playbacks für Garde einspielen bis eben hin zum Abmischen so ziemlich für alles zuständig, was mit Musik und Tontechnik zu tun hat :)

    Zitat von "LC2412"

    Mein Tipp: Billigmikro fortschmeißen. Klar kannst Du mit FeedBack-Killer, EQ, Compressor, Tüddelei das Ganze etwas besser bekommen, aber Scheiß ist halt Scheiß.

    Zitat von "Jeremy"

    Das hört sich so an, als ob das Noname-Dingens Kugelcharakteristik hätte. Das 420er ist da ob der Nierencharakteristik weitaus unempfindlicher.

    In einer lauten Umgebung wirst Du mit der Kugel nicht froh, die würde ich abschaffen.


    Problematisch ist halt, dass alles, was Geld kostet, praktisch nicht in Frage kommt :) ... der Verein hat letztes Jahr das Sportheim komplett saniert und renoviert und sitzt jetzt auf Schulden bis über beide Ohren. Da ist der Geldbeutel also im Moment ziemlich leer :)

    Kann man denn irgendwie erkennen, ob das Ding Kugel- oder Nierencharakteristik hat? Also kann man das irgendwo am Mikrokopf sehen? Denn wie gesagt ist die Verpackung und damit auch die Anleitung nicht mehr da, wo man das vielleicht hätte nachlesen können.

    Problematisch ist auch, dass das Headset ziemlich viel Atemgeräusche aufnimmt. Man hört da also bei jedem Ausatmen ein richtig schönes Rauschen. Und deshalb biegt er das Mikro dann eben immer ziemlich nach außen, damit man die Atemgeräusche nicht hört. Allerdings bin ich der Meinung, dass das ja dann eigentlich die Sprache gar nicht mehr richtig aufnehmen kann, da es ja dann gewissermaßen vorne am Mund vorbei "schaut" ... you know what I mean? :)

    Wie diese tollen kleinen Headsets funktionieren, die sie im Fernsehen immer haben (die fleischfarbenen, die ja eigentlich das Mikro irgendwo seitlich an der Backe haben), kann ich mir sowieso nicht so recht erklären. Geschweige denn die, die irgendwo am Krawattenknoten sitzen. Da kann doch eigentlich das Sprachsignal überhaupt nicht ankommen!?

    Musik und PA sind nur ein Hobby von mir – verzeiht mir deshalb dumme Fragen :)

    Ein paar Equipment-Stichworte:

      Signalquellen: Yamaha PSR-S910, Roland E-300, Shure WH20XLR, Shure SM58

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  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 13:43
    • #5

    Huch: ich muss hier grad mal ne kleine Korrektor vornehmen ... wie ich grade sehe, ist ja das AKG C 444 das billigere der beiden (ich hatte eigentlich gedacht, 444 sei besser als 420 - wäre ja aber auch zu einfach, wenn die einfach aufsteigend nummeriert wären :) ).

    Ich weiß aber, dass wir damals das günstigere der beiden gekauft haben, also haben wir wohl das C 444. Aber da das sowieso keine gravierenden Probleme macht, dürfte das egal sein.

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  • Jeremy
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    • 13. Februar 2006 um 14:00
    • #6
    Zitat von "gerol80"

    Kann man denn irgendwie erkennen, ob das Ding Kugel- oder Nierencharakteristik hat? Also kann man das irgendwo am Mikrokopf sehen?

    Nicht wirklich. Aber ein recht deutliches Indiz für die Kugel ist z.B. das hier:

    Zitat

    Auch wenn die beiden nebeneinander stehen und reden, geht die Sprache von beiden immer in dieses blöde Billig-Headset rein.

    Grundregel beim Arbeiten mit Lavalieren oder Headsets: Saubere und stabile Ausrichtung zur Schallquelle ist auch mit viel Technikeinsatz nicht zu ersetzen. Klar ist natürlich, dass das Spiel mit der "Ausrichtung" bei Kugelmikros keinen Sinn macht.

    Ich bin manchmal mit einem kleinen Wandertheater unterwegs, bei dem zwar meistens völlig unplugged gearbeitet wird, in größeren Sälen (so ab 200 Personen) kommen dann doch die Lavaliere zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine ziemliche Artenvielfalt von dB- und Audiotechnica-Billigfunkstrecken (weil halt kein Budget da war). Aber gottlob sind die Mikros durch die Bank Nieren, und schon wird das ganze erheblich einfacher. An einer Stelle des Stücks wandern zwei Darsteller durch den Zuschauerraum, u.a. auch direkt vor den Lautsprechern vorbei. Selbst das klappt meistens recht gut, wenn ein anderer Mitspieler vorsichtshalber den Finger am Regler (der sich übrigens auch auf einer Powermate befindet) hat.

    Fazit: An einem anderen Mikrofon dürfte eigentlich kein Weg vorbeiführen. Wenn der Spass sowieso im Karneval abläuft, wäre auch dei Option denkbar, ein Minimikro irgendwo in der Maske unterzubringen (z.B. oben am Perückenrand). Das ist natürlich alles mit Arbeit und ggf. auch etwas Geld verbunden.

    Sollte einer der beiden zufällig eine Maske aufhaben, die einem Zwischending aus Gonzo the Muppet und Pinocchio ähnelt, würde sich natürlich die Nasenspitze als Mikrofonpunkt direkt aufdrängen :D

    --
    Jeremy

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  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 14:09
    • #7
    Zitat von "Jeremy"

    Grundregel beim Arbeiten mit Lavalieren oder Headsets: Saubere und stabile Ausrichtung zur Schallquelle ist auch mit viel Technikeinsatz nicht zu ersetzen.


    Tja, dann sag dem jungen Mann mal, dass er nicht dauernd an dem Headset rumbiegen soll. Denn wenn ich es ihm sage, hilft es ja nichts. Jedesmal wenn er die Bühne verlässt und wieder zurückkommt, sitzt das Mikro irgendwo anders.

    In einem Teil des Abends spielen die beiden Pinguine und haben da so große Schnäbel auf. Ich vermute, dass sich da vielleicht auch der Schall irgendwie drunter fängt und das Problem dadurch noch größer wird!? Kann das sein?

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  • Jeremy
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    • 13. Februar 2006 um 15:47
    • #8
    Zitat von "gerol80"

    Tja, dann sag dem jungen Mann mal, dass er nicht dauernd an dem Headset rumbiegen soll. Denn wenn ich es ihm sage, hilft es ja nichts.

    OK:

    "Schönen Gruß an den jungen Mann: Wenn er das nächste Mal am Headset herumbiegt, gibts erst Schimpfe, im Wiederholungsfall Schimpfe und Haue, und im wiederholten Wiederholungsfall Schimpfe, Haue, und beschädigte Körperteile."

    Die Wahl, welche Körperteile beschädigt werden, hast natürlich Du ... nicht er.

    Zurück zum Ernst des Lebens: Gegen Beratungsresistenz ist man machtlos. Mir scheint, dass das eine von den Veranstaltungen ist, wo alles geboten werden soll, die aber nichts kosten dürfen. Da sollte man den ansonsten verbotenen Ausdruck "Geht nicht!" einfach wieder ins Repertoire aufnehmen. Ansonsten kannst Du nur verlieren, weil es im Bewusstsein des Publikums nie der "Künstler" ist, der das Ding zum Pfeifen bringt, sondern immer der Techniker.

    --
    Jeremy

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  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 15:53
    • #9
    Zitat von "Jeremy"

    Mir scheint, dass das eine von den Veranstaltungen ist, wo alles geboten werden soll, die aber nichts kosten dürfen.


    Tja, so ist das wohl. Aber das ist doch eigentlich überall so, dass man mit minimalem Aufwand ein Maximum erreichen will.

    Und das Problem ist, dass es bei den Faschingssitzungen nicht nur um die Musik geht. Was meinst du wohl, was die Gardetänzerinnen sich in den Jahren, wo nach und nach die Funksysteme angeschafft wurden, aufgeregt haben!? Was das ja wohl für ein Geld kosten würde - und sie müssten immer noch mit ihren alten Gardestiefeln tanzen :) Die Sänger könnten doch genauso gut auch mit Kabel rumrennen.

    Und obendrüber steht der Sitzungspräsident bzw. der Vereinsvorstand, der es mit seinem schmalen (oder mittlerweile eher ganz schmalen) Budget allen Gruppen recht machen muss.

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    • 13. Februar 2006 um 16:25
    • #10

    Hallo Oliver,

    wir haben sehr oft Veranstaltungen mit Headsets oder Ansteckmikrofonen, wobei die Anstecker natürlich noch extremer auf Rückkopplung reagieren! Als Hilfsmittel verwende ich dann generell pro Mikrofon einen 4-fach Parametric-EQ. Ohne sowas gehe ich gar nicht mehr an die Front. Ist natürlich eine Kostenfrage. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Nierenkapsel E6 von Countryman gemacht!
    Die E6-Kugel funktioniert zwar auch ganz gut aber mit der Niere hat man einfach mehr Headroom!
    Ausschlaggebend für eine gute Beschallung mit genannten Mikrofontypen ist natürlich die Qualität der verwendeten Lautsprecher mit optimaler Richtkarakteristik entsprechend ausgerichtet auf die zu beschallende Fläche!

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 16:46
    • #11

    Hallo Herbert,

    was das Budget angeht, habe ich ja schon genug geschrieben. Die Anschaffung von irgendwelchen Zusatzgeräten ist einfach nicht drin. Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist ein mittelfristiger Ersatz des betroffenen Headsets durch ein besseres.

    Allerdings haben wir nächsten Freitag noch eine Faschingssitzung und bis dahin werden wir sicher kein anderes Headset haben. Also muss ich irgendwie mit dem vorhandenen klar kommen.

    Als Lautsprecher haben wir zwei Syrincs-Systeme - jeweils ein S2-124/HP plus ein S2-101. Damit man sich das mal vorstellen kann, hab ich mal ne kleine Grafik gemacht:

    Die Syrincs-Systeme sollen mal die roten Kästen sein, die Bühne ist das Gelbe (wer hätte es gedacht :-)). Im linken Bereich stehen die drei Musiker (einer davon bin ich), von dort wird auch der Sound gemischt. Der rechte Bereich ist abgetrennt, dort werden Kulissen, Utensilien für die Auftritte u.ä. aufbewahrt. In dem großen mittleren Bereich bewegen sich die beiden Herren mit den Headsets - zum Teil auch vor dem geschlossenen Vorhang (angedeutet durch die blaue Linie), wenn hinter dem Vorhang solange etwas umgebaut wird. Hinter der Blende, der die Vorhangschienen verdeckt, hängen als Monitore für die Bühne zwei JBL Control 1 an der Decke, angedeutet durch die zwei schwarzen Kästchen.

    Man muss noch dazu sagen, dass der Raum nicht sehr hoch ist: im ganzen vielleicht 3 Meter, auf der Bühne hat man dann logischerweise noch weniger Raum nach oben, vielleicht 2,40 oder 2,50 Meter. Ansonsten ist es ein ganz normaler Sportheimsaal, in dem bei aufgebauter Bühne für etwa 200 Leute bestuhlt werden kann. Also auch nicht übermäßig groß.

    So ... muss man dann nochwas wissen, um das Ganze perfekt beurteilen zu können? :)

    Musik und PA sind nur ein Hobby von mir – verzeiht mir deshalb dumme Fragen :)

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      PA/Boxen: Dynacord PowerMate 1600, Syrincs S2-124/HP + S2-101

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    • 13. Februar 2006 um 17:08
    • #12

    Hallo Oliver,

    die Teile von Syrincs sind ja schon mal OK!
    hast Du denn generell einen EQ zur Verfügung um zumindest die Raumresonanzen etwas zu bedämpfen? Da kann man schon ein bißchen Headroom bekommen!
    Unter 80 - 100 Hz würde ich sowieso bei reiner Spachbeschallung alles wegfiltern!
    Hast Du schon mal versucht ohne die S2-101 zu arbeiten, falls Dir kein EQ zur Verfügung steht?
    Bei Musikeinspielungen wir es dann natürlich unten rum etwas schlanker werden!
    Die Feedbackfrequenzen entsprechend der Raumgeometrie müßten man dann, falls vorhanden, mit einem 31-Band EQ dämpfen! Kannst Du Dir denn nicht für die nächte Veranstaltung so einen EQ dazumieten oder von einem Freund ausleihen?

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 17:22
    • #13

    Naja, wir haben einen Powermixer (Dynacord PowerMate 1600) und der hat nur je einen 7-Band Equalizer für jeden Kanal. Damit kann man höchstens eine Grundeinstellung für den Klang machen, aber keine bestimmten Frequenzen rausfiltern.

    Zudem gibt es wohl keine Möglichkeit, in den Powermixer irgendwo zwischen Mixer-Einheit und Endstufe einen EQ einzuschleusen. Zudem müsste man dann den Raum ja erstmal einrauschen, um zu sehen, welche Frequenzen besonders stark zurückkommen (ich kann zumindest sagen, dass man mitunter den ganzen Raum - irgendwelche Holzteile vermutlich - zum Mitvibrieren bringen kann, wenn man auf dem Keyboard ein schönes tiefes E spielt - bevorzugt mit einem Bass-Sound :-)).

    Der Powermixer hat für Vocal-Signale einen 80 Hz-Filter (also alles unter 80 Hz wird weggefiltert) und den habe ich auch bei allen Mikrofonen eingeschaltet.

    Man könnte es höchstens mal ohne die S2-124 versuchen, allerdings sind die Topteile von dem System (die S2-101, siehe http://www.syrincs.de/new/s2101.htm) sehr klein und ich vermute, es würde dann alles nur noch nach Kofferradio klingen :) ... und einen schönen "runden" Sound wollen die Verantwortlichen natürlich auch haben. Aber ohne das unschöne Wegbrummen und -pfeifen durch Rückkopplungen natürlich :)

    Außerdem sind die Endstufen des Powermixers viel zu stark für die S2-101 allein. Wir haben mal zum Proben nur ein Bassteil genommen und das andere Topteil direkt an den Powermixer angeschlossen - mit dem Ergebnis, dass wir uns ein Hochtonhorn zerschossen haben :)

    Zum Verständnis: was genau verstehst du denn unter "Headroom"? Mir sind so spezielle Fachbegriffe nicht wirklich geläufig :)

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    • 13. Februar 2006 um 18:06
    • #14

    Unter Head-Room ( direkt übersetzt lichte Höhe oder Kopfhöhe) verstehe ich, dass in Deinem Fall bei entsprechender Bedämpfung der Raumresonanzen der nutzbare Pegel vor Einsetzen des Feedbacks (welche Frequens auch immer) größer wird! Z.B. würde ich zu meinem Kollegen sagen: Ich habe durch entsprechendes Filtern einen Head-Room von 3 db erreicht! Auf gut deutsch, Du kannst Deinen Fader um 3 db weiter nach oben schieben bevor es koppelt!
    Bei Eurem Powermade 1600 hast Du Main-Inserts! Da kannst Du einen EQ einschleifen. Zum Bestimmen der auftretenden Raumresonanzen benötigst Du nicht unbedingt einen Analyser! Da gibt es eine ganz einfache Lösung! Ein normales Mikrofon in dem Raum stellen und dann bei dem benutzen Kanal den Fader bei mittlerem Gain so lange vorsichtig hochschieben bis sich die 1. FB-Frequens aufbaut (z.B. 250Hz) und dann entsprechenden Regler beim EQ um ca 3 db ( eventuell auch mehr)runterregeln! Danach in gleicher Methode die nächste FB-Frequenz suchen. Bei einem 7-Band-EQ sind da die Möglichkeiten begrenzt aber Du hast bei richtiger Handhabung am Ende mit Sicherheit mehr Nutzpegel bis zum Feedback als ohne diese Methode!
    Was die Handhabung der Lautsprecher angeht, würde ich in Deinem Fall die Subbässe auf einen Kanal legen und die Tops auf den Anderen!
    So kannst Du je nach Stellung des Balance-Reglers bestimmen welche Kanäle wieviel Bassanteil bekommen und somit die Headsets besser in den Griff bekommen! Bei dem Kanal für die Tops würde dann noch zusätzlich am 7-Band-EQ den 63 Hz Regler ganz nach unten ziehen und denn 160 Hz Regler so bei -6 db einpegeln! Müßte man natürlich mit dem Ohr kontrollieren! Natürlich hast Du dann kein Stereo mehr aber wer hört das denn?! Was Deine Ausage mit der zu starken Endstufe und abgerauchtem Höchtöner angeht, wäre der Höchtöner auch mit Subbass abgeraucht! Da liegt die Problematik etwas anders, würde jetzt aber wirklich ins Eingemachte gehen!

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 18:28
    • #15

    Ok, das mit dem Headroom hätte ich jetzt schonmal verstanden :)

    Zitat von "Ribbon"

    Was die Handhabung der Lautsprecher angeht, würde ich in Deinem Fall die Subbässe auf einen Kanal legen und die Tops auf den Anderen!
    So kannst Du je nach Stellung des Balance-Reglers bestimmen welche Kanäle wieviel Bassanteil bekommen und somit die Headsets besser in den Griff bekommen!


    Ich denke nicht, dass das funktioniert. Die Subbässe haben nämlich eine Frequenzweiche extra für die Topteile eingebaut. Also kann ich hinter den einen Subbass nicht noch den zweiten hängen, da der dann keine Bässe mehr abbekommt (da die Frequenzweiche des ersten Subbasses die wegfiltert). Und die Topteile haben überhaupt keinen Ausgang, um weitere Boxen dahinterzuhängen (die haben nur einen Eingang für passiven und einen Eingang für aktiven Betrieb). Und der Powermate hat pro Kanal nur einen Ausgang.

    Die 7-Band-Equalizer an dem Powermate sind zurzeit etwa so eingestellt (die roten Striche - sage ich jetzt mal so aus dem Kopf):

    Falls man die Frequenzen schlecht lesen kann - es sind: 80 Hz, 250 Hz, 630 Hz, 2.5 kHz, 4 kHz, 8kHz und 16 kHz.

    Einen EQ zu leihen, würde auch wieder etwas kosten ... und das leidige Geldthema hatten wir jetzt ja schon oft genug :)
    Zudem ich dann wieder den Herren Verantwortlichen erklären müsste, warum ich jetzt einen Equalizer brauche, den wir ja jahrelang nicht gebraucht haben. Ok, das Headset nervt mich schon, seitdem wir es haben - aber so richtig schlimm ist es in jedem Jahr komischerweise immer nur an einem der drei Abende :)

    Außerdem würde durch so einen Equalizer ja dann der komplette Sound verändert. Das heißt, ich müsste auch alle anderen Kanäle (10 Mikrofone, Keyboard, Gitarre, Drums) neu einstellen. Wozu ich natürlich die Stimmen zu den 10 Mikrofonen bräuchte, sonst bringt das ja nichts. Und die Leute kommen erst alle am Freitag vielleicht 1 1/2 Stunden vor dem Auftritt wieder zusammen.

    Zudem ist das etwas kompliziert, da das Sportheim als Gaststätte an einen Wirt verpachtet ist. Sprich: ich kann da nicht einfach so rein und beliebig Krach machen.

    Musik und PA sind nur ein Hobby von mir – verzeiht mir deshalb dumme Fragen :)

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  • ribbon
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    • 13. Februar 2006 um 18:55
    • #16

    Die Subbässe und die Topteile an den entsprechenden Ausgängen nicht hintereinander ankoppeln, sonder parallel! Da hast natürlich Recht! Das kann nicht funktionieren! Leider hat der Powermade keine zwei Ausgangs-Speakons pro Kanal wie ich auf der Bedienungsanleitung sehen konnte!
    Rein technisch ist es aber möglich, da die Endstufen pro Kanal locker mit 4 Ohm belastet werden können! Du müßtes für diese Aktion Dir nur entsprechende Kabel anfertigen! Und wie schon vorher erwähnt, den Kanal mit den Tops unten rum am EQ etws schlanker machen!!
    Was die Sache mit dem Einpfeifen angeht, ist das in 5 Minuten gemacht! Nach welchen Kriterien hast Du denn die von Dir aufgezeigte EQ-Einstellungen vorgenommen? :wink:
    Das von mir genannte einfache Verfahren, ohne natürlich zu übertreiben mit den EQ-Einstellungen, unterdrückt ja nur die sowieso vorhandenen Raumresonanzen! Selbst Konservenmusik von CD würde in diesem Raum dann besser klingen! Das ist ja kein spezielles Verfahren nur für eine Mikrofonwiedergabe sonder generell für den zu beschallenden Raum!!
    Ich habe ja in meinen Anfangszeiten vor ca. 30 Jahren auch nicht die techn. Möglichkeiten gehabt die einem heute zur Verfügung stehen und mußte mich dann da irgendwie durchbeissen. Wenn ich um die Ecke wäre würde Dir gerne vor Ort helfen und Dir zeigen, dass das bei richtiger Handhabung gut funktioniert!

    So muß jetzt mal ein bißchen zum Job!!

    Bis vielleicht morgen!

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
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  • LC2412
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    • 13. Februar 2006 um 20:15
    • #17

    gerol80: Viele und gute Vorschläge sind ja schon gemacht. Was ich nun aber wirklich nicht verstehen kann ist, warum nicht einmal das Geld für einen EQ oder eben ein anderes Headset da sein soll. Warum hat man denn überhaupt eines gekauft und dann noch so ein grottenschlechtes? Da hätte man bestimmt 5 Jahre lang auch ein gutes leihen können.
    31-Band EQ sollte man in der Größenordnung 10 EUR bis 20 EUR leihen können. Was evtl. auch eine interessante Alternative wäre, ist, den EQ in den Insert des "Nervkanals" zu schleifen und da wirklich mal zu schauen, welche Frequenzen man absenken muss. Entspricht der Vorgehensweise, mit der man Monitorkanäle einpfeift oder mit der mancher schwachbrüstige Chor überhaupt so laut zu bekommen ist, dass man das auch "verstärken" nennen kann.
    Aber wenn ich meiner eigenen Schreibe so zuhöre, komme ich zu Ribbons Empfehlung, doch mal den Raum erst ein wenig in den Griff zu bekommen.
    Ich habe früher auch so lowcost-Geschichten gemacht und kenne das Problem. Es ist schwierig, klarzumachen, dass man nicht daran Schuld ist, wenn es Scheiße klingt, weil sich der Veranstalter zu Tode spart. Und Spass machen tut es einem dann auch nicht. Da ist viel diskutieren und viel Geduld gefragt.

    HTH
    Carsten

  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 20:37
    • #18
    Zitat von "Ribbon"

    Nach welchen Kriterien hast Du denn die von Dir aufgezeigte EQ-Einstellungen vorgenommen?


    Naja, ist das nicht so eine Art Standardeinstellung? So eine typische V-Form eben. Wenn ich die Bässe allerdings so weit anhebe wie die Höhen, dann kommt aus der Anlage eindeutig zu viel Bass raus. Deshalb ist das V links eben etwas flacher.
    Ich habe ja am Samstag die 250 Hz und die 630 Hz schon noch ein bisschen weiter abgesenkt, aber das hat auch nicht geholfen.

    Zitat von "LC2412"

    gerol80: Viele und gute Vorschläge sind ja schon gemacht. Was ich nun aber wirklich nicht verstehen kann ist, warum nicht einmal das Geld für einen EQ oder eben ein anderes Headset da sein soll. Warum hat man denn überhaupt eines gekauft und dann noch so ein grottenschlechtes? Da hätte man bestimmt 5 Jahre lang auch ein gutes leihen können.


    Das Headset ist gekauft worden, damit der Moderator die Hände frei hat beim reden. Und wie gesagt hat der Händler damals erzählt, das Ding sei das Non-plus-ultra in Verbindung mit der daisy-Funkanlage. Zu meiner Entlastung: ich habe damals mit dem Kauf überhaupt nichts zu tun gehabt. Ich habe das Ding zum ersten Mal gesehen, als es zum ersten Mal verwendet worden ist. Und selbst als ich es da sah, hab ich gleich gesagt "Das Ding kann doch nichts taugen". Das war mir schon klar, als ich nur die Verpackung gesehen habe :)

    Mit dem leihen ist das so eine Sache. Die komplette Anlage wird bei uns für die Bühnenproben schon Anfang Januar aufgebaut und steht dann durchgehend bis Aschermittwoch - bei einem langen Fasching also bestenfalls 8 Wochen. Und sich irgendwelches Equipment für 8 Wochen zu leihen, dürfte dann noch ein bisschen teurer werden als 10-20 Euro :)

    Das einzige, was wir uns mal geliehen haben, war ein Stroboskop, weil das ja wirklich nur für die Auftritte direkt gebraucht wurde, sprich also an zwei Wochenenden.

    Zitat von "LC2412"

    Aber wenn ich meiner eigenen Schreibe so zuhöre, komme ich zu Ribbons Empfehlung, doch mal den Raum erst ein wenig in den Griff zu bekommen.


    Ja, das mag sicher richtig sein. Aus der Sicht eines Profi-Tontechnikers (was ihr vermutlich alle seid) ist das ja auch zu verstehen. Aber aus der Sicht des Sportvereinsvorstandes nicht, der mit den Veranstaltungen möglichst viel Geld verdienen will. Und da es immer schwerer wird, das Haus vollzubekommen (und da die Gäste auch immer weniger Geld da lassen), muss man eben an den Ausgaben sparen. So ist das nunmal.

    Zitat von "LC2412"

    Ich habe früher auch so lowcost-Geschichten gemacht und kenne das Problem. Es ist schwierig, klarzumachen, dass man nicht daran Schuld ist, wenn es Scheiße klingt, weil sich der Veranstalter zu Tode spart. Und Spass machen tut es einem dann auch nicht. Da ist viel diskutieren und viel Geduld gefragt.


    Also nochmal zum grundsätzlichen Verständis: ich bin kein externer Tontechniker oder Equipmentverleiher, der bezahlt wird, um dort die Technik zu stellen. Ich gehöre selbst zu der Faschingsgesellschaft und bin dort einfach mehr oder weniger für alles Musik- und Tontechnische zuständig. Ganz einfach darum, weil sich sonst keiner damit auskennt.

    Ich weiß natürlich auch, dass ihr mir nicht wirklich helfen könnt, wenn es absolut kein Geld kosten darf :) ... Ich dachte eben, es gibt vielleicht eine ganz einfache Möglichkeit, um das Problem wenigstens ein bisschen zu entschärfen. Für mich stellt sich zum Beispiel die Frage, warum man die Rückseite des Mikrokopfes nicht einfach abkleben kann, wenn es sich tatsächlich um ein Mikrofon mit Kugelcharakteristik handelt. Das müsste doch dann wenigstens den Schalleinfall von vorne (also was aus der Richtung des Publikums kommt) verhindern und damit schon mal viel weiterhelfen, oder?

    Musik und PA sind nur ein Hobby von mir – verzeiht mir deshalb dumme Fragen :)

    Ein paar Equipment-Stichworte:

      Signalquellen: Yamaha PSR-S910, Roland E-300, Shure WH20XLR, Shure SM58

      PA/Boxen: Dynacord PowerMate 1600, Syrincs S2-124/HP + S2-101

  • foh-platz
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    • 13. Februar 2006 um 21:28
    • #19

    gerol80

    Zitat

    Und da es immer schwerer wird, das Haus vollzubekommen (und da die Gäste auch immer weniger Geld da lassen), muss man eben an den Ausgaben sparen.

    Argumentationshilfe:
    Wenn nur ein paar Gäste wieder kommen würden weil es nicht mehr so nervig rückkoppelt, könntes Du mit diesen Einnahmen locker die Miete für ein/zwei vernünftige(s) Headset(s) und einen EQ finanzieren.
    Und wenn dann alles gut klappt, freuen sich nächstes Jahr alle über noch mehr Zuschauer.

    Zitat

    Die komplette Anlage wird bei uns für die Bühnenproben schon Anfang Januar aufgebaut und steht dann durchgehend bis Aschermittwoch - bei einem langen Fasching also bestenfalls 8 Wochen. Und sich irgendwelches Equipment für 8 Wochen zu leihen, dürfte dann noch ein bisschen teurer werden als 10-20 Euro

    Es reicht doch aus der Erfahrung vollkommen aus, wenn der Moderator am Nachmittag vor der ersten Veranstaltung (z.B. beim Soundcheck) sich mit dem "amtlichen " Headset vertraut macht. So müßtest du das Headset auch nur für die Auftrittstermine anmieten.

    Helmut Leser

    Die, die sagen "es geht nicht", sollten die nicht stören, die es gerade versuchen!

  • gerol80
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    • 13. Februar 2006 um 21:36
    • #20
    Zitat von "foh-platz"

    Argumentationshilfe:
    Wenn nur ein paar Gäste wieder kommen würden weil es nicht mehr so nervig rückkoppelt, könntes Du mit diesen Einnahmen locker die Miete für ein/zwei vernünftige(s) Headset(s) und einen EQ finanzieren.


    Grundvoraussetzung dafür wäre aber, dass das dem durchschnittlichen Gast erstmal auffällt. Meine Mutter war z.B. an dem Samstag auch als Gast in der Sitzung - und sie meinte hinterher, dass mit dem Brummen sei ihr überhaupt nicht aufgefallen (obwohl es zeitweise wirklich extrem war!). Dafür meinte sie, das Mikrofon von einem der Sänger hätte total beschissen geklungen, was von uns "Akteuren" eigentlich niemand nachvollziehen konnte :)

    Zitat von "foh-platz"

    Es reicht doch aus der Erfahrung vollkommen aus, wenn der Moderator am Nachmittag vor der ersten Veranstaltung (z.B. beim Soundcheck) sich mit dem "amtlichen " Headset vertraut macht. So müßtest du das Headset auch nur für die Auftrittstermine anmieten.


    Also die Soundeinstellung entwickelt sich eigentlich in den drei Bühnenproben, die es vor den Sitzungen gibt. Da wir dort wohl aber mit Abstand nie so laut fahren, wie dann bei den Sitzungen selbst, gibt es dort natürlich auch nicht so viele Probleme.
    Am Abend selbst gibt es dann höchstens nochmal einen kurzen Soundcheck mit den Sängern (es wird halt mal ein Lied durchgesungen), ansonsten sind die Akteure mit Umziehen, Schminken und ähnlichem beschäftigt. Wenn die beiden Moderatoren ihre Headsets bei mir abholen, dann wird es mal kurz eingeschaltet und zwei Worte gesagt (oder noch besser: reingepustet --- wie ich das hasse! Aber ich kann ihnen das nicht abgewöhnen). Eben um zu sehen, ob es funktioniert. Ansonsten wird da nicht groß drauf geachtet, wie es klingt. Man verlässt sich eben darauf, dass es in den drei Proben richtig eingestellt wurde.

    Musik und PA sind nur ein Hobby von mir – verzeiht mir deshalb dumme Fragen :)

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