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probleme mit di-box

  • dechnikusch
  • 12. Januar 2003 um 22:13
  • dechnikusch
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    • 12. Januar 2003 um 22:13
    • #1

    hallo liste

    hatte am freitag ein problem:

    bassist von harri stoika (jazz/funk/soul/bebop) hatte einen kontrabass mit stegabnehmer (type war nicht bekannt)
    ging damit in nen swr-bassamp (passiver input).
    ich wollte mit bss ar-133 aktive di-box (eingangsimpedanz 1 megaohm)
    zwischen bass und amp einschleifen, um vom ampgain unabhängig auf die haus-pa zu gehen.

    aber die bss hat dem amp sehr viel pegel weggenommen, wollt es zuerst nicht glauben, hatte gemeint, der abschwächer wäre an, aber denkste.

    ich hab dann doch den di-out des bassamps benutzt und ging dann auch ganz ordentlich und sauber.

    hat wer von euch mit der bss schon ähnliche erfahrungen gemacht und wie habt ihr euch abgeholfen?

    welche aktiven di-boxen mit potentialtrennung ist von der eingangsimpedanz noch hochohmiger, was könnt ihr empfehlen?

    habt dank für eure mühe
    dechnikusch

    ps: an admin: neues seiten-layout gefällt mir sehr und auch die login-pflicht finde ich sehr gut!

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • wora
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    • 12. Januar 2003 um 23:25
    • #2

    mit der bss-di hatte ich auch schon des öfteren mal stress, obwohl die marke sonst ausschliesslich gute geräte baut.

    aktive Di´s kommen bei mir sehr selten zum einsatz. wozu auch?
    in der regel kommt man mit passiven übertragerboxen wesentlich stressfreier zum ziel. natürlich hat man immer ein wenig pegelverlust im übertrager, aber die problemlose technik spricht einfach für sich...
    und falls es mal wirklich nicht mit einer passiven Di gehen sollte, kann man immer noch auf aktiv umsteigen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dechnikusch
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    • 12. Januar 2003 um 23:47
    • #3

    warum ich normal aktive di bevorzuge:

    eingangsimpedanz bei aktiver di : um die 1 megaohm
    eingangsimpedanz bei passiver di : um die 47 kiloohm

    dh. eine passive di belastet die signalquelle um einiges mehr.

    gerade bei schwachen hochohmigen quellen kommt der anschluss einer passiven di-box eher einem kurzschluss gleich.

    da kann natürlich für das nachgeschaltete equipment ( backlineamp, pa ) nicht mehr viel übrigbleiben.
    auch der klangverlust ist zum teil erheblich.

    hoffe damit, meine vorliebe zu aktiv erklärt zu haben.
    aber ich lass mich gerne eines besseren belehren

    warum das aber im falle des kontrabasspickups mit der bss nicht funktioniert hat, kann ich mir technisch nicht erklären...

    gruss dechnikusch

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Inselgert
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    • 13. Januar 2003 um 01:00
    • #4

    Na da ist wohl der Phantomspeise adapter in der Di Kaput. Das kommt da schon mal vor gerade wenn die DI Box mal Kurzgeschlossen war. Tausch mal den Adapter mit ner 9v Batterie aus und guck wie es dann geht.

  • Go Zuppi
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    • 13. Januar 2003 um 08:03
    • #5

    Hi,
    ich hab dieses Phänomen von wegen Kurzschluß auch nur bei passiven DI Boxen gehabt, gehe also von einem Defekt der BSS aus.
    Ich hab auch ab und zu defekte BSS DI´s weshalb ich von aktiv wieder abgekommen bin. Mit den Impedanzen hat es sich bei den passiven verbessert: Zitat aus dem Datenblatt eines Herstellers.
    " * Eingangsimpedanz bei 1kHz in den verschiedenen Einstellungen des "Signal Attenuators" in 0dB Stellung: 220 KOhm in -20dB Stellung: 10 KOhm in -50dB Stellung: 10 KOhm.
    * Ausgangsimpedanz bei 1 kHz mit kurzgeschloßenem Eingang und Signal Attenuator in 0dB, -20dB & -40dB Stellung: Ausgangsimpedanz: <300 Ohm
    Schönen Gruß vom
    Go

  • wora
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    • 13. Januar 2003 um 12:19
    • #6
    Zitat von &quot;dechnikusch&quot;

    warum ich normal aktive di bevorzuge:

    eingangsimpedanz bei aktiver di : um die 1 megaohm
    eingangsimpedanz bei passiver di : um die 47 kiloohm

    dh. eine passive di belastet die signalquelle um einiges mehr.

    gerade bei schwachen hochohmigen quellen kommt der anschluss einer passiven di-box eher einem kurzschluss gleich.

    da kann natürlich für das nachgeschaltete equipment ( backlineamp, pa ) nicht mehr viel übrigbleiben.
    auch der klangverlust ist zum teil erheblich.

    hoffe damit, meine vorliebe zu aktiv erklärt zu haben.
    aber ich lass mich gerne eines besseren belehren

    warum das aber im falle des kontrabasspickups mit der bss nicht funktioniert hat, kann ich mir technisch nicht erklären...

    gruss dechnikusch

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    hallo dechnikusch,
    wenn deine signalquelle eine ausgangsimpedanz von deutlich größer als 47kohm hat, damit ein eingang mit 47kohm überhaupt als "kurzschluss" funktionieren kann, dann ist sie wohl als kaputt zu bezeichnen...
    selbst eine eingangsimpedanz von 10kohm sind für alle mir bekannten geräte und musikinstrumente völlig ausreichend.

    und klangverluste kann man auch mit billigen aktiv-di´s haben.
    von monacor-di´s rede ich ja gar nicht. wenn du etwas bessere passiv-di´s nimmst, gibt es keine klangverluste.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Fränkie
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    • 13. Januar 2003 um 16:03
    • #7

    He, moment mal!
    was spricht gegen Monacor /imq DI Boxen???
    die sind zwar deutllicht teurer als die aktiven der Ohrfirma, aber ansonsten hab ich an den nix zu meckern. Hatte mit denen nur ein malstress, da gab es irgendwie Rückkopplungen mit dem Bassämp.
    hatte ich bis jetztz stöpsel in den Löffeln??

    Lieber Wora, bitte sei so gut und beschreibe dein Problem mit den imq di boxen näher.
    Danke

    fränkie

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • dechnikusch
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    • 14. Januar 2003 um 00:50
    • #8

    hallo forum

    Inselgert : könnte es sein, dass du die alte bss-di-box vom typ ar-116 meinst;
    mit dem optionalen phantomspeisezusatz typ ar-117 im batteriefach?
    zum vergleich:
    die neuere bss ar-133 hat diesen phantomspeisezusatz schon integriert.

    Fränkie : die di-boxen von monacor sind an und für sich mittelklasse,
    hab schon viele jobs damit relativ schmerzfrei erledigt;
    das heisst, wenn du weisst, ( anhand der technischen daten von monacor ) wofür das teil taugt und wofür nicht, kannst du gute jobs damit fahren.
    einziges manko bei monacor und auch anderen:
    magnetische schirmung - wenn ein steckernetzteil in der nähe ist, brummt es wie ne sau!!
    d.h. die eingebauten übertrager sind so gut wie nicht magnetisch geschirmt.

    es geht halt nichts über eine vernünftige mu-metall-abschirmung, kostet halt ein bisserl, aber du hast auf jahre hinaus deine ruhe!

    @ wora : habe am 13. d.m. über besagte di-box typ: bss ar-133 bei einer veranstaltung mit zwei bands den bass gefahren und habe damit kein problem gehabt.
    anschluss zwischen bass und amp, beide bass-guitars waren passiv!

    ich weiss nicht, woran es liegt :cry:

    hat jemand eine erklärung

    dechnikusch

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • wora
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    • 15. Januar 2003 um 05:17
    • #9

    also du brauchst mit sicherheit keine Di, die eine höhere eingangsimpedanz hat. wenn 1Mohm nicht reicht...
    bist du dir sicher, das die kabel in ordnung waren? denn wenn diese Di weiterhin gut funktioniert, kanns ja eigentlich nur an den kabeln gelegen haben...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonzwerg
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    • 17. Januar 2003 um 18:08
    • #10

    Vielleicht Pin 1 nicht da, deswegen keine Phantomspeisung an der DI, deswegen keine Funktion. Der DI-Out funktioniert auch ohne Masse. Klanglich muß man über die Monacor-Dinger eigentlich nicht reden, das ist schon ziemlich daneben. Die Tatsache, daß da irgendein Signal rauskommt, heißt noch lange nicht, daß die DI-Box funktioniert. In punkto Symmetrie und Isolation sind gute passive DI-Boxen den aktiven haushoch überlegen.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Wurst Werner
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    • 17. Januar 2003 um 20:46
    • #11

    Klanglich muß man über die Monacor-Dinger eigentlich nicht reden, das ist schon ziemlich daneben.

    Also, ich hab jede Menge DIB 100 und war immer zufrieden. Für schwierige Kunden hab ich dann noch zwei BSS und wenn es ganz schwierige Kunden sind, hole ich aus dem Studio eine sauteure Röhren DI von >Gas Cooker<. Mal im Ernst, live hör ich da null Unterschied!

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • wora
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    • 18. Januar 2003 um 00:11
    • #12

    ich habe auch schon sehr viele jobs mit der dib100 gemacht, einfach weil sie ja fast jeder verleiher hat. natürlich funktioniert die auch irgendwie, sie ist besser als gar keine Di und große probleme konnte ich bisher noch nicht entdecken. die sache mit der mangelnden magnetischen schirmung kann man ja relativ einfach durch einen größeren abstand zu den netzteilen weg bekommen.
    aber ich selbst verwende sie nicht mehr, wenn ich signale mit tieffrequenten anteilen darüber schicken will. also z.b. bass oder keyboard.
    da ist sie im direkten vergleich mit teureren passiven doch klanglich etwas schlanker, d.h. sie kann vor allem bass nicht sauber übertragen.
    und wenn das nicht sauber geschieht, fehlt nachher einfach der richtige druck. :lol:
    ansonsten finde ich sie schon ok, vor allem für´s geld... siehe behringer... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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