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  5. Licht

Light to Sound. WIE ?

  • cracker111
  • 8. März 2006 um 18:47
  • cracker111
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    32
    • 8. März 2006 um 18:47
    • #1

    Hey leute ich bin noch nicht lange in der Lighting szene habe bisher immer meine scanner so nach gefühl programmiert,

    Aber wie ist es in einem LIVE konzert ? da ist ja alles genau auf deinen Bass schlag und auf alles irgendwie sekundengenau abgestimmt. Wie geht sowas?

    Ich meine die spielen das konzert doch nicht ohne pubklikum so das man es aufzeichnen kann und dann die gwünschten Effekte einstellen kann.

    wie geht das also, ihr wisst sowas bestimmt ihr kennt euch ja aus !

    dank im vorraus

    sebastian

  • Tobias Zw.
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    • 8. März 2006 um 18:50
    • #2

    Das geht entweder

    - mit einem Lichtmann, der diese Bezeichnung wirklich verdient und das Licht zu Musik "fährt" wie ein weiteres Instrument oder
    - mit einer Playbackshow bzw. einem mitlaufendem Sequenzer, der dem Lichtpult einen Timecode schickt.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • cracker111
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    • 8. März 2006 um 18:54
    • #3
    Zitat

    mit einem Lichtmann, der diese Bezeichnung wirklich verdient und das Licht zu Musik "fährt" wie ein weiteres Instrument oder


    Aber wie geht es er hat doch garkeine Szene bzw Effekte Programmiert und wenn doch woher weiß er welche genau passen! er hat die musik. bzw den Track noch nie gehört??

    und das mit dem sequenzen fällt wohl weg, weil ich darauf hinaus wollte wie das mit dem Live konzert geht ! das ist wirklich fazinierend die das alles passt nud so schnell glaub ich , kann keiner sein

    sorry für so einfache fragen bin aber noch nicht lange dabei arbeite im mom mit einfachsten mitteln

  • Tobias Zw.
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    • 8. März 2006 um 18:58
    • #4

    Hi 111,

    natürlich programmiert man sich vor dem Konzert Bilder, Bewegungen, Farbkombinationen, Fahrten, kurze Chaser usw... vor und ruft diese dann passend zur Musik ab, setzt so das Gesamtbild aus vorgefertigten, mehr oder weniger umfangreichen Elementen zusammen.
    Und das mit dem Timecode würde ich mal nicht unterschätzen: Sehr, sehr viele Bands auch der härteren Fraktion spielen mit Computer, und sei's nur für ein paar kurze Samples oder Loops.
    Und frag' nur, soviel Du wissen willst: Dafür ist das Forum doch da! :wink:

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • cracker111
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    32
    • 8. März 2006 um 19:02
    • #5

    Ok nehmen wir mal an, ich mache mir 20 verschiedene szenen(aus gobos, farben, richungen usw)

    Dann fängt das konzert an. ICh vor dem Pult habe da meine 20 knöpfe.
    Dann irgendwann kommt ein wechsel von sagen wir mal rock, auf Jazz, ja!? was ich aber garnicht weiß! Also kann ich auch nicht dementsprechend reagieren. also wie macht man das nun ohne verzögerung ? man muss doch mind. wissen wann wo was gespielt wird oder ist das ganz egal?

    das mit dem time code, könntest mir nochmal genauer erklären wie das funzt ? Welche billigen geräte bzw pulte unterstützen sowas und was kostet sowas , bzw was brauch ich dafür und wie geht es. syr nochma wenn ich mich blöde anstelle, wills ja auch nur lernen

  • Tobias Zw.
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    • 8. März 2006 um 19:13
    • #6

    Das mitfahren mit den Songs geht natürlich nur, wenn Du die Titel kennst - das ist aber selbstverständlich, wenn Du eine größere Show fährst, da die a) erstmal geprobt wird und sich b) auf Tour jeden Abend wiederholt. Dann kannst Du - genau wie einer der Musiker - die Titel wenn's sein muß auf die Note genau mitspielen.

    Timecode funktioniert so, daß auf der Bühne oder wo auch immer ein Computer läuft, der z. B. für den Trommler einen Click ausgibt, zu dem dieser spielt; an den richtigen Stellen im Song spielt der Computer dann Samples ab. Simultan dazu gibt der Computer ein genormtes Timecodesignal (z. B.) an das Lichtpult aus, so daß das Lichtpult "weiß", an welcher Stelle im Titel es gerade ist. Im Lichtpult ist dann eine Timecodeshow programmiert, in der z. B. festgelegt ist, daß bei Timecode 10:01:03:24 Cue 1 abgefahren wird, bei 10:01:15:11 Cue 2, usw...

    Timecode in irgendeiner Form verstehen alle mir bekannten "Männerpulte", wie z. B. MA Lightcommander, ScanCommander und natürlich die grandMAs, die Licons soweit ich weiß auch - also eigentlich alles, was als ernsthaftes Pult im Showsektor eingesetzt wird.

    Schlußendlich werden m. E. aber immer noch die besten Lichtshows von Leuten gefahren, die die Musik verstanden hatten und wußten, wann was kommt. Und, machen wir uns mal nichts vor: Bei den meisten Titeln hörst Du ja schon beim ersten Anhören, was gleich kommt...

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • cracker111
    Beiträge
    32
    • 8. März 2006 um 19:15
    • #7

    Das war sehr hilfreich von dir, ich hab dich mal im icq geaddet, vileicht kannst du mir gleich noch ein paar fragen beantworten wenn du mich akzepierst dann brauch ich das ganze board nicht voll spammen... ;)

  • flatmoon
    Beiträge
    245
    • 8. März 2006 um 19:45
    • #8
    Zitat von "Tobias Zw."

    - mit einem Lichtmann, der diese Bezeichnung wirklich verdient und das Licht zu Musik "fährt" wie ein weiteres Instrument oder
    - mit einer Playbackshow bzw. einem mitlaufendem Sequenzer, der dem Lichtpult einen Timecode schickt.

    selbst wenn es kein Profi lichtman ist, die Veranstaltung hat irgendwo einen gewissen rahmen, sagen wir mal Liveband mit Tanzmusik
    oder Liveband für Motorradfreunde oder es ist ein Galaabend.

    Du weist also schon im Vorfeld der Show, was für musik auf dich zukommt. Auf alle Fälle ist es Hilfreich wenn du vor der Show einen ungefähren ablaufplan der Lieder hast, das du während der Show nachschauen kannst, ah jetzt kommt gleich was ruhigeres, hier muss ich meine Hektischen bewegungen / cut's in softw Fade übergänge ändern und die Blindertaste mal wieder loslassen.

    Zudem, ein erfahrener Lichtmann kennt viele Lieder und hat vieleicht am anfang seine Fehler gemacht, aber ich Wette, bei der nächsten Veranstaltung mit dem gleichen Lied, macht er den gleichen Fehler nicht noch einmal an der gleichen Stelle. Er ist wie schon gesagt ein Freischafender Musiker der als instrument das Licht hat.

    Also ein Lichtmann wird deswegen auch nicht nach Stunden, sonder für seiner Erfahrung bezahlt. Ist genaus wie mit den Elektrikern, die sitzen vieleicht den ganzen Tag im Pasuenraum, aber wenn die Maschine ausfällt finden Sie den Fehler sofort.

    Was die Sache mit dem timecode gesteuerten Show's angeht, manchmal wie gesagt unumgänglich, andererseits kann der für die Show erfahren Lightman auf der Tour Krank werden und der Ersatz kann dann die Show ohne Probleme wie die zuvorigen Auftritte weiterfahren ohne das er die Show anderst gestaltet.

    Und zu dem Teil mit dem Sound to light, wird gern in kleineren Discotheken mit verwendet, wenn man als Tonmensch nebenbei noch das Licht Bedienen muss.
    Wie in einem anderen Beitrag schon mal beschrieben, muss er dann nur noch den Regler, Soft, Jazz, Hard, usw hochziehen und der rest läuft dann synchron zum Sound meist bass schlag oder wird kurz über die Learntaste angepasst.

    Ich bin verrückt, aber was manche hier sagen ist richtig verrückt.

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 8. März 2006 um 22:16
    • #9

    genauso isses - und auch wenn du mal eine DiscoVA oder so hast - also der DJ viel mit Publikum arbeitet, gehts.
    Man braucht nur ein gewisses Vorstellungsvermögen wie schnell was ist - und die Livq-Tasten für Strobe, Nebel, Blinder etc. (wenn vorhanden) dürfen natürlich nie fehlen ;)

    Dann muss man sich am Anfang mal ein paar mehr Cues zurechtbauen ;) Deshalb wird oft auch gerne ein Keyboard über Midi ans Pult gelegt, damit man mehr Tasten, zB. für Gobo/Farbwechsel hat- weil irgendwann wirds langweilig, und so hat man relativ simpel einige Möglichkeiten das Ganze zu verändern.

  • cracker111
    Beiträge
    32
    • 11. März 2006 um 12:33
    • #10

    Das ist auf jedenfall schonmal sehr hilfreich für mich danke dafür .

    Blinder? Was ist das oder was meint ihr damit `?

  • tufkanf
    Beiträge
    83
    • 11. März 2006 um 14:08
    • #11

    hmm, eigenlich erklärt sich der name doch schon von selbst.

    es blendet halt.

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 11. März 2006 um 14:11
    • #12

    sowas:

    Die setzt man ein um einen kurzen "wuff-hell" Effekt zu haben

  • cracker111
    Beiträge
    32
    • 11. März 2006 um 16:45
    • #13
    Zitat

    Zudem, ein erfahrener Lichtmann kennt viele Lieder und hat vieleicht am anfang seine Fehler gemacht, aber ich Wette, bei der nächsten Veranstaltung mit dem gleichen Lied, macht er den gleichen Fehler nicht noch einmal an der gleichen Stelle.

    Ist ja auch klar, das wird eh immer aufgezeichnen also kann er es sich 1000 mal anhören und dann ggf den effekt besser reinbringen.

  • tilo
    Beiträge
    4
    • 11. März 2006 um 17:17
    • #14

    Wenn Du in der Situation bist, daß Du eine Bühne aufbaust und dann eine Band kommt, die Du nicht kennst- (bzw deren Ablaufplan für diesen Abend Dir nicht geläufig ist- die typische Festzeltnummer halt), würde ich mehere extrem kurze chaser anlegen, die auch parallel gefahren werden können: PAR Blau-Rot, PAR Blau-Orange, Scanner links-rechts, so in de Art. Die Wechsel solltest Du selber mit der Hand auslösen oder per Sound to light. Dann kannst Du Dir auch während der Show mit wenigen Handgriffen immer neue Bilder stricken. Und bist auch nicht aufgeschmissen, wenn der Gitarrist beim Solo die Finger mal wieder nicht stillhalten kann und länger spielt.

    Tilo

  • cracker111
    Beiträge
    32
    • 11. März 2006 um 20:16
    • #15

    Wie wiren denn eigentlich die PAR gesteuert, die laufen auch über DMX? oder wie funktioniert das mit dennen und welche par sind dafür geeignet =?

  • flatmoon
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    245
    • 11. März 2006 um 21:53
    • #16
    Zitat von "cracker111"

    Wie wiren denn eigentlich die PAR gesteuert, die laufen auch über DMX? oder wie funktioniert das mit dennen und welche par sind dafür geeignet =?

    Die frage ist nicht dein ernst oder?

    Ich bin verrückt, aber was manche hier sagen ist richtig verrückt.

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 11. März 2006 um 22:13
    • #17
    Zitat von "cracker111"

    Hey leute ich bin noch nicht lange in der Lighting szene habe bisher immer meine scanner so nach gefühl programmiert,

    Zitat von "cracker111"

    Wie wiren denn eigentlich die PAR gesteuert, die laufen auch über DMX? oder wie funktioniert das mit dennen und welche par sind dafür geeignet =?

    Glückwunsch, sie haben eine
    http://www.party-pa.de/
    Anmeldung gewonnen. :D

    Pult (DMX) -> Dimmer (Lastkabel) -> Lampen

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • flatmoon
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    245
    • 11. März 2006 um 22:36
    • #18
    Zitat von "hell&dunkel"

    Pult (DMX) -> Dimmer (Lastkabel) -> Lampen

    Gibt auch: Pult (Analog) -> Dimmer (Schukokabel) -> Lampen

    bzw auch festverdrahtungen nach dem dimmer. Und ja es sind PAR 64 meist 1000W damit die Birne auch noch in 5m niedrigen räumen brennt.

    Ich bin verrückt, aber was manche hier sagen ist richtig verrückt.

  • djobi
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    • 12. März 2006 um 03:43
    • #19

    i.d.R. laufen nicht die Pars über dmx (von den neuen RGB-DMX-PARs mal abgesehen) sondern die Dimmer! (Manchmal auch nur Switchpacks)

    Die Dimmer werden von einem Lichtpult angesteuert. Jedes Gerät (Dimmer, Scanner, Fogger, ...) hängt in der DMX-Kette und hat eine eigene Startadresse - und ist somit vom Pult adressierbar!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • tamaris-pa / mts
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    • 12. März 2006 um 08:58
    • #20
    Zitat von "MatzePA"

    sowas:

    Die setzt man ein um einen kurzen "wuff-hell" Effekt zu haben

    Oder ein Hungaroflash EuroDMX :D Blendpower = 5000W

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