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YAMAHA 01v96 auf 28 Mic Eingänge aufbohren

  • olmei
  • 15. März 2006 um 22:38
  • olmei
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    517
    • 15. März 2006 um 22:38
    • #1

    Ich möchte mein YAMAHA 01v96 auf 28 Mic Eingänge bringen, was ist die optimale Lösung?

    Mit dem eingebauten ADAT + Behringer ADA8000 sind es dann 20 Kanäle dann Erweiterungsslot MY8-AT ergibt mit weiterem ADA8000 dann 28 Mic-Eingänge.

    Soweit so gut, aber wie ist das dann mit Samplingrate / Auflösung? Dann bin ich ja bei 48kHz und 20Bit, oder wie jetzt?

    Kann ich dann noch 24/96kHz fahren?
    Oder bringt die höhere Auflösung bei dem Pult, abgesehen von der schnelleren Verarbeitung durch das Pult hindurch bei 96kHz, nur eine vernachlässigbare Verbesserung der Audiowerte?

    Aufnahme oder externe FX Engines werden nicht eingesetzt.

    <><
    amtlicher Leser des paforums.de seit 2004.

  • MattB
    Beiträge
    35
    • 15. März 2006 um 23:07
    • #2

    die ada8000 unterstützen - wenn ich das gerade richtig in erinnerung habe - keine 96kHz. Dementsprechend kannst du nur maximal 48kHz fahren, was meiner Meinung nach jedoch völlig ausreicht.
    Dann hast du auch deine 28 Mic-Eingänge :)

  • thieloliver
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    2
    • 16. März 2006 um 07:38
    • #3

    Richtig!
    Die ADA8000 können nur 44,1 bzw 48kHz allerdings 24Bit. Und der 01v96 kann das auch. Den Unterschied zwischen 48 und 96 kHz wird man live ohnehin nicht hören. Die 24Bit machens.
    Was Dir aber auffallen könnte, ist die Tatsache, dass der 01v96 bei 96kHz nur noch 2 Fx engines hat.
    Ich würde an Deiner Stelle auch drüber nachdenken ne MY16AT zu nehmen. die kostet nicht sooo viel mehr und Du hast 2 zusätzliche ADAT Schnittstellen statt nur einer...

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 16. März 2006 um 20:09
    • #4

    Hi,

    wenn du 96kHz und 24Bit willst, dann kannst Du das über eine My8AT-Karte im Slot und einem RME Fireface hinbekommen. Dann hast du zunächst einmal nur 26 Eingänge und auch noch nicht alle mit Preamps versorgt. Ist also ziemlich viel Aufwand.

    Aber was willst du eigentlich mit 96kHz? Nach dem Shanon-Theorem muss die Abtastrate mindestens 2* so hoch sein, wie die höchste abzutastende Frequenz. Nimmt man noch etwas Abstand wegen Spiegelfrequenzen hinzu, reichen 48kHz locker, um bis zu 20kHz sauber abtasten zu können. Auch inkl. Phasenlage! Was also soll bei 96kHz besser sein?

    Deshalb empfehle ich dir jetzt einfach mal die schon angesprochene LowBudget-Lösung: ADA8000 an dem serienmäßigen ADAT-I/O und eine MY8AD als Slotkarte, die gleich 8 sym. analoge Eingänge drin haben. Ansonsten MY16AD für 16 unsym. Eingänge oder ein zweites ADA8000 und eine MY8AT im Slot geht natürlich auch.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 16. März 2006 um 22:15
    • #5

    Bei 96 kHz bekommst Du nur noch 4 Kanäle über die eingebaute ADAT-Schnittstelle.
    Ich habe mir die Wandlerkarte mit 8x analog rein und raus geholt, die kann auch 96 kHz. Dadurch habe ich auch genug Ausgänge für Monitorwege. Du mußt nur den Mikrofonpegel auf Line hochverstärken, das macht bei mir der Aktivsplitter. Mit 4x ADAT wären 28 Kanäle @ 96 kHz machbar.

  • olmei
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    517
    • 16. März 2006 um 22:57
    • #6

    Perfekt, damit ist meine Frage beantwortet.
    MY8-AT kann 8 ADAT 24Bit/48 kHz und der eingebaute ADAT kann das ebenfalls.
    Auf einer Seite im Web hatte ich gelesen, dass der MY8-AT nur 20Bit überträgt ... stimmt aber nicht.

    Danke für die Antworten - tolles Forum, wie fast immer :)

    Ich hoffe, das arbeiten mit 28 Mics + den üblichen Lineeingängen für Zuspieler und FX nervt nicht zu sehr, mal sehen, wie ich klarkomme.

    <><
    amtlicher Leser des paforums.de seit 2004.

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