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Schwanenhalsmic Sennheiser vs. AT

  • mhuth
  • 16. März 2006 um 13:16
  • mhuth
    Beiträge
    107
    • 16. März 2006 um 13:16
    • #1

    Hallo Gemeinde,

    folgende Anschaffung steht in Haus:
    Schwanenhalsmikrofone für Rednerpult und Podiumsdiskussionen. Gesucht wird sehr gutes Material für ausgezeichneten Sprachübertragung mit relativ hoher Feedbacksicherheit.

    Angedacht ist entweder:
    1. Sennheiser ME36 Kapsel mit MZH3042 Schwanenhals oder
    2. AT ES917S/ML

    Brutto Preise (Liste) inkl. Fuß:
    1. ca. 490,-
    2. ca. 450,-
    (EK-Preis ist natürlich etwas anderes, aber das ist unser Bier)

    Wer hat damit gearbeitet und kann etwas zu Folgendem sagen:
    - Sprachverständlichkeit, -linearität
    - Feedbacksicherheit
    - Verarbeitung
    - Persönliche, subjektive Präferenzen

    Hatten beides schon im Test. Naturgemäß ist so ein Test aber nicht uneingeschränkt auf alle Situationen übertragbar. Daher sind Eure Erfahrungen gefragt!

    Interessant wäre auch ob Ihr ggf. die AT mit Mute-Schalte und Status-LED einsetzt.
    Nach unserer Erfahrung kommen unsere Kunden, dank Mikroerfahrung, mit einem Mute-Schalter am Fuß relativ gut zurecht. Hat ein gewisses Risiko, wenn die Redner (gerade bei Podiumsdiskussion) unkontrolliert auf den Taster rumdrücken. Meistens finden die einen Schalter aber gut, um die Mikros selbst kontrollieren zu können und sie besitzen die Professionalität um das auch richtig zu machen.

    Aber zurück zur eigentlichen Frage.
    Herzlichen Dank schon mal.

  • Multicore
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    8
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    219
    • 17. März 2006 um 09:44
    • #2

    Für die Sennheiser ME Serie gibt es einen Tischfuss (MZTX31PTT) mit Folientaste und Status LED, bei dem auf der Rückseite mit einem Schalterchen die Funktionsweise des Folientasters zwischen "rastend" und "PTT" umgeschaltet werden kann. Die Stellung "PTT" taugt zwar nicht für lange Redebeiträge, schützt aber bei ungeübten Rednern vor unnötig offenen Mikrofonen.

    Lämpchen glimmt - Schaltung stimmt!
    Techniker rot - Schaltung tot!

  • lambda-halbe
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    365
    • 17. März 2006 um 10:29
    • #3

    Hallo,

    ich kenne genau das AT selber nicht, habe jedoch schon oft mit dem Sennheiser gearbeitte. Funktioniert ausgezeichnet.

    Ein Geheimtip ist für mich auch das AT 857Q. Das gibt es in zwei unterschiedlich langen Ausführungen. Das haben wir 8 mal im Bestand und nutzen es oft und gerne.

    So wie das Sennheiser ME 36 das Mikro von Herrn Schröder war,
    ist das AT 857Q das von Frau Merkel.
    Achte mal darauf, das ist ständig bei Kundgebungen der CDU im TV.

    Wie gesagt mein Geheimtip, und auf jedenfall für ein Kondensator Mic ziemlich Rückkopplungsarm.
    Wir hatten letztens eine VA mit Richard Weizecker, und er hat sich bei einer Fragerunde ca 2-3 Meter neben das Mic gestellt.
    Die Sprachverständlichkeit war immer noch ausgezeichent.

    Stephan

  • bergmann
    Beiträge
    163
    • 17. März 2006 um 21:11
    • #4

    Ich habe leider keine Vergleichserfahrung, aber bei mir in der Gegend ist das Shure MX412 recht beliebt bei den Verleihern...was vermutlich nicht ganz unbegründet sein wird...

  • lambda-halbe
    Profi
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    7
    Beiträge
    365
    • 18. März 2006 um 11:34
    • #5

    Ja das Shure war mal eine Zeit lang echt angesagt.
    Ich fand es jedoch immer zu zischelig, zu wenig untere Mitten- oder es koppelte seeehr schnell. Ich bin froh, das wir damit nicht mehr arbeiten müssen. Ein Kollege hat seine Shure alle rausgetan und sich dann AT gekauft.

    Stephan

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 18. März 2006 um 12:26
    • #6

    Wir setzten auch auf die AT-Hälse.
    Sind günstig und richtig gut. Wir haben sogar auch die Engineer-Sound-Serie und ich kann mich nicht beklagen.
    Bei unseren WJT-Baustellen, letztes Jahr in Düsseldorf, lief auch einiges über die Teile....
    ...das ist wirklich Standart und funktioniert hervorragend.

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Dirk Maron
    Profi
    Beiträge
    118
    • 18. März 2006 um 13:03
    • #7

    Dazu kommt noch, daß das Shure nen unangenehmen Nahbesprechungseffekt hat, den ich bei einem Rednermikro irgendwie garnicht gebrauchen kann. Ich benutze für sowas seit Jahren das AT-Stäbchen und bin damit sehr zufrieden.


    Dirk

  • wora
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    Marktplatz Einträge
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    • 19. März 2006 um 03:07
    • #8

    ich empfehle auch seit jahren das AT 857.
    da haben auch schon einige leute drauf gehört (u.a. nutzt deshalb auch die KMK karlsruhe diese typen) und die sind ausnahmslos zufrieden.

    es gibt jetzt eine neue version, nennt sich U 857... die sind jetzt mit einem verbesserten schwanenhals ausgestattet, bei dem das mikro auch in dem winkel bleibt den man eingestellt hat. beim alten hat das nicht immer funktioniert ;)

    hatte erst letzte woche wieder mal einen vergleichstest Beyer/Sennheiser/AT, bei dem die kapsel des AT mit der besten sprachverständlichkeit abgeschnitten hat.

    es gibt übrigens auch kapseln mit 3 verschiedenen richtcharakteristiken dafür...

    aus rein klanglicher sicht gibt es besseres, aber hier geht es ja vor allem um die funktion.

    zu den ES917 kann ich nix sagen, seitdem ich die 857 kenne habe ich von AT keine anderen mehr ausprobiert.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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