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E-Gitarrenverstärker (Hot Rod Deluxe) an Mischpult

  • mephisto
  • 26. März 2006 um 10:21
  • mephisto
    Beiträge
    9
    • 26. März 2006 um 10:21
    • #1

    Hallo

    Ich möchte meinen Hot Rod Deluxe E-Gitarrenverstärker an ein Mischpult anschließen. Ich hab mal gesehen, wie einer per SM58 Mic den Sound vom Lautsprecher abnahm und dann damit ins Mischpult geht.

    Der Hot Rod hat aber einen Pre-Amp-Out. Kann ich nicht einfach den Lautsprecher des Hot Rod abstecken und vom Pre-Amp-Out ins Mischpult fahren? Hat das irgendein Haken?

    Daniel Brändle

  • Campfire
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    3
    Beiträge
    1.356
    • 26. März 2006 um 10:42
    • #2

    Also zu einer E-Gitarre gehört auch der Sound des Lautsprechers dazu, deshalb geht das mit dem Lineout nicht einfach so, wenn du diese Option nütuzen willst brauchst du in jedem Fall eine DI mit speakersimulation.
    Die üblichste Methode ist aber die Abnahme mit einem Mikrofon, meist mit einem Shure SM57.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • krishan
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    130
    • 26. März 2006 um 11:27
    • #3
    Zitat von "Mephisto"

    Kann ich nicht einfach den Lautsprecher des Hot Rod abstecken und vom Pre-Amp-Out ins Mischpult fahren? Hat das irgendein Haken?

    Ja, es wird fürchterlich klingen, weil der Sound (insbesondere Verzerrungen) maßgeblich in der Endstufe und im Speaker mit Box entstehen. Das einzige Gerät, mit dem man direkt ins Pult spielen kann und einen brauchbaren Sound kriegt, sind Amp-Modeler wie Pod & Co. Aber auch das ist vom Spielgefühl zumindest gewöhnungsbedürftig.

  • ThomasL
    Profi
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    41
    Beiträge
    2.438
    • 26. März 2006 um 12:29
    • #4

    Natürlich kannst Du das machen, aber, wie meine Vorredner schon sagten, es wird nie so klingen wie aus dem Amp. Als ehemaliger HRD-Spieler kann ich das nur bestätigen. Der Pre-Amp Out des Amps ist für den Effektweg gedacht und nicht um den Amp abzunehmen. Du kannst es per Speakersimulation á la RedBox von Hughes&Kettner probieren, aber IMHO kommst Du grad bei Röhrenamps nicht um ein Mikro vor dem Speaker drumrum. Das SM57 ist dabei Standard in der Branche, dazu gibts in der von mir hochgeschätzten Zeitschrift Tools4Music aktuell einen Test von verschiedenen Gitarrenmics, geschrieben von unser aller WurstWerner hier aus dem Forum. Da lohnt es sich reinzuschauen.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • mephisto
    Beiträge
    9
    • 26. März 2006 um 12:40
    • #5

    Danke für die Infos!

    Daniel

  • waldmaster
    Beiträge
    8
    • 27. März 2006 um 10:46
    • #6

    Wie schon gesagt, Standard ist Abnahme mit Mikro.

    Außerdem würde ich meinen Röhrenamp nie, nie, nie einfach ohne Lautsprecher betreiben. Da kann die Röhrenendstufe bösen Schaden nehmen!

    Ein Kollege von mir hat für seine (Metalcore-)Band sehr gute Erfahrungen mit der (jaja...) Behringer Gitarren-DI-Box ULTRA-G GI100 mit schaltbarer Speakersimulation (wohl von Jürgen Rath entwickelt). Er und die Musiker sind mit dem Sound (aus 1x ENGL SAVAGE 60, 1x MESA SINGLE RECITFIER) sehr zufrieden... (und ein Mikro kann dann auf der Bühne vor der Box auch nicht mehr umfallen...).

    der Joe

  • Schrumpeln
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    908
    • 27. März 2006 um 11:47
    • #7

    Und Speaker abstecken würde ich auf keinen Fall, da die vom Verstärker erzeugte Leistung ja irgendwie abgeführt werden muss. Einen Röhrenverstärker betreibt man einfach nicht ohne angeschlossene Box. Dafür gibt es dann extra Lastwiederstände wie den Marshall PowerSoak, die diese Leistung in Hitze verbraten (meisst sehr groß und schwer).

    Also entweder Preamp out und einen Sound den man nicht mal mit extremen eqing schön färben kann, oder ein günstiges sm57 kaufen, leien, mieten oder sonst wie auftreiben und wie üblich mit Mikro abnehemn. Dann kommt man meisst ohne EQ auch schon zu schönen ergebnissen und hat einen guten Amp passend verstärkt. Die Musiker und die Gäste werden es honorieren.

    Wie will sich der Musiker übrigens hören wenn du den Speaker abstöpseln willst? Dann bräuchte er wieder Git am Monitor, was den Gesang und den Rest der Band da nicht besser hörbar macht.

    Also Git über den Verstärker, den so einstellen, dass sich der Musiker gut hört und dann mit Mikro abnehmen. Da gibt es übrigens verschiedene Aufstellungsvarianten, die wiederum vom gewünschten Sound abhängen, da haben aber andere schon Bücher drüber geschrieben, da kann man sich dann weiter informieren.

    Gruß

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 30. März 2006 um 07:51
    • #8

    Ich verwende als Mikro fast nur noch Sennheiser e609 (das flache Brikett, was einfach vor die Box gehängt wird). Klingt etwas wärmer als ein 57er (was bei den meisten E-Gitarristen nur von Vorteil ist), und es kann keiner mehr irgendein Stativ umrennen. Alternativ e606, gleiche Gehäuseform, Sound etwas schärfer (der Leadgitarrist meiner Band fand es ziemlich nervig).

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • Schrumpeln
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    908
    • 30. März 2006 um 08:28
    • #9

    An der Gitarre hat das SM57 keinen Exclusivvertrag, da spielen eine reihe von Mikros gut. Unter anderem das von dir genannte Sennheiser, was auch super geht sind die Sennheiser Klassiker MD421 und MD441 sowie das sehr selten gesehene EV N/D168 eigendlich ein Snare-Mic, das EV N/D 408 und Nachvolger 468 verwende ich auch sehr gerne ist ein wenig fetter als das 168. Alle hier genannten klingen voller und untenrum dicker wie als das Shure, dieses ist aber billig überall anzufinden und allseits akzeptiert.
    Übrigens für einen guten Gesamtsound ist eine zu fette Gitarre nicht immer hilfreich, auch wenn sie alleine gehört sehr gut klingt.

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