...nö ..das ist so eine Reisschleuder ( Muster ) die ich günstig erworben habe..hat ein dickes Netzkabel mit 32A CEE Stecker blau dran und zieht natürlich ohne Kompensation einen riesenstrom ! der Booster hat wie schon erwähnt die 300yF Parallel drin und läuft ohne Probleme an einer " normalen " Schukodose ! da der Platz im externen Vorschaltgerät recht eng ist , werde ich mehrer kleine ( die ich auch da habe ) zusammenschalten.... wenn ich mir so meine obige Liste anschaue kann man doch als Faustformel so ca.120yF pro 1kW ansetzen...!!?? die Dinger haben doch normalerweise eh ne riesen Toleranz..!?
Kompensieren - aber richtig
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Zitat
wenn ich mir so meine obige Liste anschaue kann man doch als Faustformel so ca.120yF pro 1kW ansetzen...!!?? die Dinger haben doch normalerweise eh ne riesen Toleranz..!?
Naja so grob wirds vielleicht hinkommen, aber man kann nicht sagen so und so viel µF pro KW. Das geht nur für die Blindleistung. Das Verhältniss zwischen Wirk und Blindleistung ist halt nicht konstant sondern hängt von der Brennspannung der Lampe ab, bzw. dem Verhältniss in dem sich die Netzspannung über Drossel und Lampe aufteilt. -
hmmm...ja...wohl wahr...da aber beide eine HMI 2,5kw drin haben und auch 2 x 1200 Drosseln parallel drin sind müsste es doch hinhauen...ich teste einfach mal aus..
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Ahso, ja wenn die Lampe die selbe ist solltes hinhauen.
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Das kann so nicht stehen bleiben.
1.Die EVUs verlangen cos phi 0,8-0,9 induktiv (reicht völlig)
2.Niemals cos phi 1
3.Niemals überkompensieren (cos phi x,x kapazitiv)
4.Reihenkompensation ist überall zugelassen,Parallelkompensation nicht. -
...ich habe noch nie nie nie in einem Lichteffekt mit Entladungslampe eine Reihenkompensation gesehen... und ich bin schon 20 jahre in der Branche...
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N´Abend,
ich weis das der Thread schon etwas älter ist, aber vllt. ist mein Beitrag ja hilfreich, sollte es mit der Lampe nicht schon funktionieren...
Ich lerne (3tes Lehrjahr) Kälteanlagenbauer, habe von privatem Wege her großes Intresse und Wissen in E-Technik, ich löte seit ich den Kolben in der Hand halten kann. Die Tontechnik und alles was drumrum ist ist "nur" mein großes Hobby.
:wink:Als Kälteanlagenbauer, so ist es in unserem Betrieb zumindest, müssen wir auch über umfangreiche E-Technik Kenntnisse verfügen, bekommen auch weiterführende Kurse in Berufschule...
Bei fast allen unseren Kälteanlagen, größtenteils Gemüsekühlungen direkt beim Bauern (Diese großen Paneelhallen), wird auch eine Blindstromkompensation im Schaltschrank integriert, diese ist in Stern-Schaltung (3 Kondensatoren in einem Gehäuse, selbstheilend, meistens große Pötte von Siemens) parallel zur Zuleitung ausgeführt, diese werden SPS gesteuert, je nach Anforderung, über Lastschütze zu- oder weggeschaltet.
In vielen unserer Großanlagen, bei denen hohe Einschaltströme, z.B. durch Verdichtermotore... nicht tragbar sind, setzen wir auch Blindstromkompensation ein, die großen Stahlschränke von ABB, die über einen Blindstromregler verfügen. Ich habe beobachtet, das die Regler von ABB werksseitig darauf eingestellt sind, den cos phi bei 1 zu halten, wenn man auf die LED-Anzeige achtet, schwankt der Wert immer so zwischen 1 und 0,99.
Ich denke, das das so auch richtig ist, ABB muss ja wissen, was sie da bauen...
Das von mir dazu, nur so aus reiner Beobachtung, vllt. klärt mein Beitrag ja etwas auf, oder so in der Richtung, jedenfalls wisst ihr jetzt was ich hauptberuflich zu tun habe.

Glücklicherweise hab ich noch 1 Woche Urlaub, dann gehts wieder weiter mit Arbeit...
So kann ich jedefalls jeden Tag fleissig u.A. dieses Forum hier verfolgen (Die beiden Schwester-Foren haben es mir auch angetan)Sodenn
auf bald
Pille
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na moin...
es entsteht kein Nachteil, wenn man nur auf cos phi=0,9 (induktiv) kompensiert. Bei grossen Anlagen (gewerblichen Betrieben) wird meist auf 1,0 kompensiert, da die EVU bei gewerblichen Anlagen (Betrieben) im Gegensatz zum privaten Verbraucher die zusätzliche Blindleistung in Rechnung stellen.
Im Resonanzfall bei Parallelresonanz können grosse Ausgleichströme zwischen den induktiven und kapazitiven Komponenten fliessen -> müsste man ausrechnen und nachschauen, ob diese dafür dimensioniert sind. Ansonsten reicht 0,9(ind) in der Praxis völlig aus. Kapazitive Einflüsse kommen auf den Versorgungsleitungen vom EVU zum Verbraucher noch genug zum Tragen.
Greetz, der Martin
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Glühlampen werden in der Praxis als rein ohmscher Widerstand betrachtet. Diese werden also nicht kompensiert. Entladungslampen bilden mit ihren Voschaltgeräten eine komplexe Last, deren Blind- und Wirkleistungsverhältnisse man am Besten mit einem Energieanalysator (sowas hat jeder vernünftige Elektrofachbetrieb) ermittelt.
Kompensation wird lediglich bei Verbrauchern mit induktiver (Motoren, Spulen) oder kapazitiver Blindleistung benötigt.
In unserer Firma steht dafür eine Schrankwand voller Kondensatoren, die je nach aufgenommener Blindleistung (der Schuppen zieht bei Vollproduktion um die 2 MW) stufenweise automatisch zu- oder abgeschaltet werden.
PS: Wir kompensieren auf 0,9
Gruß,
Klaus
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Neu:
Ein Kunde von uns, eine Großschlachterei, bei der wir für Kühlung sorgen, hat auch Blindstromkompensation. Der Betrieb zieht bei Vollaussteuerung mehr als 7 MW, ein einziger Cutter (Fleisch-Schneide-Maschine) hat einen Leistungshunger von 900kW, davon hat er 3 Stück stehen, dann noch unsere Kältemaschinen ca. 1MW und noch Kleingedöns (EDV, Klima, Lüftung, blablubb) was auch seine Leistung zieht.
In dem Betrieb kompensieren wir auf 0.89
(variiert aber auch, je nachdem ob nun induktive, kapazitive oder ohmsche Lasten angefordert sind)Auf bald
pille
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Man kompensiert möglich dicht an 1 , z.b.0,99 ,aber nie auf 1.
Das kann man sich von den Herstellern dieser Anlagen auch bestätigen
lassen.Die Genauigkeit hängt natürlich von der Grösse und dem Preis
der Kompensationsanlagen ab.Überall wo Rundsteuerrelais im Einsatz sind, ist die Paralellkompensation
grundsätzlich verboten.Natürlich rennen die EVUs nicht hinter beweglichen
Verbrauchern her.Aber bei fest installierten Anlagen die auch angemeldet
werden müssen wird dann schonmal kontrolliert. -