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dVDOSC Messe FFO 15.04.2006

  • marcoboy
  • 16. April 2006 um 20:44
  • marcoboy
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    • 16. April 2006 um 20:44
    • #1

    was lief da schief?


    Hmm ich wurde am besagten Tag eingeladen mit zum Rosenstolz Konzert zu kommen. Eigentlich macht die Band einen guten Sound und so hab ich mich drauf gefreut.

    Die Halle ist ca 25x60m ca 10m Hoch

    was zu sehen war vom Array 10-12 dVDOSC 3x dV-SUB 8x SB218 pro Seite.

    das Array müsst so auf 8 m gewesen sein.


    Was sehr auffällig war das daß Array nach innen gedreht wurde?

    Das Abstrahlverhalten kann man doch bei diesen Kisten einstellen?

    Warum dreht man es nach innen wenn es ewt reflexionen von der Wand gegeben hat?

    Die folge war ein extremer Pegel ca 30-40m vor der Bühne. So hatte ich schon nach dem Trailer Gehörschutz drin.

    Weiter hinten war aber nicht mehr viel Pegel da so das ich ohne Gehörschutz auskam.

    Ich frage mich jetzt wozu baut man eine Line auf wenn es doch wieder genauso ist wie bei Punktstrahler, vorne laut hinten leise?

    Ich habe das Gefühl gehabt das hier aufgebaut wurde was im LKW ist Hauptsache es spielt :?

    Warum benutzt man nicht mal das Schallpegelmessgerät am FOH und reagiert drauf.

    Der mix war auch sehr platt man hatte zwar immer versucht die stimme durch zu mischen. naja..


    Jetzt frage ich mich ob alle Leute die sich eine Line kaufen auch damit umgehen können?

  • Markus Verza
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    • 16. April 2006 um 20:52
    • #2
    Zitat von "marcoboy"


    Das Abstrahlverhalten kann man doch bei diesen Kisten einstellen?

    Kann es sein das du von KUDO sprichst ?

    Beim dv kann man den Winkel nicht verändern.

  • marcoboy
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    • 16. April 2006 um 21:09
    • #3

    hmm

    - Vertical directivity adjustable in 1° steps


    das logo war in der Mitte glaub ich :D also doch ein dv ?

    genau kann auch das nicht sagen. Aber es geht ja nicht darum was da war sondern wie es benutzt wurde.

    Wenn in den Ohren anfängt zu kribbeln sollte man darüber nachdenken

  • Markus Verza
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    • 16. April 2006 um 21:13
    • #4

    Sicher Vertikal kannst du JEDES Line Array einstellen.

    Wovon du sprichst ist aber Horizontal.

  • marcoboy
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    • 16. April 2006 um 21:14
    • #5

    wenn mich jetzt jemand fragt warum ich so blöd in absätzen schreibe? ich weis es auch nicht :D

  • marcoboy
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    • 16. April 2006 um 21:15
    • #6

    hmm wenn nicht erklärt das auch das eindrehen aber das kann nicht gut sein? stimmt ich verwechsel das immer :?

  • tufkaklto
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    • 17. April 2006 um 13:02
    • #7

    Hallo


    dV erkennt man an der Größe. Kudo ist deutlich größer.
    Das mit dem reindrehen ist schon OK, wenn maan es nicht übertreibt.
    Mit 25 M ist es in der Halle vermutlich sogar notwendig.
    Prinzipiell ist es so, das eine Line Array richtig geplant, von vorne bis hinten einen deutlich geringeren Lautstärkenabfall liefert als ein Punktstrahler.
    Aber, wie gesagt, das liegt an der richtigen Planung.
    Und ich kenne in der Zwischenzeit einige Techniker, die LA`s nicht mehr unbedingt bevorzugen, weil sie sehr oft falsch gehängt werden und das kann durchaus zu Tragödien führen.

    greez

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  • Kracky
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    • 17. April 2006 um 13:27
    • #8

    Erlebt mal leider immer öfter, das LA´s eingesetzt werden, meißt dann in erhöhter Masse, aber einfach aus Zeit und evtl. auch Kosten diese weder vernünftig eingestellt noch gebaut sind. Ich dachte immer bei Braunware besteht man auf den fähigen Techniker, was ja auch vom Namen her sinnvoll ist, aber genau diese hört man immer mehr nur noch im kurz hochgezogenen Standartsetup und das macht es wirklich nicht schön. Ist doch aber auch das Ergebniss unserer Zeit, wo jeder quergehängte Lautsprecher sich LA nennen darf, und eigentlich keiner mehr wirklich mit der Technik arbeitet oder richtig mit ihr umgeht. LA, hat eben seine Vorteile, man muß damit aber auch umgehen können und sich bewußt sein das solch ein System einfach Zeitintensiver ist. Und wer hat heute den schon noch Zeit? Und wenn es dann um das geht, gebe ich den Entwicklern und Vertrieblern von Quergehängten Lautsprechern recht, diese kann man wirklich so wie sie sind hochziehen und los gehts, ist halt ein fest skaliertes System das durch seine Masse einfach für Großbeschallungen geeignet ist und unterscheidet sich dann aber auch nicht mehr wirklich von Konventionellen Systemen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • marcoboy
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    • 17. April 2006 um 14:08
    • #9

    hmm ich hatte das Gefühl das man sich an scheint nicht sehr viel Arbeit gemacht hat. Der Pegel unterschied hinter dem FOH war schon gewaltig.

    Deshalb hab ich mich auch über Sinn dieses Aufbau Gedanken gemacht.

    Das System musste bis 2m vor den towern spielen ewt deshalb 12 module.

    Aber dann hätte ich einen gleichmäßigen Pegel bis hinten erwartet. Es war 10m vor dem FOH schon extrem laut das es in den Ohren zu spüren war.

    Ich möchte nicht wissen was vorne für eine Pegel vorhanden war.

    Sehr unverantwortungsvoll find ich das. Vorallen wenn man weis was das System kann. Sollte man schon drauf achten das man es nicht übertreibt.

    Ich hatte ELACIN ER 15 drin mit diesen wars gerade noch so ok, also werdes es schon so um die 115dbA gewesen sein.

  • Sven M
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    • 17. April 2006 um 18:05
    • #10

    Wo Menschen arbeiten passieren Fehler.
    Das Eindrehen von Lines ist schon OK, dadurch kann man teilweise Reflexionen ausblenden oder sich einen Nearfill sparen.

    Ich war neulich in Kassel bei Xavier Naidoo von Trius eingeladen und da war ein fantasteischer Livesound. 14 dVdosc pro Seite. Company war Satis+Fy

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • marcoboy
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    • 17. April 2006 um 19:12
    • #11

    hmm es geht nicht darum wer hier einen Fehler gemacht hat :roll:

    Das mit dem eindrehen war mir soweit auch klar warum man das ewt gemacht hat. Nur die Nachteile der Aktion warscheinlich in kauf genommen.

    Linearrays sind zwar schnell aufgebaut aber die gewonnende Zeit geht bei der Setup erstellung wieder verloren. Auch kann nicht immer davon ausgegangen werden das die Theorie aufgeht. Dann muss die Banane wieder runter etc.

    Ein 0815 Aufbau ist nicht mehr möglich. Leider sieht man das jetzt immer häufiger das Bananen geflogen werden und sich keine sau gedanken macht ob es einen sinn ergibt.


    Der Fehlerfaktor scheint extrem hoch zu sein. Die Auswirkungen enorm.

    Dies für aus langer sicht zu sehr viel schlechten Sound.
    Kaum ein Array hat mich bisher beeindruckt.

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    • 17. April 2006 um 20:36
    • #12

    Soweit ich weiß muß man für das Dvdosc nicht die kurse bei L-Acoustic belegen, sondern es ist frei verkäuflich.
    kann mich aber auch irren, und sowas ändert sich ja auch im laufe der zeit.

    zeitintensiver als ein konventioneles system ist ein LA eigentlich nicht, da ich ja im idealfall zuhause planen kann, vor ort anpassen und dann hoch die kiste.
    wenn ich dann aber sehe das man schon mal gerne ein rig doch mal einen halben meter höher oder tiefer hängt ohne die winkelung des LA zu verändern wird mir immer übel, warum kann man sich ja in irgendeiner LA software mal simulieren lassen, da kommen lustige sachen bei rum.

    Aus genau dem grund kann man auch nicht mit standart setups arbeiten, das führt fast sicher zu schlechten ergebnissen.
    also wenn LA, dann auch richtig.

    Das es immer noch techniker gibt die so verantwortungslos mit lautstärke umgehen ist auch eine frecheit, ich würde als gast sofort eine beschwerde abgeben.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Sven M
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    • 17. April 2006 um 22:15
    • #13

    Mediennutte, du irrst.
    Arcs ist frei, für VDosc und dVDosc muss man Netzwerkpartner werden und entsprechende Schulungen besuchen. das garantiert aber noch keinen Erfolg.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

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    • 18. April 2006 um 00:19
    • #14

    Ach so, ich dachte das kleine wäre frei.

    wie ist das beim Kudo?

    das problem ist ja das wenn man einmal netzwerkpartner ist, keiner mehr wirklich kontrolieren kann wer es benutzt, also wie du sagtest, keine garantie :D

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  • Markus Verza
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    • 18. April 2006 um 00:24
    • #15

    Kudo ist frei verkäuflich.

  • tufkaklto
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    • 18. April 2006 um 15:27
    • #16

    Und auch dafür gibts Schulungen.
    Die machen auch Sinn.
    Und trotzdem, wen man das Grundprinzip der Funktionsweise eines Line Arrays nicht verstanden hat, hilft einem der ganze Kurs nix.

    Aber bei Beschwerden wird Làcoustics schon aktiv.
    greez

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  • wora
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    • 18. April 2006 um 16:52
    • #17
    Zitat von "marcoboy"

    ...
    Linearrays sind zwar schnell aufgebaut aber die gewonnende Zeit geht bei der Setup erstellung wieder verloren. Auch kann nicht immer davon ausgegangen werden das die Theorie aufgeht. Dann muss die Banane wieder runter etc.

    Ein 0815 Aufbau ist nicht mehr möglich. Leider sieht man das jetzt immer häufiger das Bananen geflogen werden und sich keine sau gedanken macht ob es einen sinn ergibt.

    Der Fehlerfaktor scheint extrem hoch zu sein. Die Auswirkungen enorm.
    ...

    den profis ist schon seit jahren klar, das man mit dieser technik sorgfältig arbeiten muss um gute ergebnisse zu erzielen. dafür bekommt man dann aber auch ein paar vorteile gegenüber herkömmlichen clustern an die hand.
    das ist also nix neues.
    das nun auch nichtprofessionell arbeitende leute mit linearrays hantieren, dafür können die hersteller ja wirklich nix - odda? :wink:

    ich denke hierbei auch an "linearrays" auf stadtfesten, die pro seite gerade mal aus 3 oder 4 tops bestehen und in 30m entfernung nur noch obertöne übertragen :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 18. April 2006 um 18:31
    • #18

    naja dem Fall hier hatt den Aufbau ja keine nicht gerade kleine Bude gemacht. Gerade deshalb hätte ich sowas nicht erwartet.

    Mich hatt das etwas verärgert, auch den verantwortungslosen Pegel.

    Die Line hatt ja funktioniert, blos von den enormen Pegelabfall war ich dann doch etwas verwundert. Erst wollte ich garnicht nach hinten wieso auch? . Erst als jemand meine hinten ist es erträglich hab ich mich dann doch bewegt :D

    naja 33 euro bezahlt und Gehörschaden erlitten.. danke


    Hmm ein so sorgfältiges Arbeiten gelingt anscheint aber auch nicht den Profis :D Wenn man den Aufbau auf der PLS bzw bei den Linearraytest mal so durchgeht.

  • wora
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    • 18. April 2006 um 19:14
    • #19
    Zitat von "marcoboy"

    ...
    Mich hatt das etwas verärgert, auch den verantwortungslosen Pegel
    ...
    naja 33 euro bezahlt und Gehörschaden erlitten.. danke
    ...


    es steht dir doch frei, zum arzt zu gehen und dann eine anzeige zu erstatten.
    nach momentaner rechtsprechung bekommst du dann vermutlich so viel schmerzensgeld, das die nächsten messen gesichert sind.
    jaja, völlig off topic - ich weiss...

    Zitat von "marcoboy"


    ... Die Line hatt ja funktioniert, blos von den enormen Pegelabfall war ich dann doch etwas verwundert. Erst wollte ich garnicht nach hinten wieso auch? . Erst als jemand meine hinten ist es erträglich hab ich mich dann doch bewegt :D
    ...
    Hmm ein so sorgfältiges Arbeiten gelingt anscheint aber auch nicht den Profis :D Wenn man den Aufbau auf der PLS bzw bei den Linearraytest mal so durchgeht.

    offenbar hatten die dortigen profis mehr angst das die leute sagen könnten "das geht ja gar nicht laut genug" anstatt das sie auf die leute achteten, die jetzt sagen "es klang nicht gut".
    ich hoffe nächstes jahr wird das besser.

    wenn du schreibst, das im hinteren bereich schlagartig die lautstärke abgenommen hat, wäre es dann nicht möglich das dies absicht war um zu zeigen wie genau man damit verschiedene flächen anstrahlen kann?
    ich meine, das wäre doch eine plausible erklärung...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 18. April 2006 um 21:30
    • #20

    naja er das gegenteil wird passiert sein. der beam hatt sich genau in der mitte getroffen und da muste ich mich dann auch noch hinstellen :?

    Das kann keine Absicht gewesen sein :roll: hinten war nur noch brei zu hören. Viel kam nicht mehr an. Naja egal Veranstaltung ist gelaufen, so lange niemand hier was schreibt der beim Aufbau dabei war bzw gründe nennt wieso und warum man es so gemacht hatt bringt das nicht viel.

    Nur frage ich mich persönlich wieviel Linearray es noch sein darf :oops:

    Ich war schon mal bei einen Konzert in dieser Halle die gleiche Band nur eine richtig gestackte PA. Selbe Firma und es war geil :D

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