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JBL Ein Subwoofer für zwei Topteile ?

  • Resonanz
  • 17. Januar 2003 um 01:15
  • Resonanz
    Beiträge
    8
    • 17. Januar 2003 um 01:15
    • #1

    Hallo,
    ich habe 2 JBL M-Pro 412 Topteile mit denen ich Veranstaltungen bis zu 200 Leuten beschallen will. Bisher habe ich nur Klavier und (Chor-) Gesang zu verstärken. Nun sympathisiere ich mit dam Ankauf eines passiven Subwoofers 418S um den Sound zu verbessern.
    1) Bringt das was, wenn ich "nur" Klavier und Gesang verstärke?
    2)Um zu Sparen wollte ich nur einen Subwoofer verwenden. Die Topteile haben 8 Ohm, der Subwoofer 4 Ohm. Also könnte ich im Monobetrieb die Topteile brücken und zusammen mit dem Subwoofer an einer Endstufe betreiben.
    Die Topteile würden rechts und links auf der Bühne stehen, der Subwoofer in der Mitte. Klingt das?
    3)Muß ich eine aktive Frequenzweiche verwenden um Topteile und Woofer anzusteuern oder geht es auch ohne?
    4) Wäre die Frequenzweiche von Behringer Pro CX2310 dafür geeignet?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

  • Jip
    Beiträge
    687
    • 17. Januar 2003 um 12:57
    • #2

    Hallo, ich habe auch die Mpro 412 Topteile aber mit zwei passiven 418s Bässen; benutze diese Anlage bis max. 150 Leute.

    Meiner Meinung nach wird der Sound der 412er Tops bei einem Raum mit ca. 150 Leuten in den letzten Reihen schon etwas dünn und verliert sich schnell. 200 Leute würde ich mit diesen Tops nicht beschallen, weil denen die nötige Reichweite fehlt. Da müsste schon was komplett horngeladenes her.

    Auch mit 2 passiven 418s Subs wirds ab 150 Leute schon etwas eng (für Disco). Bei Gesag und Klavier mag das mit einem Sub gerade noch gehen.

    Die 418s haben keine interne Weiche müssen also vorher aktiv getrennt werden (ca. 120 Hz).

    Hier im Forum sind noch mehrere Mitglieder, die diese Anlage haben (in ähnlicher Konfiguration). Da wurde auch schon viel drüber geschrieben, am besten mal Suchmaschine benutzen, da gibts reichlich Infos. Gruß Jip.

    Gruß Jens

  • Resonanz
    Beiträge
    8
    • 17. Januar 2003 um 15:21
    • #3

    Hallo,
    danke für die Info! Was hältst Du denn grundsätzlich von der Möglichkeit nur einen Subwoofer zu verwenden und wäre die Behringer Frequenzweiche Pro CX2310 Deiner Ansicht nach tauglich für das System?

    Gruß
    Jürgen

  • Jip
    Beiträge
    687
    • 17. Januar 2003 um 15:53
    • #4

    Hallo Jürgen,

    ich mache mobile Disco, deswegen habe ich im Bezug auf live Gesang und Klavier nicht so viel Ahnung. Die Trennfrequenz von 120Hz ist für das JBL System zwar ganz ok, aber wenn Du nur einen Sub hast, müsste man eigentlich tiefer trennen, da sonst ein leicht zwerissenes Klangbild entstehen kann. Die sinvollen Frequenzen liegen dann tiefer (60-90Hz). Oder Du lässt die Tops auch bis 60/70 Hz runter laufen (ich weiß nicht, ob die Behringer Weiche dass kann). Dann werden die Tops aber auch mehr belastet. Besser wäre doch zwei 418s zu nehmen. Wie schon gesagt, ich nehme 2 Bässe + 2 Tops bis max. 150 Leute, danach benutze ich andere Topteile und Bässe von WEMA, weil die JBL Topteile einfach nicht die Reichweite haben für einen Raum mit 200 Personen.

    Du darfst ja auch nicht vergessen, dass 200 Leute, die sich unterhalten, auch schon eine hohe Lautstärke produzieren, da musst Du mit der Anlage ja noch drüberweg kommen.

    Gruß Jip.

    Gruß Jens

  • timba oder salsa
    Beiträge
    69
    • 18. Januar 2003 um 12:39
    • #5

    Hallo jip, geb mir noch par Minuten, ich weiß das du zu viel here über Jbl Mpro gesprochen hast, aber ich möchte noch ein Kommentar mit dir machen. Wenn du mit dem JBL Mpro gearbeit hast kannst du ganz sicher oder besserer sagen wie stark dises System wirklich ist und für wieviele Leute geeignet ist. Wenn du sagst das es nur bis 150 Leute und frage ich mich ob man glauben kann was im Katalog oder auf dem Papier steht. z.b. überall steht das der Easysat Combo von Fohhn mit nur einem Bass(700w/4) und zwei Topteile (je 350w/8) biss 400 Leute geeignet ist, beim Mpro wenn mann die vier Boxen hat kommt fast 1Kw pro Seite, und mehr Shalldruk(dB) als Fohhn, habe ich recht oder falsch?, wenn recht frage ich mich wo ist die falche Information?

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 18. Januar 2003 um 13:02
    • #6

    Hallo,

    @Resonaz

    oder du nimmst nen Woofer mit Doppelschwingspule. Der KME BS 1181 TZ hat sogar ne eingebaute Weiche für die Top's. Dann hättest du nen Stereo-Sub, bräuchtest keine weitere Endstufe und Aktivweiche und bist noch mobil.

    Für 600 Euro ne Überlegung wert oder...

    MfG Stephan

  • Jip
    Beiträge
    687
    • 18. Januar 2003 um 13:17
    • #7

    Hallo timba oder salsa,

    die Hersteller geben natürlich gerne die grösste Personenzahl an, damit lässt sich das System ja auch besser verkaufen. Ausserdem ist sowas ja stark von der art der Veranstaltung abhängig. Hast Du nur einen kleineren Bereich als Tanzfläche zu beschallen kannst Du das Mpro gut nehmen, auch wenn im Saal insgesamt 400 Gäste sind. Soll aber der ganze Saal ausreichend beschallt werden, finde ich 2 Top und 2 Bässe vom Mpro viel zu wenig.

    Dann kommt es ja auch auf die Musikrichtung an, bzw. was überhaupt übertragen werden soll (Sprache / Hintergrundbeschallung / Gesang / Musik von CD als Tanzmusik).

    Eine weitere Frage ist, wie laut es überhaupt sein muß, und wie hoch der Anspruch der überhaupt Gäste ist. 150 Personen ist eben mein Limit, damit ich immer noch ausreichend guten Sound und Lautstärke habe auf meinen VAs. Gruß Jip.

    Gruß Jens

  • Resonanz
    Beiträge
    8
    • 18. Januar 2003 um 17:37
    • #8

    Hallo speffik,
    interessante Idee zwei Schwingspulen in einen Lautsprecher einzubauen! Aber ist denn eine passive Weiche im Pa-Bereich nicht eher ungewöhnlich? Bleibt es eigentlich bei 4 Ohm wenn ich die Topteile an den Subwoofer anschließe und wie ist die Leistungsverteilung zwischen Sub und Top? Hast Du Erfahrung mit diesem System?

    Gruß Jürgen

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 18. Januar 2003 um 19:20
    • #9

    Hallo,

    Nein Erfahrung habe ich keine aber ich kenn die Technik eines solchen Systems. Ich versuch mal:

    Du brauchst halt nur eine Endstufe, mit deren Ausgängen gehst du zum Sub. Der Sub hat zwei Spulen mit jeweils 4 Ohm.

    Eingebaut ist eine Weiche für de Sub und für zwei Top's. Die Top's müssen eine Impedanz von jeweils 8Ohm haben, somit bleibt die gesammte Impedanz bei unkritischen 4 Ohm. Getrennt wird glaub ich bei ca. 150Hz.

    Passive Systeme sind in der PA nicht allzu verbreitet, da hast du Recht. Weil man halt nicht so flexibel ist und das System schwer erweiterbar ist. Der Level und die Trennfrequenz ist zwische den einzelnen Lautsprechern nicht regelbar, außer über den Equalizer.

    Damit das System zueinander passt, sollte der Wirkungsgrad der einzelen Lautsprecher schon nah beinander liegen.

    Ist halt ein sehr günstige Alternative gegenüber der aktiven Variante.

    MfG Stephan

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 18. Januar 2003 um 20:16
    • #10

    Hallo,

    hab ich gerad gefunden:

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3306907081&category=22061

    Ist aber nur ein 15", kost neu 590 Euro. Ich denke der 18" tät besser passen...

    MfG Stephan

  • Resonanz
    Beiträge
    8
    • 18. Januar 2003 um 21:16
    • #11

    Hallo Stephan,
    danke für Deine Tipps und den Link! Ich möchte doch lieber bei dem JBL-Subwoofer bleiben, weil ich denke der passt besonders gut zu den Topteilen, oder ist das Quatsch? Das Problem ist halt der Preis. in Berlin kostet ein passiver Subwoofer M-Pro 418S ca 950,- Euro! Wäre schön wenn ich den irgendwo günstiger bekommen könnte.

    Gruß Jürgen

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 19. Januar 2003 um 12:39
    • #12

    Hallo Jürgen,

    Das ist mit Sicherheit kein Quatsch den JBL zu nehmen aber doch ein ziemlich deftiger Preis. Er leistet aber bestimmt auch mehr wie der KME.

    Das mußt du wissen, ob sich der Mehrpreis von ca. 1000 Euro für die Aktivversion für dich rechnet-war nur ein Vorschlag meinerseits.

    Viel Glück bei deiner Wahl...

    Mfg Stephan

    PS.: Der Woofer kost bei Thomann auch 960 Euro und die sind schon ziemlich günstig.

  • timba oder salsa
    Beiträge
    69
    • 19. Januar 2003 um 15:04
    • #13

    Momentan kostet Mpro418s ca. 950 überall in Deutschland und nicht nur in Berlin. Ich hab zu viel gesucht und billiger nicht gefunde, gebraucht geht's auch nicht, also mit diesem Preis muss man rechnen. Wenn man boxe so teuer kauft soll man gut Weiche oder besser Kontroller (Limiter) und gute Endstufe auch kaufen, die nicht billig sind um die Boxen zu schutzen, Boxen kapputgehen vermeiden, weil eine Reparatur oder neue Lautsprecher auch viel kosten, also "mehr Geld leider ausgeben", das ist einfach nur meine Meinung.

    Gruß Ernie von Timba oder Salsa?

  • Resonanz
    Beiträge
    8
    • 20. Januar 2003 um 11:23
    • #14

    Hallo Ernie von Timba oder Salsa,
    in Amerika kann man den Mpro 418S schon für 550 US Dollar haben. Die Musikhändler die ich angefragt habe versenden leider nur innerhalb der USA. Eigentlich müsste bei diesem großen Preisunterschied ein Import lohnend sein. Aber wie?

    Gruß Jürgen

  • timba oder salsa
    Beiträge
    69
    • 21. Januar 2003 um 01:00
    • #15

    Hallo, ich hab auch keine Ahnung wie diese Geschichte funktioniert. Villeicht während die Boxen über den Atlantik nach Deutschland fahren treffen sie auf viele piraten Schiffe, die viel Geld haben wollen, deshalb werden die Boxen danach so teuer.

    !"Pass auf !, Ein Amerikaner, der in Deutschland wohnt, hat mir erzählt das er für einen Mantel, den ein Freund ihn per Post geschickt hat, here 40 euro bezahlen müsste. Der Mantel hat einbisschen mehr als $100 in Amerika gekostet. Also, muss man mindestens ein drittel mehr als der originalpreis.

    Mpro418s kostet immer noch leider ca. 950,

    chao, ernie

  • Mich
    Beiträge
    535
    • 21. Januar 2003 um 09:39
    • #16

    Ja der Preis... :cry:

    Habe selbst zwei 418S und würde mir heute etwas ähnliches selber bauen. Wobei die Dinger nicht schlecht sind, zuverlässig, leicht, kompakt und bei gutem Amping/Controlling auch Output. Bei deinen Ansprüchen wird vielleicht eine 418S genügen, aber rechne trotzdem schon mal mit zwei. Ich hätte inzwischen gerne vier! Bei der Absicht einer potentiellen Erweiterung kommt dann Selbstbau oder der Gebrauchtmarkt evtl. doch billiger (1*950 E<2*950 E)

    Das mit der aktiven Variante würde ich aus folgenden Gründen lassen:

    Preis: für 1000 E bekommst du stärkeres und besseres Amping (im Áktiven ist nur eine Crown CE2000 drin).

    Bei nur einem Sub ist der zweite Amp-Kanal eigentlich umsonst, es sei denn du fährst damit die Tops Mono.

    Ausserdem bist du dann nicht flexibel und musst immer den Sub für das Amping mitnehmen, auch wenn du Ihn nicht benötigst.

    Bei einer Erweiterung müsstest du entweder noch einen Aktiven oder einen passiven + Amping der Tops dazu kaufen.


    Viele Grüße Michael

  • speffik
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    1.323
    • 21. Januar 2003 um 15:18
    • #17

    Hallo,

    Mich
    Da is schon wieder das Problem: Ich meine mit Aktiv eine aktive Weiche und separatem Amp (nichts eingebaut im Sub). Passiv heißt: Frequenzweiche mit Kondensator und Spule im Sub.

    Einen aktiven Woofer mit eingebauter Weiche würde ich auch nicht empfehlen, aus den von dir genannten Gründen...

    MfG Stephan

  • Mich
    Beiträge
    535
    • 23. Januar 2003 um 00:42
    • #18
    Zitat von &quot;speffik&quot;

    Hallo,

    Mich
    Da is schon wieder das Problem: Ich meine mit Aktiv eine aktive Weiche und separatem Amp (nichts eingebaut im Sub). Passiv heißt: Frequenzweiche mit Kondensator und Spule im Sub.

    Einen aktiven Woofer mit eingebauter Weiche würde ich auch nicht empfehlen, aus den von dir genannten Gründen...

    MfG Stephan

    speffik:
    Die aktive Sub-variante bei der MPro Serie hat zwei Endstufenkanäle! Einer geht an den Sub selbst, der andere ist frei. Man muß das (NF)-Signal aber vorher geeignet mit einem Contoller oder einer Akitvweiche trennen. Da ist nichts passiv. Trotzdem würde ich mir das System, wie bereits erläutert nicht zulegen.

    Viele Grüsse Michael

    PS.

    wenn ich an die eigentliche Aufgabenstellung des Threads (Klavier/Flügel und Chor) denke, kommen mir eigentlich Zweifel ob man mit den Subs und dem angedachten System ein gutes und gut gespieltes Klavier "rüberbringen" kann. Da würde ich evtl. mal in Praxis, Sonstiges, Signalquellen oder so nachfragen.

  • Jens Droessler
    Reaktionen
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    Beiträge
    9.074
    • 24. Januar 2003 um 01:04
    • #19

    Ich würde das einfach so machen, wie es der Threadersteller vorhatte, Sub an einen Amp-Kanal, Tops an den anderen. Die Behringer-Weiche ist dazu geeignet. Ich würde bei 90Hz trennen. Dann kommt die Stimme über die Tops und die unteren Klavier-Oktaven halt noch über den Sub. Das wäre klanglich in jedem Fall ein Gewinn (Ich hasse dünne Klaviere).
    Mehr Pegel wird es indes nicht bringen, nur der Klang wird etwas aufpoliert. Evtl. weniger Klirr von den Tops.

  • Resonanz
    Beiträge
    8
    • 24. Januar 2003 um 19:01
    • #20

    Hallo Michael,

    warum glaubst Du, daß das JBL M-Pro System mit nur einem Subwoofer evtl. nicht für (Chor-)Gesang und Klavier geeignet ist. Ich wollte ein Stagepiano (Yamaha P-80)verwenden. Und was verstehst Du unter einem "gut gespieltem Klavier"?

    Gruß Jürgen

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