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Adapter Schuko auf CEE 16A blau

  • Spleener
  • 3. Mai 2006 um 13:16
  • Spleener
    Verifiziert
    Beiträge
    222
    • 3. Mai 2006 um 13:16
    • #1

    Hallo,

    ich weiß nicht sicher ob CEE blau so heißt, meine aber die Anschlüsse die auch häufig an Wohnwagen sind (230V 16A). Diesen kann man ja nicht verpolen, den Schuko aber schon, ist es schlimm für FIs oder Sicherungen, wenn diese danach sind? Bei Geräten müsste es ja egal sein, da diese selber nur über Schuko oder Eurostecker verfügen.

    Danke für die Antworten.

    PS: Derzeit messen wir immer wo Phase ist und stecken den (markierten) Schuko dementsprechend ein.

    mfG

    Peter

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 3. Mai 2006 um 14:47
    • #2

    Rein theorethisch macht es weder dem FI noch der Sicherung etwas aus.
    Im Fehlerfall (Erdschluss oder Überstrom) lösen sie trotzdem aus.
    Allerdings wird dann nicht automatisch die Phase abgeschaltet, das muss also unbedingt beachtet werden!

    Theorethisch ist so ein Adapter auch nicht zulässig, aber man sieht ihn sehr oft und es gibt ihn auch zu kaufen....

    Gruß
    Thomas

  • Spleener
    Verifiziert
    Beiträge
    222
    • 3. Mai 2006 um 14:50
    • #3

    Hallo,

    mit der Zulässigkeit ist das ein Problem...
    Wir haben aber keine andere Möglichkeit gefunden, SchukoEinbauStecker hab ich keine gefunden. Und bei kleinen Gigs gibt´s halt ach mal keinen Drehstrom.

    mfG

    Peter

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 3. Mai 2006 um 14:52
    • #4

    Es müsste aber Sicherungsautomaten geben, dich auch ned N mit trennen.
    Am besten mal eine Elektriker, oder besser einen Verteiler-Hersteller kontaktieren.

  • timo
    Verifiziert
    Beiträge
    292
    • 3. Mai 2006 um 16:08
    • #5

    Hallo,

    das Problem, dass dann nicht L abgeschaltet wird, sollte doch durch 3fach LSS eliminiert werdern können. Das sind dann diese Automaten, wo drei Sicherungen durch ein Böckchen miteinander verbunden sind - löst eine aus, lösen alle aus. Den PE aber bitte auf keinen Fall über die Sicherung legen, PE darf ( auch im Fehlerfall) nie getrennt werden!

    Ob das dann zulässig ist, kann ich nicht genau sagen, aber auf jeden Fall etwas praxisorientierter...
    Die Frage ist nur was es mir bringt, Wenn ich selber noch Sicherungen an eine Schuko anschließe. Selektivität ist nicht gewährleistet, da ihr nicht wisst, was für Automaten bauseitig verbaut sind, also habt ihr da im Prinzip nichts von. Und bei Schukos kommt es ja eher selten vor, dass da größere Sicherungen verbaut sind.
    Gruss Timo

    chaos, panic and disorder - my work is done!

  • xcite
    Beiträge
    249
    • 3. Mai 2006 um 16:30
    • #6

    na moin...

    nicht immer kann man vor Ort von einer ordentlichen Absicherung ausgehen, eine saubere Kontrolle ist auch immer ziemlich aufwaendig - somit ist es guenstiger (zumindestens fuer das eigene Leben und Material), seine Verteiler, Geräte und dergleichen selbst noch einmal abzusichern.

    Gibt meiner Meinung nach (wie schon genannt) Sicherungsautomaten, die N mit abschalten - wuerde somit auf das selbe rauskommen - Elektriker helfen da gern weiter.

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • Bert
    Beiträge
    55
    • 3. Mai 2006 um 16:39
    • #7

    Warum sollte dieser Adapter verboten sein ? Der Stecker ist 3polig und darf 16A. Ein RCD schaltet allpolig ab.

  • xcite
    Beiträge
    249
    • 3. Mai 2006 um 16:47
    • #8

    na moin...

    es gibt ein Problem, was in anderen Threads schon mehrfach erwaehnt wurde. Laut VDE (xyz) darf man nicht von einem verpolbaren auf einen unverpolbaren Stecker wechseln - dabei bezieht man sich auf die Lage von L und N.

    Beim CEE-Stecker wie auch z.B. Kaltgeraete, Powercon und dergleichen ist die Lage von L und N festgelegt, bei Schuko gibt es aber keine Festlegung. Man kann ihn auch um 180° gedreht einstecken und verursacht somit eine Verwechslung, die in nachfolgenden Kreisen (z.B. Abschaltung von Sicherungen in der Phase) zu Problemen fuehren kann.

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 3. Mai 2006 um 20:04
    • #9
    Zitat von "xcite"

    Laut VDE (xyz) darf man nicht von einem verpolbaren auf einen unverpolbaren Stecker wechseln

    Ich denke an CEE blau, an Powercon, an Kaltgeräte- und Warmgerätestecker, an alle anderen möglichen perversen 230V-Armaturen... und dann vermute ich, es ist wohl eher umgekehrt: man darf nicht von unverpolbar auf verpolbar adaptieren. Schuko auf CEEblau-Kupplung hat jeder, der einen Wohnwagen hat, ich auch; Schuko auf Powercon habe ich ca. 20 Stück, Schuko auf Kaltgeräte ungefähr einen ganzen Schrank voll. Kann man ja auch fertig kaufen.

    Andersherum wäre es mir bei 230V Wechselstrom auch egal - diese Konstruktionen würde ich ohnehin nur *hinter* einer Stammverteilung einsetzen, und dann ist der Abschaltschutz der Außenleiter sowohl durch die Leitungsschutzschalter als auch durch den RCD gesichert.

    CEE blau auf Schukokupplung ist auch bei vielen Campern Standard - das funktioniert hervorragend, und Gefahr geht da auch keine von aus. In vielen Wohnwagen ist in der 230V-Verteilung auch ein Hutschienenkasten mit Leitungsschutzschaltern eingebaut - und ob die nun vorwärts oder rückwärts laufen, ist denen auch egal, der Schutzeffekt ist gesichert, die Arbeit des RCD sowieso. Und ob ein einfacher An/Aus-Schalter jetzt den Außenleiter oder den Neutralleiter trennt, das ist mir bei einer temporären Installation wie auf einer VA oder in einem Wohnwagen so wichtig wie wenn in China ein Fahrrad umfällt... ist ja keine Festinstallation!

  • hink
    Beiträge
    383
    • 3. Mai 2006 um 21:52
    • #10
    Zitat von "starstage"


    CEE blau auf Schukokupplung ist auch bei vielen Campern Standard - das funktioniert hervorragend, und Gefahr geht da auch keine von aus. In vielen Wohnwagen ist in der 230V-Verteilung auch ein Hutschienenkasten mit Leitungsschutzschaltern eingebaut - und ob die nun vorwärts oder rückwärts laufen, ist denen auch egal, der Schutzeffekt ist gesichert, die Arbeit des RCD sowieso.

    Ähm, wenn dein Leistungsschutzschalter im Null hängt, hat nach Auslösen das Gerät, die Dose noch Strom! Auslösen tut der natürlich bei Überlast.

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 3. Mai 2006 um 22:01
    • #11

    einigen wir uns doch auf "nach vde nicht zulässig, in der praxis aber ungemein praktisch und immer wieder anzutreffen."

    sollte es im fehlerfall zu einem personen oder sachschaden kommen musst du halt nachweisen können, dass der schaden nicht duch deinen adapter entstandne ist. wenn wirklich jedes mal nachgemessen wird, wo der N und wo der L ist, dann sehe ich da kein problem.

  • djobi
    Verifiziert
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    Beiträge
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 4. Mai 2006 um 08:41
    • #12

    gegenfrage: womit ist denn eine Schukodose abgesichert? Richtig, 16A!
    Was soll denn dann noch gross passieren wenn ich mit CEE blau weitergehen? Dieser verträgt doch auch 16A
    Danach hätte ich ggf. 'nur' noch kleiner Sicherungen (z.B. 10A) .. aber das ist doch auch sehr selten, oder? Zumindestens in einem VT-Verteiler ...

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • xcite
    Beiträge
    249
    • 4. Mai 2006 um 12:55
    • #13

    na moin...

    djobi: die Belastbarkeit ist dabei ja überhaupt kein Problem. Bei der Zulässigkeit der Adapter geht es nur um den korrekten Anschluss von L und N.

    Im Falle eines Vertauschens von L & N würde bei Körper-/Erdschluss der RCD korrekt auslösen und alles trennen, bei Kurzschluss hingegen schalten die Sicherungen zwar ab, aber die Leitung ist nicht spannungslos, denn die Phase liegt weiterhin an.

    Lösungen:
    - vor dem Anschluss des Steckers die Lage von Phase und Null testen (so wie man eigentlich immer alle Anschlüsse vorher checken sollte)
    - 2polig abschaltende Leitungsschutzschalter in der ersten Verteilung verwenden
    - RCDs mit integriertem LSS verwenden

    Warum das nicht zugelassen ist, aber vielfach Verwendung findet, weiss wahrscheinlich niemand genau. In den meisten Fällen hat es ja auch keine gravierenden Auswirkungen.

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • chrickel
    Profi
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    454
    • 4. Mai 2006 um 12:57
    • #14
    Zitat von "djobi"

    gegenfrage: womit ist denn eine Schukodose abgesichert? Richtig, 16A!
    Was soll denn dann noch gross passieren wenn ich mit CEE blau weitergehen? Dieser verträgt doch auch 16A
    Danach hätte ich ggf. 'nur' noch kleiner Sicherungen (z.B. 10A) .. aber das ist doch auch sehr selten, oder? Zumindestens in einem VT-Verteiler ...

    Sagen wir es mal so:

    Zitat von "DIN VDE 108-2: 'Starkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgung in baulichen Anlagen für Menschenansammlungen (Versammlungsstätten)'"


    5.2.7 Verbraucheranlage
    5.2.7.3

    Für Bühnenleuchten, die über Steckvorrichtungen angeschlossen werden, dürfen für Verbraucher bis 10A Schutzkontakt-Steckvorrichtungen nach DIN 49440 und DIN 49442 verwendet werden.

    Geklärt?

    By(t)e,
    Chrickel
    http://www.chrickel.eu

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 4. Mai 2006 um 13:58
    • #15
    Zitat von "hink"

    Ähm, wenn dein Leistungsschutzschalter im Null hängt, hat nach Auslösen das Gerät, die Dose noch Strom! Auslösen tut der natürlich bei Überlast.

    Der Schutzschalter ist im Fehlerfall seiner Schutz-Aufgabe nachgekommen, egal ob vorwärts oder rückwärts. Der Stromkreis ist unterbrochen. Der Außenleiter führt zwar noch Potential, aber nicht mehr gegen Null, sondern nur noch gegen Erde. Die Gefahr einer Überlastung und eines Brandes etc. ist damit gebannt. Erd- und Körperschluss sind natürlich trotzdem noch möglich, setzen aber entsprechende Defekte des Anschlusses und / oder dummes Anfassen im passenden Moment voraus. In Festinstallationen muss so ein Leitungsschutzschalter natürlich die Außenleiter vom Netz trennen - aber bei den fliegenden Bauten ist das eben, wenn diese über verpolbare Armaturen angeschlossen werden, nicht immer zu garantieren.

  • Markus
    Beiträge
    255
    • 4. Mai 2006 um 14:49
    • #16

    Wo ist das Problem?
    Der Adapter adaptiert ab Schuko.
    Schuko ist immer entweder bauseits oder über einen mobilen Verteiler mittels LS-Schutzschalter gegen Überstrom abgesichert. Dieser LS-Schutzschalter sitzt immer im Außenleiter. Das heißt doch, egal wie rum jetzt mein Schuko in der Dose steckt, sobald der LS-Schutzschalter auslöst, ist auf jeden Fall zwangsläufig meine Phase spannungsfrei geschaltet. Was jetzt an der CEE blau L und was N ist, kann zwar nicht mehr garantiert werden, ist aber letztendlich egal, da im Kurzschlussfall oder bei Ausschalten über den LS-Schutzschalter immer meine Phase abgeschaltet wird.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 4. Mai 2006 um 14:49
    • #17

    Solange vorher abgesichert wird, sprich im verteilerkasten von CEE rot auf Steckvorrichting XY ist das alles kein Problem, lediglich die Absicherungen hinter der Schukodose ist heikel.
    Und da eine Schukodose eh vorher passend abgesichert ist, sehe ich da kein Problem.

    Gruß
    Thomas

  • gully
    Beiträge
    7
    • 4. Mai 2006 um 19:36
    • #18

    wenn doch der LS schalter auslöst ist L aus was soll da noch passieren

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 4. Mai 2006 um 21:48
    • #19

    Leitungsschutzschalter = einpolig

    Wenn der LS nach dem Schuko kommt, dann wird vielleicht nur N getrennt....

    Gruß
    Thomas

  • djobi
    Verifiziert
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    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 5. Mai 2006 um 10:09
    • #20

    @markus/gully: Die Rede ist von einem NACHGELAGERTEN Automaten.
    Sprich ich habe nach der mit 16A abgesicherten Schukodose eine Unterverteilung mit mehren Abgängen z.B. 10A. Und nur der 10A Automat würde auslösen UND der Schukostecker wäre verdreht (L auf N) eingesteckt - dann hätte ich bis zum Gerät noch 'Saft'.
    Dies wäre aber auch der Fall wenn z.B. eine Feinsicherung im Gerät anspricht.
    Also irgendwie finde ich die Geschichte etwas konstruiert!

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