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360° Mono Beschallung <2000pax

  • manuela
  • 1. Juni 2006 um 08:15
  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Juni 2006 um 08:15
    • #1

    Ich wüßte gern ob jemand von schonmal sowas gemacht hat, wenn ja wie, womit, und die Erfahrungen (insbesondere die Probleme) damit.

    Eine kleine Pavillon-Bühne wird gebaut, rundherum werden je nach Verkauf 1500 bis 2000 Stühle platziert. Open air.
    Auf die Bühne kommt ein Bosendorfer Flügel, klassisches Klavierkonzert.

    In dieser Musikart sind Phasing und Laufzeitprobleme dramatisch, deswegen soll es aus einem Punkt heraus gemacht werden. Darf auch richtig was kosten. 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 1. Juni 2006 um 08:27
    • #2

    Ich empfehle ein Array aus 16 rotbraunen L'Acoustics ARCS über der Bühne Geflogen. Wenn das Open Air ist, dann noch nen Kran holen der das darüber fliegt oder großen Trusstisch zum Draufstacken (Steiger ist da halt Pflicht). Ansonsten sollte auch jedes horizontal arraybare Line Array funktionieren. Bei 10° Splay Winkel bräuchtest du rund 36 Stück.

    LiGr,
    Tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 1. Juni 2006 um 08:29
    • #3

    Aus eigener Erfahrung würde ich hier kein übliches P.A. System mit 12ern und 2" Tröten nehmen.
    Bei uns haben sich Systeme mit 2 x 8" und Horn bewährt, die horizontal breit abstrahlen und vertikal etwas bündeln.

    Solche Systeme haben wenig Verzerrungen um 2-4 K und klingen eher nicht nach Lautsprecher sondern nach dem, was du reinspielst.

    Bei Interesse mehr drüber.

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 1. Juni 2006 um 08:35
    • #4

    Auf dieser HP habe ich sowas schon mal gesehen: http://www.tonwerk.com/content/e414/e371/e514/index_ger.html

  • HippeliPA
    Profi
    Beiträge
    615
    • 1. Juni 2006 um 08:48
    • #5

    Also Manuela.. so eine Frage von dir..

    Man nehme 32 RES5 und fertig.
    Oder 16 RES4/RES2 würden auch reichen.
    An jeder Ecke ein 180° Rig, wenn man nicht Direkt über der Bühne fliegen kann. Nearfills wären auch noch zusätzlich Sinnreich.

    Das bekommen wir schon zusammengetrommelt.

    no virtual - no line - no EQs

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 1. Juni 2006 um 09:07
    • #6

    Wenn ich richtig rechne, musst Du bei kreisrundem Publikum nur 25 bis 30 Meter weit werfen. Das kann man doch noch ganz gepflegt konvenitonell machen. 4x 3 Meyer MSL (muss ja auch nicht laut) an 4 Ecken vor der Bühne, mindestens 5 Meter hoch.

    Direkt über der Bühne würde ich vermeiden, da dürfte sich doch eine ganz amtliche Stehwelle zum Bühnenboden ausbilden. Unangenehm für den Künstler und schlecht für die Grenzfläche am Flügel. Wenns weht, wirds lustig, aber dann kommt ja eh keiner.

    Wahrscheinlich muss man noch ein paar Nearfills mit einplanen (8x UPA) vielleicht hängt man die unter die MSL, hängt davon ab, wie nah die erste Reihe dransitzt.

    Die 2000 Euro für das Design schickst Du dann bitte per PM.
    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Juni 2006 um 11:21
    • #7
    Zitat von &quot;Ton_Opa&quot;

    Wenn ich richtig rechne, musst Du bei kreisrundem Publikum nur 25 bis 30 Meter weit werfen.

    Genau. Und das Ganze soll möglichst noch dezent aussehen :wink:

    Der vorgeschlagene Kranwagen entfällt, es geht zu Fuß in einen Park mit feinstem Rasen, ohne Buddeln und Ballast-Tanks... wenn man sich Bad Homburg genau betrachtet kommt man zu der Überzeugung daß dort sogar die Gehwegplatten täglich abgeleckt werden, zumindest siehts so aus. Ich spekuliere auf Leichtbauweise.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Ton_Opa
    Profi
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    490
    • 1. Juni 2006 um 11:43
    • #8

    Ja ich hatte auch überlegt, ob es nur mit UPAs geht, das hängt halt davon ab, wie laut es hinten noch sein muss. Kann man vielleicht riskieren.
    Sind auch einfacher zu clustern als die MSL. Dann eben zwei pro Eck. Hinten muss man dann andächtig lauschen, aber das tun die denn ja auch, wenn Clayderman Platz nimmt Aber hoch musst du irgendwie, sonst ists vorne nicht mehr zu ertragen.

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • tufkajck
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    • 1. Juni 2006 um 14:17
    • #9

    Bei kleinen Boxen Wind-ups mit Querrohr.
    Sieht nicht grad toll aus..

  • Sven H
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    • 1. Juni 2006 um 17:03
    • #10

    Ich würde es mit einem Geo S versuchen. 4 8er Cluster (vll. auch weniger/mehr ich kenn die lokalen Gegebenheiten nicht), in der Mitte jeder Seite geflogen. Die Gänge so aufteilen, dass du 4 Trapezflächen erhälst. Das ist schnell simuliert und aufgrund des geringen Gewichtes und der kleinen Ausmaße ist das ganze auch schnell gehangen und unauffällig. Und der Künstler wirds dir danken.

    In Sachen Rigging: Ein kleines 4 Punkt Rigg ist schnell gebaut und auch nicht so schwer :) In Sachen Optik/Standsicherheit auch besser als Stative.

  • bertz
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    • 1. Juni 2006 um 19:13
    • #11

    Das sollte imho auch mit UPA's spielen. Ein paar UPA-2P, einzeln gehangen. Nicht zu dicht. Dort, wo dann ab ca. 2KHz aufwärts Lücken entstehen, als quasi Zahnspangenbeschallung UPM's Auf den Bühnenrand oder auch dazwischen geflogen. Das sollte für Klassik reichen.

    Sollte man aber nochmal mit MAPP durchrechnen. Ist nur so'ne grobe Einschätzung meinerseits...

    http://www.klanggeschaeft.de

  • karel noon
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    • 5. Juni 2006 um 18:48
    • #12

    Also ich würd da auch konventionell beschallen, und mal über dieses system
    als zusatz nachdenken:

    http://www.layeredsound.com/

    http://www.fane-acoustics.com/Downloads/34/L…seStudyDome.pdf

    der herr Katz ist immerhin konzertpianist, und sollte dementsprechend was entwickelt haben was seinen bedürfnissen entspricht :D
    ich hatte auf der pls ein längeres gespräch mit ihm, und war auch von seiner kleinen demo sehr angetan, ich glaube du solltest es wirklich mal probieren.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • manuela
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    • 6. Juni 2006 um 06:33
    • #13

    Karel ich glaube kaum daß es sich rechnet für die par Gäste extra ein Team aus UK zu buchen. Das sollte schon im Lande lösbar sein, ist schließlich nichts unmögliches. Ich werd mal schaun wer mir hier in der Gegend was anbietet, inklusive der Durchführung :wink:
    Hab selber leider nicht genug im Lager für so einen Rundumzirkus. Ich tippe eher auf Kling&Freitag, das gibts hier in ausreichenden Mengen..

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  • karel noon
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    • 6. Juni 2006 um 10:34
    • #14

    ähm, wer spricht denn von einem team aus UK?
    die layered sound speaker kann man einfach so kaufen, und sind wahrscheinlich noch nicht mal so teuer (wenn mich meine erinnerung nicht trügt sprach her Katz von unter 500€)
    das signal was dort anliegt ist das selbe wie das FOH signal, nur mit weniger leistung, du brauchst also noch nicht mal starke amps.

    Kannst du alles alleine machen!!!!!

    und wenn das funktioniert, dann kannst du das system auch für andere VAs einsetzen, sollte bei fast allen musikveranstaltungen mit akustischen instrumenten das gleiche ergebniss bringen.

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    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • xrult
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    • 7. Juni 2006 um 17:50
    • #15

    Wir haben so was schon mal bei uns in der gegend durchgeführt. Unsere Lösung war ein Trussviereck, 8x Fohhn PT7 und 4x PT4. War ne recht gute Lösung in meinen Augen hat sich keiner beklagt und viele fanden es richtig gut. Mal schaun vielleicht find ich noch ein paar Pics

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