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Minidisc, Qualität einer (Ton-)Aufnahme

  • zxmsv
  • 19. Juni 2006 um 09:19
  • zxmsv
    Beiträge
    2
    • 19. Juni 2006 um 09:19
    • #1

    Hallo liebe Leser,

    ich möchte mir ein kleines Recording-Set (Kondesator-Mics, Mischer, 2-Kanal-Recorder) zusammenstellen, um damit Live-Mitschnitte von einem Chor, manchmal mit Orchester, machen zu können. Wie so oft steht hierfür nur begrenzt viel Geld zur Verfügung, weshalb ich für die Aufnahme gerne einen vorhandenen Minidisc-Recorder (Pioneer Hifi-Gerät) verwenden würde. Zur Bearbeitung würde ich das Material via S/PDIF in den PC schicken.

    Nun wird das Audiomaterial auf der Minidisc ja leider im Sony-Atrac-Format gespeichert. Mich würde deshalb interessieren, ob ich bei der Aufnahme auf Minidisc im Vergleich zu einer HD-Aufnahme eine geringere Qualität in Kauf nehmen muss.

    Außerdem: Hat jemand schon Erfahrung mit der neuen Soundcraft EPM-Serie?

    Vielen herzlichen Dank,
    Leo

  • tufkamar
    Gast
    • 19. Juni 2006 um 10:34
    • #2

    Dadurch, dass auf MD mit geringerer Bitrate gespeichert wird ist die Qualität natürlich geringer - ob man es hört oder es sich bemerkbar macht hängt immer von Qualität der Aufnahme an sich und davon ab, was man denn nun noch nachbearbeiten will...

    Für Mittschnitte, wo es auf Quali ankommt entweder HD, DAT oder CD-Recorder...

  • Christian Engel
    Moderator
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    • 19. Juni 2006 um 10:38
    • #3

    Ja, die Kompression ist hörbar. Letztlich hast du auf einer 80min. MD nur etwa 175MB Speicherkapazität. 1/4 im Vergleich zu einer 700MB CD, die die 80min. Audiodaten verlustlos aufnehmen könnte.
    Besonders beim Mastern der Audiodaten fallen mir MD-Aufnahmen immer wieder negativ auf. Der Klangeindruck ist dabei schwierig zu beschreiben...
    Wenn du die Möglichkeit hast, dann nimm verlustlos auf. Entweder via HD oder alternativ via DAT. So ärgerst du dich später nicht über MD-Aufnahmen...

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • karel noon
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    • 19. Juni 2006 um 12:20
    • #4

    Hi,
    das ATRAC verfahren ist zwar über die jahre sehr optimiert worden, aber es bleibt eine kompression und reduzierung des signals. Das wird wenn es kritisch wird immer hörbar bleiben, also ich persönlich würde da eher zu dem kleinen marantz tendieren, der hat dann auch direkt gescheite kondensator mic eingänge, und du sparst dir evtl. das pult.
    http://www.d-mpro.eu.com/index2.php?CID=3&Pid=25&action=detail&lang=eng

    ich halte das teil für das momentan interessanteste angebot, ob es das auch iist erfahre ich wohl am 20.07 wenn das teil endlich lieferbar ist :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • zxmsv
    Beiträge
    2
    • 19. Juni 2006 um 17:18
    • #5

    Hallo,

    vielen Dank für die Antworten! Schön, das man hier in so kurzer Zeit gleich mehrere gute Informationen bekommt.
    Ich hätte als alternatives Gerät einen Portablen Hi-MD Walkman. Dieser bietet als Aufnahmemodus (auf Hi-MD formatierte Discs) "Lineares PCM Stereo". Damit hat man 28min auf einer 80er MD und 94min auf einer 1GB Hi-MD.
    Entspricht dieser Modus vielleicht einer konventionellen digitalen Aufnahme mit 16bit / 44,1 khz? Könnte eigentlich in etwa passen...

    Aber selbst wenn das so wäre, ein portabler Recorder, wie z.B. der Marantz, ist mit Sicherheit die elegantere Lösung. Ein gebrauchter DAT-Recorder wäre auch recht günstig zu haben.

    Grüße und vielen Dank,
    Leo

  • jg-em
    Beiträge
    87
    • 19. Juni 2006 um 18:13
    • #6

    Hallo,

    ich würde Dir auch zu einer anderen Lösung raten,
    wir verwenden die MD Lösung (SONY Portable) immer als Sicherung zur DAT Aufnahme. Dies hat den Vorteil, dass der MD Player ggf. die zu hohe Aussteuerung korrigiert. Haben wir aber zum Glück noch nie gebraucht.

    und noch ein Nachteil von MD, die Aufnahme wird erst durch die toc gespeichert, kommt es also zum Stromausfall ist in der Regel die Aufnahme weg.


    Gruß

    Johannes

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 27. Juni 2006 um 17:39
    • #7
    Zitat von "jg-em"


    und noch ein Nachteil von MD, die Aufnahme wird erst durch die toc gespeichert, kommt es also zum Stromausfall ist in der Regel die Aufnahme weg.

    das kann ich aus leidvoller erfahrung bestätigen... :evil:

    ______________________________

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  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 24. Juli 2006 um 15:43
    • #8

    ... oh ja!
    Geniales Konzert auf MD mitgeschnitten. Bereits wenige Minuten nach Ende begann der Haustechniker mit dem Abbau, dabei hat er dann auch gleich den 230V-Stecker vom FOH mit gezogen...
    Der TOC war da noch nicht geschrieben, also kein Konzert-Mitschnitt!

  • niggles
    Profi
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    Beiträge
    4.312
    • 24. Juli 2006 um 16:19
    • #9
    Zitat von "Detlef"

    ... oh ja!
    Geniales Konzert auf MD mitgeschnitten. Bereits wenige Minuten nach Ende begann der Haustechniker mit dem Abbau, dabei hat er dann auch gleich den 230V-Stecker vom FOH mit gezogen...
    Der TOC war da noch nicht geschrieben, also kein Konzert-Mitschnitt!

    Nicht verzweifeln, da kann man auch nachträglich noch was gegen machen:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=392486&highlight=#392486

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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