In der Summe der Ereignisse...
Aufgrund der messtechnisch gewonnenen Erkenntnisse verfahren wie folgt:
Mit geliehenem EQ alles unter 250 Hz -12 db abgesenkt, weil darunter nix übertragen wurde.
Zwischen 250 Hz und 6 kHz ein bisschen dran 'rumgebogen, um den Frequenzgang in diesem Bereich bei etwa +/- 3 dB zu linearisieren.
Darüber einfach nur straight durchlaufenlassen.
Ergebnis:
Die Sprachverständlichkeit ist um Lichtjahre besser, wie soll man das beschreiben, "transparenter", vielleicht.
Die Anlage lässt sich wesentlich lauter einstellen, bevor sich hörbare Verzerrungen melden.
Meine Theorie dazu:
Der Treiber wurde vorher durch die tiefen Frequenzanteile, die er nie übertragen konnte, elektrisch erheblich belastet, was zu Verzerrungen und damit unsauberer Übertragung führte.
Kann das so sein? Was sagen die "Horn-Theoretiker" dazu?