Ich habe am Ausgang eines Verstärkers 61 Volt gemessen.
Die Box hat 6 Ohm.
Ich brauche eine Formel, mit der ich die Wattzahl des Verstärkers berechnen kann.
Kann mir jemand helfen?
Gruß an Alle!
Ich habe am Ausgang eines Verstärkers 61 Volt gemessen.
Die Box hat 6 Ohm.
Ich brauche eine Formel, mit der ich die Wattzahl des Verstärkers berechnen kann.
Kann mir jemand helfen?
Gruß an Alle!
P = U² / R oder I² * R,
also in Deinem Fall so um die 600 Watt.
Grüße von Onkel Ohm...
[Formel gilt aber nur für Efektivwerte. (Spuckt aber jedes Schätzeisen bei reinen Sinussignalen aus, bei anderen Signalformen muss es dann schon ein TRMS-Multimeter sein)
Ferner ist fraglich, ob die Box bei der verwendeten Frequenz tatsächlich 6 Ohm impedanz hat. Die kann schon mal um - 50... +200 % schwanken...]
Je nachdem wie steif das Netzteil ist, lässt sich mit den 60V aber schon relativ gut die Hausnummer auch für andere Lasten abschätzen...
Falls die tatsächlich abgegebene Leistung des Amps von Relevanz ist
besser zwei Mesungen für Spannung bzw. Strom machen, und hinterher Leistung und Impedanz ausrechnen.
Zitat von "Alter Kater"Ich habe am Ausgang eines Verstärkers 61 Volt gemessen.
ich hoffe mit 50Hz sofern das ein Multimeter war.
Andernfalls ein Fet- oder Röhrenvoltmeter dafür einsetzen, die gehen über den gesammten Tonbereich genau.
skyper
Vielen Dank für die promte Antwort!!!
Das mit der variablen Ohmzahl ist mir bewußt, weiß aber nicht wie man dieses Problem umgehen könnte.
Mit dem letzten Satz "besser zwei Mesungen für Spannung bzw. Strom machen, und hinterher Leistung und Impedanz ausrechnen" kann ich nichts anfangen, da ich wie meine Eingangsfrage schon andeutete nun wiklich kein Elektroniker bin.
manuela
Ja, war mit 50 Hz und Multimeter, das hatte mir jemand gesteckt.
Trotzdem viele Dank für den Hinweis. Man kann schon ziemlich viel falsch machen wenn man wie ich noch nicht einmal über ein fundiertes Halbwissen verfügt.
kann man jetz beim Kim Phat Sushi wieder parken oder ist da immernoch die Baustelle von dem Supermarkt im Gange? ![]()
ich meinte damit:
a) Messung der Ausgangsspannung - die 60V hast Du ja gefunden.
b) in Serie zum Lautsprecher ein Amperemeter hängen (hat einen für die Messung vernachlässigbaren innenwiderstand).
Dann ist die Leistung hinterher durch P = U * I zu berechnen (jeweils Effektivwerte), respektive die tatsächlich vom Verstärker bei dieser Frequenz gesehene Last
(induktive Anteile mal ausgeklammert, ist für Dich erstmal wurst...)
R = U / I
in Deinem Fall wären also bei tatsächlichen* 6 Ohm ziemlich exakt 10A zu erwarten.
Damit:
P = 60V * 10 A = 600W
oder P = 6 Ohm * (10 A)² = 600 W
oder P = (60V)² / 6 Ohme = 600W
Kontrolle: U = 6 Ohm * 10A = 60V
Kontrolle: I = 60V / 6 Ohme = 10A
bzw. R = 60V / 10A = 6 Ohm
hoffe damit sind die gröbsten Unklarheiten beseitigt.
*die Impedanz schwankt tatsächlich stark mit der Frequenz, hängt u.A. von verschiedenen konstruktiven und elektrischen Parametern von Gehäuse und Chassis wie auch beispielsweise einer verwendeten Frequenzweiche ab...
skyper
Viele, vielen Dank!!!
Wirklich gute Erklärung!!!