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  5. Signalquellen

Mikrofonkörbe riechen durch ... Feuchtigkeit?

  • hermste
  • 23. August 2006 um 15:56
  • hermste
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    • 23. August 2006 um 15:56
    • #1

    Hallo!

    Ihr kennt bestimmt alle das Problem:
    Ein Abend eines Gesangsmikrofon macht sich deutlich am Geruch desselben bemerkbar.
    Ich denke aber, es liegt an der Feuchtigkeit generell - und nicht, wie man auch vermuten könnte, primär am Geruch "der Luft".

    Habt auch ihr die Erfahrung gemacht, dass der Schaumstoffschutz innerhalb des Korbes die primäre Geruchsquelle bei Feuchtigkeit jeglicher Art ist (also auch z.B. wenn der Schaumstoff Regentropfen auffängt)?

    Selbst der Griff an die Desinfektionslösung für den Korb hilft dabei natürlich nicht, weil ja nicht der Schaumstoff gereinigt wird, sondern der Korb.

    Wie ist Eure Lösung für das Problem?

    Grüße,
    Hermann

  • soundworx
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    • 23. August 2006 um 18:07
    • #2

    Meiner Meinung nach setzt Feuchtigkeit den eingschlossenen Geruch erst so richtig frei! Vergleiche auch nasser und trockener Hund...

    Da hilft nur eins: regelmässig Korb runterschrauben und Schaumstoff reinigen.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • hermste
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    • 23. August 2006 um 19:30
    • #3

    Hallo Marcus,

    danke für Deine Antwort, Du meinst, den Schaumstoff mit Spülmittel waschen , trocknen und wieder einsetzen?

    Das klingt gut und machbar...

  • tufkajck
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    • 24. August 2006 um 07:49
    • #4

    Der Geruch ist durchaus organischen ursprungs und variert je nach
    Musikrichtung. Mit warmem Wasser waschen und etwas Spülmittel bringt man das problemlos weg. Dann aber vor dem einsetzen über Nacht trocknen lassen, sonst kann der Korb korrodieren.

  • mischpultschorsch
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    • 24. August 2006 um 08:37
    • #5

    Hie und da hat bekommt man Mikros mit auf die Produktion, aus deren Einsprachkörben nebst Schaumstoffen man Mahlzeiten des letzten Users erraten konnte.

    I.d.R. ist die Lösung mit Spülmittel (welches dann gerne Apfel- oder Meeresbrisenduft haben darf) ausreichend. In schlimmen Fällen waren noch 2 Tropfen Rasierwasser auf dem Schaumstoff notwendig, um die letzten Geruchsspuren zu beseitigen..

    Was die Rost-These anbetrifft, so bin ich eh der Überzeugung, daß aus Hygienesicht und aus dem Willen, einwandfreies Material auszuliefern, Einsprachkörbe regelmäßig getauscht werden müssen.

  • tufkajck
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    • 24. August 2006 um 08:50
    • #6

    Der Korb gehört mit der Bürste geschrubbt.

  • simonstpauli
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    • 24. August 2006 um 11:04
    • #7

    Wir haben gute Erfahrungen mit Sagrotan gemacht, Schaumstoff raus, desinfizieren, Korb dito, trocknen lassen, einsetzen.
    Und ca. 1x pro Jahr das Ganze komplett neu.

    Im Übrigen kann ich Sänger absolut verstehen, wenn sie aus Hygiene-Aspekten ausschließlich mit eigenem Mikrofon singen oder Sagrotanspray dabei haben wenn dem nicht so ist.

    Rock'n'Roll muß ja nicht gleich Herpes bedeuten ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkajck
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    • 24. August 2006 um 11:19
    • #8

    Einmal im Jahr reicht bei uns nicht. Bei RnR fast jedes WE alle 2 Monate spätestens fällig.

  • wora
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    • 24. August 2006 um 16:55
    • #9

    ich mache das auch seit jahren so.
    korb abschrauben, schaumstoff rausfummeln und mit wasser und nem tropfen spülmittel auswaschen.
    danach klingen die mikros wieder viel offener :D
    kein scherz, das ist hörbar (je nach verschmutzungsgrad)

    mit sagrotan hab ich das früher auch gemacht, aber manche empfindliche sängerinnen-nase mag den geruch auch nicht. ausserdem beseitigt sagrotan das problem nicht wirklich sondern nur für den moment...

    wenn man die körbe übrigens im ultraschall-bad reinigt, sehen sie aus wie neu - na ja, bis auf die dellen vielleicht

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 31. August 2006 um 22:28
    • #10

    darf ich folgendes nachreichen?

    Zitat von "gezz-abba"

    moin,
    ich habe grade im profiforum den thread zu den mikrofonkörben und dem schaumstoff gelesen. Vielleicht hast du ja lust, das dort mal weiter zu geben:

    Zum geruch: Je nach alkoholgehalt, mundgeruch, catering der künstler schwankt das olfaktorische erlebnis nicht nur für den künstler, der das vergnügen hat das , vollgespeutzte exemplar seines vorgängers zu bekommen . Ich habe es mir angewöhnt, die Körbe regelmässig im Ultraschall zu reinigen und anschliessend zu desinfizieren und das nach möglichkeit VOR jeder show. Das gehört zum buchstäblich guten ton einfach dazu und entfernt je nach qualität des reinigungsmittels ( ich nehme gerne einfaches waschpulver fürs das Ultraschall ) sämtliche gerüche und verunreinigungen, samt rostansätzen.

    So krass es sich auch anhören mag, aber das risiko sich per tröpfcheninfektion anzustecken ( z.b. hepatitis ) ist nicht zu unterschätzen. Dafür sollten die mics allerdings NACH jedem changeover wenigstens mit alkohol sterilisiert werden. Sagrotan ist nicht jedermanns geschmack.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma 13. Februar 2021 um 12:18

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Signalquellen verschoben.

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