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Entfernungspauschale für 700km.

  • f8274
  • 30. Januar 2003 um 11:59
  • f8274
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    • 30. Januar 2003 um 11:59
    • #1

    was würdet ihr für nen aufpreis berechnen, wenn der gig 700km einfach weit entfernt ist. das dollste: ist nur ne hochzeit mit 100 pers., die aber in frankreich. würde nur mit nem kombi fahren, evtl. mit 1200 kg-anhänger.

    nur sprit komme ich auf 220 euro plus 40,- euro maut. und was jetzt für die ca. 14 std. fahrerei???

  • ADMIN
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    • 30. Januar 2003 um 12:09
    • #2
    Zitat von "f8274"

    und was jetzt für die ca. 14 std. fahrerei???

    Eine Tagespauschale. Ok, dauert etwas länger als die anzustrebenden 8 - 10 Stunden, aber man macht sich auch nicht die Finger schmutzig.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • f8274
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    • 30. Januar 2003 um 12:21
    • #3

    meine eigene (sicher ganz individuelle) tagespauschale beträgt 530,- eur, schätze, dass ich dass hier nicht druch krieg...

    was ist also für nen tag faherei üblich???

    etwa 14 std. x 15,- eur = 210,- eur oder mehr?

  • speffik
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    • 30. Januar 2003 um 12:37
    • #4

    Hallo,

    mußt mal den Gesamtpreis betrachten, da kommt ganz schön was zusammen. Ich denke 15 Euro für ne Stunde Autofahren ist zuviel. Max. 10 sollten reichen.

    260 Sprit + 140 Fahrt + Musik=ganz schön heftig. Ich meint, wenn unser Hochzeitspaar das zahlt ist doch gut.

    Vielleicht springt ne kostenlose Übernachtung und ein kleiner Urlaub in Frankreich mit raus...

    MfG Stephan

    PS. Mußt aber ganz schön was aufm Kasten haben, daß dich die Leute aus dem Ausland und 700 Kilometern Entfernung anheuern. Respekt und Anerkennung.... :wink:

  • Backi
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    939
    • 30. Januar 2003 um 12:56
    • #5

    ...und dann auch noch 530,- Tagessatz durchsetzen kannst!
    *verbeug* :oops:

  • alter ego
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    1.933
    • 30. Januar 2003 um 13:50
    • #6

    normale Berechnung: Preis für 1 Stunde Fahrt ist halb so viel wie für 1 Stunde Arbeit.

    laut statt hell!

  • f8274
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    • 30. Januar 2003 um 14:31
    • #7

    alter ego: nur ist arbeit doch nicht gleich arbeit, ein erfolgreicher disjockey nicht zum kurs einer hygienefachkraft oder eben eines Kurierfahrers zu haben. ich habe keine probleme 60,- bis 120,- euro (je nach giggröße und damit verantwortung) die std. für das dj-ing aufzurufen, aber für das autofahren?

    also ich werde nachher das angebot schreiben, wobei für mich schon jetzt feststehen:

    600,- euro für mobildisco (dj inkl. Technik etc) für 6 std.
    220,- spritgeld für 1.400 km
    40,- euro mautgebühren
    210,- euro für fahrerei (15 Eur x14 std., ein 10er je std. is mir zu wenig)
    -------------
    1.070,- euro also vorweg. muss klären, ob nebenraumbeschallung und nebel gewünscht, dann halt plus 100,- bzw. 26,- eur. und irgendwie brauche ich gefühlsmäßig noch ne pauschale für irgend ein ärgenis, das man auf so gigs hat, vielleicht 50-100 eur. Ü/F geht natürlich separat.

    @alle:
    bei uns sind die kurse eben noch nicht so versaut wie an der küste oder im osten, unter 500,- euro macht hier nicht mal ein 16jähr. schüler ne hochzeitsfeier mit 2x HK PR 112. wegen der ausstattung müsste ich eigentlich das 5-fache nehmen...aber das ist wohl nur für meine befriedigung da :wink:

  • speffik
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    • 30. Januar 2003 um 14:51
    • #8

    Hallo,

    Wahrscheinlich habt ihr in eurer Frankfurter Metropole meine Aktien für euren Spaß verschwendt. Anders kann ich mir die Preise in der Region nicht erklären... :wink:

    MfG Stephan

  • f8274
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    • 30. Januar 2003 um 15:00
    • #9

    eins steht mal fest: die banken feiern und zahln immer noch gut!

    und auch dieser kunde arbeitet bei der ezb!

    auf der anderen siete finde ich den kurs nicht zu hoch, und kann nicht nachvollziehen, dass man die ganze arbeit (inkl. beratung, vorgespräch etc.) für 300,- euros oder so macht. da mann sonntag noch den 1/2 tag verpennt, is doch das wochenende platt, und das ist doch was wert, oder?

    bedanke mich schließlich für den gedankenaustausch, 1400 km mit in ein angebot hineinkalkulieren mache ich nicht so oft!

  • Zwigges
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    • 31. Januar 2003 um 07:37
    • #10

    Hallo zusammen,

    man, in Frankfurt scheint ja die Welt noch in Ordnung, keine Spur von Dumping. Es gäbe sicherlich genügend Leute, die ´ne 100 People-Hochzeit für´s Halbe Geld machen würden, ok ´ne Anfahrtspauschale muss natürlich sein. Aber wer 300,- Teuros berappt noch bevor ein Ton aus den Boxen kommt und nicht auf die Idee kommt, dass es möglicherweise unter Umständen ja auch in Frankreich Mobildiscotheken gibt, dem ist sowieso nicht zu helfen.
    Aber Respekt! Bei uns im Köln/Bonner Raum wird wohl niemand 1000,- Teuros für ´ne kleine Hochzeitsmucke berappen, bestenfalls die Hälfte.

    Neid überkommt mich

    Zwigges

  • f8274
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    • 31. Januar 2003 um 08:11
    • #11

    Ihr müsst euch in den dumpinggebieten aber mal die frage stellen, ob ihr nicht mitinitiierender teil dieser niedrigpreisregion seid, und daran nichts ändert. solange ich euch nicht traut, wesentlich mehr zu nehmen als die mitbewerber, wird sich auch nix ändern. nehem doch an, dass die meisten mobildissen nebenberuflich arbeiten, und das geld nicht wirklich nötig haben. folglich würde ich auf ein paar (zu billige) jobs verzichten, und dafür bei weniger jobs meinen preis durchsetzen. das merkt auch der lokale markt, der wahrscheinlich nachzieht (a klein wenig abstimmung schadet da auch nix).

    so, das angebot ist raus: 1.480,- euro sind es dann doch geworden. grund: hauptbeschallung im kellergewölbe des schlosses, nebenbeschallung nun dazu für das 100-pers.-zelt im schlossgarten. dzu noch licht, also reicht der kombi nicht mehr, und ich muss einen transporter nehmen. natürlich ist dieser preis für ne hz-mucke recht hoch, aber die km und die zeit....

    wie ich die franzosen kenne, essen die bis 24 uhr, um anschl. bis zum frühstck zu feiern :P
    __________

    n.s.: wenn ich mir überlege, dass manch anderer für 1.000,- eur ne 25kw-pa inkl. peripherie im fullservice verschleudern, sollte man eigentlich bei hochzeiten bleiben, die dann ja signifikant rentabler zu betreuen sind

    :wink:

  • speffik
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    • 31. Januar 2003 um 08:53
    • #12

    Hallo,

    Tät mich mal interessieren, od dein Angebot vom glücklichen Paar so akzeptiert wird.

    Und keine Angst, ich wohne weit weg und bin keine Konkurenz für dich... :P

    MfG Stephan

  • Zwigges
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    • 31. Januar 2003 um 09:19
    • #13

    Hey, der Typ arbeitet bei der europäischen Zentralbank und feiert in einem Schlossgarten, für den schein Geld keine Rolex zu spielen.
    Aber ab und zu kann man auch Glück haben: ich hab´ mal freitags bei einer Hochzeit aufgelegt. Plötzlich kam ein Gast aus dem angrenzenden Restaurant zu mir: Entschuldigung, aber ich feier morgen auch meine Hochzeit hier und mir ist der DJ abgesprungen ich zahle auch das doppelte :P

    Könnte ruhig öfter passieren.

    Gruß
    Zwigges

  • f8274
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    • 31. Januar 2003 um 10:45
    • #14
    Zitat von "speffik"


    od dein Angebot vom glücklichen Paar so akzeptiert wird.

    Und keine Angst, ich wohne weit weg und bin keine Konkurenz für dich... :P

    MfG Stephan

    -> werde psoten, ob ich den auftrag bekommen habe.

    -> habe keine angst, wenn den gig gerne jmd. für nen dump-preis machen will, habe ich kein problem damit, und widme mich anderen aufgaben... daher poste ich hier im forum ja alles so offen. wenn ein kollege aus der gegend dieselbe anfrage auf dem platz hat, wünsche ich ihm viel glück!

    -> bitte denkt auch mal daran, dass wie billiger sind als die vorsuppe für 100 personen. aber selbst eine hz mit 70 pers. kostet allein essen im gewöhnl. hotel je 60-100 euro zzgl. getränke. gehen wir mal nur von 100 euro inkl. trinken aus, das macht 70x100= 7.000 (!) Euro. dann der ganze scheiss drumherum (brautkleid, hotelübern., blumen usw. usw.). meint ihr wirklich, dass es einem paar auf 100,- eur mehr oder weniger für die gute musikalische unterhaltung ihrer 1ximlebenhochzeit ankommt? sicher nicht!

    tipp: preis mind. 100,- euro höher als die kollegen ansetzen, aber nicht mit hifi-gerödel, sondern mit richtigen pa-anlagen (hk ist unterstes niveau, also nix darunter) und dj-equipment (nicht discman nehmen), immer licht mitnehmen, und auch bei sonderwünschen nicht kneifen, zur not was dazuhiren. dann seid ihr die fachleute, die qualität bieten, und die größte verantwortung für die hz-feier übernehmt. musikarchiv sollte dann auch mehr als 1/2 koffer sein.

    über 250-euro-anfragen sollten wir nur noch lachen.

    wer zunächst 200 euro sparen will, der kann sie nach der hz zum psychiater tragen, weil er über eine misslungene hz so frustriert ist.

    hoffe, dass es bald alle hz-djs mal begreifen.

  • Zwigges
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    • 31. Januar 2003 um 10:58
    • #15

    Hi again,

    was diesen Großeverdiener mit der Bombasthochzeit angeht, da gebe ich Dir recht, der pellt sich über 1500,- Euros für die Musik ein Ei.
    Aber es gibt auch die, die nicht soviel Kohle haben, für eine Hochzeit. Klar kostet die auch noch ´ne Stange Geld aber wenn man in einer kleinen Gaststätte oder Restaurant feiert, weil man eben nicht soviel Geld hat, können die eben auch keine 1500,- für die Musik hinblättern, da ist halt bei 300,- bis 500,- Euro Schluss. Da kommen dann eben die zum Zuge, die preiswerter sind (nicht unbedingt dumping) Die haben dann zwar keine Spitzen PA aber der Durchschnittsgast hört meiner Erfahrung nach sowieso kaum unterschiede. Wichtiger ist ihm, das er und seine Gäste bei guter Musik einen schönen Abend verleben. Was nützt die geilste PA wenn der DJ (aus Sicht des Auftraggebers) nur Müll spielt?
    Meine Anlage ist sicher nicht die tollste der Welt aber meine Kundenschicht ist eben auch eine andere. Von daher machen sich doch die "Hobbykistenschlepper" nur untereinander Konkurrenz. Vor denen brauchen die großen Verleiher doch nun wirklich keine Angst haben, oder?

    Gruß
    Zwigges

  • f8274
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    • 31. Januar 2003 um 11:32
    • #16

    500,- eur sind ja auch eher annehmbar als 300,- eur. mache die erfahrung, dass die meisten kunden sich von vornherein auf 500 eur (1 tdm) einstellen, da auch die alleinunterhalter ca. 75-100 eur die std. nehmen. die haben ja keine lichtanlage etc. dabei, und stoßen inzwischen kaum noch auf hz-nachfrage.

    der bedarf an mob. djs ist ungebrochen hoch, mit zunehmender tendenz. den alleinunterhaltern mit ihrem tischhupen haben wir doch den markt komplett aus der hand genommen, beinahe jeder möchte heute nen dj zur hz (kleinere ausnahmen in tiefster provinz, o.k.), und da der markt groß genug ist, lassen sich gute preise erzielen. versucht es doch nur einmal, seid selbstbewusster. ohne gute mucke taugt eine hz-feier nix!
    sollen die doch am nachtisch sparen, nicht aber am dj!

    ne mörderanlage ist auch nicht nötig, nur muss sie professionell sein, und nicht fürs wohnzimmer konzipiert. glaube mir, die leute merken sowas ,und da kommen weiterempfehlungen. wenn die kunden mein angebot mit jbl-pa und sagen wir mal nur 2.000 w auf dem platz haben, und gegen eine 300 w-hifianlage abwägen müssen, kann cih sicher auch 150 eur teurer sein, und erhalte den gig, weil die doch geil auf druck sind. klar, standardtänze nehmen immer mehr ab, es geht immer moderner zu, schließlich heiratet inzwischen die rave-generation!!!

    also ist eine gute (auch oversized-) Ausstattung immer eine gute visitenkarte, und ermöglicht mehr anfragen für betriebs- u. vereinsfeste durch anwesende gäste. kein vereinsvorstand od. personalchef wird einen hifi-dj um seine karte für ein großes fest bitten, oder?

    dass die musikauswahl am abend gut sein muss, setze ich jetzt mal als gegeben voraus.

    fazit: empfehle eine qualitätsstrategie, geht auf und hebt das ansehen unserer zunft!

  • Zwigges
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    • 31. Januar 2003 um 13:24
    • #17

    Die Musikauswahl muss stimmen und mit Hifizeugs sollte man auch nicht auf Tour gehen, aber ob man nun eine HK Lucas oder feistes d&b Zeugs auffährt interessiert den Kunden meist nicht, jedenfalls nicht so sehr, dass er bereit ist dafür 150,- mehr zu bezahlen, denn ´ne Lucas klingt ja auch schon ganz brauchbar. Und da gerade in diesem Bereich zwar die potentielle Kundschaft groß ist, leider aber auch die Mitbewerber, kann man solche Preise kaum durchsetzen. In der Regel macht man sich als Typischer Hochzeits-DJ mit der richtigen Musik zur richtigen Zeit eher einen Namen und kommt an Folgeaufträge als durch eine Spitzenanlage. Am besten ist natürlcih beides, aber alle Preise kann man, jedenfalls in meiner Umgebung, nicht durchsetzen.

    Zwigges

  • f8274
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    • 31. Januar 2003 um 13:42
    • #18

    ich gebe dir recht, dass man das lokale preisgefüge nicht ganz ignorieren kann. ich würde mich nur nicht am unteren level orientieren, zumal es auch nicht wenige gibt, die das billigste angebot grundsätzlich NICHT wählen, da billig ja meistens auch einen grund hat, gelle!!! wer schriftlich und am telefon überzeugend rüberkommt, wird jedoch immer 100 piepen mehr druchkriegen - der markt tastet sich dann auchvorsichtig nach oben, usw.

    was nimmt der durchschnitt denn bei euch für 7 std. hz-mucke inkl. licht und transport in 1/2 std. umgebung?

  • Zwigges
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    • 31. Januar 2003 um 14:50
    • #19

    Da gibt´s ´ne recht große Bandbreite, die wohl etwa zwischen 200,- und 500,- liegt. Die Preise werden dann unterschiedlich gerechtfertigt: Der eine macht´s über ´ne tolle Anlage, der andere ist ein Superanimatuer und macht lauter Spiele mit den Gästen. Aber ich denke so in dem Bereich tummeln sich die meisten, auch ich.

    Zwigges

  • f8274
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    • 31. Januar 2003 um 15:05
    • #20

    beobachte mal die 200 euro-djs, lange bleiben sie nicht am markt, zumindest nicht mit dem preis.

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