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Mitten EQ - duchstimmbare Mitten

  • texhex
  • 4. September 2006 um 10:44
  • texhex
    Beiträge
    5
    • 4. September 2006 um 10:44
    • #1

    Erschlagt mich bitte nicht wenn ich mit einer so banalen Frage komme......
    Ich bin Musiker in einer Tanzband. Wir sind nicht so groß dass wir uns einen Tontechniker leisten können (Auf Hochzeiten wäre das auch ein wenig übertrieben).
    Für den Mix bin ich (Drummer) zuständig. Kann mir mal einer, mit gaaaanz einfachen Worten, erklären was durchstimmbare Mitten (mitten EQ) sind und wie ich damit umgehen muss.
    Bisher drehe ich immer daran bis es sich gut anhört.

    Danke für Eure Antworten.

    Texhex

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 4. September 2006 um 11:16
    • #2

    Ein Equalizer wird vom Grundsatz her durch 3 Parameter bestimmt:

    1. Bei welcher Frequenz greift er ein (gemessen in Hz bzw. kHz)?
    2. Wie stark wird diese Frequenz angehoben/abgedämpft (in dB)?
    3. Wie breit-/schmalbandig passiert das ganze?

    Somit brauchst Du für einen "vollparametrischen" EQ mindestens drei Bedienelemente pro Band. Was Du angesprochen hast, sind die sog. "semiparametrischen Mitten", die bei vielen Mischpulten eigentlich zu Standard gehören. Damit kannst Du die Parameter 1. und 2. (s.o.) beeinflussen (entweder mit einem Doppelstockpoti oder mit zwei getrennten Reglern). Wenn Dich also beim z.B. beim Gesang eine bestimmte Frequenz stört, dann stellst Du mit dem einen Regler des Mittenbandes möglichst genau diese Frequenz ein, mit dem anderen senkst Du sie gefühlvoll ab, bis es "passt".

    Um eine solche störende Frequenz zu finden gibt es einen relativ einfachen Weg: Du hebst die Mitten übertrieben stark an und suchst dann mit dem Frequenzregler den Punkt, an dem es so richtig beschissen klingt. Genau diese Frequenz nimmst Du dann zurück, und schon wird's besser. Das ist im Prinzip nichts anderes als die von Dir beschriebene Methode des "Rumdrehens, bis es passt", nur ein wenig zielgerichteter.

    Übrigens: Es gibt eine ganze Menge Leute, die auch rumdrehen ohne Ende, aber am Schluss passt's halt doch nicht, also mach Dir keine übertriebenen Sorgen.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • texhex
    Beiträge
    5
    • 4. September 2006 um 11:44
    • #3

    Hallo Jeremy,

    danke für die schnelle Antwort.
    Ich denke damit kann (selbst) ich schon etwas anfangen.

    Das testen wir gleich am Samstag mal aus.

    Danke nochmals.

    Texhex

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