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EQ-Einstellung am Controller

  • 4Art
  • 5. September 2006 um 15:48
  • 4Art
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    • 5. September 2006 um 15:48
    • #1

    Eine Frage, die mich schon länger beschäftigt:

    Die meisten Controller verfügen heute ja über parametrische Filter im Summeneingang UND in den Ausgängen. Ueblicherweise verbiege ich den Klang über die Output-EQ's. Gibt es irgendwelche Gründe für den gleichzeitigen Einsatz von Input und Output-EQ's?

    Ist vielleicht eine doofe Frage - dann mag man mir das ruhig sagen...

  • Oliver Derks
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    • 5. September 2006 um 16:32
    • #2

    Verschoben (Signalq. -> B&A)

  • karel noon
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    • 5. September 2006 um 17:49
    • #3

    Klar macht das sinn beide zu verwenden, beispiel (komplett erfunden!), ich filtere meine bässe extrem, z.b. einen low cut, dann eine starke anhebung bei 50HZ, eine weitere bei 120, eine absenkung bei 250 etc. diese filtereinstellungen müssen ja nicht vom gesamten system wiedergegeben werden, also mache ich das mit den ausgansfiltern.

    wenn ich aber der meinung bin mal eben alles um 1100Hz anhebebn zu wollen (und in diesem besipiel liegt die trennung zwischen mid/high genau dort) macht es mehr sinn das im eingang zu filtern, als in beiden ausgängen (also einmal mid einmal high) getrennt.

    ich hoffe das ist verständlich, nicht gerade sehr wissenschaftlich, aber es erklärt glaube ich warum es sinn macht beide filter zu haben.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Kracky
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    • 5. September 2006 um 18:05
    • #4

    Um es einfach zu beantworten die Eingangsfilter liegen vor der Weiche und können so auf das gesamte Signal wirken, was gut ist für Raumanpassungen im allgemeinen. Die Ausgangsfilter liegen hinter der Weiche im jeweiligen Frequenzbereich des einzelnen Lautsprechers und du kannst hiermit jeden einzelnen Lautsprecher Systempassend entzerren und ein stimmiges Systemsetup zu bekommen.

    Also zum Fazit, Eingangsfilter für die Raum- oder Allgeimenakusstische Anpassung, Ausgangsfilter zur Systementzerrung.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • 4Art
    Profi
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    Beiträge
    6.137
    • 5. September 2006 um 20:43
    • #5

    Also eigentlich ein Feature, dass man im Livebetrieb mit einem gut ausgestatteten FOH nicht braucht - bzw. in Installationen macht das dann effektiv Sinn - bzw. dann kann ich nicht noch nen 2x31-Bänder für teuer Geld verkaufen...

  • niggles
    Profi
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    843
    Beiträge
    4.315
    • 5. September 2006 um 21:01
    • #6

    Andersrum wird ein Schuh draus: Falls der Controller Eingriffe in die EQ's im laufenden Betrieb nicht gerade mit Aussetzern oder Nebengeräuschen quittiert, wird man damit endlich unabhängig von den festgelegten Eckfrequenzen des 31-Bänders. Gerade bei penetranten Raummoden läßt sich ja mit gezielt gesetzten Notches sehr schön unauffällig gegensteuern...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • pke
    Profi
    Beiträge
    74
    • 5. September 2006 um 21:03
    • #7

    wenn Du in einem Mehrwegsystem die Output Filter verwendest, verschieben sich die Phasenverhältnisse der Wege zueinander. Solange man weit von der Trennfrequenz agiert, mag das nicht so dramatisch sein, wenn aber im Lappungsbereich gefiltert wird, dann verändert sich das komplexe Summattionsverhalten. Manchmal klingts dann auch besser oder es ändert nix, was ein Identikator für schlecht phasenkompensierte Systeme ist.

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 5. September 2006 um 21:04
    • #8

    Letzteren Satz würde ich als verkäuferisches Geschick bezeichnen, wäre nicht der erste Laden mit Controller und ner unmenge 2x31Bänder. Weil man bei Installation ja auch vergessen kann das man Output EQs hat im Controller.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • livepromo
    Verifiziert
    Beiträge
    290
    • 5. September 2006 um 21:15
    • #9

    Also ich habe gelegentlich mal den Hi-Output (Hochtöner) seprat bearbeitet. oder ab und zu mal einen leichte korrektur im oberen Bereich.

    Ansonsten für eine eventuelle Mittenabsenknung oder anderweitige Korrekturen benutzen wir selbstverständlich den Summen EQ.

    Wobei ich betöne daß wir dort keine "schweizer alpen" mit Abbbilden wollen..
    :D

    Eventmanagment, Werbung, Gastronomiekonzepte
    Tel.:0174-6020121

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 5. September 2006 um 22:28
    • #10

    Moin,

    Zitat von "pke"

    wenn Du in einem Mehrwegsystem die Output Filter verwendest, verschieben sich die Phasenverhältnisse der Wege zueinander. Solange man weit von der Trennfrequenz agiert, mag das nicht so dramatisch sein, wenn aber im Lappungsbereich gefiltert wird, dann verändert sich das komplexe Summattionsverhalten. Manchmal klingts dann auch besser oder es ändert nix, was ein Identikator für schlecht phasenkompensierte Systeme ist.

    DAS ist der wesentliche Unterschied. Die Filter nach der Weiche sind fürs Setup, das unter Berücksichtigung von Phase und Laufzeiten der einzelnen Wege erstellt wird. ist das Setup einmal erstellt und an den Trennfrequenzen optimiert sollte man da die Finger weglassen.

    Die Eingangsfilter sind für die Baustelle und werden, wie der Terz- EQ im Master auch, für temporäre Änderungen benutzt. Die Phasenverhältnisse der einzelnen Wege zueinander bleiben so bestehen.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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