Freunde wissen das ich sehr konservativ beim Thema Verstärker bin.
Schwer = Gut; Noch Schwerer = Noch Besser
Schaltnetzteil Verstärker kamen für mich nie in Frage da die Ersten Geräte dieser Kategorie mit denen ich vor ca. 10 Jahren Kontakt hatte noch ihre Kinderkrankheiten hatten.
Nun möchte man sich ja weiterentwickeln, so bin ich vor Jahren auf die Powersoft Amps aufmerksam geworden. Nur wurden im Forum (speziel auf die 5000er und 7000er Modelle bezogen) doch einige Schwächen dieser Geräte bekannt, worauf ich mich wieder in meiner Meinung gestärkt sah "schwer = gut"
Jetzt ca. 5 Jahre nach dem Digam 7000 Interesse ist es mal wieder so weit. In Otterstadt sitzt der Pfälzer und grübelt darüber nach wie es weitergeht. Seit einigen Jahren schau ich immer mehr darauf heimische Produckte zu kaufen, schließlich bin auch ich froh meinen Arbeitsplatz möglichst bis zur Rente zu behalten.
Im Forum werden die Hoellstern Amps über den grünen Klee gelobt, was soll ich sagen, die Technischen Daten sind ja auch Beeindruckend. Des weiteren werden sie in Deutschland nicht all zu weit von mir zusammengenagelt was den schönen Vorteil hat, das ich bei Problemen schnell kompetente Hilfe bekomm (davon gehe ich zumindest mal aus) und wenn mir danach ist kann ich sicher auch mal auf ein Käffchen bei denen vorbeikommen und werde vernünftig beraten.
Da sich die neuen Verstärker im Bassbereich austoben sollen, mach ich mir Gedanken über die Leistungsentfaltung der PWM Technik.
Konkret verhalten sich solche Verstärker ja wie Amps mit hart geregeltem Netzteil, d.h. die Leistungsabgabe unterscheidet sich kaum vom Crestfaktor des zugeführten Signals.
Wird ein solcher PWM Verstärker mal richtig gefordert gibt er problemlos seine Leistung ab, tritt der Schlagzeuger während dem gespielten Stück dann aber mal extrafest auf seine Fußmaschine kann die der Verstärker diesen Peek nicht übertragen da ja mehr als 100% nicht gehen.
Bei einem Verstärker alter Schule ist das anders. Die Leisungsabgabe steigt mit Steigendem Crestfaktor, so das auch der beschribene "Extrabums" des Schlagzeugers übertragen wird.
Was also machen? Den PWM Amp etwas leistungsfähiger als den herkömmlichen kaufen? Nur was ist dann wenn der Tontechniker richtig Gas gibt, dann bekommen die Bässe dauerhaft zu viel Leistung übergebraten und gehen über kurz oder lang in die ewigen Jagdgründe ein?
Fragen über Fragen....
Kongret denke ich darüber nach meine mit PD1850 und PD2150 besückten Bässe in Zukunft anstatt mit QSC RMX4050HD mit den Delta7.2.2 zu betreiben, da diese Verstärker Leistungsmäßig ganz gut zu den angegebenen Lautsprechern passen. Nicht in Frage kommen für mich aus Gründen der Ausfallsicherheit 4 Kanal Amps, ich verteile die Technik gern da es dann weniger warscheinlich zu einem Totalausfall kommt. Auch ist für mich aus den zuvor geanannten Gründen der 2 Ohm Betrieb uninterresannt. Allerdings sollte für den Havariefall der Verstärker 2 Ohm Fähig sein um notfalls andere Lautsprecher mitversorgen zu können.
Wie sind eure Erfahrungen?
Insbesondere zur Leistungsentfaltung?
Was ich jetzt nicht hören will ist das die derzeit eingesetzten RMX Amps eh nix sind (ich weis selbst das es besseres gibt). Oder Ratschläge von Kolegen die noch nie mit einem PWM Amp gearbeitet haben und davon überzeugt sind das das was sie im Kinderzimmer haben das Beste ist und alles andere in die Tonne gehört. Auch habe ich kein Interresse an DAP, dem Powerbaby (falls das Ding von unsrer imaginären manu die noch niemand gesehen hat jemals zu laufen gebracht wird) oder ähnlich "tollem" kram aus ebay.
Herzlichst euer Wolf