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Meine Amps: heute - morgen

  • Pfälzer
  • 11. September 2006 um 13:38
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    Pfälzer
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    2.225
    • 11. September 2006 um 13:38
    • #1

    Freunde wissen das ich sehr konservativ beim Thema Verstärker bin.
    Schwer = Gut; Noch Schwerer = Noch Besser
    Schaltnetzteil Verstärker kamen für mich nie in Frage da die Ersten Geräte dieser Kategorie mit denen ich vor ca. 10 Jahren Kontakt hatte noch ihre Kinderkrankheiten hatten.

    Nun möchte man sich ja weiterentwickeln, so bin ich vor Jahren auf die Powersoft Amps aufmerksam geworden. Nur wurden im Forum (speziel auf die 5000er und 7000er Modelle bezogen) doch einige Schwächen dieser Geräte bekannt, worauf ich mich wieder in meiner Meinung gestärkt sah "schwer = gut"

    Jetzt ca. 5 Jahre nach dem Digam 7000 Interesse ist es mal wieder so weit. In Otterstadt sitzt der Pfälzer und grübelt darüber nach wie es weitergeht. Seit einigen Jahren schau ich immer mehr darauf heimische Produckte zu kaufen, schließlich bin auch ich froh meinen Arbeitsplatz möglichst bis zur Rente zu behalten.
    Im Forum werden die Hoellstern Amps über den grünen Klee gelobt, was soll ich sagen, die Technischen Daten sind ja auch Beeindruckend. Des weiteren werden sie in Deutschland nicht all zu weit von mir zusammengenagelt was den schönen Vorteil hat, das ich bei Problemen schnell kompetente Hilfe bekomm (davon gehe ich zumindest mal aus) und wenn mir danach ist kann ich sicher auch mal auf ein Käffchen bei denen vorbeikommen und werde vernünftig beraten.

    Da sich die neuen Verstärker im Bassbereich austoben sollen, mach ich mir Gedanken über die Leistungsentfaltung der PWM Technik.
    Konkret verhalten sich solche Verstärker ja wie Amps mit hart geregeltem Netzteil, d.h. die Leistungsabgabe unterscheidet sich kaum vom Crestfaktor des zugeführten Signals.
    Wird ein solcher PWM Verstärker mal richtig gefordert gibt er problemlos seine Leistung ab, tritt der Schlagzeuger während dem gespielten Stück dann aber mal extrafest auf seine Fußmaschine kann die der Verstärker diesen Peek nicht übertragen da ja mehr als 100% nicht gehen.
    Bei einem Verstärker alter Schule ist das anders. Die Leisungsabgabe steigt mit Steigendem Crestfaktor, so das auch der beschribene "Extrabums" des Schlagzeugers übertragen wird.

    Was also machen? Den PWM Amp etwas leistungsfähiger als den herkömmlichen kaufen? Nur was ist dann wenn der Tontechniker richtig Gas gibt, dann bekommen die Bässe dauerhaft zu viel Leistung übergebraten und gehen über kurz oder lang in die ewigen Jagdgründe ein?

    Fragen über Fragen....

    Kongret denke ich darüber nach meine mit PD1850 und PD2150 besückten Bässe in Zukunft anstatt mit QSC RMX4050HD mit den Delta7.2.2 zu betreiben, da diese Verstärker Leistungsmäßig ganz gut zu den angegebenen Lautsprechern passen. Nicht in Frage kommen für mich aus Gründen der Ausfallsicherheit 4 Kanal Amps, ich verteile die Technik gern da es dann weniger warscheinlich zu einem Totalausfall kommt. Auch ist für mich aus den zuvor geanannten Gründen der 2 Ohm Betrieb uninterresannt. Allerdings sollte für den Havariefall der Verstärker 2 Ohm Fähig sein um notfalls andere Lautsprecher mitversorgen zu können.

    Wie sind eure Erfahrungen?
    Insbesondere zur Leistungsentfaltung?

    Was ich jetzt nicht hören will ist das die derzeit eingesetzten RMX Amps eh nix sind (ich weis selbst das es besseres gibt). Oder Ratschläge von Kolegen die noch nie mit einem PWM Amp gearbeitet haben und davon überzeugt sind das das was sie im Kinderzimmer haben das Beste ist und alles andere in die Tonne gehört. Auch habe ich kein Interresse an DAP, dem Powerbaby (falls das Ding von unsrer imaginären manu die noch niemand gesehen hat jemals zu laufen gebracht wird) oder ähnlich "tollem" kram aus ebay.

    Herzlichst euer Wolf

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. September 2006 um 13:56
    • #2
    Zitat von "Pfälzer"

    Wird ein solcher PWM Verstärker mal richtig gefordert gibt er problemlos seine Leistung ab, tritt der Schlagzeuger während dem gespielten Stück dann aber mal extrafest auf seine Fußmaschine kann die der Verstärker diesen Peek nicht übertragen da ja mehr als 100% nicht gehen.


    Wer hat das denn gesagt? Es gibt jetzt sogar 13kW Amps berühmter Marke die mit einem CE16 auskommen der immerhin 4kW anliefern kann. :D Kauf dir einfach einen davon und freu dich darüber in Zukunft viel Strom sparen zu können, vielleicht reichts sogar fürs Licht mit... vielleicht gibts in der Zukunft sogar einen Adapter um von dieser Superleistung 4kW abzuzwacken was für die Selbstversorgung bekanntlich völlig ausreichend ist - dann würde die PA sogar ganz ohne Strom laufen .

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • AndyS
    Beiträge
    105
    • 11. September 2006 um 14:16
    • #3

    Tach!

    Also, wir nutzen die Delta 12 DSP mit unserem TW-Audio System (2 Stacks).
    Was soll ich sagen? Die Stufe arbeitet bisher problemlos. Das wird sie meiner Einschätzung der verwendeten Technik/Bauteilen nach auch noch ne ganze Weile tun.
    Ich will jetzt nicht den Eindruck erwecken dass ich wahnsinnig viel Ahnung
    von der Materie hab, bin Gitarist in ner Band, die sich ein PA-SYS-ONE mitsamt ASID Systemamp gekauft hat. Bin allerdings auf jeden Fall vom
    geringen Gewicht begeistert. Haben vorher über ne C7 gespielt, und verglichen mit der Delta 12 waren die P1200 sackschwer. Am Sound ist mir nix negatives aufgefallen. Wir haben sogar schonmal unser 01V96 an der gleichen Phase wie die Delta (bei Vollast) betrieben, und es hat nicht rumgezickt. Ebenfalls schick ist der optional erhältiche DSP, weiß nicht, ob das für dich interesant ist.
    Mit der Delta 7 hab ich noch keine erfahrung sammeln können, denke aber nicht, dass es da große unterschiede gibt.

    Gruß,
    Andreas

  • linearray
    Gast
    • 11. September 2006 um 16:07
    • #4

    Hallo Wolf

    wir betreiben unsere PD 2150 an den Crown MA5000 und das seit ca. 10 Jahren. Anfänglich im 4Ohm Betrieb, nur hat es sich schnell herausgestellt das 1kW pro Speaker zu viel ist (mechanisch wie thermisch voll am Limit für den Speaker). Seit wir die 2150 im 2Ohm Betrieb (ca. 600W pro Speaker) fahren fehlt natürlich etwas Rumms aber Ausfälle gibt es keine mehr.

    Inzwischen ist es bei uns normal, dass an der FrontPA die Stufen im 2Ohm Betrieb laufen müssen. Sonst muss ja das doppelte an Stufen mitgeschleppt werden und für was wären den bitteschön die Stufe für 2Ohm spezifiziert vom Hersteller?
    Leider sind die klanglichen Unterschiede bei 2Ohm Last deutlich grösser als bei 4 oder gar 8Ohm. Da hilft nur testen. Eine Endstufe die an 2Ohm klare Schwächen zeigt (egal ob klanglich, Ausgangsleitung oder thermisch) würde ich heute nicht mehr kaufen.

    Normalerweise haben Schaltnetzteil- Amps für alle Kanäle nur ein Netzteil drinn, wenn das ausfällt sind alle Kanäle tot. Dagegen haben die meisten herkömlichen Stufen grösserer Leistung deren zwei. Das würde ich bei der Planung mit einbeziehen (Ersatzamp oder dann doch teilweise nur 4Ohm Betrieb damit im Schadenfall auf Mono und 2Ohm umgehängt werden kann).

    Gruss, Andi

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    • 11. September 2006 um 19:55
    • #5

    da ich hier so langsam in die aktiv welt abtauche ist das thema meiner meinung bald out.
    ich habe hier sehr gute erfahrungen mit qsc pl (nicht plx!! ) gemacht. die schieben sehr gut und es sind zwei monoblöcke in einem ghäuse. ich habe die seeburg infras immer mit pl4 befeuert. da ging noch was und es ist keine pappe in 5 jahren parade fahren abgeraucht. bis jetzt war die pl auch ein schwer zu schlagendes modell. da kam keine digam mit.
    doof ist nur, das die amps keine speakon ausgänge haben. ansonsten würde ich im bass immer wieder zu den großen qsc's greifen.

    http://www.crystal-hannover.de
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    • 11. September 2006 um 21:18
    • #6

    Hi Andy,
    Abgerauchte 2150 wegen 1kw :shock:
    Ich lass da manchmal ne gebrückte RMX 1850HD ran, das macht dann 1,2 -1,3 kw pro Speaker. Bisher musste ich noch nie was rekonen lassen.

    Weswegen ich aber hauptsächlich geschrieben hatte, hört man das der Sound flacher wird aufgrund der unterschiedlichen Leistungsentfaltung bei Volllast?

    Gruß Wolf

  • linearray
    Gast
    • 11. September 2006 um 23:29
    • #7

    Hallo Wolf

    mach das mit den 1300 Watt mal bitte nicht mit Techno. Die Speaker sind uns abgeraucht nach ca. 4-5 Stunden Vollast an der Clipgrenze. Solange die riesige Magnetstruktur nicht heiss wird hält die Spule 1kW auch problemlos aus. Aber wenn der Magnet auf gegen 100° aufgeheizt ist wird der thermsche Headroom massiv kleiner.
    Dann hatten wir über die Jahre bei den 2150 Probleme mit der Aufhängung. Die ist mit dem extremen Membrangewicht arg gefordert. Bei hartem Betrieb löst sich auch mal die äussere Aufhängung von der Membran was sich jedoch leicht wieder leimen lässt.

    Die grössten Klangunterschiede ergeben sich im niederohmigen Betrieb da dann der AMP am meisten gefordert ist. Da hilft nur selber testen und das am besten an 2Ohm. Für die Bässe beispielsweise mit Programmaterial das viel Last produziert und für die Höhen mit fein auflösender Musik mit Hallanteilen. Es gibt doch auch unter aktuellen Endstufen nach wie vor deutliche Klangunterschiede.
    Seriöse Vertriebe und Händler stellen Dir gerne die Produkte ein paar Tage kostenlos zur Verfügung, wir hatten jedenfalls nie Probleme an Testgeräte zu kommen.

    Gruss, Andi

  • manuela
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    • 12. September 2006 um 08:11
    • #8

    Der Zugewinn an Pegel von 1.0 auf 1.3kW dürfte nichtmal hörbar sein.
    Den Leuten die das so machen gehts nur um die Daten. Dafür zahlen sie auch gern die Recones.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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