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Mal wieder Vintage Mikrofonie... diesmal: Pearl

  • treibsand
  • 14. September 2006 um 13:45
  • treibsand
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    • 14. September 2006 um 13:45
    • #1

    Angeregt durch diesen
    *fred*
    habe ich einige Zeit im Netz mit älteren Pearl Mikros verbracht. Leider ziemlich erfolglos.
    Komischerweise bin ich aber in ein kleines Nest dieser Schätzchen getreten und versuche zu eroieren, ob sie denn wirklich den Titel "Schätzchen" verdienen.

    Bei den Microfonbauern in Schweden (http://www.pearl.se) ist man überzeugt, dass sie nicht an den 80er Jahre Basteleien beteiligt waren. Diese sollen vom Schlagzeughersteller aus Japan stammen.
    Dort hält man sich (leider) bisher etwas bedeckt.

    Weiss jemand näheres über z.B. das CR 57 oder das DX 98, welche in obigem Thread erwähnt wurden? - Die Bilder im Netz unterscheiden sich hier & dort...
    Gibt's irgendwo noch alte Produktübersichten?
    (hätte da auch ein Condenser-"Vocalmic" anzubieten...)

    Leider war die Bedruckungstechnik auf eloxiertem Alu nicht ganz soo toll, dass sie die letzten 20 Jahre überstanden hätte, deswegen versuche ich demnächst mal Bilder der Mics hier einzustellen.

    Meine persönlichen Präferenzen & Testergebnisse lasse ich mal bewusst aussenvor...

    Danke,
    Peter

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

    Einmal editiert, zuletzt von treibsand (14. September 2006 um 23:17)

  • karel noon
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    • 14. September 2006 um 14:22
    • #2

    Ich habe bei einer band von mir auch mal zwei Pearl mikros gesehen, waren kondenser, recht groß, aber was genau kann ich nicht sagen, werde aber die tage noch mal nahcsehen.

    was ich aber definitiv sagen kann ist das es sich wohl um mikros des schlagzeugherstellers handelt, zumdest ist das firmenlogo eins zu eins das selbe!

    ich hbae es nur ein oder zweimal verwendet, aber so richtig glücklich war ich nicht damit, aber die begleitumstände waren ebenfalls nicht optimal.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • guma
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    • 14. September 2006 um 20:44
    • #3

    "Pearl" als Mikrofonmarke war in den 80ern ein Vertriebsname für den damaligen Asiabilligschrott.

    Daraus heute 'rare and vintage' zu machen ist pure Verarsche. Punkt.

  • treibsand
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    • 14. September 2006 um 23:25
    • #4

    :? Das hab ich befürchtet, da die Haptik der Mikros auch etwas zu wünschen übrig lässt.
    Das "Vintage" stammt auch eher von mir, war nicht als "Marketinggag" gedacht, sondern als Zustandsbeschreibung.

    Ich hadere noch, welchen der Pearl Microhersteller du meinst: die Schweden haben nämlich auch in den 80ern in Fernost gefertigt.

    Aber die Verquickung von Drum/Schlaginstrumentenhersteller und Mikrofonlieferant hat bei mir von Anfang an einen etwas schalen Beigeschmack gehabt.

    Wiedemauchsei, vielleicht gibt's ja noch weitere Berichte... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • billbo
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    • 15. September 2006 um 00:09
    • #5

    Hi,

    CR 57: Eine, je nach Charge auch zwei übereinandergebaute einfach - Elektretkapseln in einem imposanten Gehäuse. Seitliche Einsprechrichtung.

    DX 98: AKG D 320 - Kapsel in ähnlich imposantem Gehäuse; Einsprechrichtung von vorn. Schlimm griffgeräuschempfindlich.

    CR 25: Elektretkapsel in Stiftgehäuse. Gruselige Impedanzwandlerelektronik (Kohleschichtwiderstände, Tantalelkos).

    Es gab noch ein paar (z.B. Elektret Gesangsmikro), an die ich mich zum Glück nicht mehr genauer erinnere.
    Allesamt aus der Abteilung "zugeschaut und mitgebaut".

    Ein paar CR 25 habe ich heute noch - für's Death Metal Nachwuchsfestival oder als echte Abiball - Kondensatormikrofone 'für umsonst mit dabei' :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • spector
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    377
    • 15. September 2006 um 01:15
    • #6

    Ich habe mehrere CR-55. Sie sind etwas anders aufgebaut als die CR-57 und haben frontale Einsprechrichtung. Eins davon habe ich wegen dem enormen Ausgangspegel schaltungstechnisch modifiziert und nutze es sehr gern in der Bassdrum. Die anderen werden allround eingesetzt - von Chor bis zu Instrumentenabnahme. Im Vergleich mit Beta52 und ATM87r liegt das CR-55 bei mir ganz weit vorn (?Geschmackssache?).
    Desweiteren habe ich noch Pearl CR-45 Gesangsmikros. Diese klingen sehr seidig und sind recht feedbackfest.
    Handgeräusche sind bei denen kein Thema.
    Die Kapsel scheint identisch zu sein mit der in den CR-55 (1").
    Aus der gleichen Serie habe ich auch noch ein Pearl DM9500.
    Das setze ich bevorzugt zur abnahme von Bass-Amps ein.
    Von der Bauart ist es ähnlich dem CR-55, allerdings dynamisch.
    Letztendlich muß man den alten Schätzchen auch die gebührende
    Pflege angedeihen lassen, sonst klingen sie nach so vielen Jahren
    nicht mehr viel besser, wie ein Zweimarkfuffzichkaufhausmikrofon.
    Mit "Asiabilligschrott" hat das nun wahrlich nichts zu tun.

    Gruss
    Spector
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    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
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