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Digital-Klang ? Analog-Klang

  • steve.hatton
  • 20. September 2006 um 13:03
  • steve.hatton
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    32
    • 20. September 2006 um 13:03
    • #1

    Da Digitalpult ja eigentlich gar keinen eigenen Sound haben sollten andererseits aber Analoge Pult sehr wohl einen Sound haben, der wohl auch gewollt ist, stellt sich die Frage, was man in ein Digitalpult in die Summe einschleifen könnte um einen "Warmen Sound" zu erhalten...


    Sicher schon oft gefragt, hab´s aber leider nirgends gefunden..

  • Online
    Christian Engel
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    • 20. September 2006 um 14:50
    • #2

    Z.B. könnte man es mit einem Tube Vitalizer versuchen...

    http://www.soundperformancelab.com/V_Tube/in_kuerze.html

    Hat mir aber auch hinter nem Analog-Desk gut gefallen :wink:

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • karel noon
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    • 20. September 2006 um 15:03
    • #3

    Erstens, digitale pulte haben sehr wohl einen "eigensound", der wird ja auch bei den anaolgen zuerst mal durch den preamp geprägt, und durch die EQs, und die sind auch bei digitalen sehr unterschiedlich.

    dagegen helfen bessere wandler, in der ausganssektion, und geräte wie den tube vitalizer.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • tufkawila
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    • 20. September 2006 um 19:01
    • #4

    Ob Analog oder Digital, teuer oder billig, schlussendlich ist doch der Mischer immer noch der Hauptpunkt in der ganzen Geschichte !!!
    Bin mal bei einem Gig ausgelacht worden als ich mein Minidigital FOH-Platz neben einem MIDAS Heritage 3000 aufgebaut habe. Der sogenannte Toningenieur hat erstmal sein Maul aufgerissen mit dem Kommentar " Was willst du denn mit deinem Digital-Spielzeugmischer hier zaubern ?" Wir waren als Vorband eingeladen worden, die Technik stand zur Verfügung, hatte halt nur mein Yamaha 01V96 und die Mics mitgenommen. Nach kurzem Linecheck gings dann sofort los. Nach 10 Minuten stand der besagte Toningenieur sprachlos an meiner Seite.....und begutachtete mein Spielzeug mit der Aussage : Waua, das hätte ich nicht erwartet !!!! :D
    Als wir dann fertig waren bin ich noch kurz geblieben um mir den Hauptact anzuhören und war enttäuscht, Sound einfach zum weglaufen.
    Bin dann zum lieben Tonmann gegangen und habe ihm gesagt : " Siehste, da hilft auch kein MIDAS mehr, .... schönen Abend !!! :D:D

    PS: Der Hauptakt hatte im Vorfeld schon Soundcheck gemacht, ich nicht....nur Linecheck !!!!!!!!!!!!!!!

  • oton
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    • 20. September 2006 um 21:54
    • #5
    Zitat von "willaudio"

    Ob Analog oder Digital, teuer oder billig, schlussendlich ist doch der Mischer immer noch der Hauptpunkt in der ganzen Geschichte !!!

    Nee die Band ... aber das ist eine andere Geschichte ....

    Die Aussagen bezüglich "Wärme" sind zu 99,9 % genauso Voodoo wie Röhren vs. Transistortechnik. Das die ersten Digitalpulte oft schlechte Wandler hatten und bedingt durch niedrige (Bit)Auflösung etwas hart klangen (EQ) stimmt, allerdings gab und gibt es im Analogbereich genau so Gurken und Pulte mit schrecklichen EQ´s.

    Im direkten Vergleich sind Unterschiede zu hören, allerdings zwischen MISCHPULTEN, nicht zwischen ANALOG oder DIGITAL. Ein PM5 D RH klingt im Direktvergleich"fetter" als die meisten Analogpulte (und imho auch besser als ein H2000/3000, ein M7CL im Direktvergleich besser und differenzierter als ein MH4000, um mal in der "normalen" Liga zu bleiben.

    Das man das Beste nimmt das man kriegen kann verstehe ich, allerdings ist es ab einem gewissen Niveau (sagen wir mal z.B AH GL Serie und vergleichbar) für den Zuschauer und soundmässig wahrscheinlich zweitrangig, was für ein Pult da steht, wenn der Mann dahinter weiss was er tut und vor allem WENN DIE BAND GUTE SIGNALE LIEFERT UND SPIELEN KANN.

    also, bevor ihr anfangt, wild "Röhrenwärmer" auf die Inserts zu schaufeln, sprecht lieber mal mit der Band ihre Arrangements durch ... :roll:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • guessi
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    • 22. September 2006 um 00:28
    • #6

    in der Studiowelt schwört man ja auf zentrale, ultrastabile Wordclockgeber - ein Thema, das beim Zusammenarbeiten von mehreren Digitalgeräten wohl auch im Livebereich irgendwann interessant wird.

    Ich würde mich jedoch der Aussage anschliessen, daß VOR all dem "Voodoo" ersteinmal dafür zu sorgen wäre, daß die Eingangssignale (inkl. Spielweise) stimmen und daß die Raumakustik inkl. der Aufstellung bzw. Dimensionierung der PA zu optimieren ist. Man kann selbstverständlich mit bspw. einem Exciter eine momentan empfundene, subjektive "Klangverbesserung" erzielen, dazu empfehle ich jedoch den Beitrag "Wie objektiv ist unser Gehör": http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=55867

  • wora
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    • 26. September 2006 um 15:14
    • #7
    Zitat von "steve.hatton"

    Da Digitalpult ja eigentlich gar keinen eigenen Sound haben sollten andererseits aber Analoge Pult sehr wohl einen Sound haben...

    wer behauptet sowas?
    diese aussage halte ich für bedenklich, weil sie als nachteil der analogen ausgelegt werden wird.
    natürlich beeinflussen elektronische schaltkreise das signal, aber ohne elektronik geht es auch in einem digi-mixer nicht.
    die ursprünglichen signale werden immer analog sein (sofern mit einem akustischen instrument erzeugt) und auch die signale aus den lautsprechern werden immer "analog" sein.
    dazwischen befindet sich doch einiges an elektronik, die immer irgendwie "klingen" wird. ein EQ wird auch immer ein eigenes klangverhalten haben, bei analog durch die schaltkreise, bei digital durch die software.
    ich kann da keinen grundsätzlichen unterschied zwischen analog und digital erkennen.

    interessant wird es lediglich beim (entfernten)weiterverarbeiten der signale, hier kann die digitaltechnik ein paar trümpfe ausspielen. auf sehr langen leitungen hat man da einfach weniger beeinflussung, das hat übrigens nix mit dem arrangement der musik zu tun ;)
    interessant ist auch die speicherbarkeit bei den digitalen, aber das hat doch auch nix mit dem sound zu tun.

    imho sind es rein praktische überlegungen, die digitalpulte in zukunft den markt beherrschen lassen.
    genau so wie damals bei einführung der CD.
    die meisten leute hatten nur billigplattenspieler und haben ihre scheiben auch nicht besonders sorgfältig behandelt, ausserdem waren die CDs deutlich kleiner, nur deshalb konnte sich die CD durchsetzen...
    bei den analog/digitalpulten ist es so das, wenn die digitalen mal richtig gut zu bedienen sein werden, die auf- und abbauzeiten, die speicherbarkeit von soundchecks sowie der geringere truckspace den ausschlag dafür geben werden für eine marktbeherrschende stellung. im moment ist das noch nicht so weit.

    mit dem sound hat das meiner meinung nach aber nix zu tun...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rockline
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    • 26. September 2006 um 15:39
    • #8

    Hat alles im Wesentlichen mit der Band zu tun. An zweiter Stelle der Tonmensch!
    Ich habe 01V Jobs in Super und Scheiße gehört und gemacht - und ich habe Midas toll und grottig gemacht, kenne A&H in und auswendig.....mit Sounds von richtig gut bis ach du Kacke.....

    Ich glaube die Frage Analog vs Digitalsound stellt sich nicht wirklich. Digico gewinnt in jedem Fall, allein der Aufwand rechtfertigt JEDEN Digitalplatz gegenüber einem gleichwertigen Analogplatz. Das bereits mit einem kleinen 01V großes gelingen kann, braucht nicht angezweifelt werden - wichtig ist: die Musik wird vor dem Mikro gemacht!
    Stefan

  • niermann
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    • 26. September 2006 um 23:32
    • #9

    Ich kann eigendlich nur den Numark PPD 9000 Empfehlen!
    Hab da mal ne Nacht mit aufgelegt - wirklich nicht schlecht!
    Ist aber ein DJ Mixer im 19" und 4 Kanal jedoch mit einem
    warmen Sound...

    Beschreibung:

    4 Kanal 24 Bit digital Club-Mixer mit 4x Phono, 8x Line, 4x S/PDIF digital IN, 2x Mic mit
    Talkover, Dual Mode Digital Filter (Low Pass/Band
    Pass/High Pass) mit einstellbarer Frequenz and
    Resonanz, rauschfreie digitale Regler & Fader,
    Kennliniensteuerung für alle Fader, 3-band EQ,
    Send & Return, Cue, Vintage/ Contemporary Style
    Limiter am Eingang für klassischen "Röhrensound",
    mit Look Ahead Peak Limiter am Masterausgang,
    Alesis Sub Bass Synthese, Subwoofer Ausgang,
    Faderstart, sym XLR & 2x Chinch Out, S/PDIF Out,
    19"


    link z.B.: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=28634

    Gruß Sascha

    ...wer Musik mag - wird DJ's lieben..

  • wora
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    • 26. September 2006 um 23:42
    • #10

    :?::?:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 27. September 2006 um 08:45
    • #11

    @ niermann
    Ich glaub nicht das ein DJ Pult das ist, was an dieser Discussion interessiert.
    Versuchs doch mal im Party.PA :lol:

    Bei mir hätt ja jedes DJ pult einen warmen Klang - mit 5 L benzin :D

    Aber mal ganz ehrlich, ich bin seit gestern überzeugt, das auch digitale klingen.
    Habe bis jetzt viel auf den Yamahas ( M7, PM5, und den kleineren ) gemacht, und hatte das Vergnügen, mir das Digidesign mal genau anzuhören.
    Ganz ehrlich, die klingen ganz anders, von Haus aus viel wärmer.
    Is halt Oberliga, auch preislich, deswegen hat man die Vergleiche kaum

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • wora
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    • 29. September 2006 um 01:50
    • #12
    Zitat von "klauston"

    ...
    Ganz ehrlich, die klingen ganz anders, von Haus aus viel wärmer.
    ...


    ist halt auch ein nicht-japanisches produkt.

    wer es noch nicht weiss: die herren auf der anderen weltseite haben ein völlig anderes hörempfinden als wir europäer.
    das ist jetzt keinesfalls abwertend gemeint, aber japaner mögen eigentlich keine fetten sounds, das ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen.
    in sofern ist es immer ein bisschen schwierig für die jungs, auch für europäische ohren klanglich passendes zu entwickeln.

    ich weiss, ein mischpult sollte nicht von sich aus nach irgendwas klingen.
    tut es aber anscheinend doch :wink:

    wer meinen beitrag nicht versteht oder nicht verstehen will: bitte schön, dies stellt ausschliesslich meine persönlich meinung dar.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MarkusZ
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    • 30. September 2006 um 12:37
    • #13
    Zitat von "wora"

    wer es noch nicht weiss: die herren auf der anderen weltseite haben ein völlig anderes hörempfinden als wir europäer.


    Interessanter Aspekt! Die selbe "Problematik" kennt man ja schon seit Jahrzehnten von Keyboard-Werksounds her. Auch bei Effektprozessoren gut nachzuvollziehen.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

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