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AGB´s für Mobildisco???

  • Clyde
  • 31. Januar 2003 um 21:43
  • Clyde
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    • 31. Januar 2003 um 21:43
    • #1

    Hi Leute,

    kann mir jemand Tips und anregungen geben für die AGB?
    Habe noch keinen ansatz was ich schreiben soll, was vorallem mir zu gute kommt...;-)
    Natürlich soll!!! sie rechtens sein!!!
    Oder hat jemand ein paar links, wo ich was finden kann?
    Mit der "Suchen" Funktion kam nichts hilfreiches rum...

    Vielen Dank im Vorraus...
    Clyde

  • f8274
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    • 1. Februar 2003 um 16:47
    • #2

    vorab solltest du die frage beantworten, warum du agbs haben möchtest. nur weil es schick ist, nach einer größeren firma aussieht, oder weil du etwas ganz bestimmtes klar stellen möchtest? dann regele doch das, was dir wichtig erscheint. andere agbs abzutippen führt doch am ziel vorbei, da du sie mit unnötigem belastest.

    wenn du mal gucken möchtest, was mobildiscotheken so regeln, dann schau dir mal ein paar seiten im netz von denen an. über yahoo oder google findets du mit dem suchbegriff mobile disco oder mobile discothek hunderte!!! oder unter guxme.de sowie musikbranchenbuch.de sind weitere registriert. und viele haben die agbs auch im netz stehen.

    ich habe keine, mache auch mobildiscothek, aber regele individuelle vereinbarungen im konkreten vertrag. für ein 3.000-personen betriebsfest mit 100 teur material, das evtl. über nacht stehen bleibt, ist nun mal mehr zu regeln als bei einem 100-personen-job, wo ich aufbaue, spiele und sofort wieder abbaue.

    ich muss auch nicht regeln, dass ich was trinken & essen darf, wer mich nicht einlädt, lässt es eben. drum habe ich selbst immer was mit. möchte nicht den eindruck erwecken, mich volllaufen lassen zu wollen.

    stornogebühren brauche ich auch nicht wie ein reisebüro, da mir in 7 jahren bisher kein einziger gig platzte. falls es oft vorkäme, würde ich es vereinbaren. wenn es irgendwann mal vorkommt, habe ich eben ein freies wochenende, was ich mit der family verbringen kann, auch schön.

    möchte dir daher empfehlen, kurz das wichtigste - punkt. gar nicht so unwichtig ist m.e. der satz: "für technische ausfälle wird keine haftung übernommen". bei nachfragen kann man dann erläutern, dass bei totalausfall der anlage eben zeitanteilig auf die gage verzichtet wird.

    grüße,
    oliver

  • Clyde
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    • 2. Februar 2003 um 12:44
    • #3

    Hi,
    danke schonmal.
    Ich habe nicht aus Lust und Laune vor mir ne AGB anzuschaffen, es steckt schon Sinn dahinter. Somit soll ja klare Regeln aufgestellt werden wo jeder weiß worauf er sich einlässt.
    Nur weiß ich noch nicht so genau, was wirklich wichtig ist für eine Mobildisco...mit dem Haftungsausschluß bei Ausfall ist ja schonmal was...was ja auch wichtig ist...Aber es geht ja auch um Bezahlung, Sicherheit, Gebühren"abwelzung"(GEMA) , Anmeldung bei Ämtern je nach dem was so für Veranstaltungen kommen...wenn sie auch noch nicht in Sicht sind, in der Größenordnung, aber somit habe ich von vorneherein was in der Hand.
    Ich hoffe der verstehst was ich meine. Ich will nicht immer mal wieder was dazu schreiben müssen weil erst die Probleme mit dem VA passiert sind, sondern alles ganz klar direkt!
    Gurß
    Clyde

  • Tyler
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    114
    • 2. Februar 2003 um 14:35
    • #4

    Hallo Clyde,
    lad dir doch mal folgenden Entwurf beim VPLT runter, da bekommst du vielleicht einige Anregungen.

    http://www.vplt.org/download/VPLT_Info_AGB_1.2.pdf

    Grüße
    Tyler

  • f8274
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    • 3. Februar 2003 um 09:32
    • #5

    das schießt für ne mobildisco doch übers ziel hinaus. anregungen - naja. wichtige dinge fehlen (bühnenzugangszeit, strom etc.) oder sind eben noch zu konkretisieren. wen interesssiert gema? den va genau! lass ihn doch fragen! i.d.r. ist gema für den mobil-dj kein thema.

    tipp: probier es mit 13 seiten agb, die i.d.r. unerfahrenen mobildisco-kunden werden verunsichert sein, und jmd. anderes buchen. :lol: habe ich bereits mehrfach erlebt, dass meine kunden mir überzogene agbs der mitbewerber vorgelegt haben, und meinten, dass sie sowas ja nicht unterschreiben können.

    du wirst aber auch an den reaktionen (viele rückfragen) merken, ob diese verstanden werden und - was noch wichtiger für dich ist - so akzeptiert werden oder nicht. auf jeden fall verunsichern aufgeblähte agbs die kunden.

  • Zwigges
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    550
    • 3. Februar 2003 um 10:00
    • #6

    Hallo zusammen,

    also ich finde AGB´s schon wichtig, da sie für beide Seiten eine gewisse Sicherheit bieten. Ich habe meine auf etwa 1,5 DIN A 4 Seiten "kompriemiert". Diese decken ca. 90 % ab. Der Rest wird dann im eigentlichen Vertrag, dessen Bestandteil die AGB´s sind, ergänzt.

    Wichtig sind:
    1. allgemeine Sicherheit, ungestörter Ablauf.

    2. Platz und Energiebedarf

    3. Haftung für Schäden an der Anlage

    4. Storno (brauchte ich bisher aber auch nicht)

    5. Alkoholfreie Getränke/Imbiss

    6. Zahlungsbedingungen

    7. GEMA

    Gruß
    Zwigges

  • Clyde
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    • 3. Februar 2003 um 19:03
    • #7

    Ja danke, das ist doch schonmal was.
    Bei VPLT finde ich´s auch etwas arg für mich...
    @ Zwigges
    kannst du etwas ausführlicher werden?
    Die Wortlaute und Satzformen wären da noch interessant...
    Keine Angst ich will´s nicht einfach kopieren...;-)
    Einfach nur wissen wórauf man achten muß.

    Gruß
    Clyde

  • Zwigges
    Beiträge
    550
    • 5. Februar 2003 um 07:28
    • #8

    Dann schick´mir doch ´ne Mail und ich schicke Dir mal meine AGB´s.

    Gruß
    Zwigges

  • Clyde
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    • 9. Februar 2003 um 21:35
    • #9

    @ Zwigges:Besten Dank für die Mail

  • ph-showtechnik
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    443
    • 17. März 2003 um 11:24
    • #10

    AGBs sind schon wichtig, auch für Mobildiscos, es geht immerhin um eine Absprache zwischen 2 Geschäftspartnern.
    In jedem Laden gelten AGBs und wenn keine vorhanden sind das BGB.
    Ich denke, wenn die Rechte und Pflichten jedes Geschäftspartners klar definiert sind, kann das nur positiv sein. Ich hatte für eine Veranstaltung spontan einen Mobil-DJ mit Anlage telefonisch geordert, der dann auch gegen 23:00 Uhr ankam und aufbaute ( abgesprochen war 19:00 Aufbau, Backgroundmucke bis 22:00, danach Showtime bis mindestens. 03:00 Uhr) und dann meinte im Vorraus den vollen Preis kassieren zu können. Leider war nix schriftlich fixiert worden und ich mußte erstmal in Vorleistung treten um die VA ( ich war dort für die Technik drumherum zuständig und der Ansprechpartner für den Veranstalter, mit dem ich nen Vertrag hatte - also somit im Besitz der Arschkarte). Seitdem - das ist nun schon einige Jahre her - läuft nix mehr ohne Vertrag.
    Es sollten auf jeden Fall ( neben der Gage) ALLE Zeiten, das Equipment ( mitzubringendes oder was gestellt wird),Bühnentechnik, Raumverhältnisse ( es ist toll, wenn die VA spontan in die erste Etage verlegt wurde oder vor der Kneipe nicht geparkt werden kann) Verpflegung, Gema und im Groben das Musikprogramm und ggf. Moderation geklärt werden.

    Was hat der DJ davon, wenn er keine Kohle bekommt weil der Veranstalter auf einmal auf die Idee kommt, open End wäre vereinbart gewesen oder der DJ meint um 1:00Uhr es ist Feierabend, da er nach Hause will, da er morgen in Urlaub fährt...( alles schon vorgekommen)

    AGBs sollten so formuliert werden, daß sie auch der Veranstalter versteht und akzeptiert. Es gibt halt Dinge, die müssen auf beiden Seiten unmißverständlich klar sein, dann wirds auch für beide ein Erfolg.

    Aus diesem Grund sind vernünftige AGBs eine gute Verkaufsgrundlage.

    rettet den ROCKPALAST

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