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  5. Boxen und Amps

Verhältniß Bass zu Mittel/Hochton

  • dj_chaos
  • 20. September 2006 um 21:23
  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 20. September 2006 um 21:23
    • #1

    Hallo!
    Bin am Anlage konfigurieren. Vorhanden 2 x 1000 an 4 Ohm Watt/RMS Craaft FQC 2000 (Boxen mit je 1 x 15ND930, 600 Watt RMS). Topteile 400 Watt/RMS an 8 Ohm. Aktivtrennung.
    Welche Verstärkerleistung ist für die Topteile ab 125 Hz-Trennung im Bezug auf die Bässe zu kalkulieren? Stimmt die Aufteilung noch mit den 70/30? Zu beachten, TOP-Teile sind 8 Ohm!
    Musikrichtungen Pop, Disco, Schlager. Kein House, Techno oder RNB.
    zwei Stück von den 2 x 1000 Watt Vertsärkern wollte ich eugentlich nicht mitschleppen (obwohl einer nur 7,5 Kg wiegt!). Ist auch eine Preisfrage.
    Wenn die Leistung feststeht, was gibt es dann in der Kategorie für leichte Endstufen. Kein high End!

    Jörg

  • MichaT.
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    • 21. September 2006 um 09:07
    • #2

    Da wären ein paar weitere Angaben zu den Tops hilfreich (Abstrahlwinkel, Wirkungsgrad), sowie die zu beschallende Fläche und die räumliche Beschaffenheit der Location. Zwar ist Pop und Schlager wenig basslastig, aber u.U. kommst Du mit den Bässen nicht allzu weit.

    Letztenendes wird's wohl mal auf eine Hörprobe hinauslaufen, denn mit einer pauschalen Empfehlung 450 - 500 W für die Tops kannst Du die ja immer noch leiser machen.

    Immer gut aufgelegt - nicht nur als DJ !

  • zegi
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    • 22. September 2006 um 09:38
    • #3

    Nun, ich finde die Fragestellung etwas unübersichtlich.

    Leichte Endstufen sind in der Regel digitale Endstufen und kosten meistens mehr als traditionelle Endstufen mit mehr Gewicht.

    Von der Leistung her würde ich dafür sorgen, dass die Endstufe in etwa die RMS Leistung der Lautsprecher bei der entsprechenden Ohm-Zahl hat. Zu viel Leistung lässt sich einfach drosseln.
    Aus zu wenig Leistung genug zu machen ist schwierig :roll:


    Ein Controller wäre bei der Leistungskontrolle der Amps sehr hilfreich.


    By the way finde ich 2x 1000W bei 7.5Kg relativ gut. Da würde ich zuschlagen wenn es das Budget erlaubt.

    Der Ton macht die Musik.

  • sebastian
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    • 22. September 2006 um 11:20
    • #4

    Huch,

    öfters als wild am EQ rumstellen, gleiche ich die Pegel von Ort zu Ort beim Soundcheck aufeinander ab, ggf. gerne am Mischpult bei einer Liveband.

    Die mir zur Verfügung stehende Verstärkerleistung entspricht in etwa Deinen Angaben. Bevor ich auf eine "Standart-Pegel- Aufteilung" zurückgreifen würde, hätte ICH lieber EQ Presets, aber das scheint ja auch nicht so sinnvoll zu sein, wie man ließt. :wink:

    Ciao

    Sebastian

    P.S. Betreibe u.a. auch die FQC 2000. Willste Deine los werden ?
    Hätte Interesse. Sind echt schöne Teile. Nur ein bisschen tief.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 23. September 2006 um 17:11
    • #5

    ... häufig werden die Bässe im Verhältnis zum Mittelhochtonbereich pegelmässig zu "laut" angefahren.

    Bei DJs sind es häufig 6 dB oder gar mehr ... bei Livejobs mit üblicher Mikrofonierung kann sowas massive Probleme verursachen, die auch mit Summenequalizing (und erst recht mit den Kanal-EQs in den Eingangskanälen gerade bei BD, Toms, etc. ...) nicht befriedigend gelöst werden können.

    Viele Bands hätten ein erheblich besseres Gesamtklangbild, wenn sowas mehr Beachtung finden würde.

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 23. September 2006 um 23:10
    • #6

    Hallo!
    Die Endstufe die ich im Moment geliehen habe ist die schon besagte von Craaft FQC 2000 und wurde um 98' rum auf den Markt gebracht.

    Test in
    http://fe0wap79.bosch.de/intershoproot/…10001_EA_DE.pdf

    Ist aber keine Digitale sondern hat nur ein Schaltnetzteil und ist dehalb so leicht. besitzt auch kein Blechgehäuse, da kein schwerer Trafo vorhanden. Die bringt auch echt die Leistung. Habe ich von einem guten Bekannten der die ganze Sache professionell betreibt und diverse größere VA's macht. Ist der Hauptabmixer von "Mercuri" (Queen Revival-Band) hier in Dresden. Mit Auftritten in Cannada, Holland usw. Dann natürlich mit größerer Technik. Er würde nie was einsetzten was nichts taugt. Hat auch schon diverse Vergleiche und Test mit den Vertrieblern von Markenendstufen im direkten AB-Hör-Vergleich durchgeführt. Da kommt auch heraus, das durchaus NoName Endstufen wie z.B die PA 1000 vom
    http://www.zoundhouse.de (Dresden)

    http://www.zoundhouse.de/templates/tyTP_artikel.php?artgroup=128&art=3393&topic=eShop

    sehr gut abschneiden, und sich nicht hinter den teuren Endstufen verstecken müssen. Sehen komischerweise genauso aus wie die LDPA 1000 von Adam Hall und sind aber billiger. Kenne leider das Innenleben von den Adam Halls nicht. Das von der PA 1000 habe ich fotografiert.

    Zitat


    By the way finde ich 2x 1000W bei 7.5Kg relativ gut. Da würde ich zuschlagen wenn es das Budget erlaubt.

    Ja wenn es die Endstufen irgendwo gebraucht gäbe!

    Zitat


    Ein Controller wäre bei der Leistungskontrolle der Amps sehr hilfreich.

    Controller kommt später, muß erst mal mit vorhandenen Sachen arbeiten und beim Kauf Prioritäten setzen.

    Zitat


    Von der Leistung her würde ich dafür sorgen, dass die Endstufe in etwa die RMS Leistung der Lautsprecher bei der entsprechenden Ohm-Zahl hat. Zu viel Leistung lässt sich einfach drosseln.
    Aus zu wenig Leistung genug zu machen ist schwierig

    Wären dann also 2 von den 2 x 1000er Endstufen. Da diese ja bei 8 Ohm mindestens nur 500-600 Watt je nach Netzteil bringen. Die von Adam Hall z.B. 2 * 500 an 8 Ohm oder 2 * 800 an 4 Ohm.

    Würde gerne mal den Bericht über die Craaft FQC 2000 lesen. Vielleicht kenn den ja jemand?

    Jörg

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 24. September 2006 um 11:28
    • #7

    Also Bilder der LD Kiste gibts hier doch oft genug zu sehen:
    http://fatman98.fa.funpic.de/PA/gallery/LDP…5_LDPA_1000.JPG

    Die Stufe von Soundhouse sieht in vielen Teilen ähnlich aus, hat auch die gleichen technischen Daten, aber ein Blick ins Innenleben verrät, dass sie nicht bauglich ist:
    http://www.zoundhouse.de/media/products/0128/0128-000029.jpg


    Zum Thema:
    Ich kann die Aussage von SK unterstreichen.
    In der Tat sieht das bei mir so aus:
    Bei Jobs mit Konserve wird der Bass grundsätzlich immer etwas angehoben wird, währenddessen er bei LiveJobs flat gelassen wird. Denn dort habe ich die Möglichkeit, gezielt die tiefen Instrumente (Bassdrum, E-Bass) anzuheben, wenn ich möchte und brauche das nicht durch Drehen am SummenEQ zu machen. Letzteres wirkt im Bassbereich eher kontraproduktiv, da es schnell dröhnig wird, weil auch die tieffrequenten Anteile von Gitarre, Toms etc. schnell störend werden.

    Gruß
    Thomas

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. September 2006 um 16:02
    • #8
    Zitat von "Schrecki7289"

    Ich kann die Aussage von SK unterstreichen.
    In der Tat sieht das bei mir so aus:
    Bei Jobs mit Konserve wird der Bass grundsätzlich immer etwas angehoben wird, währenddessen er bei LiveJobs flat gelassen wird. Denn dort habe ich die Möglichkeit, gezielt die tiefen Instrumente (Bassdrum, E-Bass) anzuheben, wenn ich möchte und brauche das nicht durch Drehen am SummenEQ zu machen.


    ... diese Vorgehensweise ist bei erfahrenen Veranstaltungstechnikern auch fast ausschließlich so anzutreffen.

    Einige "bauen" dann bei Soundkartenwiedergabe von z.B. mp3-Dateien per Laptop (bei neutralen Tops :wink: ) zusätzlich noch eine - moderate - Präsenzsenke ein (die mit ansteigendem Veranstaltungslärm zunehmend überflüssig wird ...), damit der DJ auch wirklich glücklich ist ...

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 24. September 2006 um 17:55
    • #9
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... diese Vorgehensweise ist bei erfahrenen Veranstaltungstechnikern auch fast ausschließlich so anzutreffen.

    Einige "bauen" dann bei Soundkartenwiedergabe von z.B. mp3-Dateien per Laptop (bei neutralen Tops :wink: ) zusätzlich noch eine - moderate - Präsenzsenke ein (die mit ansteigendem Veranstaltungslärm zunehmend überflüssig wird ...), damit der DJ auch wirklich glücklich ist ...

    Hallo!
    Vielen Dank für eure Antworten. Spiele zwar auch Musik von MP3 Konserve, lasse aber den Soundkarten-EQ wie er ist und senke nur die 25Hz und 40Hz Regler ab. Aktiviere außerdem an der Aktiv-Weiche den 25Hz Hochpass zum Schutz meiner Chasis. Bass und Höhenanhebung geschieht nur am Mixer. Wenn ich mal irgendwann einen Soundprocessor habe, werde ich dort alle Einstellungen für einen liniearen Frequenzgang der Anlage bezogen auf die jeweilige Örtlichkeit vornehmen und abspeichern. Kleinere Live-Bands im Clubbereich sind auch in meine Anlagenplanung einbezogen.
    Also nehme ich jetzt für Topteile 400 - 500 Watt RMS an jeweils 8 Ohm. Kommen sowieso verschiedene Topteile mit verschiedenen Wirkungsgraden zum Einsatz (vorhanden 10" und 12", 15" könnte ich mir leihen).
    Wo liegen eigentlich die Auswahlkriterien ob man 10", 12" oder 15" Topteile einsetzt?

    Jörg

  • dj_chaos
    Beiträge
    439
    • 24. September 2006 um 18:06
    • #10
    Zitat von "Schrecki7289"

    Also Bilder der LD Kiste gibts hier doch oft genug zu sehen:
    http://fatman98.fa.funpic.de/PA/gallery/LDP…5_LDPA_1000.JPG

    Die Stufe von Soundhouse sieht in vielen Teilen ähnlich aus, hat auch die gleichen technischen Daten, aber ein Blick ins Innenleben verrät, dass sie nicht bauglich ist:
    http://www.zoundhouse.de/media/products/0128/0128-000029.jpg

    Ist die vom Zoundhouse schlechter und wodurch unterscheiden sich die beiden (Bauteile höherwertiger?) Die vom Soundhouse hatte ich schon im Einsatz und mein Bekannter hat diese auch schon getestet, eben neben Markenendstufen und meinte das man ihr den geringen Preis nicht anhört und sie gut mithalten kann. Auf jeden Fall besser als andere Billig-Produkte vor allem im Bassbereich gegenüber Behringer EP 2500.

    Jörg

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