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  5. Messtechnik

easera und DIN 15905 Teil 5

  • marcsfree
  • 28. September 2006 um 01:07
  • marcsfree
    Beiträge
    69
    • 28. September 2006 um 01:07
    • #1

    Hallo Forum- User,

    ich spiele mit dem Gedanken, die easera software zu kaufen. Kann man denn damit auch Messungen nach DIN 15905 Teil 5 durchführen?

    MFG

  • ADMIN
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    • 28. September 2006 um 10:52
    • #2

    Derzeit ist damit eine LEQ-Messung nicht möglich, auch das mit den Korrekturwerten funktioniert nicht, und zur Aufzeichnung ist das auch sehr ungeeignet.

    EASERA kann sehr viel, aber halt nicht alles.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • marcsfree
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    • 28. September 2006 um 13:52
    • #3

    Danke, das beeinflusst meine Kaufentscheidung allerdings sehr.
    Welche alternativen gibt es denn?? Gibt es denn eventuell günstige Lösungen für die LEQ- Messung.
    Benötige eine Software zum einmessen (RTA), Delayzeiten..., dB SPL...
    Die raumakustischen Messungen bei easera finde ich sehr umfangreich(tolle Sache). Jedoch wird das fehlende Modul mich derzeit noch vom easera- Kauf abhalten.

    MFG,

    Marc

  • MarkusZ
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    • 30. September 2006 um 12:15
    • #4

    NTI Acoustilyzer AL1
    Smaart Live

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

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    • 30. September 2006 um 23:16
    • #5
    Zitat von "marcsfree"

    Die raumakustischen Messungen bei easera finde ich sehr umfangreich(tolle Sache). Jedoch wird das fehlende Modul mich derzeit noch vom easera- Kauf abhalten.

    Was hindert Dich daran, unterschiedliche Software einzusetzen?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • marcsfree
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    • 2. Oktober 2006 um 12:48
    • #6

    Danke für die Antworten!

    MarkusZ
    Smaart hat meines Wissens kein Leq-Tool(hab mir die Beta versi für Mac angeschaut), und der NeutriK auch nicht, oder? Beide sind zum einmessen durchaus nutzbar

    ADMIN
    Mich hindern nur die Kosten, um 2 Programme zu nutzen. Eventuell wurde die Frage hier schon öfter gestellt, jedoch nochmals:

    Was nutzt Ihr denn für die Messung nach DIN 15905 Teil 5 ?
    Ich habe auch von einem Produkt von dbmess gehört, allerdings weiß ich nicht, ob´s was taugt und was es kostet!


    Grüße

  • MarkusZ
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    • 2. Oktober 2006 um 13:44
    • #7
    Zitat von "marcsfree"

    MarkusZ
    Smaart hat meines Wissens kein Leq-Tool(hab mir die Beta versi für Mac angeschaut), und der NeutriK auch nicht, oder?


    Beide haben LEQ-Funktionen inkl. Logging-Möglichkeiten.

    Zitat von "marcsfree"


    Ich habe auch von einem Produkt von dbmess gehört, allerdings weiß ich nicht, ob´s was taugt und was es kostet!


    Dafür dürftest du hier nicht allzu falsch sein. Als Vorinfo schon mal ein Link: http://dbmess.de/

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • ADMIN
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    • 2. Oktober 2006 um 13:52
    • #8
    Zitat von "marcsfree"

    Was nutzt Ihr denn für die Messung nach DIN 15905 Teil 5 ?
    Ich habe auch von einem Produkt von dbmess gehört, allerdings weiß ich nicht, ob´s was taugt und was es kostet!

    1.) Was es kostet: dBmess Touring liegt bei 2000,- Euro zzgl. MWSt, neben der Software ist darin auch noch der Vorverstärker, 3 Messmikrofone (aus der preislich unteren Liga) sowie ein Klasse-2-Kalibrator enthalten. Und natürlich eine Einführungsschulung.

    2.) Ob's was taugt: Da bin ich als Hersteller des Systems nicht ganz unbefangen...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Sven M
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    • 2. Oktober 2006 um 13:56
    • #9

    Ich frage mal in dieser Illustren Runde, wenn hier von Messungen gemäß der genannten DIN die Rede ist, wie stellt ihr sicher das ihr bis zur geforderten Maximalgrenze von 135dB messen könnt?
    eure Hardware muss dann ja einen enormen Dynamikumfang haben (normales Programm 90..100dB, Peak 135dB)?
    Welche Soundkarten / Mikrokombination bringt das vernünftig?

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • ADMIN
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    • 2. Oktober 2006 um 14:15
    • #10

    1.) Die Messung der 135 dB LCpeak wird im Entwurf gefordert, das ist ja noch keine Norm. In der gültigen Fassung haben wir das noch nicht.

    2.) Im Entwurf steht es ja im Moment noch nicht so genau drin, aber demnächst ist ja Einspruchssitzung, und danach könnte eindeutig drin stehen, dass auch eine Limiter-Lösung eindeutig zulässig ist. Gerade bei geflogenen Systemen haben wir es ja oft, dass die am maßgeblichen Immissionsort gar keine 135 dB peak machen.

    3.) Ein Klasse-2-Schallpegelmesser muss ohnehin 60dB Dynamikumfang haben, das könnte der Bereich von 80dB bis 140dB sein. Unter 80dB interessiert's ohnehin nicht groß, weil das bei konzertüblichen Lautstärken nur minimalst verfälscht. 60dB Dynamik sind für eine Soundkarte dann auch nicht so die immense Herausforderung.

    Was ein Problem sein kann, ist die Eingangsempfindlichkeit, die man nicht weit genug reduziert bekommt. Da habe ich auch schon Adapter-Leitungen mit Spannungsteiler löten müssen.

    4.) Messmikrofone sind zwar oft bis nur 120dB maximalen Schallpegel angegeben, das bezieht sich aber auf den Frequenzgang über den gesamten Messbereich. Nun interessiert hier aber nur der Gesamtpegel, und nach meinen Untersuchungen habe ich hier auch bei deutlich höheren Pegeln keine relevante Abweichung. (Getestet gegen einen B&K Mediator, der nach Datenblatt bis etwa 145dB linear sein sollte, Signal bis etwa 135 dB hochgefahren, mehr wollte ich meinen Boxen nicht zumuten....)


    Am Rande: Ich empfehle dringend, sich da von jemand schulen zu lassen, der sich damit auskennt. Messgerät kaufen und Messwert abspeichern kann sicher jeder, aber ob das dann etwas mit der Realität zu tun hat, ist eine andere Frage. Aus gutem Grund gibt's bei mir kein Gerät ohne Schulung.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Sven M
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    • 2. Oktober 2006 um 14:45
    • #11

    Na ok, dann meinte ich den aktuellen Entwurf.
    Ich seh das Kapitel eben noch nicht als ganz abgeschlossen an, warte darum auch noch mit Investitionen bis die Norm fertiggestellt ist.
    So ist ja auch die Oktavgemittelte Wertbildung herausgefallen. Das kann auch zu fehlerhaften Messungen führen.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Volker Holtmeyer
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    • 2. Oktober 2006 um 15:30
    • #12

    Zum Thema: Ich vermute mal stark, dass es in naher Zukunft ein optionales Modul (Softwareupdate) zur Messung nach DIN 15905 für EASERA geben wird. Von daher spricht eigentlich nichts dagegen, sich für EASERA zu entscheiden und dann ggf. das entsprechende Modul nachzukaufen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • marcsfree
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    • 2. Oktober 2006 um 16:50
    • #13

    Danke an alle.

    Volker Holtmeyer

    davon bin ich eigendlich auch ausgegangen!

    Grüße,

    Marc

  • TomyN
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    • 2. Oktober 2006 um 22:16
    • #14

    Was ich immer nicht so ganz verstehe ist warum alle ein Programm wollen, dass alles erschlägt.
    Ich denke eine LEQ/ dinXY Messung stellt ganz andere Anforderungen als z.B. das Einmessen eines PA Systems.
    Daher bin ich immer noch ein Anhänger der Teilung, auch um das Risiko von Fehlbedienungen zu vermindern.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 2. Oktober 2006 um 22:31
    • #15
    Zitat von "TomyN"

    Daher bin ich immer noch ein Anhänger der Teilung, auch um das Risiko von Fehlbedienungen zu vermindern.


    ganz meine meinung... meine erfahrung als anwender ist die, dass "all-in-one"-lösungen meist mehr kapazitäten darauf ver(sch)wenden, die programmteile störungsfrei aneinanderzubringen.
    schaue ich mir beispielsweise ARTA an, das mit 3 unabhängigen programmen für impulsantworten, impedanz und klirr arbeitet, muss man dem ganzen nicht nur gesteigerte genauigkeit der messergebnisse, sondern auch viiiel direkteren zugang zu den einzelnen funktionen attestieren, als es bei konkurenzprodukten der fall ist.
    von so gut wie nicht vorhandener störanfälligkeit mal "ganz abgesehen" ;)!

  • bukka
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    • 24. Oktober 2006 um 12:12
    • #16

    Hallo,

    laut Herrn Smaart ist das Problem, das die Software/ der Rechner nicht zu kalibrieren sind- und das wird von der DIN doch wohl gefordert, oder?

    ->Laut eas GmbH.

    Matthias

    Einmal editiert, zuletzt von bukka (27. Oktober 2006 um 11:16)

  • TomyN
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    • 24. Oktober 2006 um 12:19
    • #17

    Hi,

    das lässt sich mit einem externen, kalibrierbaren Vorverstärker mit A/D Wandler vermeiden. Bei entsprechendem Interface (nicht das normale Audiointerfacing mit Lautstärkereglern o.ä) kann man dann schon eine kalibrierung erreichen. Allerdings hat man dann wieder ein spezielles, hardware abhängiges System (-> DBMess)

    Tomy

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