habe da so leider nichts zu im Forum gefunden. Ich entwickel also eine passive Frequenzweiche unter normalen Umgebungsbedingungen und "kalten" Treibern. Inwiefern wird sich das Filterverhalten nun ändern wenn die Treiber auf Betriebstemperatur gehen, bzw. wie kann ich das am besten in die Entwicklung mit einbringen ?
kalte Weichenentwicklung
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Mir fallen da pauschal zwei Dinge ein:
- Powercompression
- Impedanz
Beides ist messbar. Geeignete Randbedingungen muss man sich wohl selbst überlegen...
MIKE
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Nur im Sommer unter direkter Sonneneinstrahlung messen und entwickeln, wird man auch braun davon.
Grüsse
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jaja, oder nen tauchsieder an die speaker kleben..... die frage ging erstmal mehr in die richtung wie sich das auf die filter auswirkt, da ich das im passive crossover designer so direkt nich simulieren kann.
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Doch kannste shcon...
einfach mal das Chassis warm und kalt vermessen. Imp und SPL... dann rein in die Simu, z.B. BoxSim oder sowas...
MIKE
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Zitat von "Peerless"
...da ich das im passive crossover designer so direkt nich simulieren kann.
meinst du dieses excel-sheet?
das liefert bestenfalls allergröbste startwerte.ich würde die weiche erstmal mit den üblichen 2,83v aufbauen, dann 1-2h laut musik damit hören (alternativ: in die besenkammer stellen und rauschen lassen), und dann nochmal alles nachmessen (muss dann schnell gehen, um die abkühlung möglichst zu minimieren).
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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
... ich würde die weiche erstmal mit den üblichen 2,83v aufbauen, dann 1-2h laut musik damit hören (alternativ: in die besenkammer stellen und rauschen lassen), und dann nochmal alles nachmessen (muss dann schnell gehen, um die abkühlung möglichst zu minimieren).
... das mit der Besenkammer (Praxistipp: Innenraum mit einem Heizstrahler auf 70°C vorwärmen !) muß ich auch mal probieren.
Tipp: Unbedingt ein Rollbrett verwenden, damit man schneller herausrollen kann (wg. Abkühlphase). :wink:Auch GANZ Wichtig: Meßsystem schon VORHER einschalten und startklar machen (wg. Abkühlphase).

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Zitat von "Sound-Klinik"
... das mit der Besenkammer (Praxistipp: Innenraum mit einem Heizstrahler auf 70°C vorwärmen !) muß ich auch mal probieren.
Tipp: Unbedingt ein Rollbrett verwenden, damit man schneller herausrollen kann (wg. Abkühlphase). :wink:Auch GANZ Wichtig: Meßsystem schon VORHER einschalten und startklar machen (wg. Abkühlphase).

ich würde niemals das chassis in der fertigen box einrauschen, danach ist man wohl geschädigt.
immer free-air ist besser. somit erübrigt sich auch das rollbrett 
geht gut z.b mit 2 schrauben auf holz-malerböcken befestigt.
man hört danach auchnoch was, schließlich soll das ding ja warm werden -
und der Treiber?
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Zitat von "MikeMcFluke"
und der Treiber?
... im Backofen für die Abstimmung immer vortemperieren - entweder 200°C mit Ober-/Unterhitze ... oder 180°C mit Heißluft/Umluft.
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Um auch noch einen draufzublödeln: mein Backofen hat sogar eine sogenannte Infra-Grill-Stufe
Also, wer möchte, schickt mir einfache Basschassis und für 20 EUR/St. backe ich die zum knusprigen Infrachassis auf.Gruß FF
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Zitat von "FF"
Um auch noch einen draufzublödeln: mein Backofen hat sogar eine sogenannte Infra-Grill-Stufe
Also, wer möchte, schickt mir einfache Basschassis und für 20 EUR/St. backe ich die zum knusprigen Infrachassis auf.Gruß FF
machst du dann auch klanglack drauf
?p.s.: ist jetzt genug schabernack - hier im selbstbau wird sich viel zu selten über das weichenabstimmen unterhalten, wie ich finde. das sollten wir jetzt mal nutzen!
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Zitat von "Little Punish"
ich würde niemals das chassis in der fertigen box einrauschen, danach ist man wohl geschädigt.
immer free-air ist besser. somit erübrigt sich auch das rollbrett 
geht gut z.b mit 2 schrauben auf holz-malerböcken befestigt.
man hört danach auchnoch was, schließlich soll das ding ja warm werdenwie soll man bitte ohne gehäuse die impendanz und den f-gang auf der schallwand messen ???? :shock: also, dieses exel sheet is doch recht brauchbar, wenn man da gemessenen spl und impendanz reinlädt kann man gut sehen was passiert wenn man gewisse bauteile ändert (und die simulation war doch recht nah am resultat). rest passiert dann im probeaufbau der weiche mit ordentlich nachmessen.
nun hat aber immer noch niemand etwas dazu gesagt, was mit den filtern bei erwärmung passiert :?
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Zitat von "Peerless"
also, dieses exel sheet is doch recht brauchbar, wenn man da gemessenen spl und impendanz reinlädt kann man gut sehen was passiert wenn man gewisse bauteile ändert (und die simulation war doch recht nah am resultat).
dann meine ich ein anderes sheet; das kann nur lehrbuchfilter ausrechnen.Zitat von "Peerless"nun hat aber immer noch niemand etwas dazu gesagt, was mit den filtern bei erwärmung passiert :?
nunja der filter funktioniert halt "anders", wenn sich die impedanz/ leistungsaufnahme/ klirranstieg am chassis.... verändert.
der filter "an sich" (achtung, belegter begriff !!!
) ändert sich praktisch nicht.simuliere doch einfach einen widerstand in reihe zum chassis, dass sollte zu demonstrationszwecken ausreichend sein - in der praxis könnten sich also z.b. die pegelverhältnisse der wege zueinander leicht verschieben.
wobei ich mir nicht sicher bin, ob die impedanz an einem heißen LS linear ansteigt.... ?....und jetzt gehen alle rer.pol.´s in bett
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Vielleicht eine blöde Frage, aber warum nicht einfach mit höherer Leistung messen?
Ich stelle mir das so vor: in einer ersten Messung mit kleiner Leistung z.B. 1W misst man vorab die Amplituden aller 3 Chassis durch - jetzt hat man die Pegelunterschiede vorliegen, so dass man z.B: den Spannungsteiler für den HT schon recht genau ermitteln kann. Den dann geschwind realisieren und jetzt die Chassis mit höherer Leistung nochmal durchmessen. Da die HTs zumeist rund 10dB oder mehr und eingebremst werden müssen, kann man so schon recht ordentliche Pegel beim Messen zugrunde legen; 100W auf Bass und Mitte entsprechen bei 10dB UNterschied dann 10W für den HT, der Messpegel dürfte dann schon im Bereich von 110-115dB oder mehr liegen, was dem Praxisbetrieb doch schon näher kommt. Das alles noch mit "warmen" Chassis sollte doch recht gut hinhauen, oder?
Wer sich bei 10W Sorgen um einen unbeschalteten HT macht, kann ja einen Schutzkondensator davorhängen.
Und für die Soundkarte schädliche Spannungswerte verhindert man ebenfalls mit einem Spannungsteiler. Oder ist das dann wieder zu ungenau? Alternativ kann man zumindest für die Amplitudenmessung im 2-Kanalverfahren auch das SIgnal VOR der Endstufe als Referenzsignal hernehmen. Dann hat man zwar das Übertragungsverhalten der Endstufe mitgemessen, aber im Vergleich zum Chassis sollte das ja geringfügig sein.
Einwände?
Gruß FF
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Zitat von "FF"
Vielleicht eine blöde Frage, aber warum nicht einfach mit höherer Leistung messen?
das spielt keine rolle, da messimpulse, auch mit wesentlich höherer leistung als 1w, zu keiner relevanten erwärmung der spule führen - da einfach zu kurz.
meine erfahrungen bestätigen das - hier einmal 18sound 10m600 in ~10l CB, mit 1w und mit 100w... :deswegen auch "einrauschen" an einem ort ohne sensible zuhörer ;-)!
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Wie F.A.Bi.A.N. schon sagte, so gehts leider nicht... Außerdem ist ein Impuls [Mutmaßung] praktisch viel weniger von PC abhängig als ein Rauschsignal [/Mutmaßung]
Zudem möchte ich noch eines zu bedenken geben:
10W reichen bei den meisten 1" schon für Pegel an die 120dB@2-3kHz. So mancher 1,4" und 2" holt ggf. noch ein paar db-chen mehr raus. Das ist, speziell in diesem Frequenzbereich, nicht mehr lustig.Ich erwärme die Chassis, repektive Schwingspule (wie auch immer) auf sagen wir mal 50°C (wie mess ich das eigentlich? Rdc?). Nun gebe ich wieder den Impuls der Messung drauf (Messsignal nur wenige ms lang).
[Mutmaßung] Ich kann die Auswirkungen der veränderten Impedanz erfassen, nicht aber die PowerCompression.
[/Mutmaßung]MIKE
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das einrauschen sollte man ja wohl auch mit ne bedämpfung der box machen können, sprich hochton verstopfen und ne decke über die box (zum messen natürlich wieder entfernen :lol: ) zum treiberschutz halt aktiv trennen
hat vielleicht mal jemand einen vergleich, inwiefern sich bauteilwerte der f-weiche zwischen "kalter" und "warmer" weiche ändern ? oder einfach nur eine messung eines chassis in beiden zuständen ?
danach kommt dann ja die frage in welche richtung man entwickelt, eine weiche die unter volllast perfekt ist, klingt dann wohl weniger wenns leise zugeht ?
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hab das neulich mit nem 18sound 15nd830 gemacht. erst kalt spl und impedanz gemessen. danach 30 min 20 hz bis x-max.
bis der magnet etwa 50-60 grad hatte. danach nochma, spl und impedanz.
im frequenzgang gabs fast keinen unterschied zu sehen. leichte änderung der impedanz, aber hätte es deutlicher erwartet. -
Zitat von "Peerless"
... hat vielleicht mal jemand einen vergleich, inwiefern sich bauteilwerte der f-weiche zwischen "kalter" und "warmer" weiche ändern ? oder einfach nur eine messung eines chassis in beiden zuständen ?
... die Bauteile einer Weiche sollten schon so dimensioniert werden, daß es im geplanten Leistungsbereich nicht zu hörbaren Veränderungen der Filter kommt.
Kondensatoren sind da auch erheblich unproblematischer als Spulen z.B. (Sättigung !!!). -