Habt ihr Erfahrungen mit oben genannten Pulten. Akzeptiert werden von DJs beide. Wo liegen Vor/Nachteile der einzelnen Pulte?
Hallen Heath Xone62 vs. Pioneer DJM600
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Ich kann nur für A&H sprechen, da die Pulte bei uns repariert werden...
Der wichtigste Vorteil in meinen Augen: Einzel-Kanal-Platinen
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Hallo,
wir haben beide Pulte im Verleih.
Ich versuche mal schnell meine Meinung in pro und contra aufzuzeigen:A&H XOne62
+ Verarbeitung
+ Klang
+ Monitoranschluss auf 6,3mm
+ 2 Mikroanschlüsse auf XLR
- Köpfhöreranschluss ist nicht prefade
- wird vom Strassen-DJ nicht so gern gesehen
- keine/wenig Effekte (wers braucht)Pioneer DJM600
+ stark verbreitet (DryHire)
+ überall gern gesehen und akzeptiert!!!!
+ gute Effektsektion
- Klag
- Anschlüsse
- nur ein Mikroanschluss als XLRWir hatten zuerst das XOne und waren/sind damit immer noch 100% zufrieden. Die Nachfrage der DJs nach einem DJM600 hat uns letztendlich dazu bewegt davon auch noch eins zu kaufen.
Wir haben die Erfahrung gemacht, das House-DJ (die Elektroszene) lieber mit dem XOne, der HipHoper lieber mit dem DJM arbeitet.Mein Fazit: Arbeiten kann man mit beiden. Man muss eben wissen, welche Kunden man bedienen will/muss.
CU
Chris -
ok. danke.
hab leider verpasst die suchfunktion vorher zu nutzen. da gabs ja schon zig beiträge. hab mir die sachen mal durchgelesen.der thread kann also geschlossen werden. danke. -
meinen senf muss ich noch mal dazu geben...verstehe immer nicht, warum ihr äpfel mit birnen vergleicht...das DJM ist deutlich älter und auch weitaus niedriger im preis...für aktuelle pulte nehmt doch bitte das DJM 800...ihr vergleicht doch auch net nen 7er BMW Bj 1996 mit ner neuen E-klasse MB...*g*
meine meinung ist, das die handhabung des AH viel schlechter ist...viel zu eng, zu viele knöpfe und schalter, die soooo überragend nicht verarbeitet sind...die fadercaps stehen net mal gerade...gut...der klang...aber im vergl. zum DJM 800 keine referenz mehr...
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Kann dem nur zustimmen, vor allem das neue DJM800 hat uns positiv beeindruckt.
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Naja sooo aktuell ist ein Xone 62 nun auch nicht.
Und gegen einen DJM800 wäre als Testkandidat wohl Xone92 wohl geeigneter.Und ein DJM800 klingt zwar schon deutlich besser als ein DJM600 verzerrt aber noch immer wenn er rot wird.
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Zitat von "Lovat"
...wenn er rot wird.
OT:
Und ich werde rot, wenn ich verzerre....dann sitzte ich meist auf dem Boiler. -
Teufel auch! Verzerrt, wenn er rot wird. :?
Damit ist dann wohl klar, dass die Anzeige stimmt und nicht, wie bei vielen anderen Mischern, irgendwo im Nebel herum blinkt. :roll:
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Und was passiert mit der Hallen-Hitze oder Hallen Heath wenn er rot wird?
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Bla bla!!!
Weil ja auch alle DJs so toll pegeln können...
Das A&H verzerrt nunmal nicht wenn ihn irgendein Gehörmongo tritt bis zum umfallen. Die Urei's verzerren auch nicht.
Oh ja und man könnte ja dem DJ mit Schlägen drohen wenn er nicht wieder grün wird, oder einen Motorpoti einbauen, ja ne is klar.Ich dachte schon oft das man mit den 15 Jährigen DJ Noobs im Deejayforum gestraft sei, aber das sich erwachsene Menschen so dümlich verhalten ist echt mal richtig armselig.
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Aufgrund des Verzerrens haben wir uns auch für A&H entschieden (die 92er variante)
Das Pioneer hat zuviel Spielraum jenseits der 0 dbselbst wenn der master und der gain und der Fader beim A&H komplett aufgerissen sind hat man einen Ohrenfreundlichen Sound (Bei ner Leihanlage daher einmal alles aufreissen, limiter so einstellen dass eventuelle Freaks die Treiber nicht schrotten und ne Plexiglas-Scheibe vors Rack.
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Zitat von "Lovat"
Bla bla!!!
Weil ja auch alle DJs so toll pegeln können...
Das A&H verzerrt nunmal nicht wenn ihn irgendein Gehörmongo tritt bis zum umfallen. Die Urei's verzerren auch nicht.
Oh ja und man könnte ja dem DJ mit Schlägen drohen wenn er nicht wieder grün wird, oder einen Motorpoti einbauen, ja ne is klar.Ich dachte schon oft das man mit den 15 Jährigen DJ Noobs im Deejayforum gestraft sei, aber das sich erwachsene Menschen so dümlich verhalten ist echt mal richtig armselig.
In Anbetracht derartiger Äusserungen kann ich es keinem DJ, der mit Dir zusammentrifft, verübeln, wenn er versucht Deine Anlage zu killen.
Und die Verleiher, die das kleine Poti an der Rückseite eines Pio Pultes noch nicht entdeckt haben sind hoffentlich flink beim Treiberwechsel.
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Ich arbeite seit über 10 Jahren als prof. (hauptberuflich) DJ im Clubkontext. Seit ca. 3Jahren berate ich Diskotheken in technischen Fragen bzw. installiere und warte Systeme.
Ich habe in dieser Zeit kaum DJs getroffen die, die Mixer nicht bis zum Anschlag "ausfahren" egal ob die PA laut genug ist oder schon lage zu laut.
Das kleine Poti an der Rückseite bringt mal gar nix, weil das Problem nicht die Signalstärke ist, sondern das es unsauber wird.
Und eben diese passiert wenn der Mixer mehr als drei "rote" hat, egal ob kleiner Poti auf oder zu. :roll: -
Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Pio ist tatsächlich nicht für farbenblinde Noobs geeignet und kann nicht als idiotensicher bezeichnet werden. Es aber als Manko darzustellen, wenn ein Pult bei "tatsächlichen" +10dB und mehr anfängt zu verzerren, halte ich für sehr gewagt. Bei Live-Mischpulten und noch mehr bei Studio-Mischpulten wird eine nicht korrekte Anzeige in Testberichten als großer Mangel bezeichnet. Warum soll selbes nicht auch für DJ Pulte gelten?
Das einzige wirkliche Manko an einem Pio 500 oder 600 (beim 800er konnt ichs noch nicht testen) ist der Mikrofon Kanal. Mit einem SM58 (wohl immer noch ein Standard) ist kein druckvoller und durchsetzungskräftiger Sound zu möglich.
Ich weiß nicht, mit welchen DJ´s ihr so arbeitet, aber ich habe es nur mit solchen zu tun, die nach dem 2. Hinweis, dass ROT nach Hause gehen bedeutet, es auch beherzigen. Vielleicht liegt es auch am freundlichen aber dennoch beherzten Ton, oder auch daran, dass ich immer einen lauten Kopfhörer in der Tasche habe. Und für ganz harte Fälle auch noch einen separaten Kopfhörerverstärker, der in der Lage ist aus JEDEM Hörer die Muscheln sauber zu blasen.

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Dem stimme ich in dieser Sache zu. Nur weil ein Pult mehr Leistung bringt, ist das kein Manko. Würde man die Leistung begrenzen, dann würde das Verzerren ein Ende haben, leider hat man dann aber auch weniger Headroom, wenn mal ein paar leise aufgenommene Stücke angepasst werden sollen. Als Techniker wünsche ich mir Headroom und gehe verantwortungsbewusst damit um. DJs, die ihren Augenmerk eher auf das Mixen, ihr Bühnenfeeling und die Partystimmung legen, entgleitet hin und wieder einmal dieses Verantwortungsbewusstsein.
Ein frühzeitiges Reglerende ist nun mal einfacher zu begreifen, als ein paar rote LEDs.
Vergleichbar wäre es, wenn z.B. ein normales Auto mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer auf 130km/h ausgerüstet wird, nur damit auf den Autobahnen nicht mehr so gerast wird. Hier würde ja auch nicht jeder rufen "super, jetzt fährt jeder anständig...."Zu Übersteuerungsproblem allgemein gibt es ja schon ein Thread ("Wie zügelt Ihr rote DJs?") Und da wird man erkennen können, daß es mehrere Sorten von DJs gibt, von der musikalischen Richtung mal ganz abgesehen. Man kann halt nicht immer eine DJ "nach Hause schicken"...
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So und jetzt haben wir uns schön im Kreis gedreht...
Fassen wir zusammen:
Es gibt DJs (viele) die das Mischpult übersteuern,
Ein DJM fängt an bei Übersteuerung viel stärker zu verzerren als ein Xone,
Das ist schlecht.Nichts anderes hatte ich geschrieben.
Und gerade im Clubbetrieb steht man nunmal nicht immer neben den DJs.
Da wird leise gemacht wenn der Chef es sagt und 5 min. ist es wieder laut. -
Zitat von "Lovat"
Fassen wir zusammen:
Ein DJM fängt an bei Übersteuerung viel stärker zu verzerren als ein Xone,gerade das habe ich ja versucht zu relativieren:
ein DJM (500/600)kann man lauter machen und deshalb hat er auch mehr "Potential" zum Verzerren.Richtig wäre dieser Satz also:
Ein DJM (500/600) fängt an bei Übersteuerung genauso stark zu verzerren als ein Xone - nur mit dem Xone kann man nicht so weit aufreissen, weshalb man selten übersteuern kann.Mein Fazit:
Manchmal ist weniger mehr. Allen-Heath gibt lieber weniger Gas, dafür gibts auch weniger Probleme mit "roten DJs" - und den Techniker freuts
Und inzwischen hats auch Pioneer geschnallt und mit dem 800er das Problem gelöst. -
Abgesehen von der lustigen Diskussion, ob es sinnvoll ist, ein übersteuerndes Pult einzusetzen...
... spielen beide Pulte in völlig unterschiedlichen Ligas :wink:
Das DJM ist ein gutes Pult, keine Frage... allerdings mit etlichen kleineren Schönheitsfehlern... braune Ware eben... im Inneren aufgebaut wie ein Hifi-Verstärker und nicht wie ein Studiogerät...
Das X:one hingegen wurde von Studiogeräten abgekupfert... ganz anderer Aufbau mit Schaltnetzteil, getrennten Kanalzügen, vollanalogen Signalwegen und Reserven in jeder Hinsicht...
Der Grund wieso es in der DJ-Szene (noch) nicht so beliebt ist, ist wohl der, dass es durch seinen 4-Band EQ WESENTLICH anspruchsvoller ist, und bei weitem nicht so viele Fehler beim EQ´en verzeiht wie die DJM´s...
Kurz -> Mit diesen Dingern muss man Spass am Schrauben haben... dann sind sie den DJM´s auch im Handling haushoch überlegen...
Aus technischer Sicht ist die Sache kein Vergleich... Pio´s DJM´s sehen dagegen aus wie ein Golf gegen einen 5er BMW :roll:
Doch halte man fest: Beides sind ganz gute Pulte... nicht schlecht... das eine ist eben nur eine ordentliche Spur besser :wink:
mfg
tob
:wink: -
Das sehe ich allerdings etwas anders. Wenn das A&H-Pult in einer so viel höheren Liga spielt, verstehe ich nicht, warum es nicht diesen Eindruck an seinen Bediener vermitteln kann. Um auf das Beispiel mit den Autos zurückzukommen: Was bringt mir ein teures und hochwertiges Fahrzeug, wenn kein wirklich schönes Fahrgefühl aufkommt?
Auf der ProLight & Sound hatte ich fast alles an DJ-Mixern getestet, was dort zu finden war. Mit großer Erwartung machte ich mich an den A&H Xone 92, der leider nicht angeschlossen war, weshalb ich nicht näher auf die Funktionen eingehen kann. Die Knöpfe & Regler hinterließen jedoch keinen guten Eindruck bei mir und werden meiner Meinung nach nicht den hohen Ansprüchen, denen dieser Mixer entsprechen soll, gerecht.
Mein eindeutiger Favourit für den Tag war der Pioneer DJM-800, welcher für mich aktuell nun eindeutig die Referenz in Clubs etc. darstellt.
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