weiss jemand einen Schaltplan eines guten Micpreamps zum Selberbauen? Soll graeuscharm sein, aber doch viel gain bringen. Muss aber klein sein und mit einer kleinen Batterie zu betreiben sein, womoeglich mit nur einer 9 Volt Batterie.
habe mir vor kurzem auch soetwas gebastelt die 12 Volt version von: http://sound.westhost.com/project13.htm, ist 'unballanced', habe 2 Kanaele davon gebaut und mit stereo mini plug connectors versehen. Ich betreibe ihn mit einer 9 Volt Battery und bin soweit ganz zufrieden, ist wirklich ziemlich graeuscharm, ich kann damit passabel auf meinen iRiver recorder aufnehmen.
Allerdings wollte ich mehr gain.
Dachte auch daran 'transformers' davorzuschalten, duerfte aber wegen der geringen Eingangsimpedanz meines preamp mit diesem nicht moeglich sein. Ich versehe allerdings nichts ueber impedanzen, weiss auch nicht wie ein 'transformer' = Wandler' arbeitet, was der macht.
DIY Mic preamp
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nehm doch mal deinen Pre und tausch den widerstand "Set Gain" provisorisch gegen einen Trimmer 470K, versuch dann eine Verstärkung einzustellen die deinen Wünschen entspricht, meß ihn aus, tausch den Trimmer gegen einen Metallfilmwiderstand des gemessenen Wertes (rauscht weniger als der Trimmer...), so erstmal schaun ob das vorhandene nicht schon in der Lage ist so zu tun wie man es gern hätte.
Sollte das mißlingen kann man über einen Neubau nachdenken, hier erstmal die naheliegende Lösung.
lG Manu
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Wow. danke, das muss ich natuerlich ausprobieren.
( mein preamp ist allerdings so in eine kleine Box gedraengt, siehe: http://i39.photobucket.com/albums/e190/kuuan/foto1.jpg ,moechte das Ding gar nicht mehr aufmachen, werde wohl besser einen 2. bauen, mal schauen wann ich Zeit dazu haben werde )Der gain ist dann allerdings dann nicht mehr einstellbar, oder?
Diesbezueglich muss ich etwas erklaeren:
auf dem Schaltkreis ist ein 'normaler' Widerstand mit 50k abgebildet, da ich das gain einstellen koennen wollte ersetzte ich ihn mit einem 50k potentiometer. Der terminal 3 ging zwischen R1 und C1, terminal 2 wurde 'output', terminal 1 war masse. Anscheinend war das falsch, ich probierte auch andere Verbindungen aber der pot arbeitete nie wie erwartet. Schlussendlich verband ich den 'output' zum terminal 3, terminal 2 wurde zum neuen 'output' des preamps, und terminal 1 verband ich mit 'ground', obwohl dieser frei gelassen genauso funktionierte. Also nun 'funktioniert' der gain selctor, ich weiss aber nicht ob diese ''Loesung' nicht die performance des preamps beeinraechtigt.
Wie Du nun sicher verstehst bin ich Laie in Elektronik, so ein Ding zusammenzuloeten ist fuer mich eine Spitzenleistung auf diesem Gebiet, ich verstehe aber nicht wie das Ding wirklich funktioniert.Koennten uebrigens nicht auch ev. andere Widerstaendswerte angepasst werden, der Schaltkreis ist fuer 12 Volt Speisung, ich verwende nur 9 Volt.
Metallfilmwiderstand: bekomme ich den in jedem Elektronikgeschaeft, und gibt es diese nur mit fixen Werten?
Gibt es da nicht sog. 'metal film rotary switch' mit Stufen zum Einstellen? ( sorry, weiss oft eher die englischen Bezeichnungen )
Waere das gut, wo bekomme ich sowas her?Beim Ausmessen: Ich messe also den Ausgang auf Ohm, das war's, ja?
Habe uebrigens eine Funktion dazugefuegt mit der ich 9 Volt 'Mic in power' zu und abschalten kann, das machte ich pro Kanal mit einem 6,8k resistor und einem 22 microF cap. Es funktioniert, sind de Werte richtig? ( ich habe ein sog. SP-CMC4 Micros die Power brauchen, und ein AT822 Micro das keine power will. )
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ahja, is doch prima.
Der vorhandene 50k Poti wird einfach rausgeschmissen, 470k wär dann das Richtige. Problemo wie ich schon sagte: Potis haben nicht ganz so günstige Rauscheigenheiten wie Metallfilmwiderstände. Perfektionisten würden eine Kanalschleuder mit ein par Metallfilmwiderständen dafür einbauen, so wärs dann amtlich gut gelöst.
Mein Vorschlag hier aber anders:
Bau den maximal erwünschten Gain fest ein und setz das ( dann bitte 10k log) Poti hinter den Verstärker, so regelt es auch den Rauschanteil mit ab wenn man zudreht. :wink:jetzt zum schnellen Test einfach mal einen 100k in Serie mit dem 50k Poti klemmen und mal schaun wie weit er dann aufdreht
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danke vielmals fuer die sehr guten Hinweise.
Zitat
zum schnellen Test einfach mal einen 100k in Serie mit dem 50k Poti klemmen und mal schaun wie weit er dann aufdreht. ...Der vorhandene 50k Poti wird einfach rausgeschmissen, 470k wär dann das Richtige. Bau den maximal erwünschten Gain fest ein und setz das ( dann bitte 10k log) Poti hinter den Verstärker, so regelt es auch den Rauschanteil mit ab wenn man zudreht.d.h. 470k als 'set gain' einbauen, und den 10k log pot so einbauen wie ich derzeit den pot, also im ausgang, eingebaut habe, ja?
habe leider jetzt keine zeit zum ausprobieren, werde aber berichten sobald es geschieht (habe leieder keine teile lagernd )
uebrigens: die SP-CMC4 microphone sind erst heute per post eingelangt, und: surprise, surprise - mit denen ist der pegel viel hoeher, da ist der preamp gut genug so wie er ist! Ich habe ohnehin vor die SP-CMC4s mit dem preamp zum Aufnehmen am iriver zu verwenden und das AT822 vor allem als micro fuer meine videokamera, also alles Bestens!
und doch interessiert es mich sehr Deine Vorschlaege auszuprobieren, mehr gain waere trotzdem super, denn:
als naechstes projekt wollte ich einen kleinen mikrofonmischer basteln um auszuprobieren z.b. das AT822 in der Mitte, und die 2 mics des SP-CMC4s als 'spread omnis ( moechte mir omni kapseln dazu kaufen ) aufzubauen, und dann zusammenmischen. Gut, so stell' ich mir das vor, habe keinerlei Erfahrung mit Mischen. Jedenfalls sollte der Mischer einfach, klein und handlich, mit 9 volt betrieben sein, also dachte ich einfach den gleichen preamp nocheinmal zu bauen damit ich preamps fuer 4 kanaele habe.
Nun aber ist der Pegel der 2 mics derart verschieden und ich muesste zum Mischen den gain der SP-CMC4 auf das Niveau des AT822 runterschrauben ...und mit dem war ich ja nicht zufrieden. -
Zitat von "Manuela"
ahja, is doch prima.
jetzt zum schnellen Test einfach mal einen 100k in Serie mit dem 50k Poti klemmen und mal schaun wie weit er dann aufdreht
Hab's gemacht aber keinen Unterschied vom Pegel bemerkt.
Zitat von "Manuela"Der vorhandene 50k Poti wird einfach rausgeschmissen, 470k wär dann das Richtige.
Einen 470k Trimmer? Hey, ich bin absoluter Elektronik Laie. Habe auf Internetseiten nachgeschaut, Trimmer haben eigenartige Typenbezeichnungen z.B. 74x50k...habe nirgens einen 470k gefunden. Oder einen 480R?
Zitat von "Manuela"Problemo wie ich schon sagte: Potis haben nicht ganz so günstige Rauscheigenheiten wie Metallfilmwiderstände. Perfektionisten würden eine Kanalschleuder mit ein par Metallfilmwiderständen dafür einbauen, so wärs dann amtlich gut gelöst.
sind das die 10 gang Praezisionspotentiometer? Oder wie waere es mit Drahtpotentiometer?
Zitat von "Manuela"Mein Vorschlag hier aber anders:
Bau den maximal erwünschten Gain fest ein und setz das ( dann bitte 10k log) Poti hinter den Verstärker, so regelt es auch den Rauschanteil mit ab wenn man zudreht. :wink:moechte das probieren, bitte klaere das mit dem Trimmer nocheinmal fuer mich.
und gibt es Vorschlaege fuer einen Mikrofonmischer?
Er soll 4 Kanaele haben, jeden Kanal zum pannen und deren level regulierbar, Pegel sollte womoegl. nicht verloren, sondern gewonnen werden. Am Wichtigsten ist allerdings dass er sehr klein ist, vor allem deswegen auch der Selbstbau.
Kann ich meine Vorverstaerker damit kombinieren denke ich daran die Pegel der einzelnen Kanaele 'extern' an den Vorverstaerkern zu regeln um den Misher moeglichst klein zu halten. Oder ich baue Vorverstaerker von 2 Kanaelen und deren Pegelregler in den Mischer ein, und die 2 anderen Kanaele kommen vom bereits gebauten Vorverstaerker.Waere der abgebildete Schaltkreis, jeder Kanal mit dem erwaehntem Vorverstaerker vorgeschalten, eine Moeglichkeit?
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dein Plan enthält einen Grundlagenfehler:
Misch Mikrofone niemals vor dem Verstärker. Wenn du ihnen Pegel raubst, der eh schon winzig klein ist, verungünstigt sich dadurch der Signal-Rausch-Abstand dramatisch. Jedes uV ist kostbar ! Vor dem Pre gelten Gesetze der Minimalkonfiguration, je weniger da sitzt desto besser. Es gibt sogar Kabelrauschen, jeder Widerstand, jeder C , jede Stufe rauscht. Anpassung an die Impedanz ist auch wichtig.
Daher bekommt jedes Mic seine Vorstufe, und gemixt wird im Line Level Bereich. Ideale Vorstufe liefert 0dBv umschaltbar 4dBv, hat zusätzlich ein Trittschallfilter mit daß sich an und ausmachen läßt.Zu den Pots: Drahtpotis haben die unangenehme Eigenheit, eine Eigeninduktivität zu besitzen da sie gewickelt sind. Das macht sie für anspruchsvolle Anwendungen zweitklassig. Man setzt sie lediglich im ELA Bereich zur Anpassung von Boxen ein. Und ich meinte kein 10-Gang Poti, beste Wahl ist eine Ceramictype. Beim designen von Micvorstufen weiterhin darauf achten eine betont niederohmige Umgebung zu schaffen da sogar hochohmige Widerstände ein Eigenrauschen haben daß der Verstärker gnadenlos mitnimmt. Notfalls hinauftransformieren und einen passiven Pegelgewinn einstreichen (Vorsicht, das kostet, dafür hast du aber auch gleich symmetrisch verfügbar)