Aloa..
ich fand den beitrag vom -Profi-bord ziemlich interessant und wollte mich dazu auch mal äußern..und da ich ja kein profi bin:wink: und keinerlei rechte besitze schreib ich mal hier meinen beitrag zum beitrag ![]()
hier mal ein statement aus psychologischer sicht (nur ansätze)
den perfekten sound gibt es nicht.. die perfekte linearität schon..
was wäre der perfekte eindruck einer audiophilen wiedergabe der kopie des originalen? die perfekte wahrnehmung. aber diese perfekte wahrnehmung wird von kindesalter bis zur jetzigen präsens massiv beeinflusst durch unsere wesensbildung..
unser soziales empfinden, der mögliche zugang zum eigenen unterbewustseins, die eigene vorstellung des "eigenen ich" (fasade) und das verlangen der sozialen und familären anerkennung (status), sind ausschalggebend für das empfundene hörerlebnis:
der vorführeffekt (erwartungshaltung):
kunde steht im vorführraum vor einem paar lautsprechern und hört sie sich an..augrund seiner eigenen haltung - er wird vom verkäufer beobachtet und stetig auf kaufentscheidungen abgesucht - sind wir nicht mehr objektiv. dieser druck übt sich sofort auf sein wesen aus, da der kunde nicht mehr eigenwillig entscheiden kann, da er sich in dieser menschlichen situation im axiom 2 befindet ( verhältniss patient zum arzt - arzt wird aufgrund seinem status als obrigkeit anerkannt und steht somit in der entscheidungskraft über dem kunden). der kunde nimmt bereitwillig durch reden, körperhaltung und reaktion vom vorführer seine vorstellung an.
anders herum ist der verkäufer im verkaufsdruck (rechnungen bezahlen, zukunftssicherung ..etc pp schwirren ihm im unterwusten rum ) und möchte die situation perfekt meistern und neigt zur überheblickeit.. wortwahl, haltung und reaktion zum kunden werden verstärkt betont und gezielt auf vorgespielte musik projiziert..ist vom produkt mängel zu erwarten wird vorher entprechend feingetunt und am preset geregelt das es spektaulär wird (dazu mehr unten im text).
dies alles führt im fazit zu folgender situation:
der kunde kommt mit erwartungen zum verkäufer - dieser fängt durch gezielte manipulaition die erwartung zu seinem gunsten zu beeinflussen.. dann ändert schon das hörempfinden durch das obrigkeitsverhältnis enorm..
Wunschvorstellung des eigenen charakters
musikwiedergabe und dessen empfinden dabei hat etwas mit dem gewünschten status im sozialen umfeld zutun:
basslastige präsentationen (sei es zuhause, pa, oder im auto) werden gerne gewählt , wenn man mehr lebenskontrolle, soziale anerkennung mit alphatiernivau erzielen möchte (gewaltskraft über andere)
höhenlastige präsentationen werden gerne gewählt , um die ungeteilte aufmerksamkeit auf die eigenen person zu richten.. angst vor gleichgültigkeit..
Frenquenzen sind direkte boten zu gezielten empfindungen die eine gewisse leidenschaft wecken (leidenschaft ist die sehnsucht nach einem emotionalen defizit). diese sehnsucht stört das perfekt objektive BEWUSSTE hörempfinden.
jeden tag werden dieverse, aber verschiedene sehnsüchte und auch ängste im unterbewusstsein bearbeitet (wie z.B. ..wieder jung zu sein, gewünschte soziale nähe eines partners,angst vorm tot..etc. pp), die direkten kontakt zu gewünschten persöhnlichkeit haben um diese emotionen bearbeiten zu können.
aufgrund dieser tatsachen wird unser höreindruck jeden tag beeinflusst ohne das wir uns gravierend körperlich verändern.
ich selber manage events und stimme die PA selber ab.. ich versuche es diese presets unbewusst zu gestalten (meistens versuche ich mich vom eigentlichen einstellen gedanklich abzulenken um mehr objektiv zu bleiben).. während der vorstellung fange ich an das puplikum und deren emotionalen reaktionen zu lesen.. dementsprechend verstelle ich presets..
mit dieser methode habe ich eigentlich immer den "perfekten GEMEINSAMEN nenner" aller beteiligten personon getroffen und die MOMENTANE perfekten einstellung gefunden
:wink: