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Wie objektiv ist unser Gehör ? Editierung zum Profibrett

  • rené m bieler
  • 6. Januar 2007 um 17:54
  • rené m bieler
    Verifiziert
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    347
    • 6. Januar 2007 um 17:54
    • #1

    Aloa..
    ich fand den beitrag vom -Profi-bord ziemlich interessant und wollte mich dazu auch mal äußern..und da ich ja kein profi bin:wink: und keinerlei rechte besitze schreib ich mal hier meinen beitrag zum beitrag :D

    hier mal ein statement aus psychologischer sicht (nur ansätze)

    den perfekten sound gibt es nicht.. die perfekte linearität schon..
    was wäre der perfekte eindruck einer audiophilen wiedergabe der kopie des originalen? die perfekte wahrnehmung. aber diese perfekte wahrnehmung wird von kindesalter bis zur jetzigen präsens massiv beeinflusst durch unsere wesensbildung..
    unser soziales empfinden, der mögliche zugang zum eigenen unterbewustseins, die eigene vorstellung des "eigenen ich" (fasade) und das verlangen der sozialen und familären anerkennung (status), sind ausschalggebend für das empfundene hörerlebnis:

    der vorführeffekt (erwartungshaltung):

    kunde steht im vorführraum vor einem paar lautsprechern und hört sie sich an..augrund seiner eigenen haltung - er wird vom verkäufer beobachtet und stetig auf kaufentscheidungen abgesucht - sind wir nicht mehr objektiv. dieser druck übt sich sofort auf sein wesen aus, da der kunde nicht mehr eigenwillig entscheiden kann, da er sich in dieser menschlichen situation im axiom 2 befindet ( verhältniss patient zum arzt - arzt wird aufgrund seinem status als obrigkeit anerkannt und steht somit in der entscheidungskraft über dem kunden). der kunde nimmt bereitwillig durch reden, körperhaltung und reaktion vom vorführer seine vorstellung an.
    anders herum ist der verkäufer im verkaufsdruck (rechnungen bezahlen, zukunftssicherung ..etc pp schwirren ihm im unterwusten rum ) und möchte die situation perfekt meistern und neigt zur überheblickeit.. wortwahl, haltung und reaktion zum kunden werden verstärkt betont und gezielt auf vorgespielte musik projiziert..ist vom produkt mängel zu erwarten wird vorher entprechend feingetunt und am preset geregelt das es spektaulär wird (dazu mehr unten im text).

    dies alles führt im fazit zu folgender situation:
    der kunde kommt mit erwartungen zum verkäufer - dieser fängt durch gezielte manipulaition die erwartung zu seinem gunsten zu beeinflussen.. dann ändert schon das hörempfinden durch das obrigkeitsverhältnis enorm..


    Wunschvorstellung des eigenen charakters

    musikwiedergabe und dessen empfinden dabei hat etwas mit dem gewünschten status im sozialen umfeld zutun:

    basslastige präsentationen (sei es zuhause, pa, oder im auto) werden gerne gewählt , wenn man mehr lebenskontrolle, soziale anerkennung mit alphatiernivau erzielen möchte (gewaltskraft über andere)

    höhenlastige präsentationen werden gerne gewählt , um die ungeteilte aufmerksamkeit auf die eigenen person zu richten.. angst vor gleichgültigkeit..

    Frenquenzen sind direkte boten zu gezielten empfindungen die eine gewisse leidenschaft wecken (leidenschaft ist die sehnsucht nach einem emotionalen defizit). diese sehnsucht stört das perfekt objektive BEWUSSTE hörempfinden.

    jeden tag werden dieverse, aber verschiedene sehnsüchte und auch ängste im unterbewusstsein bearbeitet (wie z.B. ..wieder jung zu sein, gewünschte soziale nähe eines partners,angst vorm tot..etc. pp), die direkten kontakt zu gewünschten persöhnlichkeit haben um diese emotionen bearbeiten zu können.
    aufgrund dieser tatsachen wird unser höreindruck jeden tag beeinflusst ohne das wir uns gravierend körperlich verändern.


    ich selber manage events und stimme die PA selber ab.. ich versuche es diese presets unbewusst zu gestalten (meistens versuche ich mich vom eigentlichen einstellen gedanklich abzulenken um mehr objektiv zu bleiben).. während der vorstellung fange ich an das puplikum und deren emotionalen reaktionen zu lesen.. dementsprechend verstelle ich presets..

    mit dieser methode habe ich eigentlich immer den "perfekten GEMEINSAMEN nenner" aller beteiligten personon getroffen und die MOMENTANE perfekten einstellung gefunden


    :wink:

  • cyb
    Beiträge
    152
    • 6. Januar 2007 um 19:27
    • #2

    Ich mache immer schön Bassschub,um die Zuhörer und vor allem mich zum schmunzeln zu bringen.
    Ob davon jemand eine verlängerte Libido bekommt,oder ihm/ihr eine zusätzliche Hand aus dem Kopf wächst ist mir eigentlich eher Filet im Darm!
    Aber von mir aus!!! :!::?:

    der Tongnom am Mischtisch!

  • rené m bieler
    Verifiziert
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    Beiträge
    347
    • 6. Januar 2007 um 19:55
    • #3

    :D lach.. auch gut..

    das ist ja uch ein edit zum tread der es etwas erklärung der veränderten wahrnehmung durch die psyche ansätzlich erklärt

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 7. Januar 2007 um 03:05
    • #4

    Damit niemand suchen muß.
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=55867&highlight=objektiv+geh%F6r

    Der gute Ton führt zum Erfolg. Wer weint verliert. 8)

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • sebastian
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    2
    • 7. Januar 2007 um 14:45
    • #5

    Da ich eher mit kleineren Leistungen dem Beschallungshandwerk nachkomme, kann ich gut auf Analyzer verzichten.

    Das Gehör ist normalerweise ein relativ hochempfindliches Sinnesorgan, und für meine Begriffe kann man objektive Kriterien festhalten (z.B. JND). Mal eben ein Musikstück auf verschiedenen Anlagen abdudeln wird allerdings den Freizeittonmeister und nicht nur ihn auf Grund der Flut an Informationen überfordern. Außerdem erscheinen mir oft die Rahmenbedingungen bei einem Anlagenvergleichstest nicht eindeutig sinnvoll. Ein Aspekt ist die unterschiedliche Sprache. Wenn ich so an meine Lieblingsfirma denke, wird über ein und dieselbe Box von Benutzern gesagt

    1. klingt sehr linear
    2. klingt hifi- mäßig

    Für mich sind das Gegensätze!

    Ein nächster Aspekt der für mich wichtig ist: technisch gesehen ist ein linearer FG erstrebenswert. Aus Sicht der menschlichen Evolution finde ich das aber gar nicht (!ein! Stichwort "Fletcher- Munson- Diagramm"). Meiner Meinung nach dedektiert das menschliche Gehör eine ideal lineare Audioübertragung NICHT als das Nonplusultra.

    Da sind vielleicht manchmal Feld-und Wiesenbeschaller gar nicht soweit vom allgemein akzepierten Klang entfernt, im Vergleich zu professionelleren Feld- und Wiesenbeschallern, die mit dem UltraCurve am analyzieren sind.

    Ciao
    Sebastian
    P.S. Nehmt mein Posting bitte nicht zu ernst. Ist ein Hauch von Ironie drin. :wink:

  • wikinger
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    517
    • 9. Januar 2007 um 19:47
    • #6

    Nimm 100 Livetechniker und Du hast 100 verschiedene EQ-Einstellungen.

    Mit ein Grund warum ich mir einen Varicurve angeschafft habe. Jeder kann seine Einstellung speichern! :D:D:D

    Ausserdem kann man meiner Meinung nach, mit einem Terzband-EQ nicht wirklich gut ein System korrigieren. Ich habe da Vollparametrische viel lieber.

    Ich arbeite neuerdings mit Smaart-Live. Das "hört" immer gleich!

    meine bescheidene Meinung zu dem ganzen... tönen tun alle Systeme!
    Einige aber klingen!


    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

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