Hallo zusammen,
http://www.thomann.de/de/stairville_adapter_161205.htm
Ist die Aufnahme von 6 aufgesplitten Steckern zu einem Harting female zulässig. Ist es "rechtlich" ein Problem verschieden PE, 0 zu mischen ?
Danke vorab
Christoph
Hallo zusammen,
http://www.thomann.de/de/stairville_adapter_161205.htm
Ist die Aufnahme von 6 aufgesplitten Steckern zu einem Harting female zulässig. Ist es "rechtlich" ein Problem verschieden PE, 0 zu mischen ?
Danke vorab
Christoph
Die Frage ist, ob da intern wirklich alle 6 PEs zusammengeführt sind. Sollte aber, denn sonst ist ja auch der Betrieb ohne PE möglich (wenn der/die entsprechende(n) Schuko(s) nicht eingesteckt ist/sind). Da würde ich gern mal ein Bild von sehen. ![]()
Der Neutralleiter wird dabei ja nicht gemischt:
Pin Belegung bei Harting ist ja
L -> 1-6 (1-8 )
N -> 9-14 (9-16)
Das einzige was zusammengelegt wird ist wenn dann der PE. Gehen wir davon aus das man mit diesen Adapter zum Bleistift nen Schukodimmer Hartingfähig machen will: am Dimmer ist der PE eh der gleiche, somit macht es keinen Unterschied ob er im Stecker wieder vereint wird.
Gruß Nico
ja - die Pin Belegung eines harting ist mir klar.
Ich hatte mir vor 3 Jahren mal überlegt solch eine Aufteilung zu bauen um die Par 64 auf Stativ auch direkt als Außenbeleuchtung zu nutzen - dann aber doch davon abgekommen, da man ja im Verleih nie weiß wer wo wann was reinsteckt.... ??
und nach diesem Prinzip wäre es möglich 2 völlig unterschiedliche PEs, wenn es so was überhaupt gibt, zu mischen - an sich haben wir ja nur eine "Erde"...
Probleme zischen dem 0 und der Phase sollte es nicht geben.
Aber die Frage die sich mir gestellt hat war ob es beim PE Auswirkungen gibt.
Viele Grüße
Christoph
Hallo zusammen!
Zitatund nach diesem Prinzip wäre es möglich 2 völlig unterschiedliche PEs, wenn es so was überhaupt gibt, zu mischen -
Gibt es nicht!
Zitatan sich haben wir ja nur eine "Erde"...
Richtig erkannt! (zumindest auf unserer Erde... :wink: )
ZitatProbleme zischen dem 0 und der Phase sollte es nicht geben.
Die gibt es sehr wohl, zum beispiel wenn verschiedene Steckdosen mit verschiedenen FI´s gesichert sind!
Gruß
Timo
Zitat von "Unimog-HeizeR"Gibt es nicht!
Richtig erkannt! (zumindest auf unserer Erde... :wink: )
... die aber in VerPENten Installationen - wenn sie von unterschiedlichen Unterverteilungen stammt durchaus unterschiedliches Potential haben kann.
Diese Dinger sind für mich immer wieder ein Reizthema!
Inzwischen hatte ich darob Kontakt zu mehreren Sachverständigen / Gutachtern...
Die einhellige Meinung:
Die Vorgaben des VDE verbieten derartige Adapter nicht explizit, wenn die Leitungen eine passende Zugentlastung / Abdichtung haben. Eine "normale" Trompetenverschraubung mit einem Druckbügel, der auf alle Leitungen wirkt ist nicht ausreichend, da nicht gewährleistet werden kann, dass alle Leitungen gleichmässig belastet werden.
Es muss eine Verschraubung verwendet werden, die für die Aufnahme von mehreren Leitungen des verwendeten Durchmessers geeignet ist. Wenn also ein Dichtungsgummi verwendet wird, der für 6 Stück H07RN-F 3g1,5mm² geeigent ist, dann darf man so ein Teil auch benutzen, wenn auch die Meisten befragten eine Verwendung ablehnen / nur im Notfall empfehlen...
Wenn man also so einen Adapter erwirbt, sollte man sich in jedem Fall die Konformitätserklärung des Herstellers aushändigen lassen...
Gruß aus Nürnberg,
Buzz
Zwei Sachen fallen mir bei dem Adapter auf:
1) Wie schon oben angemerkt können auf verschiedene PE auch verschiedene Potentiale haben. Dann würde ein (geringer) Strom fließen. Ob das bei PAR-Kannen ein Problem darstellt?
2) Die Schuko-Stecker sind nicht verpolungssicher. Das heißt, man weiß beim Harting nicht, wo L und N liegen.
Besonders beim 2. Punkt runzel ich die Stirn. Allerdings wären dann auch alle Schuko-auf-CEE1phasig verboten. Und nicht zu vergessen die omnipräsenten Kaltgerätestecker.
Zitat von "Arno"PAR-Kannen ein Problem darstellt?
2) Die Schuko-Stecker sind nicht verpolungssicher. Das heißt, man weiß beim Harting nicht, wo L und N liegen.
Besonders beim 2. Punkt runzel ich die Stirn. Allerdings wären dann auch alle Schuko-auf-CEE1phasig verboten. Und nicht zu vergessen die omnipräsenten Kaltgerätestecker.
Und auch die "kleinen" Dimmer mit Schucko anschluss...
Ausserdem bin ich nicht sicher, ob es überhaupt eine Norm gibt, wie der anschluss der Harting ist.
Weil bei uns an den Produktionsanlagen sind mit den genau Selben Hartings, Schaltschränke miteinanderen verbunden, und läuft dann nur 1xN und 15xSteuerstrom...
@unclesam: die entsprechenden Normen heißen DIN 15565 und DIN 15568, darin ist tatsächlich die Lage von N und Phase festgelegt.
(ja, ich weiß dass ich mich hier beständig selbst zitiere...)
Ich für meinen Teil stehe nach wie vor zu der Aussage, dass man mit gesundem Menschenverstand diese Adapter durchaus ruhigen Gewissens einsetzen kann. Dies setzt jeweils einen vorgeschalteten FI (neudeutsch RCD) in den Zuleitungen voraus, dann kann man sogar "crosspatchen" aus mehreren speisenden FIs.
Dass Stecksysteme mit definierter Lage von N und PE grundsätzlich "besser" sind steht außer Frage, allerdings ist ja bei Verwendung von Schuko-Garnituren die definierte Lage spätestens ab der Plugbox sowiso wieder beim Teufel...
Da lobe ich mir die Engländer, da gibt es zwar mindestens drei verschiedene Steckersysteme (13A mit jeweils Sicherung im Stecker, 15A ohne Sicherung und 16A CEE blau), aber dort gibt es grundsätzlich definierte Zustände was die Pinbelegung betrifft...
Zitat von "Skyper"@unclesam: die entsprechenden Normen heißen DIN 15565 und DIN 15568, darin ist tatsächlich die Lage von N und Phase festgelegt.
(ja, ich weiß dass ich mich hier beständig selbst zitiere...)
Wie gesagt, bei VT kenn ich mich nicht so gut aus, allerdings, weiß nur das die Hartings in der Industrie, völlig frei Belegt werden dürfen...
Deswegen die Frage nach der Norm....
macht ja nix, deswegen darf ja hier gefragt werden ![]()