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Idee für Traversenfuß / Befestigung

  • user
  • 2. Februar 2007 um 13:04
  • user
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    513
    • 2. Februar 2007 um 13:04
    • #1

    Hallo,

    Ich bin gerade auf der suche nach einer sicheren Lösung für diese Traversenkonstruktion. Die Konstruktion soll in 3m Höhe von einer Emphore zur anderen einen Raum überbrücken. Hat jemand eine Idee wie der Fuß der Traverse aussehen könnte? Gibt es ein einfachere Lösung als meine? Ist das überhaupt zulässig?
    Handelt sich um Globaltruss f34.

    Vielen Dank.
    Gruß

  • martin.riesch
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    • 2. Februar 2007 um 14:07
    • #2

    hallo,
    deine idee der konstruktion ist simpel und gut .. bei der bauhöhe mit dem 1,50m-stück würden auch 1m-ausleger (anstatt der 2m) am boden ausreichen - aber ich würde das system auf beiden emporen mit auslegern bauen

    da ich die belastungstabellen von globaltruss nicht kenne, möchte ich zur belastung der 8m-strecke mit deinen angaben nichts sagen

    jetzt ist natürlich noch die frage, wie die emporen aussehen? - ist es wie ein oberrang (z.b. in einer kirche) oder sind die vorhandenen "emporen" nur vorsprünge im mauerwerk?

    lg,
    martin

    Einmal editiert, zuletzt von martin.riesch (4. Februar 2007 um 11:30)

  • smitty
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    476
    • 2. Februar 2007 um 14:25
    • #3

    nur kurz nebenbei: so schon gesehen in einer kirche, gebaut von größerer firma. -> heißt aber nicht 100%ig, dass das i.O. sein muss.

    Zu den Belastungen kann ich auch erstma nix sagen. Aber mit der Konstruktion des Fußes dürfte es wohl gehen.

    Simon@fye-service.de

    http://www.fye-service.de

  • user
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    • 2. Februar 2007 um 14:37
    • #4

    Die Strecke beträgt insg. ca. 9m (4x2m Stück + 2 90grad Stück).
    Der Fuß der Konstruktion soll auf beiden Seiten sein.

  • harke
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    30
    • 2. Februar 2007 um 16:32
    • #5

    Laut dem Zertifikat von Globaltruss kann man an 8m Streckenlast 60kg/m bzw Punktlast 236 kg hängen. Also wäre ich nen bischen vorsichtig da 370 Kilo ranzuhängen...und die Füße sollten, solange da keiner drüber fallen kann (also begehbare Empore) i.O sein.

    Gruß.

  • uifei
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    • 3. Februar 2007 um 13:48
    • #6

    Die Brückenecken könnte man noch ein wenig aussteifen ( Alurohr mit
    Halfcoupler dran, oder mit Bi-Truss).

    Bodenunhebenheiten müssen nicht groß sein, können aber viel bewirken.
    Hab deswegen mal 8 Layer -Füsse an so eine Konstruktion ran machen müssen, damit es im Lot stand.

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • Markus Verza
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    • 4. Februar 2007 um 00:14
    • #7
    Zitat von "Smitty"

    nur kurz nebenbei: so schon gesehen in einer kirche, gebaut von größerer firma. -> heißt aber nicht 100%ig, dass das i.O. sein muss.

    Zu den Belastungen kann ich auch erstma nix sagen. Aber mit der Konstruktion des Fußes dürfte es wohl gehen.

    Das ist ein Absoluter Sinnlos Post.
    Wenn du Fragen stellen möchtest super, wenn du etwas nicht verstanden hast Frag nach, aber wenn du keine Ahnung hast brauchst du auch nichts zu sagen.

    Zur Frage:

    Ich würde auf beiden Seiten einen Fuß bauen.
    Ausleger von 1m reicht aus.

    Layher Füße anbringen halte ich für überflüssig, könnte wenn z.B. mit Schellen angeschraubt bei so einfachem Truss zu ungünstigen Belastungen führen.

    Diagonalen sind Indoor auch nicht notwendig.
    Auch hier lassen sich die Schellen meist nur an ungünstigen Stellen anbringen (fern der Bracing)

    zur Belastung der 8m Strecke, die Belastungstabelle die ich gefunden habe gibt eine Center Load von 444kg an. Damit bist du im grünen Bereich.
    ABER, ich kann nicht sagen was die Truss wirklich kann. Es scheint da ja nicht nur eine Angabe zu geben.
    Bitte deinen Händler dir die KOMPLETTE Zeichnungsgenehmigung zu kommen zu lassen.
    Da sollte im Anhang die Belastungstabelle sein die der Zeichnungsgenehmigung zur Grunde liegt und die somit vom TÜV geprüft worden ist.

  • timotimo
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    • 4. Februar 2007 um 02:44
    • #8
    Zitat von "Markus Verza"


    Diagonalen sind Indoor auch nicht notwendig.
    Auch hier lassen sich die Schellen meist nur an ungünstigen Stellen anbringen (fern der Bracing)

    Das sehe ich anders. Das hängt doch von den (möglicherweise) auftretenden Kräften ab. Z.Bsp. um zu vermeiden, daß die Schweißnaht einer Ecke reisst. Zugegeben: in der vorgeschlagenenen Aufbausituation sind die Belastungen eher gering. Trotzdem würde ich nicht sagen, daß man (allgemein) Indoor auf versteifungen verzichten kann.

  • tobias sieburg
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    34
    • 4. Februar 2007 um 09:14
    • #9

    harke wo hast du dieses Zertifikat denn her?
    Wir benutzen auch global truss und haben uns bisher immer an die Belastungstabelle gehalten die auf der Global truss homepage steht und da schreiben die was von 440kg Punktlast bei 8m truss

    Mitleid gibts umsonst Neid muß man sich verdienen

  • Markus Verza
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    • 4. Februar 2007 um 13:35
    • #10
    Zitat von "timotimo"

    Das sehe ich anders. Das hängt doch von den (möglicherweise) auftretenden Kräften ab. Z.Bsp. um zu vermeiden, daß die Schweißnaht einer Ecke reisst. Zugegeben: in der vorgeschlagenenen Aufbausituation sind die Belastungen eher gering. Trotzdem würde ich nicht sagen, daß man (allgemein) Indoor auf versteifungen verzichten kann.

    Das schöne an der Statik ist das sie relativ eindeutig ist.
    Woher sollen denn die Kräfte kommen die über die Diagonalen abgeführt werden ?

    Durch den Einbau von Diagonalen mal so einfach entstehen Lastfälle die z.B. bei der Prüfung nicht berücksichtig wurden. Die Schellen lassen sich nicht in der Nähe der Bracings anschlagen. Damit werden die Kräfte von der Diagonlae über die Schelle auf das Gurtrohr übertragen. Diese sind aber gerade bei etwas preiswerteren Traversen eher dünn.

  • timotimo
    Profi
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    • 4. Februar 2007 um 20:56
    • #11

    Wenn ich z.B. Scheinwerfer an der Traverse mit Pipes nach vorne verlege, das dann auf hohen "Towern", dann biegen sich diese schonmal durch. Auf der Messe wollte der Statiker dnn gerne Diagonalstreben.

  • Markus Verza
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    • 5. Februar 2007 um 22:11
    • #12

    Lampen an Auslegern sind aber nicht Bestandteil der Frage.
    Ich kann nach wie vor keine Notwendigkeit für Diagonalen erkennen.

  • Stephan Schewe
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    • 6. Februar 2007 um 00:36
    • #13

    Den angegebenen Belastungen nach (bei 1,5m; 4,5; 7,5) würde die 9m Strecke ein max Biegemoment von 4-5 kNm aufweisen, was absolut unbedenklich ist.

    Je nach Lagerung der Traversenfüsse können die Ecken noch Eckmomente übertragen müssen, die allerdings nicht sehr hoch ausfallen, da eher der Fuß einwenig ausweichen wird.


    @ Markus:
    Diagonalen können auch Indoor Sinn machen. Es kommt auf die Momente an, die eine Ecke übertragen muss. Mehrfeldträger mit T-Stücken oder eben solche Tor Konstruktionen mit eingespannten Auflagern können eine hohe Rahmenwirkung zur Folge haben, die Standard-Ecken ganz schnell zerstört (oder zumindest verbiegt--> Plastifizierung)
    Die aus einer Diagonalen auf ein Gurtrohr eingeleitete Kraft kann recht simpel mittels Winkelgesetze und Spannungsnachweis legitimiert werden.
    Knicknachweis des Stempels aber nicht vergessen.

    Auch als Austeifung von Ground-Supports werden Diagonalen Indoor gerne hergenommen. Zwar nicht nötig, aber wackelt weniger.

    Aber du hast schon Recht: Indoor seltener als Outdoor.

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1.756
    • 6. Februar 2007 um 01:10
    • #14

    Ich möchte nicht über den Sinn oder Unsinn von Diagonalen im Allgemeinen reden.
    Wir haben hier eine sehr konkrete Frage und da kann ich bei besten Willen nicht erkennen das Diagonalen erforderlich sind.

    Der Einbau einer Diagonale ist auch alles andere als unkritisch. So schön diese die Kraft aud der Ecke nimmt, so unsauber leiten die meisten Konstruktionen diese Kräfte in ein Gurtrohr ein. Bei der Verwendung von Gerüstschellen kommen je nach Ausführung auch noch Kerbwirkungen dazu. Wenn du zum Aussteifen einer Ecke schon 4 Dougty Schellen brauchst würde ich das Geld direkt in stabile Corner stecken.

  • timotimo
    Profi
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    • 6. Februar 2007 um 19:47
    • #15
    Zitat von "Markus Verza"

    Lampen an Auslegern sind aber nicht Bestandteil der Frage.
    Ich kann nach wie vor keine Notwendigkeit für Diagonalen erkennen.

    Deshalb schrieb ich ja:

    "Zugegeben: in der vorgeschlagenenen Aufbausituation sind die Belastungen eher gering. Trotzdem würde ich nicht sagen, daß man (allgemein) Indoor auf versteifungen verzichten kann."

    Es ging mir dabei also nicht um Diagonalen bei diesem Aufbau, sondern Deine allgemeine Aussage, man könnte Indoor darauf verzichten.

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