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klassisches orchester - kontrabassabnahme

  • bertz
  • 6. Februar 2007 um 11:53
  • bertz
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    • 6. Februar 2007 um 11:53
    • #1

    Hallo,

    es geht um die Situation, wenn ein klassisches Orchester mit Band spielt. Alles einzeln mikrofoniert. Ich hatte dpa 4060, was ja soundmäßig ganz schön ist, aber bei einer lauten Live-Beschallung etwas zu schnell an die Koppelgrenze gelangte. Was wären denn schöne Alternativen???

    Gruß,

    Bertram

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  • tufkaklto
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    • 6. Februar 2007 um 12:23
    • #2

    Hallo

    Von dpa kommen angeblich bald Nieren dafür.

    Ähnlich wären ev die C411, die ich bei einem ähnlichen Einsatz schon verwendet habe, was aber wirklich noch lauter geht und schön ist, weiß ich sinst ehrlich gesagt auch nicht.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • oton
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    • 6. Februar 2007 um 13:54
    • #3

    Hier eine Lösung, sieht zugegebenermassen etwas gewöhnungsbedürftig aus, man kann den Schaumstoff aber auch in schwarz nehmen ... :D ... aussen herum etwas Mollton.

    Mikro ist eine ganz normale Schoeps MK 4 Niere, noch schöner ist eine Acht. Sollte aber auch mit jedem anderen guten Kleinmembran funktionieren.

    :D

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • simonstpauli
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    • 8. Februar 2007 um 12:44
    • #4
    Zitat von "oTon"

    Hier eine Lösung, sieht zugegebenermassen etwas gewöhnungsbedürftig aus, man kann den Schaumstoff aber auch in schwarz nehmen ... :D ... aussen herum etwas Mollton.

    Mikro ist eine ganz normale Schoeps MK 4 Niere, noch schöner ist eine Acht. Sollte aber auch mit jedem anderen guten Kleinmembran funktionieren.

    sehr beliebt beim Funk. :)
    klanglich mit schoeps klasse...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Frank Uhlig
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    • 9. Februar 2007 um 01:21
    • #5

    Sehr schöne Alternative: Schertler!

    http://www.schertler.com/prodotti_ted/p…bass_STAT-B.htm

    Das hat mit nem Philharmonischen Orchester ganz gut funkioniert,
    Auch hatten die Musiker keine Probleme, wenn man sich die Zeit nimmt & das mit der Klebemasse & dessen Unbedenklichkeit auf dem Lack ruhig erklärt.

    Klanglich vielleicht nicht einer Schoeps/DPA Lösung gleichzusetzen, aber allemal weit mehr als nur brauchbar.

    Grüße,
    Frank

  • wora
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    • 9. Februar 2007 um 12:02
    • #6

    ich hatte hier mal einen thread gestartet wo es um die abnahme von streichern zusammen mit ner lauten rock/pop band ging.
    dabei kam auch schon der tipp mit den schertler abnehmern rüber.

    mittlerweile hatte ich gelegenheit mit einem gitarristen zu arbeiten, der mit solch einem aufgeklebten abnehmer spielte.
    das gefiel mir leider nicht so gut, man muss da ziemlich wild am EQ schrauben und je nach klangeigenschaft des pult-EQ kommt man da zu mehr oder weniger guten ergebnissen.
    aber eines war der schertler abnehmer allemal: sehr feedbackunempfindlich

    da gerade die tiefen töne bei einer orchesterabnahme das grösste problem bzgl. feedback darstellen, habe ich mir vorgenommen die geigen mit mikros abzunehmen und celli und kontrabass mit schertler-abnehmern.

    wenn man jedoch nicht unbedingt diese hohen pegel braucht, ist die mikrofonabnahme (mit schoeps sowieso) klanglich deutlich überlegen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bertz
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    • 9. Februar 2007 um 12:06
    • #7

    mich erreichte das per pn:

    Zitat von "Ulf Trappmann"

    Hallo Bertram,

    da ich keine Berechtigung zum Antorten im Profibrett habe, schicke ich dir diesen Link per PN. Vielleicht kannst du diesen Pickup in die Diskussion einbringen.

    http://www1.gitarrebass.de/magazine/0201/akg.htm

    Ich hab den DB-1 vor einiger Zeit am Pult gehabt und konnte mit einem kleinen Room FX darüber gute Ergebnisse erzielen. Leider scheint AKG den nicht mehr anzubieten. Beste Grüße

    Ulf

    http://www.klanggeschaeft.de

  • bertz
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    • 9. Februar 2007 um 12:07
    • #8

    also das AKG-Teil fällt aus, weil jeder der 4 Kontrabassisten den Steg tauschen müsste und die Stege von AKG müssten auch erst aufgeschnitten werden, was beim Instrumentenbauer 1/2 Tag Arbeit pro Steg bedeutet.

    http://www.klanggeschaeft.de

  • WolfgangK
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    • 25. Februar 2007 um 21:35
    • #9

    Hallo,

    ich habe Kontrabässe bislang nur studiomäßig, also ohne Rückkopplungsgefahr, aufgenommen. Die besten Ergebnisse habe ich dabei mit AKG C414/Niere/ohne Vordämpfung/ohne HPF erzielt. Aufgrund der Niere dürfte die Rückkopplungsgefahr Live nicht sonderlich ausgeprägt sein. Meine Ausrichtung war bislang immer schräg auf die Instrumentendeckenmitte.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • bertz
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    • 25. Februar 2007 um 23:10
    • #10

    nur um nochmal Klarheit zu schaffen:

    Es geht um eine laute Bühne, auf der mit der Band auch ein klassisches Orchester spielt.

    Wenn da mit den Nieren dpa's stimmt, werd ich mich darauf freuen, wie ein Kind auf Weihnachten!!!

    Das Schertler-System sieht mir ganz gut aus. Wie ist das genau befestigt??? Aber - Da brauch ich wieder D.I.Boxen.

    Alle Anderen Vorschläge funktionieren mit Sicherheit auch, ABER:

    Ich kann und will nicht: Irgendetwas baulich an den Instrumenten verändern, den Steg bis zum "nichtmehrschwingen" mit irgendetwas zustopfen. Bei 70 Leuten Orchester muss man es dem Mikrofonierer auch nicht mit solchen "Bastelaktionen" unnötig schwer machen.

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  • oton
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    • 26. Februar 2007 um 00:24
    • #11
    Zitat von "bertZ"

    Ich kann und will nicht: Irgendetwas baulich an den Instrumenten verändern, den Steg bis zum "nichtmehrschwingen" mit irgendetwas zustopfen. Bei 70 Leuten Orchester muss man es dem Mikrofonierer auch nicht mit solchen "Bastelaktionen" unnötig schwer machen.

    ok, warum stellst du dann keine normale hochwertige Niere (z.B. Schoeps MK4) auf einem kleinen Stativ vor die Kontrabässe (Einzelabname), es muss ja nicht unbedigt dpa sein für alles.

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  • bertz
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    • 26. Februar 2007 um 11:51
    • #12

    ...das ist natürlich ne gute Variante. (und da isses wieder das gute, alte), aber bin ich damit nah genug, um die Ganze Sache laut genug zu kriegen?

    Ich vermute, dass ich mit einem MK4 auf kleinem Stativ nur genauso laut kann, wie mit nem dpa direkt zwischen Saitenhalter und Steg. Aber vielleicht ist das auch Korinthenkackerei von mir und ich sollte es einfach ausprobieren.

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  • wora
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    • 26. Februar 2007 um 14:25
    • #13

    meine erfahrung mit lauter band + streichern:
    nieren nehmen und möglichst nah ans instrument, alles andere funktioniert nicht zufriedenstellend.
    trotzdem kommt es vor allem im tiefmitten/bassbereich schnell zu feedbackproblemen, auch auf sehr großen bühnen.
    hier helfen nur kontaktabnehmer wirklich weiter, diese sind aber IMMER auch mit grösseren vorarbeiten verbunden.
    z.b. schertler: der abnehmer wird mittles kleinen korkstückchen o.ä. in den steg eingeklemmt, was ein bisschen tüftelei mit sich bringt.
    also 70 instrumente mit nur einem mikrofonierer kannste dann vergessen...

    als kompromiss nur die instumente mit den tiefen frequenzbereichen (celli, kontrabässe etc.) mit schwingungsabnehmern ausstatten, den rest mit nierenmikrofonen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bertz
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    • 26. Februar 2007 um 20:23
    • #14
    Zitat von "wora"


    als kompromiss nur die instumente mit den tiefen frequenzbereichen (celli, kontrabässe etc.) mit schwingungsabnehmern ausstatten, den rest mit nierenmikrofonen.

    Bei den Celli hatte ich irgendwie keine Probleme mit dem dpa's. Das ging wunderbar...

    Wenn ein E-Bass so ab 90Hz mit der Kick zusammen alles untenrum zumacht, cutte ich die Celli eh ziemlich hoch ab.

    Die Geigen und Violen bekamen auch dpa's das war alles fein und auch laut zu kriegen...

    Aber die Kontrabässe stellen mich, als Kontrabassist immer wieder vor eine kniffelige Aufgabe.

    Zusatzfrage: wie wurde, was die Kontrabässe angeht, bei den Produktionen mit Grönemeyer, Metallica, etc. mikrofoniert???

    http://www.klanggeschaeft.de

  • goldendye
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    • 16. März 2007 um 11:36
    • #15

    ich habe sehr gute erfahrungen mit dem M930 gemacht. habe es gerade bei einer aktuellen produktion bei celli und harfe. ist ein geiles mikro . . .

    aber trotzdem - relativ nah ran

  • Christoph
    Profi
    Beiträge
    166
    • 16. März 2007 um 19:47
    • #16

    N`abend die Herren,

    ich bin beim Stöbern im Netz gerade auf diedes Produkt gestoßen:
    http://www.barcusberry.com/product_html/b3150_b3150m.html

    Kennt das jemand, hats schon mal wer gesehen, oder gehört?

    Schönen Abend noch...

    Christoph

    Christoph Ginzel
    Meister für Veranstaltungstechnik

    COMA media GmbH

    cginzel@comamedia.de

  • guma 13. Februar 2021 um 12:18

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Signalquellen verschoben.
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