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Plattenspieler WIRKUNGSVOLL entkoppeln

  • Arieba
  • 12. Februar 2007 um 18:11
  • f8274
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    • 15. Februar 2007 um 15:10
    • #21

    Ich kann durchaus einen Markt für eine teure, aber 100%ig effektiv wirksame Entkopplung erkennen.

    Vorausgesetzt, die FAEBI halten, was versprochen wird, ergeben sich die folgenden entscheidenden Vorzüge:

    - Wegfall der Unsicherheit über die Wirksamkeit eigener "Versuche" (Tennisbälle, Glitzis, Gehwegplatten etc.)

    - Geringes Gewicht und Transportvolumen

    Eigentlich sollte man vom Hersteller Technics die Anbringung überall wirksamer Schockabsorber erwarten können, damit man ihre Produkte auch ohne Einschränkungen verwenden kann. Da dies aber offensichtlich nicht der Fall ist, darf man selbst vorsorgen.

    Gruß f8274

  • tamaris-pa / mts
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    • 15. Februar 2007 um 15:46
    • #22

    Wir nehmen Gehwegplatten und massig Schaum drunter, bisher keine Probleme mehr.

  • oops
    Profi
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    868
    • 16. Februar 2007 um 17:53
    • #23

    Arieba

    mit verlaub der herr, sie reden dünnes und davon viel...

    ausserdem: warum sollte ich sachen ausprobieren, für die es längst passende und bestens funktionierende lösungen gibt ?

    du tust hier so, als hätteste du DEN DURCHBRUCH für ein problem geschafft, woran sich der rest der menschheit bis dato die zähne ausgebissen hat.

  • f8274
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    • 16. Februar 2007 um 19:06
    • #24

    oops: Warum gleich so vorwurfsvoll?

    Wäre nett, wenn Du Deine pauschale Aussage konkretisieren könntest hinsichtlich vergleichbarer Alternativen, die immer und überall funktionieren und auch transport- und handlingfreundlich sind.

    Vielleicht können wir alle davon profitieren.

    Danke & Gruß f8274

  • manuela
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    • 16. Februar 2007 um 20:48
    • #25

    Über diese Thematik könnt ihr wenn ihr wollt noch jahrelang weiterzanken, denn es ist leider so daß ihr alle irgendwo Recht habt. Die beste Lösung in solchen fällen ist
    Schwingungsdämpfung ist eine Wissenschaft für sich, daran gibts überhaupt keine Zweifel. Es ist allerdings nichtnur eine Frage der FRequenz dies zu dämpfen gilt, sondern auch ihrer Intensität, also der Energie die dahintersteckt. Steht das TT auf einer großen nicht allzustarken Holzplatte die schwingt, dann ist die Schwingungsenergie eine völlig andere als wenn das eine kleine Platte ist die sich nicht soweit bewegen kann wenn sie angeregt wird. Würden die Discothekenbesitzer den Aufstellplatz für die TT gleich schalen und aus Beton gießen gäbs diese Sorgen viel weniger.
    Und daß der michael das im Rahmen seines Fachgebietes nicht so perfekt nachvollziehen kann wie jemand der täglich 8 Stunden mit der Thematik konfrontiert ist steht auch außer Frage. Dafür kennt er die höchstzulässigen Pegel auf Veranstaltungen besser - denn würden diese auch eingehalten, dann wäre die "90%" Lösung eine hunderprozentige. Eine noch bessere Dämpfung setzt lediglich den Pegel herauf ab dem es dann kritisch wird, das bringt grinsend die Frage auf den tisch: wie hoch darf der denn sein am Arbeitsplatz ? --> BGV
    Wer das nicht akzeptieren kann arbeitet nicht fachgerecht - und ist dann auch auf besondere Lösungen angewiesen. Und gute Dinge haben nunmal auch die Eigenheit gutes Geld zu kosten :(
    In der Fa. von meinem Papi stehen Maschinen die tagsüber Betriebsverbot haben da sie, obwohl sie auf massiven Betonfundamenten stehen, ein derartiges Erdbeben verursachen das man jeden Pressenhub auf den Werkstücken der Rundschleifmaschinen sehen kann (die somit nur in der Tagschicht laufen dürfen). Das sind dann richtige Probleme, für die man eine Fachfirma holen muß, und der Preis für deren Dämpferfüßchen wäre ein Witz, verglichen mit den Kosten die entstehen um die Pressen anzuheben und dann wieder abzusetzen ... hat eben jede/r sein Fachgebiet, ist auch gut so.
    Davon ausgehend daß zulässige Pegel eingehalten werden ist die Tennisball-Lösung für 1210er eine völlig ausreichende Sache, mehr braucht man einfach nicht. Und wem der Radau dann nicht ausreicht, der braucht auch besondere Hilfsmittel - je nach Pegel mehr - noch mehr und immer mehr, und natürlich teurer. Ist somit alles irgendwie relativ :)

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • f8274
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    4.858
    • 17. Februar 2007 um 01:23
    • #26

    Hallo Manuela, stimme Dir grundsätzlich zu :wink:

    Eine zuverlässige Entkopplungs-Lösung muss gleichwohl nicht zwangsweise mit abartigen Pegeln zu tun haben, sonden kann m.E. sinnvoll sein, wenn bspw. ein selbst zusammengezimmerter DJ-Holztisch (DJ-Theke) auf einer ebenso mitschwingenden Selbstbau-Holzbühne steht, und die PA nahe des DJ-Platzes steht.

  • djgolle
    Beiträge
    253
    • 17. Februar 2007 um 13:09
    • #27

    Erst mal vielen Dank für die interessante Produktinformation. Für mich als DJ kommt es zwar nicht in Frage die Teile zu kaufen, aber ich werde die Info gerne an die Produktionfirmen weitergeben.

    An alle anderen: Schätzt Euch glücklich, wenn Ihr mit den "altbewährten" Methoden IMMER zum Erfolg gekommen seid. Ich durfte jedoch leider schon an Veranstaltungen teilnehmen, wo selbst die scheinbar ausgeklügelsten Konstruktionen nicht den gewünschten Erfolg brachten. Resonanzen sind einfach eine teuflische Sache und verlangen teuflische Lösungen. Und das kostet einfach Geld. Ein Behringer kostet auch den Bruchteil eines "richtigen" Pultes und dennoch kommt auch da Musik hinten raus.

    MfG

    Ignoranz ist der Feind des Wissens!

  • f8274
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    4.858
    • 5. März 2007 um 23:47
    • #28

    So, habe die Faebis jetzt bei einer Techno-VA getestet, und auf diese wurden Waschbetonplatten gelegt, darauf die TTs. Die Entkoppelung vom Untergrund war sehr überzeugend. Vielen Dank an Arieba, der uns das Testen der Faebis ohne Berechnung ermöglichte.

    Jetzt müsste man sich nur noch Gedanken machen, wie man die TTs von den über die Luft direkt auf den Tonarm übertragenen Schallwellen entkoppelt.

    Nebenbei bemerkt wünschen Djs jetzt auch, dass man neben den 1210ern die Mixer, die Notebooks und Displays entkoppelt, bei Liveacts daneben Synthesizer, Drumcomputer, Sequenzer, Sampler und das ganze andere Effekt-Gerödel. Und auf dem zweiten Blick gar nicht so verkehrt die Idee: Wir hatten für die DJs eine Bütec-Bühne gebaut und die Arbeitsfläche darauf bestand auch aus Bütecpodesten. Eine halbvolle Wasserflasche (Glas) hüpfte darauf um Handbreite (10cm?) im Beat in die Luft, bis sie schließlich umfiel. Da ergeht es einem leichten Kunststoff-Gehäuse (Effektgerät) nicht besser.

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 7. März 2007 um 16:23
    • #29

    @ manuela: wie recht du hast. das mit der erfahrung stimmt nicht ganz, ich habe 8 jahre discotheken gebaut und grundsätzlich den kram meiner vorgänger ausbaden dürfen. ich kenne die problematik zu genüge. Das betonierte DJ-pult birgt zudem ein nicht unerhebliches problem: wie schnell wieder wegbekommen? Zudem glaubt VORHER jeder Discotheken-Chef, dass Rückkopplungen in SEINER Disco kein Problem sind. Habe am WE nach der Messung gleich 16 Dämpfer in meinen alten Discotheken verkauft. Dabei waren dies die einzigen, die ich besucht habe...

    @f2348+all: Wie ich dir eben geschrieben habe, habe ich am Wochenende Messungen gemacht und ebenfalls feststellen müssen, das der Tonarm bei Brute-Force-Monitoring das Problem darstellt. Je nach System (Gewicht) resoniert das Ding zwischen 90 und 100 Hz. Da hilft dann nur ein EQ (besser Notchfilter) im Monitorweg und raus damit... Der Pegelgewinn zwischen Tennisball bzw Schaumstoff (praktisch kein Unterschied zwischen diesen beiden Lösungen feststellbar) und FAEBI lag bei über 20 dB und dann resonierte der Tonarm. Die Dämpfung liegt deutlich höher im Bereich ab 40 Hz (über 50 dB), genaue Daten liefer ich nach sobald ich die Daten sauber in ein Schaubild gequetscht habe.

    PS: Die entkoppelte Bühne ist eine super anwendungsidee. ich erinnere mich noch an den schwitzenden chris liebing als seine festplatte einen headcrash bei einer unserer VAs hatte...

    @ oops: eat my shorts. offensichtlich kannst oder willst du nicht richtig lesen und verstehen. lebe ruhig so weiter auf deiner scheibenwelt mit dem hohen tellerrand... und sie dreht sich doch...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • sunride
    Beiträge
    99
    • 8. März 2007 um 15:35
    • #30

    etwas offtopic:
    Ein befreundeter DJ benutzt Brustimplantate zum entkoppeln 8)
    Funktioniert prima, dürfte aber nicht die normale Methode sein.
    (Er arbeitet in dem Bereich und hatte somit keine Unkosten.)

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 8. März 2007 um 15:42
    • #31

    muhahaha! das ist die marktlücke! aber ich vermute da ist der schwund der dinger ziemlich hoch! gibts bilder?

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • scratch it
    Beiträge
    226
    • 8. März 2007 um 19:00
    • #32

    ich kenne aber auch leute, die silikon benutzen, vielleicht nicht gerade in form von brustimplantaten. ist zumindest billig. wird eigentlich noch silikon in implantaten benutzt?

  • sunride
    Beiträge
    99
    • 8. März 2007 um 20:42
    • #33

    Du fragst Sachen...ich bin da nicht der Fachmann, da müßte ich mich erst mal erkundigen.

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