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Plattenspieler WIRKUNGSVOLL entkoppeln

  • Arieba
  • 12. Februar 2007 um 18:11
  • Arieba
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    766
    • 12. Februar 2007 um 18:11
    • #1

    Wer kennt nicht das Problem: Grosse PA, TT auf Schwämchen, beim soundcheck läuft noch alles wunderbar, aber punkt 2 uhr der super-GAU: die plattenspieler koppeln und keine 50 schwämchen helfen mehr.
    Glücklich der, der mit einem absoluten gehör ausgestattet ist und einen notchfilter setzen kann (solnge bis sich die raumresonanz durch das publikum wieder verändert...).

    Ich wusste mir da früher nie wirklich zu helfen, mittlerweile bin ich bei einem hersteller für industrielle schwingungsdämpfer fündig geworden und siehe da, mit den dingern brummt absolut nichts mehr. 4 von den dingern unter die technics und ich konnte ganze !!20dB!! lauter fahren (dann hat der tonarm resoniert).

    Die dinger funktionieren theoretisch wie ein aufgeblasener autoreifen und lassen sich prima auch als körperschallisolatoren für bassboxen einsetzen (wenn die nachbarn zu viel meckern...). da haben die dinger allerdings nur 9 dB gebracht, was aber den leuten völlig gereicht hat.

    Da gibts die dinger:

    http://www.bilz-schwingungstechnik.biz/bilz1/content/…/26/77/lang,de/

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • oops
    Profi
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    868
    • 12. Februar 2007 um 19:28
    • #2

    ausreichend dimensionierte stahl/panzerglas/mdf-platten mit squashbällen drunter funzt eigentlich hervorragend.

    oder willste `n bisl werbetrommeln für die firma, für die du evtl. arbeitest ?

    siehe praxisbrett "Raum "Abdichten". :twisted:

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 13. Februar 2007 um 09:05
    • #3

    zufällig arbeite ich da (und jetzt? selbst wenn ich die dinger selber herstellen würde, wenn interessierts? hauptsache die sache funktioniert...), aber deswegen geht es mir nicht wirklich besser, wenn hier im forum einer die dinger von uns kauft. mit den kleinen funzeldingern macht hier keiner einen reibach.
    allerdings habe ich endlich mal eine möglichkeit gefunden, wie man eine sehr gute isolation hinbekommt, unabhängig von den gegebenheiten vor ort, was gerade im mobilen einsatz unbezahlbar ist. die "glitzie-durchgeschnittene-tennisbälle-tetrapack" geschichten waren alle ganz nett und haben unter umständen geholfen (bei mir in 90% aller fälle), ein allheilmittel waren sie leider nie. mit den gummiluftfedern hat man ein allheilmittel.

    um eine wirkungsvolle schwingungsisolation zu bewerkstelligen, muss die eigenfrequenz des isolators samt überkonstruktion HÖCHSTENS 1/3 der untersten, zu isolierenden frequenz sein. zudem muss die dämpfung ausreichend hoch sein, sonst braucht es ewig, bis sich dein system nach einer anregung (z.B. scratchen) beruhigt. dies ist nunmal nicht einfach mit ein paar tennisbällen möglich, sonst würden wir in zukunft unter jedes elektronenmikroskop eine ladung tennisbälle klemmen...

    PS: PANZERGLAS? STAHLPLATTE?? Bist Du Arnold Schwarzenegger?Zum einen brauchst Du zum aufbau einen lastkran und das portmonai von obigem bräuchtest du auch noch... eine normale waschbetonplatte aus dem baumarkt bringt die nötige steifigkeit und das nötige gewicht und kostet 2,50 euro...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • livepromo
    Verifiziert
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    290
    • 13. Februar 2007 um 09:51
    • #4

    wir nehmen auch oft das zur hilfe...vor allem wenns mobil sein soll und schnell auf zubauen..


    ansonsten für Festinstallationen ni Discotheken..hat am besten ein Betonfundament das bis in den Boden reicht mit der harten Stahlplatte versehen und eine Aussparung im Tisch für den Plattenspieler nutzen.

    Eventmanagment, Werbung, Gastronomiekonzepte
    Tel.:0174-6020121

  • f8274
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    • 13. Februar 2007 um 11:31
    • #5

    Arieba: Wie kann man sich das vorstellen, den EInsatz von Faebi unter einem TT 1210. Auf der website steht, dass die Faebi Schwingungsdämpfer unter di eMaschine (hier: TT 1210) geschraubt werden. Für mobile Anwednungen zu umständlich. Oder schlägst Du vor, den Plattenspielr einfach lose auf die relativ dünn und lang wirkenden Schrauben zu stellen?

    Wie hoch ist der LP Preis für 8 Stck.?

    Danke & Gruß,
    Oliver

  • Arieba
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    • 13. Februar 2007 um 12:27
    • #6

    @f24834 die elemente werden natürlich ohne schraube unter die 1210er gestellt bzw unter die waschbetonplatte.

    das oben dargestellte kissen hat leider ein massives problem: ist es zu weich aufgeblasen, schwankt der plattenspieler (zum bespiel beim scratchen), blässt man es zu stark auf, isoliert es nicht mehr ausreichend (zumindest für meine ansprüche, wer zum beispiel mal das monitoring von DJ- Rush isolieren musste, weiss was ich meine). die sache mit dem beton-fundament ist natürlich die edelste lösung, kostet aber natürlich auch eine ecke. 8 faebi-50 kosten 640 euro, ich bin gerade dabei, eine lowcost-variante zu entwickeln/anzufordern, die dann im bereich von 200 euro für 2 plattenspielern liegen wird und effektiv ab 30 hz arbeiten wird (was meiner meinung nach auch ausreichen sollte)

    bitte nicht falsch verstehen: dies soll als 99,9% lösung gesehen werden, in 90% der fälle hat der glitzi-milchtüten-luftmatrazen-was-auch-immer dämpfer auch immer bei mir gereicht. bei großveranstaltungen oder festinstallationen (mit bestehendem holz-designer-dj-pult) wäre ich aber dankbar gewesen, eine 100% lösung anbieten zu können.

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • Kracky
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    • 13. Februar 2007 um 16:14
    • #7

    Halbe Tennisbälle sind günstiger und genauso erfolgbringend.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Arieba
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    766
    • 13. Februar 2007 um 18:34
    • #8

    ...es ist immer noch das selbe wie vor 3 jahren...

    lieber kracky, bitte fang sofort bei uns als technischer leiter an. was wir die letzten 30 jahre gemacht haben ist absoluter quatsch, halbe tennisbälle haben die selbe übertragungsfunktion wie unsere über jahre hinweg entwickelten schwingungsdämpfer UND DU HAST UNS DIE AUGEN GEÖFFNET. DANKE! Sagst Du auch gleich bei ZEISS, TRUMPF, Müller-Weingarten, Krauss-Maffei, Visitec, Leica und dem Rest unserer unwissenden Kunden bescheid?

    Gleichzeitig könntest Du auch noch den 8 halben Tennisbällen unter den Plattenspielern in der Buddha-Lounge im Karma in Freiburg erklären, dass Sie eigentlich die gleiche Übertragungsfunktion haben müssen wie die nun eingesetzten Schwingungsdämpfer, weil mit ihnen hat es einfach nicht klappen wollen. Selbst die Glitzies und die mit Sand gefüllte Waschbetonwanne konnten sie nicht überreden. Aber du schaffst das sicherlich.

    Vielen Dank

    Dein Michael (der bis jetzt selbst nach einem Ingenieursstudium nicht hinter jede Ecke der Schwingungstechnik gekommen ist und nicht gerade seit gestern Plattenspieler versucht zu isolieren)

    PS: Ausprobieren, messen und dann besserwissen. Nicht vorher. f3483 bekommt ein paar von den Dingern zur Probe, zudem werde ich mal am WE ein paar Messungen machen.
    wer hat vorschläge für referenzlagerungen?
    Ich würde jetzt mal schaumstoff mit waschbetonplatte (mein bisheriger favorit), 4x halber kracky-tennisball (auch mal mit waschbetonplatte), dieses luftkissen von oben (meines sieht ein wenig anders aus, ehr wie ein sofa, hat da einer einen unterschied bemerken können zu den sofa-dingern?)

    PSS: @ kracky: Als Moderator so einen unkonstruktiven R..z zu posten... tststs. Hast Du angst das ich einen Euro zuviel verdiene? Mein Gehalt ist fix, nur zu deiner Information...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • gast
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    640
    • 13. Februar 2007 um 19:04
    • #9

    hi,
    was bei uns auch gut funktioniert und recht billig ist:
    nen passenden fahradschlauch aufblasen dadrauf ne betongehwegplatte und fertig.

    Denn viele DJs haben probleme mit den von livepromo gezeigten freeflows da darauf die plattenspieler zu sehr "wackeln".

    viele Grüße
    Fabian - Euer Gast
    http://www.inovent.de

  • 1012178
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    • 13. Februar 2007 um 19:55
    • #10
    Zitat von "Arieba"

    ...es ist immer noch das selbe wie vor 3 jahren...

    lieber kracky, bitte fang sofort bei uns als technischer leiter an. was wir die letzten 30 jahre gemacht haben ist absoluter quatsch, halbe tennisbälle haben die selbe übertragungsfunktion wie unsere über jahre hinweg entwickelten schwingungsdämpfer UND DU HAST UNS DIE AUGEN GEÖFFNET. DANKE![.......]


    Na wenn ihr euch die letzten 30 Jahre damit beschäftigt habt Plattenspieler zu entkoppeln....
    Was ausreichend ist und was unnötig sind zwei getrennte paar Schuhe,nicht, dass ich das Produkt da jetzt angreifen will, aber das Verhältnis zw. Aufwand, Kosten und Erfolg sollte überschaubar bleiben...

  • tufkacaho
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    418
    • 13. Februar 2007 um 21:13
    • #11

    find den thread auf jeden fall sehr informativ, obs das non plus ultra ist keine ahnung, aber interessanter ansatz. die geäusserte kritik finde ich auch etwas unangebracht, schliesslich hat sowas hier glaube ich noch keiner unter seinen tellern.

    mfg carlo

  • lovat
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    • 13. Februar 2007 um 21:25
    • #12

    Also neben Squashbällen / Marmorplatten bietet sich auch noch die Auspuffgummi Lösung an.
    Kiste bauen Sand oder Gehwegplatten rein, schellen drumherum und mit Auspuffgummis (Opel Vectra ging bisher am besten :D ) am DJ Pult befestigen bzw einhängen.
    Die Hip Hopper bekommen zwar Magenschmerzen wenn sie das sehen, die bekomme ich aber auch wenn sie wieder das Gewicht falsch auf den 1210er schrauben.

    Für fast jedes Gerät geeignet:
    http://www.custommade.cc/eliminator.html
    Wobei man die Eliminator auch leicht selber bauen kann.

    Bei welchen System aber ein CDJ anfängt zu springen ist mir allerdings nicht ganz klar.

    "Would an RLA system measure up well on a scope? Probably not, but we werent measuring specs, we were dancing to MUSIC. And, Richard had an ear for what sounded good."

  • f8274
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    • 13. Februar 2007 um 22:55
    • #13

    Auf ner größeren Techno-VA im März würde ich die FAEBI unter den 1210ern gerne mal testen. Vermute gleichwohl, dass es allenfalls die lowcost-Variante schaffen kann, in größeren Stückzahlen bei Events eingesetzt zu werden.

    Sehr effektiv, aber nicht überall möglich, ist das Fliegen der DJ-Tische.

    lovat: Bei CDJ-Playern halte ich das für überflüssig.

  • oops
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    868
    • 13. Februar 2007 um 23:19
    • #14

    "8 faebi-50 kosten 640 euro, ich bin gerade dabei, eine lowcost-variante zu entwickeln/anzufordern, die dann im bereich von 200 euro für 2 plattenspielern liegen wird und effektiv ab 30 hz arbeiten wird (was meiner meinung nach auch ausreichen sollte)"

    :lol: :lol: :lol:

    ich lach dich trotzdem aus ! das krieg ich WESENTLICH BILLIGER & ELEGANTER hin und lach dich danach immernoch aus.

    versuchs mal bei gucci & co. ....

  • Kracky
    Profi
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    • 14. Februar 2007 um 06:50
    • #15
    Zitat von "Arieba"

    ...es ist immer noch das selbe wie vor 3 jahren...

    lieber kracky, bitte fang sofort bei uns als technischer leiter an. was wir die letzten 30 jahre gemacht haben ist absoluter quatsch, halbe tennisbälle haben die selbe übertragungsfunktion wie unsere über jahre hinweg entwickelten schwingungsdämpfer UND DU HAST UNS DIE AUGEN GEÖFFNET. DANKE! Sagst Du auch gleich bei ZEISS, TRUMPF, Müller-Weingarten, Krauss-Maffei, Visitec, Leica und dem Rest unserer unwissenden Kunden bescheid?

    Gleichzeitig könntest Du auch noch den 8 halben Tennisbällen unter den Plattenspielern in der Buddha-Lounge im Karma in Freiburg erklären, dass Sie eigentlich die gleiche Übertragungsfunktion haben müssen wie die nun eingesetzten Schwingungsdämpfer, weil mit ihnen hat es einfach nicht klappen wollen. Selbst die Glitzies und die mit Sand gefüllte Waschbetonwanne konnten sie nicht überreden. Aber du schaffst das sicherlich.

    Vielen Dank

    Dein Michael (der bis jetzt selbst nach einem Ingenieursstudium nicht hinter jede Ecke der Schwingungstechnik gekommen ist und nicht gerade seit gestern Plattenspieler versucht zu isolieren)

    PS: Ausprobieren, messen und dann besserwissen. Nicht vorher. f3483 bekommt ein paar von den Dingern zur Probe, zudem werde ich mal am WE ein paar Messungen machen.
    wer hat vorschläge für referenzlagerungen?
    Ich würde jetzt mal schaumstoff mit waschbetonplatte (mein bisheriger favorit), 4x halber kracky-tennisball (auch mal mit waschbetonplatte), dieses luftkissen von oben (meines sieht ein wenig anders aus, ehr wie ein sofa, hat da einer einen unterschied bemerken können zu den sofa-dingern?)

    PSS: @ kracky: Als Moderator so einen unkonstruktiven R..z zu posten... tststs. Hast Du angst das ich einen Euro zuviel verdiene? Mein Gehalt ist fix, nur zu deiner Information...

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    Du soltest dir vielleicht vor Augen halten was deine Lösung kosten und vorallem eure Kundschaft stellt weiß Gott keine Plattenspieler auf die von euch bezogenen Schwingungsdämpfer.
    Auch wenn es dir nicht gefällt weil du hier einen auf schlau machen wolltest. Diese Tennisball/Waschbetonplatten Lösung ist gängige Praxis für Plattenspieler auf VAs. Nur weil du dich und deine Lösung für super toll empfindest berauchst du nicht sofort ausfallen werden. Wenn es den mit Tennisbällen nicht mehr funktioniert würde ich mir mal ehr Gedanken über die Beschallung im allgemeinen machen. Aber laß man, du arbeitest da, hast natürlich den Wissensvorsprung und ich werde weiterhin mit Tennisbällen arbeiten.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • DJ Sawtooth
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    1.119
    • 14. Februar 2007 um 09:54
    • #16

    Also die Waschbetonplatten / Tennisballvariante hat eigentlich überall dort, wo sie angewendet wurde (und ich sie gesehen habe)... tadellos funktioniert, sogar in nem lauten Technoclub mit (gelinde gesagt) mieserablem DJ-Stand, wo eigentlich alles geschwungen hat... :wink:

    Soooo schlecht kann diese Variante also nicht sein ;)

    Das man immer alles ein bischen besser machen kann, liegt auf der Hand... Zu welchem (Mehr)-Preis man das allerdings möchte, sollte jeder selber wissen :wink:

    Gruß, tob

    :wink:

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

  • scratch it
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    226
    • 14. Februar 2007 um 13:23
    • #17

    und dann gibt's noch isonoe. die kann man anstatt der original füße unter den technics schrauben. soll auch gut gehen:

    http://isonoe.com/

  • hasenfuß
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    1.142
    • 14. Februar 2007 um 14:57
    • #18
    Zitat von "scratch it"

    und dann gibt's noch isonoe


    was kosten diese lustigen dinger denn ?

    nachdem sie was von millionenteuren cnc maschinen
    faseln ist das vermutlich ein klassischer hi-end voodoopreis, oder ?

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • tufkacaho
    Beiträge
    418
    • 14. Februar 2007 um 15:46
    • #19

    90 GBP für 4 stück.

    siehe http://www.westenddj.co.uk/category.aspx?categoryID=207

    mfg carlo

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 15. Februar 2007 um 10:55
    • #20

    @101010e403 WIr haben nicht 30 Jahre versucht, Plattenspieler zu entkoppeln. bitte genau lesen und dann senf schreiben. wir lagern seit über 30 Jahren Maschinen und isolieren diese. ICH bin seit 10 Jahren im PA-/Disco-Bereich tätig (seit einem Jahr nur noch passiv). Ich habe Veranstaltungen (Fast ausschliesslich DJ-Geschichten) mit über 6000 Personen mit eigenem Equipment beschallt, sicherlich mehr als 100 Großveranstaltungen ausgerüstet, sprich ich habe das nicht nur einmal gemacht. AUCH ich habe alle möglichen Tennisball-Glitzi-Notchfilter-Varianten benutzt und meistens erfolgreich. Da es aber praktisch unmöglich ist, die Veränderung der Raumakkustik aufgrund von Publikumsverkehr vorrauszusagen, gab es auch Ausnahmen. diese Ausnahmen hätte ich damals liebend gerne für 640 Euro verhindert. Für die Dorfdisco ist das Nichts, das ist mir klar, für Leute die Veranstaltungen >2000 Personen zu beschallen haben bzw. in schwierigem Umfeld (Monitor-stack von DJ Rush bzw. Gain San) arbeiten müssen, ist das ein Klacks im Verhältnis zum potentiellen Schaden (DJ-Gage, Regress vom VA usw.).


    @ alle Kritiker: An meinem Posting gibt es eigentlich nichts zu kritisieren, solange Ihr es nicht ausprobiert habt. Ich habe es getestet und bin zu einem sensationellen ergebnis gekommen. da ich mittlerweile in diesem Bereich arbeite, weiss ich auch wraum der restliche Kram nur bedingt funktionieren kann! Die Schwierigkeit liegt im richtigen Verhältnis von Dämpfung (die ist bei einem Tennisball sehr schlecht) um dem Gesamtsystem Energie zu entziehen, und der Federsteifigkeit (zu hohe Steifigkeit: schlechte isolationswirkung, zu weich: zu hohe beweglichkeit des plattenspielers beim scratchen / cueing usw.)
    Was ich sagen will: wer High-End möchte, hat nun die Information bekommen, dass es diese Produkt gibt und es sehr gut funktioniert (wenn nicht kann er es gerne zurückschicken). wer nicht das geld dafür hat oder ausgeben will, soll es lassen und sich weiter ärgern. Ein Tennisball oder glitzie oder milchtüte usw. funktioniert definitiv nicht so gut, das ist Fakt und dies kann ich auch meßtechnisch sowie physikalisch belegen. Über das Preisleitungsverhältnis brauchen wir uns nicht unterhalten, dass es nicht billig ist, ist mir auch klar, die dinger werden für die industrie gefertigt, ich bin schon dabei eine lowcost-variante anzufordern / zu entwickeln, die in einem vernünftigeren verhältnis von preis/wirkung steht.

    oops: ich finde es schön das ich dich zum lachen bringe. mit so einem post legst du mir die vermutung nahe, dass du sonst nicht so viel im leben zu lachen hast. es ist mir immer wieder eine freude, anderen eine freude zu machen. probier die dinger doch erstmal aus, bevor du irgendwas dagegen sagst. wenn du es besser hinbekommst, bin ich für jeden vorschlag dankbar, wie gesagt, das angebot des entwicklungsleiters bekomme ich sicherlich bei der GF durchgedrückt, wenn du uns eine bessere UND billigere konstruktion präsentierst. Aber vermutlich können wir uns einen wie Dich gar nicht leisten, was den Preis der Dinger vermutlich auf das selbe Niveau heben würde, auf dem wir uns bereits befinden... hmm, ein teufelskreis.

    Kracky: ich bin nicht ausfallend geworden. es ist mein voller Ernst. Die tennisballlösung ist mir bekannt. Ich habe wirklich alles schon mehrmals ausprobiert, was es in diesem Bereich gibt bzw. gab. In dieser von mir angesprochenen Discothek ist alles gescheitert. Raum=langer tunnel, Bassbox in der Mitte richtung dj-Pult, DJ Pult aus Holz, resoniert wie sau, Leute stossen ständig dran, DJs müssen scratchen können. Das sind die fakten, die mit allem bisherigen nicht in den Griff zu bekommen waren. Mit 4 einfachen Faebis je plattenspieler war ruhe. Wenn Du mit tennisbällen zufrieden bist, ist das ja toll für dich, aber die aussage "Halbe Tennisbälle sind günstiger und genauso erfolgbringend." ist einfach falsch. FÜR DICH ist sie ausreichend. Für den rest der welt wäre es etwas vermessen, das auch beurteilen zu können, zumal es mehrere Gegenbeweise gibt!

    DJ Sawtooth: Du hast es erfasst. Der mehrpreis ist horent, bei einer großen VA sind diese 20 Euro mehrkosten aber wieder zu vernachlässigen (nach 32 VAs wären die dinger bezahlt, je nach auftragsbuch nach nem knappen jahr) Bei einer Discotheken-Installation schon deutlich früher. Ein geschalter Beton-Guss kostet deutlich mehr und läßt sich auch schlechter bei bedarf "zur seite" stellen ;o)

    scratch it: Die dinger habe ich in ähnlicher bauweise auch getestet, problematisch ist die fehlende dämpfung (ist praktisch keine vorhanden, wird durch die luftreibung erzielt, was dazu führen kann, dass das plattenspielergehäuse selbst in resonanz gerät) und die geringe steifigkeit (dann gute isolierwirkung nach aussen, aber sehr weich, fürs scratchen ungeeignet) bei geringer vorspannung (meine verison konnte man unteschiedlich vorspannen, was prinzipiel eine gute lösung ist (für unteschiedliche gewichte)) bzw. zu hohe steifigkeit (schlechte isolation, da praktisch keine dämpfung vorhanden ist)

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

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