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Qualität der Kompressoren in Digi-Pulten

  • bibelfreak
  • 25. Februar 2007 um 18:10
  • bibelfreak
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    73
    • 25. Februar 2007 um 18:10
    • #1

    Hallo Digi-Gemeinde:

    Hab da mal ne Frage:

    Nach dem ich mich für das M7cl oder das LS9 intressiere, wollte ich mal was zu den Kompressoren oder Gates in den Digi Pulten erfahren. Mit welchen Teilen könnte man die im analogen Bereich von der Qualität vergleichen? :?:

    Danke und Gruß
    Tom

  • Michel
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    1
    • 25. Februar 2007 um 22:50
    • #2

    Zu Vergleichen möchte ich mich nicht hinreißen lassen, aber zumindest von den Dynamics im M7 war durchaus positiv überrascht.
    Fürs Alltagsgeschäft m.M. nach allemal brauchbar. Wer spezielle Sounds sucht wird wohl weiterhin Röhren heizen, Optokoppler bemühen oder was auch immer.

    Man muß sich bei Pulten ohne echte analoge Inserts leider immer Fragen ob einem die letzten Prozent an (Eigen-) "Klang" wichtiger sind als eine zusätzliche AD/DA Wandlung mit entsprechenden Latenzen.

    Somit: Quellen- und Geschmacksabhängig

    Gruß, Michel

  • oton
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    • 25. Februar 2007 um 23:48
    • #3

    Imho sind die meisten Kompressoren in Digitalpulten vollkommen ausreichend und es gibt kaum Gründe, für "normale" Dynamikbearbeitung zusätzlich noch analoge Kompressoren zu benutzen, allerdings oft etwas "unauffälliger" als die oft mehr färbenden analogen Pendants.

    Deshalb gibt es Anwendungen (z.B. gewollt stark pumpende Kompression, starke Verfärbung des Signals), wo analoge Kompression immer noch besser/auffälliger klingt.

    Allerdings ist es wohl nur eine Frage der Zeit (und z.B. beim Digidesign Venue schon umgesetzt), das man diesen analogen Sound schlicht auf digitaler Ebene simuliert, mal sehen wann z.B. für das M7CL die ersten Plug-Ins wie z.B. für das DM2000 kommen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • gerald1
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    • 26. Februar 2007 um 11:14
    • #4

    Michel schrieb:

    Zitat

    Man muß sich bei Pulten ohne echte analoge Inserts leider immer Fragen ob einem die letzten Prozent an (Eigen-) "Klang" wichtiger sind als eine zusätzliche AD/DA Wandlung mit entsprechenden Latenzen.

    Da steckt die Warheit im Detail, wie Michel das richtig schreibt.
    Man sollte sich im Klaren sein, daß, wenn man im 10000 Euro - Digitalbereich einsteigt, sich auch einen ganzen Sack voll Kompromisse und Nachteile einkauft. Also immer Kopf hoch und durch :) .

    Und nicht vergessen, wenn es wichtig ist:

    Zitat

    Peter Jehle schrieb:
    Zitat:
    Und ich dachte man spart mit den Digitalconsolen zusätzliche Mixerplätze
    ein dann kann ich meine analogen MIDAS Pulte doch behalten


    Klauston schrieb:
    Zitat:
    Ja, das dachte ich auch.

    Ich geh jetz auch mit einem Supportact auf Tour und bekomm ein eigenes Crest , weil der Hauptact am PM5D seine Einstellungen nicht speichern kann ( !!! )

    Alles anzeigen


    :idea: Ein nettes Spare-Pult - max. Entfernung eine Armlänge - :roll: !
    Gerald1

  • K-Ulrich
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    • 26. Februar 2007 um 12:43
    • #5

    Ich finde die Kompressoren im M7 irgendwo zwischen na ja und kaum brauchbar, je nachdem, was man damit machen will.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Seven
    Profi
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    Beiträge
    4.376
    • 26. Februar 2007 um 13:07
    • #6

    Das Problem der M7CL ist IMHO, dass sie (nicht mal von Yamaha selbst) gegen XL 200 und übliche Sideracks positioniert wird und eben statt diesen gebucht wird.
    Gesunder Menschverstand sagt, dass dieser Vergleich in Punkto Sound kaum zugunsten des M7 ausgehen kann. In Punkto Wirtschaftlichkeit sieht das für die Firma, die den M7 stellen darf/muss aber sehr toll aus.

  • oton
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    • 26. Februar 2007 um 13:17
    • #7
    Zitat von "K-Ulrich"

    Ich finde die Kompressoren im M7 irgendwo zwischen na ja und kaum brauchbar, je nachdem, was man damit machen will.
    Kai

    beschreib doch mal genau was dich stört bzw. wo du die Probleme siehst. Ich habe im meinem normalen Analog-Siderack BSS 404 und 402 Kompressoren, und habe weder beim M7CL nochj beim PM5D Probleme mit den Kompressoren. Klingt ein wenig anders und wie schon beschrieben unauffälliger, ansonsten bekomme ich die Dynamikbearbeitung genauso hin wie mit den analogen.

    Vielleicht eine Sache der Arbeitsweise, wie auch schon erwähnt färben die digitalen halt nicht so. Wer viel mit diesen Effekten arbeitet muss halt doch noch ein paar analoge mitnehmen ...

    ... und irgendwann kommt dann ein funktionierendes Distressor Plug-In... lechtz .... :D

    P.S. was mir aufgefallen ist, genauso wie bei jedem digitalen EQ, das ich immer das Gefühl habe ich drehe zuviel ... ich schaue inzwischen nie auf Skalen oder angezeigte Grafiken, ich zwinge mich nur mit dem Ohr einzustellen.

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