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Monitor EQ's wohin ?Auf die Bühne oder FOH

  • tonstoerung
  • 4. März 2007 um 21:49
  • tufkaklto
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    • 11. März 2007 um 14:30
    • #41
    Zitat

    Das klingt halt schon sehr nach "einsamer Wolf". Ich wünsche Dir für die Zukunft mehr kompetente Kollegen auf den Jobs.

    Ist glücklicherweise nicht immer so.

    Ich mach oft genug auch Jobs mit sehr kompetenten Kollegen, da stellen sich diese Discussionen aber eh nicht.

    Es gibt halt oft Jobs, wo man von einer Firma gebucht wird, und der Bühnenmann ist Assi und wird auch mitgeschickt, um etwas zu Lernen und Erfahrung zu sammeln.
    Oder es ist ein Kleinerer Job mit 1 x Toni, 1 x Lampi und 1 x Generalassi.
    Der hilft erst beiden und kümmert sich später um Nebelfluid und Bühne
    Beides ist ja voll OK und findet auch meine Unterstützung .
    Aber da will ich mich halt in vielen Situationen nicht auf alles verlassen.

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  • Kracky
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    • 11. März 2007 um 16:17
    • #42

    Oder der Job ist noch viel kleiner und ich stehe eine Sunde mit meinem Material vorm Jugendclub und wichse mir einen ab das mal jemand mit Schlüsselgewalt auftaucht! Meißtens bin es nicht Ich der den Zeitplan über den Haufen wirft, sondern wirklich einfach Situationen mit denen man im Vorfeld einfach nicht rechen kann. Beispiel, vier Bands, verschiedenster Musikrichtungen. Eine Hilli Billi Band mit Kontrabass, der Mucker sagt, er brauch 2xDI dafür, ok das ist kein Problem. Als er zum Soundcheck erscheint muß ich dann aber doch über eine 3/4 Stunde an seiner selbstgebastelten Mirkrofonierung werkeln, was garnicht meine Aufgabe wäre, um ein brauchbares Ergebniss zu erzielen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • Seven
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    • 11. März 2007 um 16:54
    • #43

    Wenn ich die Zeit habe, vorher alles zu checken dann nehme ich mir die gerne. Drehe mir alle Monitore (wenn nötig) soweit am EQ zurecht, dass ich GBF habe und die Dinger eben annehmbar klingen. Was mit "amtlichen" Monitoren natürlich auch viel einfacher ist, die sind aber eben bei mir nicht unbedingt auf jeder Baustelle zu finden, da Monitore doch immer noch das sind, wo am ehesten gespart wird. Jede Dorfband hat Meyer und Co. im Twix für die Front-PA stehen, aber was gibts denn für Spezifikationen bezüglich Monitoring? Oft genug gar keine und dann wird nur vage angerissen was da zu stehen hat.
    Aber wie oft sieht man eine neues LA, ein schickes Digitalpult am FOH und am Monitor aber die Monitore selbst sind eben noch aus den 80er (ohne das dies wertend auf die Qualität sein), sind abgerockt und werden schon seit über 20 Jahren über die Bühnen gedroschen.
    Da ist für mich auch irgendwo ein wenig die Wurzel des Problems. Wer nämlich richtig ordentliche Monitore hat, dem ist der EQ dafür weniger wichtig.


    my 2 cents
    jan

  • ADMIN
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    • 11. März 2007 um 17:11
    • #44

    Mal ein Vergleich aus einem anderen Bereich: Autofahren ist eigentlich deutlich gefährlicher als Fliegen. Trotzdem haben viele Leute Angst vor fliegen und begründen dies damit, dass man beim Autofahren das Steuer selbst in der Hand hat und beim Fliegen sich halt auf den Piloten verlassen muss.

    Wenn ich mir überlege, wann ich zuletzt während der Show einen EQ verstellt habe (egal, ob FOH oder Monitor, bei Monitor egal, ob am FOH oder von der Bühne), dann gibt es rein sachlich keinen Grund, warum der nicht auf der Bühne stehen sollte.

    Aber genauso offen gebe ich zu, dass mir ein wenig unwohl wäre, wenn ich ihn nicht unter Kontrolle hätte, wenn ich nicht sehen könnte (und anschließend nur sehr schwer reagieren könnte), wenn irgendein Scherzkeks am EQ rumspielt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • guma
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    • 11. März 2007 um 18:36
    • #45
    Zitat von "ADMIN"

    .... wenn irgendein Scherzkeks am EQ rumspielt.

    das gibts natürlich auch anders herum. Ich erinnere mich da an einen Job in einem Kino. Während ich auf der Bühne Mikros umbaute, änderte sich plötzlich der Sound der Pausenmusik. Es gab dann einen in der Mitte über die Lehnen der Kinobestuhlung tänzelnden rotgesichtigen Kugelblitz auf dem Weg zum DN360 und danach am FOH ein merkwürdig schallerndes Geräusch. ( nicht dass ich irgendwie gewalttätig wäre... )

    an den Varicurves hat jedenfalls die letzten 15 Jahre keiner mehr rumgespielt und ich hab keine Flugangst.

  • tufkaklto
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    • 11. März 2007 um 18:43
    • #46

    Zugegeben, gutes Argument.

    Ich hab so gesehen auch schon lange nicht mehr bei guten nachgearbeitet.
    Wenn ein guter Kollege vor Ort ist, muß man kaum was ziehen.
    Fairerweise muß man sagen, es spielen da sicher persönliche Vorlieben mit.
    Und Grundvoraussetzung wäre ein SEHR GUTER SUPPORT.
    Ich kenns oft eigentlich eher genau umgekehrt, nämlich das so viel gezogen ist, das man schon wieder anfängt, Frequenzen auf 0 zu stellen um sich wieder Energie auf die Monitore zu holen.

    Aber um wieder auf was "vergessenes" in der Discussion zurückzukommen, warum ich dann auch so harnäckig drangeblieben bin:
    Nämlich das einige das in den Monitorampracks haben.
    Das mag alles sehr praktisch mit dem verkabeln sein, aber bei einem Extra Monitorplatz macht das dann genau keinen Sinn. Und das hab ich leider schon öfters gesehen.
    Da werden EQ's eben nicht geinsertet, aber dafür hat man brav einen Monitor gleicher Bauart da stehen.
    :?

    Mag man über die Sinnhaftigkeit von MonitorEQ ob auf Bühne oder am FOH noch geteilter Meinung sein :wink: , ( jetz schwächel ich auch schon ob der Argumente :shock: ) , aber beim WIE diese zu verkabeln sind schauts für mich anders aus.

    Und Grundsätzlich: Wenn ein Profi damit arbeitet, mag das gehen.
    Da sich aber viel zu viele für Profis halten, wird das Eis schon wieder dünn. :?
    Und ich hoff, die fühlen sich nicht durch Guma's Hartnäckigkeit bestätigt.
    Denn jeder , der die hinbaut bedenke:
    MonitorEQ am FOH: Foh Tec schuld wenns nicht passt :?
    Monitor EG auf der Bühne : Du schuld, wenns nicht passt :D

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  • guma
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    • 11. März 2007 um 19:00
    • #47
    Zitat von "klauston"


    Nämlich das einige das in den Monitorampracks haben.

    Das halte ich nun auch für selten bescheuert und eine solche Unflexibilität können sich seriöse Beschallungsfirmen auch nicht leisten, da die Geräte wirklich flexibel einsetzbar gecased sein müssen (... um dann wenn der oton oder der klauston kommen in Ruhe Bier trinken zu können :lol: ) äh nee, natürlich weil die EQs auch zu Häufchen zusammengefügt, gedryhired, in den Delaytower gestopft ...u.s.w. werden )

    Zitat von "klauston"

    Und ich hoff, die fühlen sich nicht durch Guma's Hartnäckigkeit bestätigt.

    Das hoffe ich auch nicht ! und ich will die auch nicht unter, hinter oder sonstwo der Bühne sehen, sondern an einem ( imaginären ) Monitorplatz.
    :cry:

  • wasserkocher
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    • 11. März 2007 um 19:20
    • #48

    Der Vorteil von einer kleinen Bude ist, dass man häufig auf dem gleichen Material arbeitet, und seit bei mir die Monitor-EQs ( man nennt sie auch Digitalcontroler ) im Amprack sind, spar ich mir oder dem Fremd-Tech locker eine halbe Stunde Arbeit
    Ich erwähnte es schon mal:
    Hören und equalizen ist gut,
    aber messen, equalizen, hören, nachbessern bildet ungemein

    und für alles andere gibts Vollparametrik, die man dann auch vom Frontplatz aus bedienen kann

    Blubb

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  • tufkaklto
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    • 11. März 2007 um 19:37
    • #49

    Ja, super.
    Wenn ich FOH mach, und diese vom PC aus bedienen kann, find ich das super.

    Aber auch hier meine Frage:
    Was machst Du, wenn Du Monitorpult hast ??

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  • wasserkocher
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    • 11. März 2007 um 19:46
    • #50

    Wenn ich einen Monitorplatz habe, mache ich das so, wie der Monitormann das haben will

    Diskutiert wird nur im Internet

    Blubb

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  • wasserkocher
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    • 11. März 2007 um 20:21
    • #51

    Vielleicht meinst du ja auch, was mache ich als Frontman einer Kapelle, die ohne Monitormensch reist.

    Wenn es eine aufstrebende ist ohne Kohle, und die ausführende Kompanie halbseiden ist, dann spaziere ich schon auf die Bühne und mache Ansagen an die menschliche Fernbedienung am Monitorpult

    Wenn die Kapelle genügend Kohle hat, dann soll sie ruhig mal reinfallen, das gibt dann irgendwann Arbeit für einen Monitormann.

    Grüsse

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  • timotimo
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    • 11. März 2007 um 20:35
    • #52

    Ich stimme mit Guma voll überein, auch wenn bei uns (wie schon erwähnt) die Moni-EQs in den Moni-Ampracks sitzen, da diese auch für kleine Beschallungen allein rausgehen. Und separate Moni-Racks (für FoH, Delay, oder Moni-Eqs am FoH) haben wir auch noch.

    Hatte am Wochenende mehrere Jobs, mit Moni-Eq am FoH und ohne. Mit EQ auf der Bühne brauche ich 5 Minuten, um per Mikro und Gehör die EQs einzupfeifen. Mit den EQs am FoH sagte ich: "800 Hz ziehen, mehr, mehr,...." Die Frage kam: "wirklich so viel?" Ich: "ja." Als ich dann nach 10 Minuten an den FoH kam waren 500 bis 1200 gezogen, "badewannenmäßig". Nicht das, was ich angesagt hatte. Das brauch ich nicht....

  • oton
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    • 12. März 2007 um 00:45
    • #53

    So, öffentlich rechtlicher Wochenendwahnsinn beendet, jetzt kann ich ja auch mal wieder. Und ich sage FOH !!! :D:D:D

    wenn ich wie Guma fast ausschliesslich Baustellen mache, die ich selber planen, vorbereiten & mit eigtenem Material durchführe, mag der Ansatz " mehr kommt auch mit mehr EQ nicht raus" durchaus angebracht sein, und dir Gunther würde ich auch vertrauen, wie ich jedem Verleieher vertraue mit dem ich öfters erfolgreich zusammengearbeitet habe und wo ich das Matrial und die Techniker genau kenne.

    Allerdings trifft man als freier FOH Mann doch meistens auf Technik & Bedienpersonal das man nicht kennt und nicht einschätzen kann, incl. Zeitmangel etc.. Und im Zweifelsfall zahlt mir der Kunde auch nicht, wenn ich die Nacht vorher die Anlage durchsehe, im Gegensatz zu einer festen Crew bei Santana.

    Aber zurück zu den Monitoren:

    Zitat von "klauston"


    Ich kenns oft eigentlich eher genau umgekehrt, nämlich das so viel gezogen ist, das man schon wieder anfängt, Frequenzen auf 0 zu stellen um sich wieder Energie auf die Monitore zu holen.

    Das ist das was ich meistens vorfinde, ein total "totgezogener" Monitor. Pfeift nicht, gibt aber auch kaum noch Information von sich. Ich weiss nicht wo diese Mode herkommt, ist aber weit verbreitet. Da wird das Mikro solange zugehalten und gezogen, bis nichts mehr pfeift ...

    In dieser Situation kann ich eigentlich nur alles auf null ziehen, wenn ich die Monitorbox gut kenne vielleicht noch ein paar Erfahrungswerte ziehen, vielleicht habe ich auch noch Zeit mir das kurz auf der Bühne anzuhören, das war es dann aber oft schon.

    Probleme z.B durch Zeltdach etc. kann ich dann immer noch während der Show ziehen, wenn es schwache Sänger etc. nötig machen.

    Um es mal zusammen zu fassen. Wichtig ist mir (und auch den meisten hier) Kontrolle über das Geschehen zu haben ... über das Erreichen gibt es nur einen kleinen Dissenz.

    Warscheinlich muss das jeder für sich selber herausfinden, und wie immer bestimmen da wahrscheinlich ein paar einschneidende Erfahrungen die endgültige Arbeitsweise, jeder arbeitet am liebsten doch so das er sich "safe" fühlt.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • timotimo
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    • 12. März 2007 um 09:07
    • #54

    Dann vielleicht nochmal von anderer Seite betrachtet:

    Was mach ich mit dem EQ? Wenn ich alles "totziehe" bin ich irgendwann an einem Punkt, bei dem alle Frequenzen koppeln. Dann bringt mir auch der Moni-EQ am FoH nichts mehr, ich kann auch dann nicht mehr eingreifen (schrieb Guma schon). Ich muss also den Kompromiss aus Klang, GBF und Lautstärke finden. Da hilft mir die Erfahrung und das Kennen der Band, die ich betreue. Bei fremden Bands wird eben auf den Kompromiss optimiert.

    Aber Diskussionen über den Klang oder eine zu geringe mögliche Monitorlautstärke hatte ich schon lange nicht mehr. Klar, liegt vielleicht auch am professionellen Niveau der Sänger und des eingesetzten Materials. Daher ist das vielleicht nicht allgemeingültig. Wichtig ist mir, daß ich arbeiten kann. Und da habe ich eben die EQs lieber an der Bühne, wo ich sie beim Einstellen höre. Ansonsten bin ich froh, wenn ich während der Show sie nicht anfassen muss. Aber das hatten wir ja schon.

  • tufkaklto
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    • 12. März 2007 um 09:20
    • #55
    Zitat von "timotimo"


    Hatte am Wochenende mehrere Jobs, mit Moni-Eq am FoH und ohne. Mit EQ auf der Bühne brauche ich 5 Minuten, um per Mikro und Gehör die EQs einzupfeifen. Mit den EQs am FoH sagte ich: "800 Hz ziehen, mehr, mehr,...." Die Frage kam: "wirklich so viel?" Ich: "ja." Als ich dann nach 10 Minuten an den FoH kam waren 500 bis 1200 gezogen, "badewannenmäßig". Nicht das, was ich angesagt hatte. Das brauch ich nicht....

    Und wenn man sowen auf der Bühne als "EQ Zieher " hat ??
    Was dann ???

    Wirds dann besser, weil der EQ auf der Bühne steht? :shock:

    Irgendwer muß ja auch lauter machen am Aux.
    Oder läuft man da wieder selber ? :?

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  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 12. März 2007 um 20:13
    • #56

    Wie ich bereits "schrub": wenn ich das vorher gescheit gemacht habe, brauche ich den ganzen Abend da nicht mehr dran. Aber vielleicht sind meine Bands auch sehr pflegeleicht (was ich aber nicht glaube, da ich die Diskussionen von früher kenne).

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