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Hilfe bei Live-GIG

  • marc söllner
  • 6. März 2007 um 00:28
  • marc söllner
    Beiträge
    54
    • 6. März 2007 um 00:28
    • #1

    Moinsen!
    Mische demnächst ein Live-Gig ab. Es spielen mehrere Bands Genres: Rock, Metal, Punk-Rock, Hardcore,... es ist alles vertreten

    SO das klingt ja erstma ganz gut. Gearbeitet wird mit folgendem equipment:

    Pult:
    - Soundcraft Spirit Studio 24

    Siderack (ohne moni):
    - 1x Bäähringer deq2496 (mastering eq)
    - 1x dbx 166XL (comp)
    - 1x Bäähringer Multigate ??? pro (4-fach gate eben)
    - 1x BÄÄÄhringer virtualizer (für hall)


    Mics:
    - 2x Shure SM58 (vocals)
    - 7x Shure SM57 (E-gitarren, Snare, Toms)
    - AKG D112 (BD)
    - AKG C1000 (OH)

    Größte Band hat:
    2x E-Gitarre
    1x Bassgitarre
    2x Vocal
    Drumset (1xBD, OH, ?(schätz ma so standart 3)xToms, Snare)

    bin zwar noch ned so der super (X) PRO auf dem gebiet aber dennoch:
    //wer den witz nicht versteht guckt sich ma die Produktpalette von ohringer an

    mein plan war:

    gates auf: Toms, Snare, BD
    comp auf: die beiden vocals jeweils extra
    hall: ein bisschen hall für vocal

    So un dann kommt chef un bringt 7x SM57 mit!

    SO jetzt ma zu meinen Fragen (keine angst sind genug):

    //Fürs Drumset sind 5 x SM57 geplant (1 auf snare, rest für toms). Macht das eigentlich sinn so viele davon einzusetzen? (4xSM57 für toms? schicken da ned 2?) wir reden hier von nem 0/8/15 Drumset? (hab nämlich ned genug gates:rolleyes

    // wenn ja: was mach ich dann mit den gates (Lieber nochn paar geholt, ganz weglassen oder nur auf bestimmte mics)?

    // Das Drumset nochma annen comp?
    Wenn ja: Einzeln jedes Mic? oder reicht da auch subgruppe zusammen an einen comp?

    // Die vocals lieber einzeln an den comp oder zusammen in subgruppe an comp?


    So das schickt fürn anfang..
    Geld spielt nicht so ne große Rolle wie bei vielen andren Threads. Wäre aber trotzdem ganz gut, wenns ohne zusätzliches Equipment geht. Und bitte keine Aufzählungen von irgendwelchen tollen Geräten, die es so gibt / ihr so habt (dafür gibts google). Für mich stellt sich nur die Frage nach Sinn, Leistung, ob es sich halt lohnt und ob ich da irgenwelche groben Fehler begehe.

    Wollte auch mal bisschen rum experementieren un mics bei snare z.b. von oben un von unten montieren usw.. Prob is halt dass nich mehr gates zur verfügung stehen bzw. angeschafft werden müssten.

    PS: ich weiß wie schlecht ohringer sein soll, aber ich finde dass das gate seine arbeit tut, wenn man(N)s richtig einstellt. Der DEQ ist auchn ganz nettes spielzeug.

    Schonma vielen Dank für die Antworten.

    -"Haste schonma nen Subwoofer allein im Wald gesehen?"
    --"Ne, geht ja auch gar nich!"
    -"Wieso?"
    --"Na die sin doch immer im Rudel unterwegs...."

  • Kracky
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    2
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    12.055
    • 6. März 2007 um 00:53
    • #2

    Da ich Metal und Hardcore Bands kenne befürchte ich ehr dir gehen die SM57 aus, die haben teilweise Schießbuden mit DBD, ewig viel Metal und bis zu 8 Toms da weißt du garnicht wo anfangen mit mikrofonieren, also Band kontaktieren und nachfragen! SM57 an Snare ist ja ok, an Toms ehr nicht so der Traum aber geht. Spielerei mit Gates und Compressor kannst du gerne machen wenn es gut läuft, der Sound an sich schnell stimmt und du genug Gain bevor Feedback hast, die Erfahrung lehrt aber, gerade diese Bands fahren richtig Pegel, also ist Gain befor Feedback ehr gering, also würde ich mich mit Spielereinen zurück halten. Ansonsten, wenn schon dann jede Tom für sich, Gate an der BD macht Sinn bei Hardcore um den Sound teilweise tief, teilweise trocken zu mischen, an Snare wiederum finde ich es nicht wichtig, die sticht eh überall raus. Drumset über Compressor finde ich jetzt eigentlich unnötig wenn das Set gut eingepegelt ist, dann ist gut. Compressor im Gesang wäre sicher kein Fehler, aber aufpassen das ist auch eine Feedbackquelle wenn übertrieben und wenn dann einzeln, den du solltest ja jeden Sänger im Griff haben. Virtualizer für Hall, wäre für mich jetzt Höchststrafe, vielleicht mal schauen ob du nen TC300 oder so her bekommst? D112 in der BD würde mich auch nicht glücklich stimmen, aber kann man mit arbeiten wenn es sein muß.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • michael pillkahn
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    313
    • 6. März 2007 um 01:05
    • #3

    nimm wenn möglich noch nen dummy AKG C1000 für hH mit. Ich weis, völlig übertrieben aber dem Schlagzeuger gefällts wenn er sagen kann, "Kann ich noch etwas mehr hH auf meinem moni haben?".

    *** Michael Pillkahn ***

    Unglücklich über meine Beiträge? dann schreibe mir, ich freue mich dich kennen zulernen.

    Hinweis: Bei langen PN's bitte Zeilenumbrüche verwenden, ab 50 Wörten wird es sonst zu unübersichtlich.

  • Kracky
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    • 6. März 2007 um 01:09
    • #4

    Stimmt, gerade die Metal und Hardcore Drummer sind ganz verpicht darauf das auch ja jedes Blech super zu hören ist. Also Mikrofone hin was geht und nur das aufdrehen was wirklich gebraucht wird, auf dem Monitor hören sie es eh nicht.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    André Ruhnau
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  • marc söllner
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    54
    • 6. März 2007 um 01:20
    • #5

    Also schonma danke für die Beiträge...
    also seid ihr der meinung dass es lieber ein mic zuviel un ein gate weniger sein sollte? ... das hatte ich eigentlich auch vor...

    das mit der snare klingt logisch, obwohl das im i-net ziemlich kontrovers diskutiert wird...

    vielleicht find ich noch n altes "elevator dj":twisted: mic im lager un hängs irgnedwo ins blickfeld des drummers.... :D

    ma guggen ob ich noch was andres als ein d112 krieg... was gäbs denn da noch für alternativen?

    -"Haste schonma nen Subwoofer allein im Wald gesehen?"
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  • Kracky
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    • 6. März 2007 um 01:39
    • #6

    Wenn wirklich so viele Toms, ist der platz dazwischen eh sehr eng, es also auch schwer ein Gate vernünftig hin zu bekommen wenn nicht gerade Frequenzselektiv. Deswegen wirst du bei großen Setups eh ehr einen Tombrei haben und dein Gate ist dann auf der BD besser aufgehoben. Geht hier meißt darum bei Slow den Kick fetter zu machen und es auch mal rumsen zu lassen, aber bei wirklich Speed, ehr den Kick ein zu fangen, der ist dann nicht so druckvoll, aber du hast ein sauberes Signal vorrausgesetzt deine speaker sind entsprechend.

    In der Bass: Shure SM91 bzw. Beta 91, das bekommt man eigentlich gut her und geht immer oder ganz klasse fand ich, obwohl kein Sennheiser Fan, dieses e901. Auch schön, Audix D6.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • tufkaklto
    Profi
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    7.116
    • 6. März 2007 um 09:00
    • #7

    Geb dem Kracky da mal recht, wg Kick bist mit Grenzflächen bei sowas besser aufgehobn.
    Und frag lieber nach, ob da nicht ein Doppelkick oder so am Start ist.
    Bei Metal sind 4-6 Toms auch nicht unbedingt ungewöhnlich.

    Empfohlene Vorgehensweise:
    Bands kontaktieren und Drumset erfragen, im Ernstfall eher noch micros ausleihen.
    Wenn Du da noch eher weniger Erfahrung ( nur eine Vermutung von mir )hast, dann ev. eher auf gute Micros und richtiges Positionieren setzen, und dafür Gates und Compressoren am Anfang eher vernachlässigen.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 6. März 2007 um 15:17
    • #8

    Hi,

    mal so ne Frage .. welche PA wird den stehen ?

    Das beste Setup und die besten Mics helfen nicht wenn die PA nicht ausreicht.....

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • yamaha4711
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    Beiträge
    3.664
    • 6. März 2007 um 16:20
    • #9

    Tacho tacho zusammen!

    Also laßt doch mal die Kirche im Dorf. Das Equipment ist LowBudget und ich denke nicht, daß die mörder PA da steht. Ich vermute mal, daß das gesamte Event LowBudget ist. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf dem Lautstärkepegel und Sound ist mehr als zweitrangig. Die wollen manchmal gar nicht den Gesang oder ein differenziertes Summensignal haben - zumindest nicht in dieser Liga.

    Das Equipment wird wohl seinen Zweck in irgendeiner Art und Weise erfüllen und es wird bestimmt ne klasse Sause.

    Ich würde versuchen an den Kanälen zu gnaußern, von wegen mehrere Bands. Damit kannst du beim Soundcheck jeder Band - zumindest den Solostimmen - vielleicht einen eigenen Kanal zuweisen. Schlagzeug und Baß sind recht unkritisch, die Gitarren verlangen da schon ein wenig mehr aufmerksamkeit. Die Leute werden es dir danken, denn dadurch sind die Umbaupausen auf das Rumschleppen der AMP's beschränkt.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • marc söllner
    Beiträge
    54
    • 6. März 2007 um 17:03
    • #10

    tag.
    Also an Holz werden 2 Stacks R-Serie stehen für 500 pax.

    Danke für die vielen meldungen. Und bitte nicht darauf eingehen ob 2 stacks da genug sind oder nicht. Den thread gibts schon. :wink:

    -"Haste schonma nen Subwoofer allein im Wald gesehen?"
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  • wora
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    11
    • 7. März 2007 um 02:18
    • #11

    bei heavy musik auf jeden fall an jedes tom ein mic.
    sonst schieben die nicht richtig! :D

    gate auf snare ist "suboptimal", will heissen: braucht kein mensch. die snare ist das hauptinstrument am drumset, warum sollte man das gaten? (ghostnotes... so what?)
    also, das gate lieber auf nen tom-kanal verwenden.

    bassdrum gaten kann, je nach anlage und akustik des raumes, sinnvoll sein.
    da sie tatsächlich wichtiger ist als die toms im notfall dafür eines abziehen.

    also mach´s doch einfach so: soundcheck machen - hören - entscheiden.
    ich hab heut z.b. einen relativ großen gig gemischt (3000 leute im zelt, rock/pop) und hab nicht ein einziges gate gebraucht... ok ok, die toms waren wirklich gut gestimmt ;)

    D112:
    so schlecht ist das mikro doch wirklich nicht, als das man es unbedingt austauschen müsste... in der hoch-zeit der heftigen gitarrenmusik (80er) war das teil sogar mal sehr angesagt... wer allerdings auf bassdrumsound á la metallica steht, sollte vielleicht doch über ne beta91 grenzfläche nachdenken.

    vocals:
    kompressor in deinem falle eher auf die subruppen stecken, da kompression im monitor auf einer sehr lauten bühne den gain-before-feedback reduzieren kann.

    virtualizer:
    igittigittigittigittigittigittigittigittigitt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • michael pillkahn
    Beiträge
    313
    • 7. März 2007 um 02:38
    • #12
    Zitat von "Marc Söllner"

    tag.
    Also an Holz werden 2 Stacks R-Serie stehen für 500 pax.

    Danke für die vielen meldungen. Und bitte nicht darauf eingehen ob 2 stacks da genug sind oder nicht. Den thread gibts schon. :wink:

    muss bei low-budget reichen. Ich bekomm normalerweise bei unseren Coverband's am Monipult, jedoch mit doppelstacks, noch jedesmal nen Tinitus. und Nein die Band's spielen mit In-Ear es liegt also nicht am Monitorholz.

    *** Michael Pillkahn ***

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