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Anlage für Abschlussfete

  • patrik ciba
  • 18. März 2007 um 14:13
  • patrik ciba
    Beiträge
    13
    • 18. März 2007 um 14:13
    • #1

    Hallo,

    bin so frei und werde mal ganz unbefangen einen Thread im PA-Forum aufmachen.
    Nicht weil ich glaube das ich zu den Profis gehöre sondern weil es um Equipment geht das im Party Forum eher selten vorkommt.

    Habe mein Problem auch schon mal in einem anderen Forum veröffentlicht, unterm Stich ist da aber nicht viel bei raus gekommen. Außer, Du bist blöd, dazulernen kannste auch nix und fass ja nichts an, könntest ja was kaputtmachen.

    Nun aber zu meinem Problem.
    Habe den Auftrag zusammen mit Anderen eine Schulfete zu organisieren. Findet in der Aula statt, ca. 300 bis 350 Leute werden da sein.

    Auf der Suche nach einer geeigneten Anlage hat mich ein Bekannter angesprochen. Der hat von seinem vor längerer Zeit verstorbenen Stiefvater noch PA Sachen in der der Garage stehen. Haben beide keine große Ahnung davon und Unterlagen sind keine mehr aufzufinden. Auch die Suche im Internet war eher unbefriedigend. Wahrscheinlich sind die Sachen schon zu alt.

    Bei den Lautsprechern handelt es sich um 2 Top und zwei Sub von JBL SR Series II.

    Wir haben aber zumindest folgendes herausgefunden. Die Sub sind Dual Sub mit 2 x 18 Zoll und je 1200 W belastbar bei 99 dB. Genaue Bezeichnung SR4719A. Die Top haben die Bezeichnung SR4722A mit jeweils 600W und 98 dB.
    Wobei die von der Größe her ziemlich beeindruckend ausschauen. Sind zwar ganz schön verstaubt, sehen aber ansonsten noch ganz passabel aus.

    Des weiteren sind in einem Case 2 Verstärker eingebaut. Unheimlich schwer und auch von JBL. Auf dem größeren steht MPA 1100, auf dem etwas kleineren steht MPA 600.

    Abgerundet wird das Ganze noch durch eine eine im Case eingebaute JBL 2 Wege Frequenzweiche und einem JBL Limiter/Kompressor. Die sind bereits mit den Verstärkern verkabelt.
    Dazu gehören noch diverse Kabel für die Lautsprecher.
    Lt. den Beschriftungsfahnen an den Lautsprecherkabel müssen die dicken Kabel (ca. 1 cm Durchm.) an die Top und die deutlich dünneren Kabel an die Sub. Ist das normal? Bei den Kabel für die Topteile scheint der Anschluss beliebig, die dünnen Kabel sind verstärkerseitig beschriftet.

    Mixer ist auch dabei, steht drauf LEM DM 81

    Also meine die Frage an die Experten. Wenn wir die Sachen ans laufen kriegen, würde das für die oben genannte Veranstaltung ausreichen? Oder doch besser was anderes vom Verleiher besorgen?

  • zegi
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    • 18. März 2007 um 16:36
    • #2

    Ohne das genannte Material zu kennen, würde ich aufgrund der Daten davon ausgehen, dass es für knapp 350 Personen genügen sollte. Kommt natürlich auch auf deine Ansprüche an. Ich denke, laut wird das PA schon machen. Wenn allerdings gute Tonqualität im ganzen Raum gefragt ist, müsste man den Raum besser kennen (Masse) und das Abstrahlverhalten der Top.

    War auf der offiziellen JBL Homepage gar nichts zu finden zu der PA?

    Der Ton macht die Musik.

  • Mechwerkandi
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    • 18. März 2007 um 17:21
    • #3

    Das ist was gescheites.
    Nicht mehr unbedingt state-of-the-Art, aber für den Zweck mehr wie genügend.

    Ich würde allerdings den Kram zunächst mal irgendwie in einem trockenen, frostfreien Raum aufstellen und probieren, bei längerer Lagerung in einer Garage könnte das eine oder andere Schaden genommen haben.

  • Hami
    Profi
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    • 18. März 2007 um 17:31
    • #4

    Sehe ich genauso. Ihr solltet auf jeden Fall wissen, wie man die Sachen anschliesst. Die 1100er (starke Endstufe!) an die Bässe, die kleine an die Tops. Frequenzweiche unbedingt erklären lassen! Vielleicht postest Du mal, wo die Sachen stehen. Evtl. kommt ja ein netter Kollege zum kurzen Test vorbei.

    Viel Erfolg!

    der Hami

  • patrik ciba
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    13
    • 18. März 2007 um 18:37
    • #5

    Hallo,
    Danke erstmal für die schnellen Antworten.

    Primär ging es ja darum ob das Zeugs jetzt ausreicht. Nicht das wir alles da hin karren und stellen dann fest das es nicht passt und Anlage vom Verleiher her muss.
    Ist aber auch ne Herausforderung, macht echt Spaß sich damit zu befassen. Alleine schon die Recherche im Internet und der Kontakt mit den „Wissenden“ in den Foren ist schon spannend.
    Und wenn man schon mal hier ist kann man vielleicht noch ein paar Fragen loswerden.

    So, mal zum Stand der Dinge.

    Die Anlage war schon gut gelagert. Inhaus Garage, trocken und im Winter geheizt. Endstufen, Mixer und Frequenzweiche, Limiter/Kompressor sind im Case eingebaut. Nur die LS waren etwas verstaubt.
    Haben die Sachen heute mal vorsichtig herausgeholt (verdammte Schlepperei, die Sachen sind bleischwer) und sauber gemacht soweit es erforderlich schien. LS außen (Filzbezug) vorsichtig abgesaugt. Konnte auch nicht viel passieren, sind recht massive Schutzgitter davor.

    Endstufen, Frequenzweiche und Limiter/Kompressor waren schon verkabelt. Musste nur noch der Mixer und die LS angeschlossen werden. Kann man aber auch nix bei falsch machen, ist alles beschriftet. Geräte- und kabelseitig. Mir ist aber immer noch nicht klar warum die dicken Kabel für die LS zum Top-System gehören und die deutlich dünneren Kabel an das Sub-System. Steht aber ganz eindeutig dran.

    Ja dann kam der Moment der Wahrheit und die ganze Sache musste ans Netz. Also ganz vorsichtig Stecker in die Steckdose. Dann noch viel vorsichtiger die erste Endstufe eingeschaltet. Rote und und grüne Lampen gingen an, einen Moment später hörte man ein Schaltgeräusch und danach leuchtete nur noch die grüne Power-LED. Offensichtlich alles im grünen Bereich.
    Will es aber nicht so spannend machen, habe dann nach und nach alles eingeschaltet und es scheint auch alles zu funktionieren.
    Werden im nächsten Schritt einen CD Player anschließen. Mal schauen ob letztlich auch vorn was rauskommt.

  • Online
    Christian Engel
    Moderator
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    • 18. März 2007 um 19:11
    • #6

    Ich meine mich zu entsinnen, dass diese JBL Plug and Play Systeme so beschalten waren dass die Tops auf 2+/2- und die Bässe auf 1+/1- liefen. Womöglich werden die Bässe von den Topteilen abgehend nur durchgeschliffen und haben demzufolge nur 2-polige Kabel (also auch dünneres Kabel), während die Systemverkabelung 4-polig vom Endstufenrack zu den Topteilen läuft. Ist aber nur eine Vermutung.
    Leider ist die MPA1100 für die Bässe zu klein dimensioniert. Diese Doppel-18er können schon was, werden aber erst ab dem circa 1,5fachen der Nennbelastbarkeit richtig wach. Aber das nur nebenbei, ihr habt das System ja jetzt so da...
    Für eure Zwecke dürfte das langen, das Holz war schon gut laut und einigermaßen druckvoll.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • patrik ciba
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    • 18. März 2007 um 20:04
    • #7

    Ich denke, es ist immer sehr schwierig ohne Kenntnis der Dinge vor Ort Hilfestellung zu geben.
    Trotzdem bin ich für jeden Tip und Hinweis sehr dankbar.

    Aber wenn ich Deine Ausführungen hinsichtlich der LS Kabel jetzt nicht total falsch verstanden habe kann es eigentlich nicht so sein.

    Hoffe das ich den Zusammenhang jetzt richtig beschreibe.

    Vom Mischpult gehen zwei Kabel von Klinkenstecker auf einen dreipoligen Anschluss (XLR ???) in die Frequenzweiche. Dann geht es dreipolig weiter. der HF Ausgang auf den Limiter/Kompressor und von da aus auf den MPA 600 und weiter mit den besagten (dicken) Kabeln zu den Tops. Und der LF Ausgang der Frequenzweiche direkt auf den MPA 1100 und von da aus zu den Subs.

    Nach meinem (bekanntermaßen unzureichenden) Verständnis sind das doch ab der Frequenzweiche völlig getrennte Linien.

  • patrik ciba
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    • 18. März 2007 um 20:17
    • #8

    zegi
    wäre jetzt fast die Antwort schuldig gelieben, Sorry

    Also aus der JBL Page gibt es nur die techn. Daten so wie ich sie schon geschrieben habe.

    Das sagt mir als Laien aber erstmal nicht viel. Hört sich im Vergleich zu meiner Heimanlage sicher großartig an. Aber ich kann einfach nicht einschätzen ob es für die genannte Größenordnung ausreicht.
    Vor allem wenn ich mich an diverse Obst-Feten erinnere. Was da für Türme aufgebaut waren, schon beeindruckend.

  • Online
    Christian Engel
    Moderator
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    • 18. März 2007 um 20:22
    • #9

    Patrik

    Mein Posting bitte nochmal in Ruhe durchlesen und möglichst verstehen! Du verwechselst gerade NF- mit Lautsprecherverkabelung.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • patrik ciba
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    • 18. März 2007 um 20:58
    • #10

    Bitte habe Nachsicht mit mir, ich möchte auch nicht nerven.
    Aber es ist dieser Satz von Dir der mich irritiert.

    >Womöglich werden die Bässe von den Topteilen abgehend nur >durchgeschliffen ...

    Ich wollte mit meiner Beschreibung nur deutlich machen das dort nach meinem Verständnis ab Frequenzweiche zwei getrennte Signalwege sind.

    Unter durchschleifen würde ich verstehen das da Bass-Signale erst mit in die Tops gehen und dann an die Subs weitergeleitet werden.
    Moment, oder meinst Du das so das die Bässe vom Top zur Frequenzweiche zurückgeleitet werden (gleiches Kabel aber getrennt) und von dort wieder an die Subs gehen?

    So könnte es natürlich sein!

  • der onk
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    • 18. März 2007 um 21:34
    • #11

    Schraub' mal einen Stecker des dicken Lautsprecherkabels auf, ob da vier Leiter drin sind oder nur zwei. Falls es vier sind, ist das wie bei zwei getrennten lautsprecherkabeln: Zwei Leiter für den Sub, zwei für das Top. Im Top werden dann nur zwei Leiter abgegriffen und die anderen beiden lediglich an den zweiten Anschluß durchgeschleift. Von dort geht es dann zu den Bässen...

    Das wird in der Praxis häufig so gemacht, weil man eben weniger Kabel legen muß als beim einzelnen Anstöpseln jeder Box.

    der onk mit Gruß

  • patrik ciba
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    • 18. März 2007 um 21:58
    • #12
    Zitat

    Schraub' mal einen Stecker des dicken Lautsprecherkabels auf, ob da vier Leiter drin sind oder nur zwei. Falls es vier sind, ist das wie bei zwei getrennten lautsprecherkabeln: Zwei Leiter für den Sub, zwei für das Top. Im Top werden dann nur zwei Leiter abgegriffen und die anderen beiden lediglich an den zweiten Anschluß durchgeschleift. Von dort geht es dann zu den Bässen...

    Das wird in der Praxis häufig so gemacht, weil man eben weniger Kabel legen muß als beim einzelnen Anstöpseln jeder Box.

    der onk mit Gruß

    Und genau das ist mein Verständnisproblem.

    Es gibt nach der Frequenzweiche keine Verbindung mehr von den Tops zu den Subs. Außer das möglicherweise das Bass Signal auf den zusätzlichen zwei Leitungen des dicken Kabels von den Tops zur Weiche zurückgeleitet wird und von da mit den dünneren Kabeln wieder zu den Subs.
    Aber welchen Sinn sollte das haben?

    Vielleicht noch ein Hinweis.
    Bei den dicken Kabeln scheint der Anschluss egal. Also welcher Speakon-Stecker im Top oder im Amp steckt ist unerheblich.
    Bei den dünnen Kabeln für die Subs ist das nicht so. Da muss der mit "Verstärker" beschriftete Stecker auch im Amp stecken sonst funktionierts nicht.

  • der onk
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    • 18. März 2007 um 22:13
    • #13

    OK.

    Da die gesamten Anschlußkabel offensichtlich akribisch beschriftet worden sind, macht es wenig Sinn, jetzt darüber zu diskutieren. Da die Kiste läuft, würde ich für die geplante Veranstaltung das einfach mal so lassen.


    Erklärung (zum generellen Verständnis):

    1. Dickeres und dünneres Kabel sagt noch nicht zwangsläufig was über die Leiterquerschnitte aus. Es gilt zwar grundsätzlich, die Leiter so dick wie möglic und die Kabel so kurz wie nötig zu dimensionieren (vor allem bei den Subs), aber es kann auch sein, daß die Leiter der "Bass-Kabel" nicht dünner als die der "Top-Kabel" sind, weil das "Top-Kabel" einfach eine dickere Isolierung haben oder vieradrig sein könnte.

    2. Die Tatsache, daß die "Bass-Kabel" nur in einer Richtung funktionieren, liegt daran, daß die Bässe wohl die Pins 2+/2- verwenden und an der Endstufenseite 1+/1- angeschlossen sind. Die Bässe sind also eigentlich für vieradrige Systemverkabelung ausgelegt, die vom Rack her - aus welchen Gründen auch immer - nicht realisiert wurde.

    3. "Normalerweise" wird im Rack je ein Kanal der Bass- und der Top-Endstufe euf einen vierpoligen Speakon-Stecker geführt (Top 1+/1-, Bass 2+/2-), das Ganze per vieradrigem Lautsprecherkabel an die Bässe geführt und die Tops dann lediglich noch mit kurzen Kabeln an den jeweiligen Bass angeschlossen. So muß man halt vom Endstufenrack zu den Boxen nur zwei Kabel legen statt vier. Das ist der ganze Vorteil...


    der onk mit Gruß

  • patrik ciba
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    13
    • 18. März 2007 um 23:04
    • #14
    Zitat

    Da die Kiste läuft, würde ich für die geplante Veranstaltung das einfach mal so lassen.

    Da hast Du wohl prinzipiell recht.

    Allerdings, die ganze Sache hat was. Es ist wirklich spannend und faszinierend. Und je mehr Fragen beantwortet werden um so mehr Fragen tun sich auf.

    Und wenn es Euch nicht allzu sehr nervt hätte ich noch ein paar davon.

    Erstmal noch zu den Kabeln. Der Unterschied in der Dicke ist wirklich erheblich. Denke mal nach Augenmaß ist das Dickere etwa doppelt so dick wie das Andere. Also ohne es auf zu machen tippe ich auf 4 Adern.
    Mir kommt da so eine Idee

    In den techn. Daten der Tops steht was vom BiAmping. Kann es nicht sein das das System schon für einen aktiven 3weg Betrieb ausgelegt ist. Allerdings würde das ja wohl noch eine zusätzliche Endstufe erfordern.

    Weiterhin ist mir aufgefallen das an den Subs jeweils zwei Speakon Anschlüsse sind. (die Tops haben nur einen)
    Könnte es sein, das man mit einer weitere MPA 1100 die beiden 18 Zoll LS in den Subs einzeln ansteuern kann? Also ein Amp steuert z. B. den Unteren, der Andere den Oberen. Oder einer den rechten Sub und der Andere den Linken. Ist doch eh alles Mono im Bassbereich.
    Frage nur deswegen weil cen-music schreibt das ein MPA 1100 für die Bässe zu klein dimensioniert ist.

    Könnte mir vorstellen das mit 2 zusätzlichen Amps die man ev. leihen könnte ein hammermäßiges System dabei rauskommt.

    Was haltet Ihr von der Idee. Erstmal so, rein theoretisch.

  • der onk
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    • 18. März 2007 um 23:20
    • #15
    Zitat von "Patrik Ciba"

    [In den techn. Daten der Tops steht was vom BiAmping. Kann es nicht sein das das System schon für einen aktiven 3weg Betrieb ausgelegt ist. Allerdings würde das ja wohl noch eine zusätzliche Endstufe erfordern.

    Ich kenne die Anlage leider nicht, aber wenn ich das hier so lese, würde ich an Deiner Stelle die Garage nochmal filzen, ob da nicht irgendwo noch ein zweites Endstufenrack rumsteht... :wink:

    der onk mit Gruß

  • philth
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    10
    • 19. März 2007 um 08:44
    • #16

    Moin!!

    Das mit den 2 Anschlüssen am Bass heißt im Normalfall nicht, dass du beide Sprecher seperat anfährst!!!!!
    Standartmäßig sind die einfach nur parallel geschalten, um das Signal zu einem weiteren LS zu leiten!!!
    BiAmping bedeuted im wesentlichen, dass man die beiden Kanäle einer Endstufe zusammenlegt - also einen mit doppelt so viel Power draus macht - um hauptsächlich Bässe mit großer Leistugsaufnahme sinnvoll betreiben zu können! :twisted: [/quote]

  • der onk
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    462
    • 19. März 2007 um 08:50
    • #17
    Zitat von "Philth"


    BiAmping bedeuted im wesentlichen, dass man die beiden Kanäle einer Endstufe zusammenlegt - also einen mit doppelt so viel Power draus macht - um hauptsächlich Bässe mit großer Leistugsaufnahme sinnvoll betreiben zu können! :twisted:

    Sorry, das ist Quatsch. Was Du beschreibst, ist Brückenbetrieb. Unter Biamping versteht man aktiv getrennten Zweiwegebetrieb.


    der onk mit Gruß

  • patrik ciba
    Beiträge
    13
    • 19. März 2007 um 10:37
    • #18

    Auch mit meinem bescheidenen Wissen gehe ich mal davon aus das der onk sicher Recht hat.
    BiAmp = 2 Endstufen und nicht eine gebrückt

    Aber wer lesen kann ist im Vorteil. Asche auf mein Haupt. Bei genauerem Hinsehen auf's Typenschild haben sich die SR4719A als SR4715A geoutet.
    Unterscheiden sich in den techn. Daten doch erheblich. Belastbarkeit ist mit 1200W gleich, hat aber 4Ohm Anschlusswiederstad und 100dB.
    Nach manchen Informationen im Netz haben sie sogar einen Schalldruck von 137 dB.
    Oder sind diese Angaben (100 dB zu 137 dB) nicht vergleichbar?

    Ansonsten wurden diese LS wohl überwiegend nach Asien verkauft. Beim googeln international kommen zig Seiten mit asiatischen Schriftzeichen, in Deutschschland erscheinen nur noch ein paar Verleihlisten.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 19. März 2007 um 10:54
    • #19
    Zitat von "Patrik Ciba"

    Oder sind diese Angaben (100 dB zu 137 dB) nicht vergleichbar?.

    die erstere beschreibt die Effizienz, also wieviel Wirkungsgrad sie hat, das Verhältnis der aufgewendeten Leistung zur damit erreichten Lautstärke,
    die andere die erreichbare Lautstärke absolut.

    Und das ist durchaus normal, Vintage JBL können richtig laut und gut, großer Spaßfaktor

    lG Manu
    (hab noch 2 4788-G Kino-Bandpässe)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • der onk
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    462
    • 19. März 2007 um 11:01
    • #20
    Zitat von "Patrik Ciba"


    Oder sind diese Angaben (100 dB zu 137 dB) nicht vergleichbar?

    Diese beiden Angaben zum Schalldruckpegel passen zusammen:

    Die 100dB (/1W/1m) bezeichnen den Nennschalldruck als maß für den Wirkungsgrad der Boxen. Hierbei wird ein Signal mit 1W Leistung auf die Box gegeben und in 1m Entfernung der Schalldruckpegel gemessen.

    Die 137 dB stellen wohl den maximalen Schalldruckpegel in 1m Entfernung dar. Diesen Pegel geben die Boxen ab, wenn ihnen die maximal verträgliche Leistung zugeführt wird. Der Wert ist oft nicht empirisch ermittelt, sondern errechnet und auch bei der Messung nicht sooo aussagekräftig, weil Angaben zum Testsignal und die Dauer der maximalen Belastung i.d.R. fehlen.

    Die "amtlichere" Angabe ist hier also der Nennschalldruck und da stehen die Teile recht gut im Futter...


    der onk mit Gruß


    PS: Da Du offensichtlich sehr interessiert in Sachen Beschallungstechnik bist, würde ich empfehlen, etwas Fachliteratur zu den Thema zu konsumieren.

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