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Audio-Schnittprogramm für den Heimbedarf

  • ewok
  • 25. Januar 2009 um 14:13
  • ewok
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    7
    Beiträge
    2.541
    • 25. Januar 2009 um 14:13
    • #1

    Hi!

    Ich beschäftige mich schon seit 15 Jahren immer mal wieder so am Rande mit Musik am PC und Audio-Nachbearbeitung. Da ich Keyboard & Synthesizer spiel(t)e, habe ich mich, als Cubase mit den ersten VST-Softwareinstrumenten auf den Markt kam, mich mal intensiver mit Sequenzern & Co. auseinandergesetzt. Das ist dann aber irgendwie eingeschlafen.... Später habe ich mich dann eher durch meine Tätigkeit beim Radio eher mit Musikschnitt und Nachbearbeitung und privat ein bisschen Videoschnitt und -Nachvertonung. Aber irgendwie bin ich da technisch gesehen ein wenig stehen geblieben. Für Musikschnitt für Karnevals-Tanzgruppen nutze ich immer noch mein altes Cool Edit. Das kann zwar schon viel, aber da muss doch nach 10 Jahren Entwicklung noch Potential drin sein :)

    Was hat sich denn da in den letzten Jahren so getan? Welche Software sollte man kennen? Was ist für den Heim-Gebrauch erschwinglich?

    Was ich zB gerne einmal hätte:

    - Vernünftiges Arbeiten mit mehreren Spuren. Momentan schneide ich in Cool edit zB beim Musikschnitt für Tänze alles wieder auf eine Spur. Da später mal wieder was zu ändern (zB 2 gemischte Lieder wieder trennen und anders zusammenfügen) ist unmöglich.

    - Intelligente Filter: Gibt es da eigentlich was Neues? zB zur Veranschaulichung: Ich habe zwei Schnipsel Musik: 1x Instrumental und 1x mit Gesang. Kann aktuelle Software da den Gesang isolieren, indem der Instrumetalpart rausgerechnet wird?
    Klar, wenn die Spuren wirklich identisch sind und man sie von Hand zu 100% framegenau übereinanderlegt und den instrumental-Part invertiert, geht das. In der Praxis ist das aber nicht möglich.
    Cool bietet da nur so Sachen wie den Pseudo-Karaoke-Effekt (mit Phasendreher auf einem Kanal und Mono-Summierung), aber da ist ja noch keine "Intelligenz" dahinter :)


    Deshalb mal die Frage hier in die Runde? Habe ich da irgend etwas bahnbrechendes verpasst?? Womit arbeitet ihr? Welches Spielzeug muss man unbedingt haben?

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • ljbigfish
    Beiträge
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    • 25. Januar 2009 um 14:55
    • #2

    Naja,

    das Audiosignal ist heute eigentlich noch genauso aufgebaut, wie vor 10 Jahren. Also kann sich an den Bearbeitungstechniken auch nicht viel verbessert haben. Es gibt paar mehr Plugins und die Tonqualität ist gestiegen (Zumindest bei den Unkomprimierten Daten).
    Außerdem geht die Bearbeitung dank neuer Rechner schneller. Heute gibt es auch eine große Anzahl an guter freier Software. Sogar Linux-Distributionen, die direkt für Audioanwendungen zusammengebaut und optimiert sind. Latenzen <10ms sind im Livebetrieb möglich geworden. Das kommt natürrlich auch auf die Plugins an.

    Große Mehrkanalsoundkarten sind auch häufiger anzutreffen. Teilweise sind die sogar in Pulten eingebaut. Bzw. können Digitalpulte direkt die Daten in den Rechner oder auf eine externe Festplatte schieben und ermöglichen es, schnell die Audiodaten auf dem PC ohne Qualtiätsverlust zu mischen.


    Viele Grüße
    Simon

  • ewok
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    7
    Beiträge
    2.541
    • 25. Januar 2009 um 16:21
    • #3

    Hi!

    Danke für die Infos, die technische Seite (Latenzen, Soundkarten,... Live spielbare, virtuelle Instrumente gab es ja auch schon vor 10 Jahren), die du beschreibst, habe ich eigentlich immer mitverfolgt. Ich bin ja auch im Live-Bereich mit Digipulten unterwegs...

    Was ich suche sind halt Features, die es vor 10 Jahren nicht gab. Ich will halt wissen, ob es sich lohnt von der Schnittsoftware, die ich blind beherrsche auf was Neues umzusteigen, weil es mehr kann...

    Ich denke da zb an die Sache:
    - "Stimme isolieren" wie oben beschrieben. Klar, das Signal ist das Selbe wie vor 10 Jahren, aber der Rechner hat ein vielfaches an Rechenleistung und kann auch komplexere Operationen als "Signal invertieren" in akzeptabler Zeit ausführen.
    - Beat-Matching in der Schnittsoftware so wie es zB Virtual DJ mit automatischer Markierung der Takte kann
    - in Cool Edit kann man Time-Streching nur durch Eingabe einer Prozentzahl steuern. Das muss doch auch einfacher gehen, zB wie beim Videoschnitt einfach die Länge des Samples mit der Maus verändern, um es an ein Sample auf einer anderen Spur anzupassen....

    Halt einfach ein paar kleine Helferlein für intuitiveres Arbeiten...

    Tom

    http://www.partyontour.de

    Einmal editiert, zuletzt von ewok (25. Januar 2009 um 18:01)

  • MichaT.
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    4
    Beiträge
    364
    • 25. Januar 2009 um 17:34
    • #4

    Ein Leidensgenosse!! Ich nehm auch noch CoolEdit, weil
    1. ich bis jetzt noch nichts ernsthaft gebraucht habe, was es nicht kann und
    2. auf meinem Rechner dank DirectXOpenGLJavaundsoweiter-Freiheit rasant läuft.

    Manchmal ist es gar nicht so schlecht, wenn eine Firma zusperrt und man gar nicht in die Versuchung kommt, Update nach Update zu saugen.

    Alternativ - weil beliebig viele Spuren - Audacity mal ansehen. Da wird auch eine Projektdatei mitgeführt, die die Arbeitsschritte enthält und so kann man später das fertige Wav auch wieder umarbeiten.

    Immer gut aufgelegt - nicht nur als DJ !

  • tontechniker
    Beiträge
    1.579
    • 25. Januar 2009 um 20:43
    • #5

    Garageband auf m MAC tuts für zu Hause auch ...

    Souveränes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 25. Januar 2009 um 21:13
    • #6

    Hi Tom,

    es gibt noch Cool Edit User, Super.
    Ich nutze ja für meine Zwecke den Nachfolger von Adobe.
    Derzeit Adobe Audition 2.0, zusammen mit Nuendo.
    Ich denke aber, dass dir hier: http://homerecording.de/
    sehr weitergeholfen werden kann.

    Viele Grüsse,
    Rolf

    Ich hoffe ja dass ich den Link einfügen darf?

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 28. Januar 2009 um 16:18
    • #7

    Für cooledit gabs doch ein 4-track-plugin?

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    628
    Beiträge
    4.616
    • 28. Januar 2009 um 16:41
    • #8

    http://www.reaper.fm/

    richtig gut!

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 12. Februar 2009 um 12:11
    • #9

    +1

    Benutzen mit der Band Cubase 4. Hab mir selbst dann Reaper geholt und habe viele Funktionen, die Cubase zum Teil nicht oder nur sehr versteckt bietet, sehr zu schätzen gelernt.

  • martinfricke
    Reaktionen
    36
    Beiträge
    1.021
    • 13. Februar 2009 um 00:23
    • #10

    Joa Cool Edit reicht doch eig völlig aus. Ich benutze es auch


    Es gibt noch ein Programm Namens: Magix Samplitude 10 Professional D

    Das ist ein sehr großes Audio Program mit vielen Features etc.


    Leider kann ich nicht sagen was das Program alles genau kann.

    Allerdings ca. 930€


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