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Pods auf der Bühne

  • Lamia
  • 13. April 2007 um 12:29
  • Lamia
    Beiträge
    348
    • 13. April 2007 um 12:29
    • #1

    Untertitel könnte lauten: Die Physik, Segen und Fluch für den Tontechniker

    Ich arbeite häufig in einem Lokal dessen Anlage und Eigenheiten ich daher sehr genau kenne.
    Letztens hatte ich eine Countryband, die ich dort auch schon gemischt hatte, deren Gitarrist ein Line6 Pod benutzte. Ich finde diese Dinger ja ganz nett für daheim aber auf der Bühne halt ich nicht viel davon. Wenigstens hatte der soviel Anstand den Ausgang noch über einen echten Amp zu schicken.

    der Sound war soweit auch o.K bis auf einen, wenn er den angespielt hat war der Bass plötzlich weg und ich meine nicht nur nicht mehr hörbar sondern auch der Druck, das Bauchgefühl und alles war futsch.
    Was für böse Phasenschweinereien müssen denn da passiert sein um so einen Effekt zu erzeugen, das ganze ließ sich durch euínen Phasendreher im Git - Kanal (weils eh egal war) halbwegs bereinigen.

    Sowas hatte ich noch nie.

    - Alex -

  • UlTraAudio
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    479
    • 13. April 2007 um 12:51
    • #2

    Hallo,

    das ist gar nicht so einfach zu beantworten.
    Wie hast du abgenommen; Line mono, Line Stereo, Mischformen aus Mic und Line? Bei welchem Preset oder Effekt trat das Phänomen auf? Line 6 hat ja eine Menge Phasenspielereien an Board

    Ich hab mal was ähnliches mit einem halboffenem Amp gehabt der neben dem Drumset stand. Nachdem ich den Winkel zu den Snare und HH Mics geändert habe war dieses merkwürdige Ausdünnen weg. Der Amp war Close mit einem e606 abgenommen und FXreturn zusätzlich über DI am Pult.

    Beste Grüße

    Ulf

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 16. April 2007 um 12:38
    • #3

    ... nicht alle "Bodentreter-FXs" sind monokompatibel - besonders wenn es "räumlich" klingen soll ... :)

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 16. April 2007 um 18:23
    • #4

    Pods haben nen stereo-spread parameter, wenn man den natürlich wieder auf mono zurück mischt wirds komisch!

    an sich hab ich nix gegen pods auf bühnen, ich kenn ne band, die spielen ausschließlich per modelling, hat den vorteil: Bühnenlautstärke SEHR gering, zumal der drummer dann noch n bass- und snaredrum trigger hat und beide instrumente entsprechend totgedämpft sind....

    ist angenehm, also insofern....

    ich find die dinger, bei lauten bands, ok, da wo man keine bühnenpegelprobleme hat, find ich sie überflüssig, da sie nun doch immer etwas zu "gameboysound" tendieren, gerade die Pods

    ich selbst hab n Basspod XT (also neueste generation) das ding bügelt gnadenlos die transienten tot.... hier gibts aber n wet/dry, mit dem man das kompensieren kann!

    also für high-fidel ist das sicher nix! eher ein problemlöser, aber der von dir genannte effekt hat nix mit pod an sich zu tun....

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 16. April 2007 um 20:14
    • #5
    Zitat von "EDE-WOLF"

    ... da wo man keine bühnenpegelprobleme hat, find ich sie überflüssig, da sie nun doch immer etwas zu "gameboysound" tendieren, gerade die Pods ...


    ... der war gut ("Gameboysound") - und das Beste: es stimmt ! :D

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 17. April 2007 um 10:28
    • #6

    is dir zufällig "symphony X" bzw. michael romeo n begriff??

    der spielt auch Pod Pros und das klingt tatsächlich nach nintendo ^^
    wers mag ^^ :D

  • bemi
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    • 17. April 2007 um 10:50
    • #7

    Hi,


    also ich war auch immer eher gegen "Gitarre direkt ins Pult"; letztes Jahr hatte ich jedoch das Vergnuegen eine Rock-Cover-Band zu mischen. Der Gitarrist hatte einen Pod am Start und das Ergebnis war wunderbar.


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Seven
    Profi
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    4.374
    • 17. April 2007 um 10:56
    • #8

    Wenn man live mit so Dingern arbeitet, sollte man diese auch über PA programmieren. Das hebt das Ergebnis deutlich an und als Techniker lässt man eben solange programmieren bis man am Pultkanal linear steht.

    Nachteile speziell bei Line 6 Pods: Dünne & schlechte Cleansounds. Und das Ding komprimiert halt ganz ordentlich was weg, auch ohne eingeschalteten Kompressor im Gerät.

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