Zitat von "wasserkocher"Also mein 550 hat laut beiliegendem Frequenzgangschrieb Welligkeiten kleiner als 0,5dB
Blubb
so einen schicken schrieb habe ich auch :-D.
auf dem letzten forumstreff habe ich im gespräch erfahren, dass der haun überhaupt keinen "bunker" hat und demzufolge die daten unterhalb von 1khz schlichtweg "geraten" würden, die serienstreuung aber so gut sei, dass er die schriebe guten gewissens (ähem) beilegen könne.
zum f-gang im 10khz-bereich:
prinzipiell hat auch das haun-mic mit der selben problematik zu kämpfen wie das ohringer, monacor, oder sonst-was-mic.
zum druckstau vor der kapsel einfach mal hier lesen (ich hab´s ja auf seite 1 schon geschrieben):
http://de.wikipedia.org/wiki/Freifeldentzerrung
ich habe (früher) schon mal versucht zu überprüfen, ob diese überhöhung eventuell nur abhängig vom schalldruck zu variieren sei.
aber selbst bei sehr hohen pegeln (~130db) war keine veränderung zu sehen, ich vermute, dass die kleine membran selbst bei hohen pegeln nur extrem geringe hübe ausführen muss (mit sicherheit sogar amplitude < membrandicke) sodass sie sich leicht kontrollieren lässt und ein entsprechend lineares messergebnis produziert.
spricht also ebenso mehr für den druckstau vor der kapsel bzw. dem schutzgitter als eigentlichem grund für diese nichtlinearität.
soweit ich weiß sind die gefell-mikrofone durch messung des druckfeld-gangs dahingehend voreingestellt.
bei kollege ansch (auch hier im forum vertreten) haben wir u.a. 2 behringer-mics sowie mein haun-mic gegen ein mk201 (wars das?) verglichen... wie gesagt ( wasserkocher!), auch das haun zeigt diese überhöhung!
rot = gefell mk201 (referenzmikrofon)
blau = haun 550
grün = behringer
[ich bitte die nicht ganz einwandfreie skalierung der unterschiedlichen pegel sowie die welligkeiten im f-gang des testobjektes zu entschuldigen... dieser vergleich war mit sicherheit fehlerbehaftet aber die prinzipielle erkenntnis wurde, wie man hoffentlich sieht, geschaffen... :wink: ]